Fachinformationssystem Kirchenrecht


Für mehr zu diesem Thema, siehe Exotische Optionen: Dies liegt daran, gibt es immer mehrere Faktoren bei der Arbeit in der Wirtschaft. Zu zwei Hauptkriterien gab es noch Unterkriterien. Rufen Sie uns an unter und wir können diskutieren, wir sind hier zu helfen.

Navigationsmenü


Modell der Wirkungsorientierten Verwaltungssteuerung. Bei der wirkungsorientierten Steuerung legt die Politik einen zukünftigen zu erreichenden Zustand bzw.

Die Politik beauftragt die Verwaltung, diese Wirkung zu erzielen, indem sie Wirkungsziele vorgibt. Dabei werden mögliche andere Einflüsse mit berücksichtigt. Es folgt der Prozess der Leistungserstellung, der innerhalb der Verwaltung oder durch externe Dritte erfolgen kann. Stockmann betont dabei die Komplexität dieser Aufgabe:.

Es wird dabei zwischen intendierten und nicht-intendierten Wirkungen Deadweights unterschieden. Dass die Entwicklung von Kausalketten sehr anspruchsvoll ist, berichtet Zimmermann aus Erfahrungen bei der Einführung der verwaltungsorientierten Steuerung in der Schweiz.

Europäisches Parlament und Rat, Public Social Responsibility Institut , , S. Bundesministerium für Finanzen, Der Wirkungsorientierte Steuerungskreislauf gibt den Ablauf wieder, wie Verwaltungshandeln zu geschehen hat, damit Wirkungsorientierung systematisch und konsequent umgesetzt werden kann. Das Kapitel beginnt mit einer Definition des zentralen Begriffs der Wirkung.

Die Wirkungsorientierte Steuerung, Wirkungsziele und Indikatoren, Wirkungsmessung und Wirkungscontrolling werden näher beschrieben und ausgeführt. Wirkung ist der zentrale Begriff der Wirkungsorientierung. Er bedeutet in der Wissenschaftstheorie das Ergebnis einer Ursache, eine Kausalität. Da eindeutige Kausalitäten in komplexen sozialen Zusammenhängen nur sehr schwer herstellbar sind, werden Näherungswerte an Kausalitäten in Form von Wahrscheinlichkeiten angegeben.

Nach Cook und Campbell müssen diese in den Sozialwissenschaften folgende Eigenschaften enthalten:. Veränderungen in der angenommenen Ursache müssen zu Veränderungen in den angenommenen Effekten führen bzw. Es darf keine alternative Erklärungen geben. Als Definition für diese Arbeit wird der Wirkungsbegriff des Bundesjugendministeriums herangezogen:.

Strategische Steuerung mit Wirkungen. Damit Steuerung funktionieren kann, sind folgende Voraussetzungen notwendig [ 53 ]:. Wirkungen müssen, um sie systematisch beobachten zu können, in eine messbare Form gebracht werden. Dies ist durch Kosten-Leistungsrechnung oder aussagekräftige Indikatoren möglich. Verknüpfung der Wirkungs- und Ergebnisorientierung mit einem Anreizsystem für die beteiligten Mitarbeiter.

Der Einsatz des Wirkungsorientierten Steuerungskreislaufes ermöglicht eine systematische Umsetzung der Wirkungssteuerung. Der Planungsprozess erfolgt jährlich. Es wird eine rollierende Planung durchgeführt, welche die nächsten vier Jahre berücksichtigt. Das kommende Jahr wird dabei detaillierter geplant.

In der Planung werden die Strategie erarbeitet bzw. Jede Steuerung durch die Verwaltung birgt die Gefahr der Unter- und Übersteuerung, welches in beiden Fällen für soziale Organisationen bedeutende Nachteile hat. Im Fall der Übersteuerung wären die Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der sozialen Organisation eingeschränkt.

Eine erfolgreiche Wirkungssteuerung ist nur möglich, wenn Wirkungsziele verfolgt werden, die sowohl problemangemessen und evaluierbar sind als auch keine ungewollten Nebeneffekte aufweisen. Es bestehen aber auch Nachteile, die mit der Vergangenheitsperspektive der Planung zu tun haben. Da die legitimierte politische Handlung bereits stattfindet, werden Wirkungsziele in der Praxis von der realen bisherigen Tätigkeit der Verwaltungseinheit oder der beauftragten sozialen Einrichtung abgeleitet und orientieren sich nicht an zukünftigen gesellschaftlichen Zielen [ 57 ].

Weitere Nachteile sind der erhöhte Leistungsdruck und die Gefahr der Orientierung an der Quantität und nicht an der Qualität. Für die Messung der Wirkungsziele sind sowohl quantitative als auch qualitative Indikatoren möglich.

Quantitative Ziele lassen sich immer mit Kennzahlen [ 59 ] messen, die ein Ergebnis abbilden. Qualitative Ziele sind in der Regel nicht unmittelbar quantitativ erfassbar, sondern durch Indikatoren, die qualitative Ziele operationalisieren. Der Indikator macht ein nicht direkt messbares Phänomen durch die Anwendung empirischer Methoden sichtbar. Diese sind ein qualitatives Kriterium zur Beschreibung von abgrenzbaren Zwischen- Ergebnissen eines zeitlich beschränkten Vorhabens oder Projekts.

Es besteht die Gefahr, dass die Wirkungsziele in der täglichen Arbeit aus dem Blick kommen und nur mehr an der Kennzahl gearbeitet wird. Da es aber das Ziel der Agentur für Arbeit ist, Arbeitslosigkeit zu vermeiden und zu verkürzen, sollte eine verstärkte Unterstützung von Personen mit erschwerter beruflicher Eingliederung erfolgen. Diesem Umstand begegnet der Bundesrechnungshof mit der Empfehlung, dass neben quantitativen Zielen Anzahl der vermittelten Personen auch qualitative Ziele vorgegeben werden sollen.

So sind dies im Bereich Arbeitnehmer der Anteil nachhaltiger Integrationen und der Anteil der Integrationen von Personen mit einer Arbeitslosigkeit von mehr als 6 Monaten. Dieses Beispiel zeigt, wie durch die Konzentration auf die Kennzahl Creamingeffekte entstehen und wie das Wirkungsziel durch die Belohnung der operativ Tätigen aus den Augen verloren wird. Die Kombination von unterschiedlichen Indikatoren z.

Wie bei den Wirkungszielen unterstützt ein Akronym die präzise Formulierung von Indikatoren als Praxishilfe. Gute Indikatoren sind demzufolge c. Indikatoren sollen folgenden Gütekriterien bei der Verarbeitung, Verwendung und Interpretation von Verwaltungszielen aufweisen: Nullmeier empfiehlt die Verwendung von einfachen Kennzahlensystemen mit nicht mehr als zehn Indikatoren, da sonst nicht ausreichend Steuerungsimpulse möglich sind, sondern eher eine diffuse Steuerung erfolgt.

Zusätzlich erschwert die Messung und Erfassung von Wirkungen, dass sie, im Gegensatz zum direkten Output , erst langfristig erkennbar sind. Um den tatsächlichen Programmeffekt messen zu können, müssen jene Wirkungen abgezogen werden, die auch ohne Intervention eingetreten wären. Diese Wirkungen werden als Deadweights bezeichnet. Bruttowirkungen sind die gesamten erzielten Wirkungen. Werden die Deadweights abgezogen, handelt es sich um Nettowirkungen.

Programme können auch zu positiven oder negativen Nebeneffekten führen. Diese nichtintendierten Wirkungen treten auf, obwohl sie in der ursprünglichen Planung nicht berücksichtigt wurden. Grundsätzlich können für die Messung der Wirkung sämtliche Instrumente der sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden wie z. Das Untersuchungsdesign wird sich grundlegend unterscheiden, wenn es sich um eine Wirkungsanalyse oder ein Monitoring handelt.

Monitoring hat die Aufgabe, die Programmversorgung und die Programmabdeckung abzuschätzen, und wird unter der Überschrift 3. Die Wirkungsanalyse setzt sich mit den reinen Programmwirkungen auseinander und wird in Form von Evaluationen durchgeführt.

Schober sieht folgende Voraussetzung für eine Wirkungsevaluation:. Teilnehmer eines alternativen Programms oder ein Alternativszenario z. Laut Stockmann ist allen Designs zur Wirkungsanalyse gemeinsam, dass sie auf Vergleichen beruhen. Es werden dafür zwei Gruppen gebildet. In einer Gruppe findet die geplante Intervention statt Versuchs- und Experimentalgruppe , während in der anderen Gruppe keine Intervention erfolgt Kontrollgruppe.

Aus dem Vergleich beider Gruppen wird auf die Wirkung geschlossen. Meist wird ein Messpunkt vor der Intervention und einer nach der Intervention gewählt. Wenn man mehr als zwei Messpunkte heranziehen kann, ist es unter Umständen möglich, Wirkungsdynamiken und Verläufe sichtbar zu machen. Vedung [ 75 ] und Stockmann [ 76 ] beschreiben Versuchsanordnungen, die es erlauben, schlüssige Kausalzusammenhänge zu ziehen:. Experimente mit randomisierter Kontrolle: Diese Methode gilt als wichtigstes und sicherstes Instrument zur Wirkungsanalyse.

Experimente mit parallelisierter Kontrolle Matching: Diese Versuchsanordnung wird auch als quasi-experimentell bezeichnet. Wird meist zusätzlich zu den oben beschriebenen Anordnungen verwendet, um festzustellen, ob sich die beiden Gruppen in allen wichtigen Merkmalen tatsächlich gleichen. Vergleich von Effekten der permanenten Intervention in der Zielgruppe mit etablierten Normen für typische Veränderungen anerkannte und empirische Kennwerte in der restlichen Bevölkerung, die nicht von der Intervention berührt ist.

Die Zielgruppe des Programms wird zur eigenen Kontrollgruppe. Sie wird mit sich selbst zum Zeitpunkt des Beginns und zum Zeitpunkt des Endes der Intervention verglichen. Die Zielgruppe wird mit Einschätzungen jener Veränderungen durch Experten, Programmleiter, Sachbearbeiter und andere Beteiligte verglichen, die nach deren Meinung eingetreten wäre, wenn die Intervention nicht stattgefunden hätte. Wenn die oben angeführte experimentellen Versuchsanordnungen bzw. Zu diesen zählen laut Stockmann [ 78 ]:.

Die Indikatoren werden vor und nach der Intervention bei den gleichen Personen gemessen. Es werden dieselben Variablen, mit derselben Operationalisierung an denselben Personen zu verschiedenen Zeitpunkten erhoben. So können mehr Wirkungen abgeleitet werden als bei einer einmaligen Querschnittanalyse. Die Daten bieten eine relativ sichere Grundlage für Schätzungen, wie sich die Zielvariablen ohne Intervention entwickelt hätten.

Damit die Messqualität sozialwissenschaftlichen Kriterien entspricht, muss sie den drei Kriterien Objektivität, Reliabilität und Validität entsprechen. Objektiv ist ein Testergebnis dann,. Die Reliabilität gibt den Grad der Messgenauigkeit eines Instrumentes an. Das Ideal wäre, dass der Test in der Lage wäre, keinen Messfehler zu erfassen, was bei Fehlereinflüssen in der Praxis durch situative Störungen, Müdigkeit der Probanden, Missverständnisse oder Raten nie erreicht werden kann. Die Konstruktvalidität geht der Frage nach: Die zentrale Aufgabe des Controllings besteht darin, die Entscheidungsfindung des Managements zu unterstützen.

Controlling hat Koordinationsfunktion, Steuerungs- und Regelfunktion sowie Informationsfunktion. Grundsätzlich kann zwischen strategischem und operativem Controlling unterschieden werden.

Strategisches Controlling widmet sich der Effektivität Tun wir die richtigen Dinge? Zielsetzung, Umsetzung, Messung und Beurteilung stehen sich beständig gegenüber und werden in iterativen Prozessen gegenseitig zur Übereinstimmung gebracht.

Dies entspricht der Logik eines Steuerkreislaufes und den Instrumenten, die für eine wirkungsorientierte Verwaltungsführung notwendig sind. Schnellere Anpassung des öffentlichen Leistungsprogramms an sich wandelnde Bedürfnisse der Bürger. Als neue Elemente des Verwaltungscontrollings im Zusammenhang mit dem Neuen Steuerungsmodell in Deutschland sieht Brinkmann die Definition von Produkten und den Aufbau eines Kennzahlensystems, die Einführung einer Kosten- und Leistungsrechnung und das kaufmännische Rechnungswesen.

Damit die Controllingaufgaben für die Wirkungsorientierung wahrgenommen werden können, kommen in der Verwaltung, welche meist sachzielorientiert ist, Evaluationen zum Einsatz. Eine Evaluation ist ein systematisches und transparentes Vorgehen der Datensammlung zu einem bestimmten Gegenstandsbereich oder Sachverhalt. Es werden intersubjektive und gültige Erhebungsverfahren eingesetzt, die auf der Grundlage vorher formulierter Kriterien eine genauere Bewertung des Gegenstandes bzw. Sie liefern in der Praxis verwertbare Diskussions- und Entscheidungshilfen zur Verbesserung bzw.

In der Bewertung von Wirkungen kommen entweder Wirkungsanalysen oder Monitoringprogramme zur Anwendung. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf das Monitoring, da das im Praxisteil geschilderte Beispiel auf ein Monitoringprogramm aufbaut. Monitoring dient dazu, die Programmversorgung und die Programmdeckung abzuschätzen. Es ist also nicht geeignet, um kausale Zusammenhänge von Programmen und deren Wirkungen und nichtprogrammatischen Effekten zu identifizieren.

Kommt es bei allen prospektiven Teilnehmern an? Monitoring legt den Fokus auf die Durchführung und die Leistungen des Programmes und versucht es, durch stetige Verbesserung zu mehr Effizienz zu führen.

Die Umsetzung erfolgt in vier Schritten. Der erste Schritt ist die Rekonstruktion der Programmtheorie. Es sollen Annahmen gemacht werden, was das Programm erreichen sollte und wie es umgesetzt wird. Der zweite Schritt dient der Steuerungsperspektive. Die Implementierung und die endgültigen Leistungen werden auf Steuerungsaspekte analysiert. Im dritten Schritt erfolgt die Festlegung der empirischen Kontrollpunkte in einer Phase oder in mehreren Phasen der Programmtheorie.

Schedler, Proeller, , S. Die Auswirkungen auf die inhaltliche Arbeit mit Klienten, die Organisation und Finanzierung sozialer Organisationen verändern sich in den letzten Jahren mit jeder Budgeterstellung. Ausschlaggebend für diese Entwicklungen sind gesellschaftspolitische Umwälzungen. Wendt sieht folgende drei Phasen, die zur Ökonomisierung der Sozialen Arbeit in Deutschland geführt haben [ 91 ]:.

Bis in die er Jahren übernahm der Wohlfahrtstaat die Aufgabe, durch soziale Dienstleistungen das soziale, materiellen und kulturelle Wohlergehen der Bürger zu steigern und Menschen zu unterstützen, die aus eigener Kraft nicht mehr zur Selbsthilfe in der Lage waren. Die Soziale Arbeit wurde professionalisiert durch die Gründung von Fachhochschulen und durch ausdifferenzierte Handlungsfelder.

Wirtschaftlichkeit und neoliberale Gedanken zur Wettbewerbsfähigkeit privater Wohltätigkeit wurden thematisiert. Es stand die Leistungsfähigkeit des Systems im Mittelpunkt und gleichzeitig sollte die Bürgernähe erhöht werden.

Die betriebswirtschaftlich geprägten Mechanismen Wettbewerb, Orientierung an Kunden, Flexibilität und Qualität wurden auf die Strukturen des Staates und des Sozialen übertragen. Sozialmanagement und Sozialwirtschaft traten erstmals als Begriffe und in Konzepten auf. Die Fokussierung auf Effizienz nahm seit der Jahrtausendwende weiterhin zu und wurde von der Frage begleitet, inwieweit und wo der Staat in die soziale Sicherung investieren soll.

Der Solidaritätsgedanke und die soziale Gerechtigkeit werden durch den Aktivierungsstaat ersetzt, der durch Programme der Aktivierung und Eigenverantwortung die Beschäftigungsfähigkeit des Hilfeempfängers erhöhen möchte.

Thiele formuliert diese Situation so:. Diese Entwicklungen gehen einher mit sozialpolitischen Reformen in Österreich. So wurden die Bedingungen des Arbeitslosengeldbezuges verschärft [ 94 ] und finden durch mehrere Sparpakete in den Jahren , und und durch eine stetige Absenkung des Leistungsniveaus ihre Fortsetzung.

Mit der Veränderung des Wohlfahrtsstaates ist unter Ökonomisierung der Sozialen Arbeit nicht mehr nur das Eindringen betriebs- wirtschaftlicher Rationalitäten in Bereiche der Organisation zu verstehen, sondern auch eine konzeptionelle Ausrichtung an die veränderten Bedingungen.

Bei den folgenden Ausführungen werden die mit der Wirkungsorientierung gekoppelten wichtigsten betriebswirtschaftlichen Konsequenzen für soziale Organisationen beschrieben. Eine outputorientierte Steuerung setzt voraus, dass Produkte definiert und Produktdefinitionen erarbeitet werden.

Als selbständig gilt eine Leistungseinheit, wenn sie ohne Bezug einer weiteren Leistung einen Nutzen stiftet. Das Produkt dient im Rahmen einer output orientierten Steuerung als Ergebnis der Geschäftstätigkeit und als Basis für die Gestaltung von Leistungskontrakten. Die betriebswirtschaftliche Logik geht davon aus, dass ein Produkt durch seine Merkmale quantifizierbar ist. Als wirkungsorientiert kann ein Finanzierungssystem immer dann bezeichnet werden, wenn es zu einem bedeutenden Teil durch Parameter der Ergebnisqualität bestimmt wird.

Da soziale Dienstleistungen meist eine nicht-schlüssige Tauschbeziehung darstellen, werden in Leistungsverträgen die Beziehung und Erwartungen zwischen Leistungsfinanzierer, Leistungsersteller und Leistungsempfänger festgelegt.

Dem gegenüber stehen die von der Verwaltung freigegebenen Finanzmittel. Bei der Gestaltung von Leistungsverträgen ist zu berücksichtigen, dass die gleichzeitige Verfolgung von Wirtschaftlichkeits- und Qualitätszielen nur so lange möglich ist, wie bei der Realisierung von Qualitätszielen Wirtschaftlichkeitsreserven vorhanden sind.

Bei steigender Inanspruchnahme muss bei gleichbleibend gewünschten Qualitätsstandards der Ressourceneinsatz erhöht werden. Die Festlegung auf Produkte und klar definierte Leistungsverträge bilden die Grundlage dafür, dass soziale Dienstleistungen über Vergabemechanismen ausgeschrieben werden können.

Dies wird verstärkt durch neue EU-Vergaberichtlinien, die z. Mit der Ausschreibungspraxis soll ein Quasimarkt [ ] unter den sozialen Organisationen ermöglicht werden, der die sozialen Dienstleistungsorganisationen in eine Marktsituation zwingt. Laut Brinkmann hat dies aber folgende Auswirkungen auf die Soziale Arbeit:.

Spezialisierung und "Verinselung" der Einzelangebote und der daraus resultierenden Angebotsvielfalt. Dominanz der Interventionen gegenüber der Prävention [ ]. Dahme und Wohlfahrt sehen als Auswirkung der zunehmenden Ausschreibungspraxis eine strukturelle Veränderung der sozialen Dienstleistungsunternehmen in der sozialen Landschaft.

Die Veränderungen durch die Wirkungsorientierung sind herausfordernd für die Soziale Arbeit. Seithe sieht Chancen, die mit der Ökonomisierung verbunden sind:. Qualitätsentwicklung ist ein Schutz vor den Tendenzen der Kosteneinsparung. Gössler sieht die nützlichen Folgen durch die Wirkungsorientierung für Nonprofit-Organisationen in folgenden Punkten:. Professioneller Fassadenbau zum Schutz des operativen Kerns [ ]. In den weiteren Ausführungen dieser Arbeit wird von der operativen und der strategischen Ebene gesprochen.

Die strategische Ebene ist jene der Projektleitung, in der die strategischen Entscheidungen für die Umsetzung des Projekts, die Mitarbeiterführung, die Budgetierung und die Ausrichtung auf organisationsinterne Leitbilder, auf die Mission und Unternehmenskultur erfolgt. In der Sozialarbeitsliteratur wird über die Messbarkeit von sozialen Dienstleistungen kontrovers diskutiert, aber meist wird die ausreichende Abbildbarkeit der Leistung für nicht möglich gehalten.

So fragt sich Galuske, wie Stärkung des Selbstbewusstseins, Entschärfung von Folgekrisen im lebensweltlichen Bereich in mess- und zählbare Parameter umgewandelt werden kann. Deutlich ist der fehlende Konsens bei der Wirkungsorientierung, dass einerseits Wirkungen in der Sozialen Arbeit nicht ausreichend gemessen werden können und andererseits dadurch keine verwertbare Steuerungsinformation zur Verfügung stehen.

Zimmermann beschreibt dies im Fokus auf die Schweiz:. Die Instrumente scheinen weit weniger einer Entscheidfindung als einer Absicherung zu dienen. Für Lambers werfen quantifizierende, gar monetarisierende Wirkungsmessungen bis heute mehr Fragen als Antworten auf. Derzeit gibt es bei der Beurteilung dieser Frage kein klares Ergebnis, das mit Forschung gelöst werden kann, obwohl dies von der Sozialen Arbeit gewünscht wird.

Otto fasst das Ziel dieser Praxis zusammen:. Evidenzbasierung kommt ursprünglich in der Medizin als Trainingsmethode einer neuen Form medizinischer Praxis für das Klinikpersonal zur Anwendung. Es sollte der bewusste, explizite und umsichtige Gebrauch der gegenwärtig besten Evidenz zur Entscheidungsfindung über die Versorgung des individuellen Patienten gefunden werden.

Dieses Modell hat Konsequenzen für die einzelnen Professionisten, die nicht mehr aus ihrem Wissen und ihrer Erfahrung heraus eine Hilfeplanung durchführen, sondern sich daran orientieren, was Wirkung zeigt. Wendt sieht im Ansatz der Evidenzbasierung die Weiterführung des Aktivierungsprogrammes der Verwaltung auf die Methoden der Sozialarbeit. Da in der Praxis nur mehr jene Verfahren eingesetzt werden sollen, die sich als erfolgreich erwiesen haben.

Ob sich die forschungsmethodisch und professionstheoretisch umstrittene Evidenzbasierte Praxis [ ] durchsetzen wird, kann aus heutiger Sicht nicht bewertet werden. Dahme und Wohlfahrt lenken den Fokus unabhängig der Wissenschaftlichkeit auf das wesentliche Kriterium, welches für die Wirkungsorientierung ausschlaggebend sein wird:.

Ein Teil der ideologischen Prägung der sozialen Dienstleistungsorganisationen war das Verständnis eines Doppelmandates ihrer Arbeit. Beim Doppelmandat geht es darum, ein stets gefährdetes Gleichgewicht zwischen den Rechtsansprüchen, Bedürfnissen und Interessen des Klienten einerseits und den jeweils verfolgten sozialen Kontrollinteressen seitens öffentlicher Steuerungsagenturen aufrecht zu erhalten.

Die neue Steuerungslogik führt zu einer primär betriebswirtschaftlich ausgerichteten Strategie des operativen Geschäfts auf Kosten der bisher eher ideologischen Prägungen sozialer Dienstleistungsorganisationen [ ] mit folgender Konsequenz:. In der Ausrichtung auf Märkte und der zusätzlichen Aufgabe der Wirkungsorientierung sind die Möglichkeiten, ein Doppelmandat auszuüben, gering.

Besonders für die gesellschaftliche Aufgabe scheint wenig Platz zu sein. So kann man durch seine Dienstleistung wettbewerbsfähig sein und über Lobbying die Interessen der Klienten und der sozialen Organisation aufrechterhalten. Die Vorgabe von Wirkungszielen, die einen Erfolg markieren, kann dazu führen, dass sich Hilfsangebote nur mehr an die Personen richten, die einen gewissen Erfolg versprechen und bei denen sich der Mitteleinsatz als effektiv und effizient erweist.

Das Leistungsangebot richtet sich dann hauptsächlich an jene Klienten, mit denen die vorgegeben Erfolgskriterien erreicht werden können. Dieser Effekt wurde mehrfach im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik beschrieben.

Diese Ausrichtung an Erfolgen gepaart mit zu geringen zeitlichen Ressourcen kann dazu führen, dass Fachkräfte eine schnelle Differenzierung der Klienten vornehmen [ ] , die zum Ausschluss von den Bedürftigsten führt und bei der sich die Fachkraft gegen eine professionelle Grundhaltung entscheidet. Um dem Creaming -Effekt im arbeitsmarktpolitischen Bereich zu entgehen, empfiehlt einerseits der deutsche Rechnungshof [ ] qualitative Kennzahlen und andererseits kann durch Diagnostik bzw.

Die Steuerungslogik der Wirkungsorientierung macht nicht bei einem effektiven Kontraktmanagement Halt, sondern möchte Einfluss auf die operativen Interaktionen nehmen. Es werden die konkreten Handlungsvollzüge der Professionellen in der Sozialen Arbeit vorgegeben, damit eine effektive und effiziente Steuerung der Klienteninteraktionen erfolgt.

Dies sehen sowohl Verwaltung als auch Politik als legitim, da die steigenden Ausgaben für Lebenslaufkorrekturen unmittelbare Auswirkungen auf die Höhe der Mittel für Prävention und soziale Investitionen haben. Es werde nämlich das Interesse an der Hilfeerbringung selbst und nicht das Interesse an den erfolgreichen Beendigung belohnt.

Die Wirkungsorientierung kann sich aber auch positiv auf der operativen Ebene auswirken. Brinkmann erwähnt, dass eine Stärkung der Klienten als Nutzer sozialer Dienstleistungen zur Folge hat, falls die Wirksamkeit durch den Endverbraucher beurteilt wird. In einer demographischen Situation, die eine ständige Anpassung der Dienstleistungen an die Nutzer erforderlich macht, ist es eine Herausforderung, diese nicht erst am Ende der Dienstleistung in eine Beurteilung einzubeziehen, sondern sie während des gesamten Prozesses, also schon in der Planung, mitwirken zu lassen.

Betriebswirtschaftliche Instrumente wirken sich bis auf die operative Ebene aus. Recht, Ressourcen, Ergebnisse etc. Methoden, Strategien, Werte etc. Es kann eine Kultur entstehen, in der Organisationen von ihren Mitarbeitern verlangen, sie sollten die Aufgabe übernehmen, ständig die Logiken der Organisation zu repräsentieren, und damit auf eine eigene professionelle Logik verzichten.

Es kommen also standardisierte Verfahren zur Anwendung, um den Erfolg zu bewerten. Diese Entwicklung wird sehr kritisch diskutiert. Da die Entwicklung unter Effizienzaspekten erfolgt, können Testverfahren der Standardisierung des Hilfeprozesses und der Missachtung der Individualität Vorschub leisten. Wirkungsorientierung kommt nicht ohne zusätzliche Administration im operativen Bereich aus.

Dies ist besonders aufwendig, wenn für mehrere Fördergeber unterschiedliche EDV-Systeme bedient werden müssen. Das mit der Dienstleistung gewachsene, organisationsinterne Dokumentationssystem, angeregt durch die erforderlichen Qualitätssicherungssysteme, muss weiterhin genutzt werden und in wenigen Fällen ist ein Datenexport so möglich, dass nur in ein System eingegeben werden muss.

Erath ist der Meinung, dass die Stärkung der Eigeninitiative der Mitarbeiter durch moderne Managementstrukturen mit der Tendenz der Regulierung und Formalisierung einhergeht:. Vermehrte Administration führt zu belastenden Situationen, da sich die operativ Tätigen zunehmend kontrolliert fühlen. Im Jahr wurden zwei Arbeitsassistenzmodellprojekte in Niederösterreich und Oberösterreich für die Zielgruppe der psychisch beeinträchtigten Personen gegründet.

Mit dem Beitritt Österreichs in die EU und den damit möglichen Finanzmitteln aus dem Strukturfonds wurden unter Ziel 3 [ ] in allen Bundesländern und für verschiedene Zielgruppen Arbeitsassistenzen eingerichtet.

In einigen Bundesländern übernahm eine soziale Dienstleistungsorganisation die Arbeitsassistenz für alle Behinderungsarten und Erkrankungen Tirol, Kärnten, Salzburg. In anderen wurden je nach Behinderungsart oder Region verschiedene Organisationen beauftragt. Mit der Jugendarbeitsassistenz konnte auch jugendlichen Menschen mit Behinderung eine geeignete Begleitungsform zu Verfügung gestellt werden, die sich an den speziellen Bedürfnissen dieser Zielgruppe bei der Berufsfindung orientiert.

Die Dienstleistung Arbeitsassistenz wurde in den vergangenen Jahren ständig ausgebaut. Im Jahre wurde Arbeitsassistenz in 56 Fördervereinbarungen vergeben.

Euro für die Umsetzung der Arbeitsassistenz auf. Es wurden in diesem Jahr 9. Häufigkeit der Arbeitsassistenzteilnahmen Eigene Darstellung aus Statistik Vgl. Im Zentrum dieses wertegeleiteten und methodischen Ansatzes steht die Erweiterung der beruflichen Wahlmöglichkeiten von Menschen mit Behinderung. Dies erfolgt durch individuelle Begleitung, Analyse der Fähigkeiten und Kompetenzen bzw. Dabei gilt das Prinzip, zuerst die Person im Unternehmen zu platzieren und dann erst qualifizieren.

Es sollte dadurch eine geeignete Lern- und Arbeitsatmosphäre geschaffen werden, damit sich die Person entwickeln kann. Ziel ist die gleichberechtigte, gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung durch Unterstützung auf dem Weg zu vollversicherten Arbeits- oder Ausbildungsplätzen am allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die Effektivität der Methode wurde bereits mehrfach durch randomisierte und andere Prüfungsanordnungen bestätigt. Supported Employment ist vor allem jenen Methoden überlegen, welche die Zielgruppe zuerst in einem geschützten Rahmen trainiert und erst im Anschluss daran einen geeigneten Arbeitsplatz sucht. Jugendliche mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf sowie Jugendliche mit Lernbehinderung oder mit sozialen und emotionalen Beeinträchtigungen bis zum vollendeten Kann ein solcher Nachweis der Behinderung nicht erbracht werden bzw.

Der Auftrag zur Krisenintervention bei gefährdeten Arbeitsplätzen ist ebenfalls gesetzlich geregelt. Da vor jedem Kündigungsverfahren einer begünstigt behinderten Person eine Krisenintervention gesetzlich [ ] vorgesehen ist, wird in der Regel die Arbeitsassistenz mit der Krisenintervention beauftragt.

Im Detail bedeutet dies laut Sozialministeriumservice: Zusätzlich soll die Arbeitsassistenz noch folgende Aufgaben wahrnehmen: Begleitung und Abklärung der beruflichen Perspektiven unter Berücksichtigung der persönlichen Lebenssituation und der individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten ohne Einschränkung auf tradierte Geschlechterrollen,.

Regional sind Kofinanzierungen mit Arbeitsmarktservice und den Bundesländern möglich. Die Leistungsverträge der Arbeitsassistenzen sehen eine Restkostenpauschalierung auf die Bruttolohnkosten der Schlüsselkräfte vor [ ] und sind schon seit 12 Jahren outputorientiert. Sie legen fest, wie viel Erfolge pro Vollzeitäquivalent zu erbringen sind. Als Erfolg gilt eine Begleitung, wenn der Klientin einem neuen vollversicherungspflichtigen Dienstverhältnis mindestens drei Monate tätig ist oder ein bestehendes Dienstverhältnis sechs Monate gesichert wurde.

Das Sozialministeriumservice prüft dies durch Abfrage beim Hauptverband der Versicherungsträger, ob ein vollversicherungspflichtiges Dienstverhältnis besteht. Beratungen werden im Jahresbericht dokumentiert aber nicht als Erfolg gewertet. Die Fördervereinbarungen werden derzeit jährlich geschlossen.

Da dies für die Träger und die Klienten eine zu geringe Kontinuität ermöglicht, hat der Rechnungshof mehrjährige Verträge empfohlen. Laut den Umsetzungsrichtlinien zur Arbeitsassistenz werden als Wirkungsaspekte neben den Zielen der Erlangung und Sicherung die Income - und Outcome faktoren zur individuellen Projekt-Erfolgsbewertung herangezogen. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, Begleitungen in die Datenbank des MBI laufend wöchentlich einzugeben, um die Daten aktuell zu halten.

Es gibt keine Informationen darüber, welche geförderten Personen auch Leistungen von den Ländern beziehen. Es erfolgt keine systematische Analyse der Erfolgsfaktoren bzw. Die Organisationen wurden in den Fördervereinbarungen verpflichtet, das MBI in die Begleitungsdurchführung zu integrieren und nach einem strikt einzuhaltenden Zeitplan im Portal Austria [ ] Eingaben zu den begleiteten Personen durchzuführen und laufend Statistiken zu führen.

Bei der Messmethode handelt es sich um eine Pretest-Posttest-Untersuchung. Wie bereits im Kapitel 3 ausgeführt, gibt es bei dieser Messung keine Kontrollgruppe. Es werden die Messwerte vor und nach der Intervention bei der gleichen Person erhoben und in Bezug zueinander gestellt. Stockmann beschreibt die Eigenschaften dieser Vorgehensweise:. Eingabetechnisch handelt es sich beim MBI , um zwei unabhängige Datenbanken.

Jeder Klient ist einmalig zu Beginn der Begleitung bei beiden Datenbanken mittels Stammdaten anzulegen. Eine Datenbank dient der Erfassung der personenbezogenen Daten und die andere Datenbank der Eingabe der nichtpersonenbezogenen Daten.

Die Trennung wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen durchgeführt. Die personenbezogene Datenbank hat die Aufgabe, den Erfolg der Fördervereinbarungen zu messen. Dafür ist die Eingabe des Namens und der Sozialversicherungsnummer des Klienten notwendig. Es werden die begleiteten Personen mit dem Hauptverband der Versicherungsträger abgeglichen, um festzustellen, wie lange ein Dienstverhältnis nach der Begleitung Erlangung oder nach Beginn der Begleitung Sicherung bestanden hat.

In der nichtpersonenbezogenen Datenbank wird bei einem neuen Datensatz eine Identifikationsnummer ID -Nummer generiert, welche nur der Klient und die Dienstleistungsorganisation kennen.

In der nichtpersonenbezogenen Datenbank werden neben anonymisierten quantitativen Daten zu Geburtsjahr, Region, Erstsprache, Behinderung, Schulabschluss sogenannte Incomefaktoren und am Ende der Begleitung Outcomefaktoren erhoben. Diese Faktoren orientieren sich an zwei methodischen Konzepten.

Einerseits handelt es sich um einen Ansatz zur Operationalisierung von Beschäftigungsfähigkeit Employability , welches von Apel und Fertig [ ] entwickelt wurde.

Anderseits kam das im sozialarbeiterischen Kontext entwickelte Inclusions-Chart 2 [ ] zur Anwendung. Einige Items werden nur einmalig im Prozess beurteilt. Dabei wird erhoben, ob dieses Item ausreichend ist, geringer Änderungsbedarf besteht, starker Änderungsbedarf besteht oder ob eine Beurteilung nicht möglich ist oder ob dieses Item nicht erhoben wurde.

Im Idealfall soll diese Einschätzung gemeinsam mit dem Klienten erfolgen. Bei Dissens wird die Sichtweise des Assistenten eingetragen. Am Ende wird nach dem Ausfüllen der Outcomefaktoren wieder ein Kompetenzenprofil erstellt siehe Anhang 4 , welches einen Vergleich zwischen Income und Outcome aufzeigt.

Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit und Erleichterung der Eingliederung der Jugendlichen und der vom Ausschluss aus dem Arbeitsmarkt bedrohten Personen in das Erwerbsleben. Bundesministerium für Finanzen, , S. Im empirischen Teil werden der Untersuchungsgegenstand, das zugrundeliegende Forschungsinteresse, die verwendeten Methoden und die Auswertungsart vorgestellt.

Es folgt die zusammenfassende Darstellung aus den Ergebnissen der qualitativen Inhaltsanalyse. In Österreich ist die Wirkungsorientierung erst seit wenigen Jahren von der öffentlichen Verwaltung umgesetzt worden. Die sozialen Organisationen waren eine inputorientierte Steuerung durch den Fördergeber gewohnt.

Die Wirkungsorientierung hat durch den wirkungsorientierten Bundeshaushalt einen massiven Schub erlebt. Das Monitoring beruflicher Integration ist das erste umfassende Wirkungsorientierungsprogramm der Verwaltung für soziale Dienstleistungsorganisationen flächendeckend in Österreich.

Es greift sehr umfassend in die Autonomie der Träger ein und versucht die Effektivität und Effizienz der Trägereinrichtungen zu verbessern. Darüber hinaus werden die Unterstützungsleistungen für individuelle Klienten über lange Zeiträume und trägerunabhängig aufgezeichnet und analysiert.

Zwei Jahre nach der Einführung des Programms ist die richtige Zeit, um die Auswirkungen dieses Wirkungsorientierungsprogrammes zu erforschen. Dabei sollen Herausforderungen mit dem neuen System beschrieben und die Chancen und Risiken zusammengefasst werden. Ziel dieser empirischen Untersuchung ist die Beantwortung der gestellten Forschungsfragen:.

Welche Chancen und Risiken bietet die vom Fördergeber eingeleitete Wirkungsorientierung auf der operativen und strategischen Ebene der Arbeitsassistenzprojekte in Österreich? Damit diese Frage gut beantwortet werden kann, werden zuerst die von den sozialen Organisationen gemachten Erfahrungen beschrieben und auf diese aufbauend weiterführende Überlegungen erhoben.

Die Forschungsfrage beschäftigt sich mit dem Kausalzusammenhang zwischen Einführung der Wirkungsorientierung vom Fördergeber und den Auswirkungen auf die sozialen Organisationen sowohl in operativer als auch in strategischer Hinsicht.

Um das generierte Material systematisch auszuwerten, wurde die zusammenfassende qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring angewandt. Als geeignete Methode zur Bearbeitung der Forschungsfrage bietet sich eine teilstandardisierte Befragung — das leitfadengestützte Experteninterview — an.

Nach Gläser und Laudel ist diese Methode vorzugsweise anzuwenden, wenn. Der Leitfaden dient der Sicherstellung, dass alle Interviewpartner zu den gleichen Themenbereichen befragt werden und damit das Interview fokussiert bleibt. Die Fragen werden nicht nach ihrer Reihenfolge gestellt, sondern in einen möglichst natürlichen Gesprächsablauf eingebaut. Die Fragen dienen dazu, den Experten zur Erzählung des Sachverhaltes anzuregen.

Sie sind als unteres Management nahe genug an der operativen Ebene, um das operative Tagesgeschäft beurteilen und strategische Fragen beantworten zu können. Bei der Auswahl der Experten wurde darauf Wert gelegt, dass die befragten Personen mindestens fünf Jahre in dieser Funktion tätig sind, damit sie im Interview den Unterschied zwischen der Situation vor der Einführung der Wirkungsorientierung und danach mit beurteilen können.

Die Interviews wurden im November und Dezember face-to-face mit den Experten geführt und mittels eines digitalen Diktiergerätes aufgezeichnet. Es wurde auf eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre geachtet. Die Interviews fanden bis auf eine Ausnahme am Arbeitsplatz des Experten statt.

Die Interviews erfolgten im beruflichen Kontext des Autors. Alle Interviewpartner waren bereits vorher dem Autor bekannt, und es bestand von vornherein eine vertrauensvolle Gesprächsbasis. Der Vorteil war eine offene und ehrliche Atmosphäre, die zu relevanten Ergebnissen führte. Der Nachteil war der eher umgangssprachliche Stil, der in den Interviews gepflegt wurde.

Nach jedem Interview wurde nach den Vorgaben von Gläser und Laudel die Interviewsituation analysiert. Die Fragen wurden auf ihre Verständlichkeit geprüft und Aspekte aufgenommen, die sich für die Beantwortung der Forschungsfrage als wichtig erwiesen. Die Experteninterviews wurden anonymisiert ausgewertet, um zu vermeiden, dass die Antworten einzelnen Funktionsträgern zugeordnet werden können. Die Interviewpartner haben Streichungen vorgenommen, um ihre Anonymität sicherzustellen. Diese Korrekturen sahen die Interviewpartner als notwendig, um das Verhältnis zwischen Fördergeber und Organisation durch eine eventuelle Identifizierung nicht zu belasten.

Die Dokumentation der Aufzeichnung des Diktiergerätes erfolgte mittels schriftlicher Transkription. Die Aufzeichnung wurde wörtlich, aber nicht phonetisch transkribiert. Da es sich um eine rekonstruierende Untersuchung handelt, hat der Autor auf das Transkribieren der Notationssysteme verzichtet. Die Transkription wurde dem Interviewpartner zur Verfügung gestellt.

Dieser konnte durch Korrekturen die Verständlichkeit verbessern und ergänzende Bemerkungen anführen. Der Interviewpartner konnte sich so auch von der Anonymität der Aufzeichnung überzeugen. Damit dem bestehenden Rohmaterial in einem systematischen Verfahren Informationen entnommen werden können, wird die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring angewandt.

Es kommt dabei das von Mayring entwickelte neunstufige Ablaufmodell zur Anwendung. Die qualitative Inhaltsanalyse von Mayring findet in den Sozial- und Humanwissenschaften häufig Anwendung, da sich die offene, deskriptive und interpretative Methodik sehr gut für Analysen kleiner Stichproben eignet. Es bestehen die drei Grundformen Zusammenfassung, Explikation und Strukturierung, um eine qualitative Inhaltsanalyse durchzuführen.

Die Analyse des Datenmaterials dieser Masterthesis orientiert sich an der Technik der inhaltsanalytischen Zusammenfassung. Ziel der Analyse ist die Reduktion des Materials, sodass die wesentlichen Inhalte trotz Abstraktion erhalten bleiben und ein Abbild des Grundmaterials darstellen. Die Kategorien wurden induktiv am Material nach der Vorgabe von Mayring erarbeitet. Dies hat folgenden Vorteil:. Der Autor ist Projektleiter eines Arbeitsassistenzprojektes und ist mit den Auswirkungen der Wirkungsorientierung konfrontiert.

Da das Forschungsthema aus seiner Alltagsarbeit stammt, wollte er einer gewissen Betriebsblindheit dadurch entgehen, dass die Kategorien aus den Interviews induktiv gebildet werden. So wollte er sicherstellen, dass kein wichtiges Thema verloren geht. Nach der ersten Einteilung in Paraphrasen wurden die Kategorien nach den ersten beiden Interviews gebildet und beibehalten und mit aussagekräftigen Details aus den restlichen Interviews ergänzt. Die Experten hatten vor der Einführung der Wirkungsorientierung durch den Fördergeber noch keine Erfahrungen mit organisationsinternen Formen der Wirkungsorientierung.

Im Laufe der Interviews stellte sich heraus, dass das Thema Wirkungsorientierung durch den Fördergeber bei den befragten Personen einen negativen Grundtenor aufwies. Obwohl dieses System bereits seit zwei Jahren eingeführt war, scheint es immer noch in einer Art Erprobungsphase speziell bei der Arbeitsassistenz zu sein, welches nicht so Steuerungsfokus des öffentlichen Auftraggebers ist, wie z.

Fehlende oder unzureichende Transparenz des Fördergebers zu diesem System lassen die Chancen nur bedingt deutlich erscheinen. Es überwiegen die Aussagen zu den Risiken, die unmittelbarer in den Organisationen spürbar sind. Bei der Zusammenfassung der Inhalte wurden acht Hauptkriterien gebildet. Zu zwei Hauptkriterien gab es noch Unterkriterien. Die zusammengefassten Ergebnisse werden anhand folgender Kategorien strukturiert:.

WO und fachliche pädagogische Vorgaben. Grundsätzlich sahen die Experten keinen Widerspruch zwischen Wirkungsorientierung und dem eingesetzten pädagogischen Konzept Supported Employment. Diese Kompetenzenprofile greifen in die fachliche Arbeit ein, da die verschiedenen Ausprägungen mit dem Klienten ausgefüllt werden und der Klient eine graphische Darstellung seiner Kompetenzenprofile erhält siehe Anhang 3 und 4.

Dies wurde damit begründet, dass die Fragen nicht zur Zielgruppe passen [ ] und die graphische Darstellung durch die verwendeten roten und grünen Balken verwirrend ist. Da die Weitergabe der Profile an die Klienten verpflichtend ist, geben einzelne Experten einen pragmatischen Umgang mit dem Instrument an.

Je nach Situation füllen die Arbeitsassistenten die Kompetenzenprofile nach dem Gespräch alleine aus, da sie das Ausfüllen der Fragen gemeinsam mit dem Klienten vor dem Computer vermeiden wollen. Die Vereinfachung und Komprimierung auf Kompetenzenprofile wird als eine Reduktion der Komplexität der organisationsinternen Instrumente verstanden.

Die Anamnese ist viel umfassender als die Fragen des Kompetenzenprofils und passender für die Dienstleistung.

Dazu gehören das Aufzeigen von Zielen und Entwicklungen sowie der Ansatz, die Selbst- und Fremdwahrnehmung als Instrument zu verwenden. Die Wirkungsorientierung macht es schwieriger, personenzentrierte Ansätze in der fachlichen Arbeit weiter zu verfolgen. Dazu betonte der Experte:. Ein Experte teilte dazu mit:. Von dem her muss man fast strategisch ausfüllen, dass es immer Verbesserung gibt im Projekt, also Punktesteigerung wäre dann die Bewertung.

Laut einem Experten erfordert Steuerung durch Wirkungsorientierung standardisierte Prozesse. Dialogbereitschaft des Fördergebers dazu besteht. Als Gründe dafür wurden die schlechten Auswertungsmöglichkeiten [ ] und die besser funktionierenden organisationsinternen Instrumente angegeben.

Bezüglich der strategischen Chancen war bei den Experten ein gemischtes Bild sichtbar. Also ja, es gibt durchaus einiges an Potenzial. Und wenn es in der Szene oder im System und der Landschaft mehr Konkurrenz, strengere Callregeln Regeln bei einer verkürzten Ausschreibung und weniger Geld oder solche Sachen gibt, wird es sicher immer relevanter.

Ein Experte teilte mit, dass die guten Rahmenbedingungen, welche in den Arbeitsassistenzrichtlinien dargestellt werden, ein Vorteil sind. Dem System fehlt es an der nötigen Komplexität, um die reale Leistung der Arbeitsassistenz abzubilden. Dieser Experte war der Meinung, dass die bestehende Eingabeform einen guten Ansatz darstellt, da die Arbeitsassistenten aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung die Kompetenzen ihrer Klienten einschätzen können.

Ein Experte war der Meinung, dass die verschiedenen Zielgruppen mit deren unterschiedlichen Lebenssituationen eine Überforderung für ein einzelnes System darstelle:. Ich glaube, dass das auch irgendwie die Herausforderung ist, an der sie scheitern. Ich wüsste nicht, wie ich einen jährigen geistig behinderten Jugendlichen mit einem jährigen Manager nach einem Burnout in Übereinstimmung bringen soll zum Beispiel.

So war die Unterstützung bei der Entwicklungsförderung in der Begleitung der Arbeitsassistenz ausschlaggebend, dass die Person ein Jahr später ein Dienstverhältnis bekam. Dies wird aber nicht mehr als Erfolg berücksichtigt. Ich verstehe den Fördergeber, dass die irgendwas brauchen.

Weil sie müssen ja genauso die Gelder legitimieren. Die Auswirkungen auf die Klienten- und Arbeitsassistenten-Interaktion wurde sehr unterschiedlich bewertet. Einerseits wurden von einem Interviewpartner keine Auswirkungen erkannt, [ ] für andere Experten gab es Veränderungen.

So gaben diese an, dass der Arbeitsassistent nicht authentisch sein kann, da er Fragen stellen muss, hinter denen er nicht steht. Ein Experte meinte dazu, dass die Strategie, den Klienten vor den Fragen zu schützen, auch als Bevormundung erlebt werden kann. Gudjons beschreibt es mit den Worten: Der renommierte Lernpsychologe Bandura entwickelte die Theorie der Selbstwirksamkeit self-efficacy , die er definiert als: Lernende mit hoher Selbstwirksamkeit sind demnach besser in der Lage, den eigenen Lernprozess zu überwachen, als vergleichbar Fähige mit geringerer Selbstwirksamkeit vgl.

Wie wir erfahren haben, eignet sich hierfür das selbstgesteuerte Lernen sehr gut, weswegen es nun gilt, geeignete Voraussetzungen für die soeben genannte Methodik festzulegen. Die Umsetzung von selbstgesteuertem Lernen kann nur gelingen, wenn entsprechende Bedingungen vom Lernenden selbst und von den Lehrenden eingehalten werden und eine geeignete Lernumwelt dies auch zulässt vgl.

Die spezifischen Anforderungen, die beim selbstgesteuerten Lernen an die Lernenden, an die Lernumgebung und an die Lehrenden gestellt werden, sollen im Folgenden betrachtet werden. Als kognitive Komponente unterteilen sie diese in Lern- und Kontrollstrategien.

Sehr bedeutsam für das selbstgesteuerte Lernen ist den Autoren die Berücksichtigung der organisatorischen Aspekte Beschaffung, Gestaltung und Zusammenarbeit: Lernschritte sind in inhaltlicher und zeitlicher Abfolge zu planen und Entspannungsphasen sollen berücksichtigt werden.

Auf den Unterpunkt Gestalten werde ich weiter unten bei den Voraussetzungen der Lernumwelt eingehen, denn die lernförderliche Gestaltung vom Arbeitsplatz inklusive der Sicherstellung des Zugriffs auf Lernmaterialien ist meiner Meinung nach nur bedingt vom Lernenden beeinflussbar. Allerdings muss er Handlungsfreiräume erkennen und für seine persönlichen Anliegen nutzen können. Weitere besondere Bedeutung kommt der Planungsstrategie über Lerninhalte und -zeiten zu.

Der Einsatz der Lernstrategien bei der Aneignung passiert den Autoren zufolge oft unbewusst, d. Es wurde bereits die Selbstverantwortung des Lernenden angesprochen, die auch beim zweiten Punkt der Selbstlernfähigkeit, den Kontrollstrategien nämlich, zum Tragen kommt.

Zum einen geht es dabei um die Konzentration als kognitive und zum anderen um Überwachung und Regulation als meta-kognitive Komponente, die auch als Selbstreflexion bezeichnet wird siehe Abb. Interessant ist hierzu auch seine Feststellung, dass Ergebnisse von Selbstreflexionsprozessen zur Entwicklung von Veränderungsabsichten führen können. Es ist aus den genannten Gründen sinnvoll, Lern- und Kontrollstrategien zu kennen und anzuwenden.

Verweisen will ich in diesem Zusammenhang auf das Modell des reflexiven Subjekts, auf das sich Aebli bezieht: Sie tun dies nicht in abstracto , sondern in engem Zusammenhang mit der Beurteilung der realisierten Schritte und der noch zurückzulegenden Distanz zum Ziel.

Reflexion des eigenen Handelns und Denkens ist deren integrierender Bestandteil. Wir nennen es Handlungssteuerung und Steuerung des Denkvorgangs. Klaus Beck und Rolf Dubs Hrsg. Steiner, 57; Vgl. Heinz Mandl und Hans Spada Hrsg. Psychologie Verlags Union, Lehren und Lernen in der beruflichen Bildung Aarau: Verlag für Berufsbildung, Institut für Wirtschaftspädagogik, Liegt darin die Zukunft?

Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik , 89, 2, , Jahrgang I, , zuletzt geändert durch Viertes Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt vom Beiträge zur Gesellschafts- und Bildungspolitik, Köln: VLW, ; Zitiert nach: Grundlagen eines handlungsorientierten Lernkonzepts Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 29; Vgl. Gesellschaft zur Förderung arbeitsorientierter Forschung und Bildung, Leitfaden der Ausbildungspraxis in Produktions- und Dienstleistungsberufen Berlin: Fachwissen in der Krise?

Dokumentation eines Symposiums in Hamburg Hamburg: Ergebnisse aus Modellversuchen Berlin: Bundesinstitut für Berufsbildung, ; Vgl. Festschrift — Wolfgang Fix zum Ideen und Bausteine für ein lebendiges Lernen Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1.

Januar ]; Siehe auch Bundesinstitut für Berufsbildung. Jahrgang , I, 31 Bonn: Juli ; Siehe auch Bundesinstitut für Berufsbildung. Portal Elektroberufe — Download [Online], [ Januar ], 3; Siehe auch Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Tipps für Ausbilder und Betriebe , Bonn: Weinert und Mandl Hrsg. Enzyklopädie der Psychologie, D, I, 4 Göttingen: Zeitschrift für Pädagogik , 45, 6, , Analyse und Intervention Göttingen: Heinz Neber, Angelika V.

Wagner und Wolfgang Einsiedler Hrsg. Psychologische und pädagogische Aspekte eines handlungsorientierten Lernens Weinheim: Pädagogik , 5, , Von einer gemeinsamen Vision zu einer effektiven Förderung des Lernens. Frank Höfer, Selbstgesteuertes Lernen: Bayerische Verwaltungsschule, Straka, Auf dem Weg zu einer mehrdimensionalen Theorie selbstgesteuerten Lernens.

Brockett und Roger Hiemstra , Self-direction in adult-learning: Perspectives on theory, research, and practice New York: Routledge, ; P. Entwicklung und Evaluation von Trainingsansätzen für Berufstätige Münster: Bundesministerium für Bildung und Forschung Hrsg.

November in Königswinter Reinheim: Pädagogische Materialien der Universität Kaiserslautern, 12 Kaiserslautern: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Selbstgesteuertes Lernen , 33f.

Erbe und Hermann Novak Hrsg. Edition Sigma, Pintrich und Elisabeth V. Journal of Educational Psychology , 82, , Which are the key subprocesses? Contemporary Educational Psychology , 11, , Deitering, Selbstgesteuertes Lernen Göttingen: Verlag für Angewandte Psychologie, University of Oklahoma, A Guide for Learners and Teachers Chicago: Didaktische Konzepte für eine wissensbasierte Organisation Bielefeld: Erwachsenenbildung , , ; Vgl.

Mandl und Peter M. Unterrichtswissenschaft , 10, , Andreas Schelten, Peter F. Sloane und Straka Hrsg. Forschungsberichte der Frühjahrstagung Opladen: Leske und Budrich, 76f. Bundesministerium für Bildung und Forschung, Selbstgesteuertes Lernen , Handlungsorientierung beinhaltet auch das Wissen um die eigene Lernlage, bleibt aber dabei nicht fatalistisch stehen, sondern sucht nach Möglichkeiten, verändernd damit umzugehen Stabilisierung guter Leistungen, Verbesserung nicht so guter Leistungen.

Dazu bedarf es klaren Aufgabenbewusstseins, eines Zeitmanagements und der Ressourcensuche und -bereitstellung: Erweiterte Berufsorientierung im System Schule. Bundesministerium für Bildung und Forschung, Nicole Hoffmann und Antje von Rein Hrsg. Brown und Weinstein Hrsg. Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik , 92, 1, , 2f. Theoretische und praktische Zugänge Bielefeld: Berufsbildung , 55, , Eine Anleitung zum erfolgreichen Lernen.

Handbuch für Lehrkräfte Aarau: Sauerländer, 41; Norbert Landwehr, Schritte zum selbständigen Lernen: Verlag des Schweizerischen Kaufmännischen Verbandes, ff. Pädagogik , 5, , 15f. Festschrift für Hans Krasensky zum Straka und Harm Delicat Hrsg. Dehnbostel, Heinz Holz und Novak Hrsg. Dezentrale Aus- und Weiterbildungskonzepte in der Praxis Berlin: Bundesinstitut für Berufsbildung, Zeitschrift für Pädagogik , 41, 6, , Pädagogik , 5, , 7. Gage und David C. Enzyklopädie der Psychologie, 3 Göttingen: Prentice Hall, ; Zitiert nach: Pintrich und Dale H.

Schunk, Motivation in Education. Merrill Prentice Hall, Educational Psychologist , 28, 2, , Dehnbostel und Gisela Dybowski Hrsg. Das Ordnen des Tuns , I: Kognitive Aspekte der Handlungstheorie Stuttgart: Klett-Cotta, 27; Zitiert nach: Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften.

Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation. Soziologie - Wissen und Information. Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung. BWL - Personal und Organisation. Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden. Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft.

Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft. Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen! Fordern Sie ein neues Passwort per Email an. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abb. Kompetenzwandel in Berufen Quelle: Modell der Handlungskompetenz Quelle: Konrad schreibt von zentralen Merkmalen und Voraussetzungen beim selbstgesteuerten Lernen [99] , die ich an dieser Stelle nur kurz mit Spiegelstrichen aufzählen möchte: Gegenüberstellung von selbst- mit fremdgesteuertem Lernen Quelle: Begründung des selbstgesteuerten Lernens Es gibt vielfältige Gründe, die für die Anwendung des selbstgesteuerten Lernens im Rahmen der betrieblichen Berufsausbildung sprechen.

Bedingungen für selbstgesteuertes Lernen Die Umsetzung von selbstgesteuertem Lernen kann nur gelingen, wenn entsprechende Bedingungen vom Lernenden selbst und von den Lehrenden eingehalten werden und eine geeignete Lernumwelt dies auch zulässt vgl. Deitering, Selbstgesteuertes Lernen , Kompetenzentwicklung in der Ausbildung. Selbstgesteuertes Lernen am Arbeitsplatz.

Selbstgesteuertes Lernen in der beruflichen Ausbildung.

Copyright © 2017 · All Rights Reserved · Maine Council of Churches