Wirtschaftsgeschichte der Republik Venedig

Die Eigentümer der großen landwirtschaftlichen Güter, hauptsächlich Senatoren und Ritter, profitierten vom Export der Agrarprodukte, die sie mit Hilfe der Sklaven billig erstellen konnten.

Schon das osmanische Importverbot für Seide hatte die Seidenproduzenten gezwungen, auf andere Märkte auszuweichen.

10-Euro-Gedenkmünze der Bundesbank in Silber ab 2011

Wie Sie richtig darstellen, sind die Gedenkmünzen nur in geringer Stückzahl erhältlich. In der Regel geben die Banken pro Kunde nur eine Münze am Tag der Erstausgabe ab. Wenn man Glück hat, erhält man am Erstausgabetag bei den Filialen der Bundesbank schon mal 10 Stück.

Aus dem Überseehandel wurde diese Gesellschaftsform erst Ende des Jahrhunderts durch regelrechte Societates verdrängt, Handelsgesellschaften, die auf längere Zeit angelegt waren, und die ohne Festlegung auf eine einzelne Handelsfahrt bestanden. Auch gestattete sie die reine Kapitalbeteiligung. Gegen die mangelnde Kontinuität und Überprüfbarkeit dieser Geschäfte setzte man ein weiteres Konzept: So galten Brüder auch ohne Vertrag als Gesellschaft fraterna societas.

Spätestens in der 2. Jahrhunderts verkehrten Mude genannte Schiffskonvois meist zweimal pro Jahr, im Frühjahr und im August oder September. Dabei nahmen je 30 bis 50 Schiffe teil. Später fuhren oftmals nur zwei bis vier. Bald stieg die Zahl der Mude auf bis zu fünf pro Jahr. Ab Beginn des Trotz sinkender Schiffszahlen stieg die Gesamtwarenlast von 3 bis 5. Zeitgerechte Lieferung der aus der Levante kommenden Waren an die Kaufleute des Reichs und umgekehrt war eine wichtige Voraussetzung für den schnellen Kapitalumschlag.

Doch nicht nur die Konkurrenz anderer Seemächte trug zur Unsicherheit auf dem Meer bei, sondern auch Piratenflotten. Die Unterscheidung zwischen wertvollen Frachten einerseits und Massenverkehr andererseits setzte sich an Land fort. Zu den überaus teuren Waren zählten vor allem als wichtiger europäischer Umschlagplatz für Waren aus dem Indienhandel Gewürze, allen voran Pfeffer , Aromen und Parfüme , Farbpigmente, Edelsteine , Seide , Ingwer , aber auch edle Metalle.

Doch auch Massengüter wie Salz und Getreide, sogar Öl und Baumwolle, wurden in Konvois transportiert, obwohl es sich meistens um private Schiffe handelte. Solche zentralen Steuerungen waren nicht ohne Risiko, denn das gemeinsame Auftreten zahlreicher Händler an einem Ort führte zu heftigen Preisausschlägen. Allein die Pacht für den Schiffsraum konnte leicht tausend Dukaten überschreiten. Das ist allerdings eine vergleichsweise geringe Investition, wenn man bedenkt, dass die Mude aus Beirut oder Alexandria im Jahrhundert Waren für bis zu Die Händler mussten es zuerst nach Venedig bringen.

Das galt auch für Pech und Hanf. Zu dieser Zeit führte man jährlich 4 bis Zehntausende Tonnen von Salz und bis zu hunderttausend Tonnen Getreide brachten private Händler nach Venedig — den überwiegenden Teil zum Weiterverkauf nach Oberitalien. Da Getreide den natürlichen Zyklen von Aussaat und Ernte unterlag, der Brotkonsum aber eher unelastisch war, trat eine eigene Institution als Zwischenhändler auf, die Weizenkammer Camera Frumenti. Dazu bedurfte es aber umfangreicher Geldmittel, die durch Staatsanleihen, Zölle, Getreide- und Mehlverkauf, aber auch Mahl- und Wiegegebühren zusammenkamen.

Je mehr Venedig von den Waren des Festlands abhängig wurde, desto mehr pochte man dort auf Durchfahrtsrechte und Zollbefreiung.

Gleichzeitig patrouillierte eine venezianische Flussflotte auf dem Po und auf der Etsch. Eine bewaffnete Barke konnte zum Schutz von den Händlern herbeigerufen werden. Städte wie Bergamo oder Brixen waren jedoch über Flüsse nicht erreichbar. Dabei handelte es sich wohl eher um Saumpfade , die für Karren befahrbar waren. Diese erreichten auf zwei Wegen das Reich: Spätestens ab dem Das bezog sich etwa auf die Aushebungen von Mannschaften, vor denen viele flohen.

Diese Konsuln kontrollierten die Ausfahrt zum vereinbarten Zeitpunkt, die Anbringung der Ausgleichsfrachten und teilten Schiffsschreiber zu, die über die Verpflegung, Löhne und Frachten Buch führten. Sie spielten zudem eine wichtige Rolle bei der späteren Verzollung der Waren. Für die Bezahlung waren die Schiffsführer, die Patroni zuständig. Die Vorschriften gingen dabei sehr weit. Solche Vorschriften wurden im Seerecht des Ranieri Zeno von gesammelt, doch bestand wohl schon eine solche Sammlung.

Dazu kamen Ergänzungen des Senats und weitere Sammlungen. Venedig erhob zwar in der Frühzeit Abgaben auf Landbesitz und auf das Fernbleiben vom Militärdienst, aber ansonsten verzichtete man auf direkte Steuern. Eine Haupteinnahmequelle bestand in Zöllen und Abgaben.

Venezianer entrichteten dabei nur den halben Zoll. Wenn sie genauso viele Waren exportierten, wie sie importierten, wurden sie sogar gänzlich davon befreit. Dazu kam eine Gebühr für alle Schiffe, die im Hafen festmachten. Zu den genannten Abgaben zahlte jeder Händler noch eine Summe für sich und für das Schiff, sowie für sämtliche Genehmigungen.

Abgaben wurden beim Lagern in den Speichern fällig und an der Waage. Die Ausfuhr war sogar doppelt so hoch mit Zöllen belastet. Bei sprunghaft ansteigenden Ausgaben lieh sich die Kommune Geld von den vermögenden Familien. Das geschah meist zur Finanzierung von Kriegen oder zur Getreideversorgung.

Um die vermögenden Bewohner effektiver an den gemeinsamen Lasten, vor allem an der Kriegführung zu beteiligen, wurde vor ein Estimo , eine Vermögensschätzung, veranlasst. Jeder, der eine Anleihe zeichnete, erhielt eine Quittung. Die Rückzahlung konnte Jahre auf sich warten lassen. Jedoch blieb die Verzinsung bis weit ins Gegen trugen rund 1. Jahrhundert senkte man den Zins auf bereits weiterverkaufte Anleihen und bot einen neuen Anleihetyp an, nämlich einen, bei dem der Zeichner sein Vermögen nie wiedersah, aber für alle Zeit Zinsen bezog a fondo perduto.

Als besonders wichtig erwies sich, dass auch Ausländer ihr Vermögen bei der Weizenkammer Camera frumenti oder bei den Prokuratoren von San Marco deponierten. Zahlreiche Signori des Festlandes, wie die Carrara, hinterlegten hier ihr Vermögen, weil Venedig als besonders verlässlich und sicher galt. Doch bis weit in die er Jahre versuchte eine Fraktion der Fernhändler die ausländische Konkurrenz aus Venedig hinauszuwerfen, was ihr zweimal gelang.

Erst mit dem erneuten Wirtschaftsaufschwung ab den er Jahren erkannten auch sie die Vorteile, die ausländisches Vermögen bei entsprechenden Kontrollen bot. Gold und Silber waren das einzig zweifelsfrei anerkannte Tauschmittel. Doch im Hochmittelalter wuchs der Bedarf an genormten und besicherten Nominalen, etwa um bequem bei Bauarbeiten Löhne auszahlen zu können. Venedig begann jedoch erst im Jahrhundert eigene Münzen zu prägen: Dazu kamen Soldo und Lira als reine Recheneinheiten — nicht als Münzen.

Doch enthielt der Piccolo weniger als ein Zehntel Gramm Silber. Legt man den Silberanteil zugrunde, so hatten 26,1 Piccoli den gleichen Wert, wie ein Grosso. Ab durften nicht mehr als 25 der kleinen Denare ins Ausland gebracht werden. Das Vertrauen ausländischer Geschäftspartner in die Stabilität erhielt man, indem nur der Piccolo Wertschwankungen unterworfen wurde das waren im Allgemeinen Abwertungen.

Um diese Schwankungen in internationalen Abmachungen nicht berücksichtigen zu müssen, und damit Investoren zu verschrecken, wurde sogar neben Lira di Piccoli und Lira di Grossi eine dritte Zählwährung erfunden, die so genannte Lira a Grossi , deren Verhältnis zum Piccolo immer bei 1 zu 26 lag, unabhängig davon, wie sich das Wertverhältnis zur Lira di Grossi entwickelte.

Venezianer zahlten im Osten mit Silber und nahmen das dort umlaufende Gold wieder mit. Während Silber im Westen an Wert verlor, floss gleichzeitig das künstlich teuer gehaltene Silber nach Osten ab.

Venedig drohte sozusagen die Eingliederung in die arabisch-byzantinische Welt, in der Gold vorherrschte, und damit der Verlust der Funktion als Handelsdrehscheibe durch Auszehrung seiner Silberreserven.

Florenz und Genua erging es genauso. Venedig zögerte, da hier der Goldzustrom wesentlich geringer war. Für den Fernhandel standen nun Silbergrossi und Golddukaten zur Verfügung.

Ab Juni war ein Dukaten 18,5 Grossi wert. Das zunächst eingeführte feste Wertverhältnis von 1 zu 10,7 musste wegen der sonst üblichen Handelsmargen aufgegeben werden. War Gold noch elfmal so teuer wie Silber, so stieg der Kurs — auf 1 zu 14,2. Seit den er Jahren kam es jedoch zu einem verstärkten Goldzustrom, der den Silberverfall bremste. Daneben begann Venedig erstmals mit der Prägung einer Soldo -Münze — allerdings mit einem Wert von 16 bis 18 statt 20 Piccoli.

Der König brachte zehn Tonnen Gold auf den Markt. Silber wurde immer teurer, Gold immer billiger. Man versuchte unausgesetzt durch Zollbefreiungen die Zufuhr des jeweils nur mangelhaft einlaufenden Edelmetalls zu verstärken. Tatsächlich gelang eine Stabilisierung, denn in dieser Zeit pendelte sich die Gold-Silber-Relation bei etwa 1 zu 9,9 bis 1 zu 10,5 ein. Sie überschritt nie wieder den Wert von 1 zu 12,5. Entscheidend war wohl, dass Venedig seine Gewürze — bekannt ist der Pfefferreichtum —, die es praktisch zu einem Monopol ausbaute, fast nur noch mit Golddukaten kaufte.

Der Zwangsumtausch in Münzen, deren Realwert erheblich niedriger war als ihr Nominalwert , war ein oft eingesetztes Mittel. Die Münze war also fast doppelt so hoch bewertet, wie es dem tatsächlichen Edelmetallanteil entsprochen hätte. Anfang stellte der Senat fest, dass in diesem Jahr Dukaten Reingewinn aus diesem Geschäft gezogen worden seien. Auf ähnliche Weise verfuhr die Zecca [47] im Veneto mit dem Bagattino. Insgesamt verzögerte diese Münzpraxis die Entwicklung einer gewinnbringenden Landwirtschaft, da Gewinne ständig vom Fiskus eingestrichen wurden.

Dennoch brauchte Venedig Bankiers. Diese Campsores tauschten per Hand Münzen gegen Münzen. Doch das genügte den Bedürfnissen nach schnellen Münztransfers zwischen weit auseinander liegenden Orten nicht.

Dazu mussten aber beide, Geber und Empfänger, ein Konto bei derselben Bank haben. Bald bediente man sich beim Begleichen von Schulden und Krediten zwischen Kunden verschiedener Banken einer einfachen Form des Wechselbriefs.

Das ermöglichte die Überweisung durch schriftliche Anweisung, wenn diese Form des Geldtransfers in Venedig auch erst spät greifbar ist. Der Wechsel taucht kurz nach in Venedig auf. Es dauerte noch ein Jahrhundert, bis der Gebrauch des Wechsels beinahe selbstverständlich war. Daher war ein münzloser Geldverkehr bald unverzichtbar. Verschärft wurde der Kreditbedarf durch die Kommune selbst. Dabei trat sie oft als Kreditnehmer auf, um beispielsweise Kriege oder Weizenimporte zu finanzieren.

Erst der wachsende Geldumlauf ab der 2. Jahrhunderts reduzierte langsam das Zinsniveau. Dabei wurden für diese Geschäfte bereits Provisionen eingezogen, dazu die Kosten für Wechsel, Briefe und andere Posten.

Eine andere, weniger an einzelne Personen gebundene Art der Spekulation lebte von den schwankenden Geldmärkten. Venedig war keine reine Handelsstadt. Jeder Import konnte dabei zu neuen Veredlungen führen. So wurde syrische und zypriotische Seide mit Barchent weiterverarbeitet. Die Handwerke waren in zunftartigen Verbänden organisiert, den Scuole , die aber in Venedig nie die Macht gewannen, wie etwa in Florenz.

Zum einen wurden sie stärker kontrolliert und gesteuert, zum anderen stärker in die Staatsrepräsentation eingebunden. Marangoni und Calafati , Schiffszimmermänner und Kalfaterer , gehörten zu den wichtigsten Handwerken, die durch den Ausbau der Werften in der Stadt, den squeri , vor allem aber durch das Arsenal stark zunahmen.

Auf Anordnung mussten die Schiffshandwerker ihre Arbeit liegen lassen und im Arsenal mitarbeiten. Zwar mussten die Meister in einer Art Handwerksrolle eingetragen sein und durften bis zu zwei Gehilfen mitbringen, aber ansonsten war der Betrieb des Arsenals in der Hand der Kommune, die für Verpflegung, Material und Arbeitskräfte sorgte — und deren Entlohnung.

Die squeri , die von einem oder einer Gruppe von Gesellschaftern geführt wurden, engagierten im Allgemeinen einen Protomaestro , der wiederum Maestri einstellte. Sie, die eher Facharbeiter darstellten, erhielten einen Werk- oder Wochenlohn, durften aber Lehrlinge und Gehilfen mitbringen. Dabei konnte der Besitzer des squero die Arbeit selbst steuern oder seine Arbeitsstätte den Auftraggebern überlassen, die nur Pacht dafür zahlten.

Tommaso Mocenigo , Doge von bis , berichtet, dass in Venedig Marangoni und weitere Calafati arbeiteten. Das Potenzial des Schiffbaus für den Export war hoch, aber aus Sicherheitsinteresse und zur Wahrung von Produktionsgeheimnissen durften Ausländer spätestens ab nur noch mit höchster Genehmigung Schiffe in Venedig bauen lassen, ab gar nicht mehr. Ähnliches galt für die Segelmacherei und die Seilwinderei, die überwiegend für den städtischen Markt und die Marine arbeiteten. Allgemein war die handwerkliche Produktion eher auf den lokalen Markt ausgerichtet.

Dennoch brauchte auch diese Produktion Rohstoffe aus weit entfernten Gegenden. So importierte man Baumwolle von Sizilien, aus Ägypten und Syrien. Jahrhundert produzierten auch die Kolonien, wie Kreta, später auch Zypern, Baumwolle und vernachlässigten dabei sogar die Getreidekultivierung. Der überwiegende Teil der Tuche wurde importiert. Erst um kann man eine gewisse Förderung durch die Magistrate erkennen. Anweisungen an alle Magistrate, nur venezianische Stoffe zu tragen, sorgten für einen Anstieg der Produktion.

Zum einen importierten die Fernhändler die feinsten Wollstoffe aus Flandern, um sie in den Nahen Osten zu exportieren.

Auch die noch nicht voll entwickelten Qualitäten aus der Toskana standen schon im Jahrhundert auf der Liste der hohen Zölle, die dem Fiskus zuflossen — erst recht, als sie später die besten Tücher überhaupt lieferten.

Fiskus und Fernhändler hatten weder Interesse an einer heimischen Industrie, noch hatte man das nötige Know-how — und wenn, dann ging es in der überlegenen Konkurrenz unter. Ganz anders war die Situation der Seidenindustrie, die schon vor der Zuwanderung aus Lucca bestand, durch diese aber Menge und vor allem Qualität steigerte.

Mit Karthago und Korinth wurden die gefährlichsten Rivalen v. Da diese Gruppen von den Staatsämtern ausgeschlossen waren, verlagerten sie Aktivität auf den ökonomischen Bereich.

Dazu gehörte unter anderem die Versorgung der Heere. Hier ergab sich für die spezialisierten Handwerker die Gelegenheit mit anderen Spezialisten arbeitsteilig zusammenzuarbeiten. Auch Sklaven mit handwerklichen Fertigkeiten wurden eingestellt. Ungelernte Sklaven wurden in diesen Betrieben ebenfalls ausgebildet und bei Bedarf an andere Betriebe weiterverliehen.

Die römische Wirtschaft erreichte im ersten Jahrhundert n. Diese Blüte basierte auf einer gut organisierten Landwirtschaft , die klimatische Bedingungen zu nutzen wusste, sowie einem stabilen Staatswesen und einem florierenden Handel. Die Produktion von Nahrungsmitteln war der zentrale Punkt jeder ökonomischen Aktivität. Hungersnöte hatten ihren Grund sowohl in durch die Kriege zerstörten Ernten als auch in schlechten Wetterlagen. Für die langfristige Entwicklung der Landwirtschaft spielten diese kurzfristigen Ereignisse keine Rolle.

So gab Rom über lange Phasen Getreide an Der jährliche Getreidebedarf der Hauptstadt Rom belief sich auf Zentrale Stellung Roms und Italiens. Nach dem Zusammenbruch der Römischen Republik ermöglichte im ersten Jahrhundert n. Die an der Peripherie des Römischen Reiches gelegenen Länder wurden als vollwertige Handelspartner einbezogen: Voraussetzung dieses Fernhandels war ein hoher Entwicklungsstand des Bankgewerbes z.

Der Umfang des Handels mit Massengütern auf dem Landweg war wegen der hohen Transportkosten relativ gering. Der Transport der Fernhandelsgüter erfolgte über das Meer. Italien exportierte seine Produkte wie Öl, Wein, Glas- und Metallwaren, Bronzegeräte und feines Tongeschirr, die so genannte "Terra sigillata", hauptsächlich in die neu gewonnenen Absatzmärkte der Grenzländer und Grenzprovinzen.

Bei allen wesentlichen Produkten des täglichen Bedarfs überwog jedoch die agrarische und handwerkliche Produktion für den lokalen Markt den Import bei weitem.

Eine verbindliche Absprache unter den einzelnen Teilräumen zum Beispiel in welchem Teilraum welches Produkt erstellt werden soll gab es nicht. Ebenso fehlt eine konsequente staatliche Wirtschaftspolitik. Der römische Staat garantierte innerhalb seiner Grenze eine zuvor nicht gekannte Sicherheit , ein relativ einheitliches Rechtssystem , das den Privatbesitz schützte und Willkür verhinderte.

Die Währung blieb über lange Zeit stabil. Die rege Export- und Importtätigkeit bescherte den Provinzen wirtschaftlichen Aufschwung, untergrub aber gleichzeitig schon gegen Ende des ersten Jahrhunderts n.

Neue Absatzmärkte in den Provinzen hatten in der Regel die Folge, dass die Produktionsstätten näher an sie heranrückten. Die besseren Standortbedingungen sprachen häufig für die Produktion in den Provinzen.

Die wirtschaftlich Ausbeutung durch Rom ging zurück. Die Provinzen gingen immer mehr dazu über an, ihre Bedarfsartikel selber zu erzeugen, so dass seit dem Ende des 1. Italiens Wirtschaft immer weniger exportieren konnte, stagnierte und die Städte langsam zu schrumpfen begannen.. Charakteristische Erzeugnisse von einzelnen Provinzen: Wolle, Leinentextilien, Marmor, Kaviar.

Der Fernhandel im südwestdeutschen Raum. Erst nach und nach begannen sie, in den besetzten Regionen Wein anzubauen. Auch in den germanischen Provinzen betrieben die Römer Weinanbau. Allerdings wurde auch weiterhin Wein aus dem Mittelmeerraum importiert. In Trier und Umgebung wurden zahlreiche Amphoren gefunden, in denen der Wein transportiert wurde.

Im Jahr 98 n. Aus dem südwestdeutschen Raum wurden vor allem Felle, landwirtschaftliche Produkte, Vieh und Honig exportiert. Die Metall verarbeitenden Betriebe waren auf den Import von spanischem Silber, britannischem Zinn, vor allem aber von Eisen aus dem Ostalpenraum angewiesen.

Am Ende des 2. Jahrhunderts setzte ein allgemeiner Niedergang der Wirtschaft im Imperium ein. Der schon vorher stetig wachsende Druck der Randvölker, insbesondere der Germanen und Perser , steigerte sich erheblich.

Das bedeutete einen Abfluss der knapp werdenden Edelmetalle. Da auch die meist germanischen Söldner nach ihrem Ausscheiden aus römischen Diensten mit ihrem ersparten Sold und mit Beutegut heimkehrten, wurde die Notwendigkeit, die Steuern zu erhöhen , immer stärker. Der lähmende Steuerdruck traf eine durch Epidemien und Barbareneinfälle dezimierte Bevölkerung. Dies wiederum führte zu einem Rückgang des Handels. Das Wirtschaftssystem des Römischen Reichs wurde auf allen Ebenen gestört, von den Kleinbauern auf dem Land über das städtische Kunsthandwerk bis zum überregionalen Handel.

Das wirtschaftliche Tief konnte zu dieser Zeit nicht durch die Einführung neuer, effizienterer Technologien kompensiert werden. Eine neue Phase des Aufschwungs gab es in dieser Zeit deshalb nicht.

Das goldene Zeitalter des Römischen Reiches war zu Ende. Der Niedergang Westroms war eingeleitet. Das älteste Rom kannte nur den Tauschhandel. Als Wertmesser diente das Vieh pecus , Schafe und Rinder. Ein Gesetz bestimmte die Gleichung: Die bronzene Barrenwährung ist als "aes rude" rohes Erz , "aes signatum" gestempeltes Erz und "aes grave" schweres Erz bekannt.

Die mit Stempeln versehenen, genormten Bronzebarren aes signatum kamen gegen v. Zentrale Werteinheit war das "As". Durch die Stempelung garantierte der Staat nicht nur die Reinheit des Metalls, sondern durch eine Wertziffer auch das Gewicht. Die zentrale Werteinheit für das Gewicht war, wie auch schon bei dem "aes grave", ein As. Dazu kommt noch die Gewichtsreduzierung von 18 auf 16 Gramm. So viel wie möglich aktuelle Silbermünzen der Bundesbank kaufen.

Ab nächstes Jahr lohnt es vorerst nicht mehr! Ich kann die ganze Hysterie hier nicht verstehen!!! Hier kauft Ihr reines Siber und zb. Und dazu kommt, noch viel günstiger als die Sonderprägungen!

Der Maple Leaf bietet eine doppelte Sicherheit. Auch sind hierbei Sonderprägungen erhältlich. Anlagemünzen aus Silber kann man auch von Pleitekandidaten z. USA ohne Bedenken kaufen, da sie unabhängig von Zahlungsversprechen sind.

Noch scheint es Euro-Silbermünzen auf http: Nein nein wieso soll ich mich jetzt auch noch daamit rumschlagen. Da weis man was man hat! Es sind zwar ein paar Euros mehr,aber das ist ja so wie so kein richtiges Geld also ist es egal. Raus mit dem Schrott rein mit Gott. Und nein ich heisse nicht Walter. In den nächsten Tagen werden wir eine Grafikentwickeln.

Die Charts zu den D-Mark Münzen sind fertig: Grossartiger Service mit der Anzeige des Silberwertes in den Euro-Münzen… wir schauen mal, wie wir das in die Homepage einbinden können.

Wirklich gut gemacht, Kompliment! Eine händlerübergreifende Preisübersicht, welcher Händler noch welche Euro-Münzen zu welchem Preis anbietet, gibt es hier:. Die Silbermünze er der Bundesbank wird mit der nächsten Ausgabe 9. Siehe Pressemitteilung des BMF: Hi ich habe eine Frage ich habe eine 10euro Silber Münze datum Kann ich damit einfach zur Bank gehen und dafür ein 10euro schein verlangen? Einige Banken machen Bargeldgeschäfte nur mit Kunden.

Doch gerade bei dem Umtausch von einer Münze in einen Schein, sollte dies in der Praxis problemlos sein. Was ist mit den alten Silberzehnern passiert? Wenn man eine gesamte Münz- sammlung ,z. Es geht also um eine aktuelle Wertschätzung, um entscheiden zu können: Zeitdruck ist nicht vorhanden.

Welche Detailangaben müssten pro Münze aufgelistet werden? Auf eine Antwort bin ich sehr gespannt. Olympia und D-Mark sind im Normalfall gerade mal den Wechselkurs 1, wert.

Letztendlich kommt es allerdings auch immer auf die Erhaltung an, ob und wieviel gezahlt wird. Die hat gleich 2 werte und eine Geschichte!!! Sammlerwert sehr hoch 2. Silberwert auch vorhanden 3. Angeberwert hat man Gesprächsstoff 4. Das war es dann wohl. Der Hinweis ist goldrichtig!

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