Der Vermögensaufbau beginnt mit einem ETF-Depot


Der Finanzwesir hat zum Thema schon ein paar sehr gute Artikel geschrieben:. Denn der oberste Kassenwart weigert sich seit Monaten, den öffentlichen Instituten mit Bundesgeld zu helfen, wie er es bei den Geschäftsbanken getan hat. Ich denke auch, wenn Du solche Summen am Start hast, warum nicht einfach mal ein Finanzcoaching des Finanzwesirs nutzen? Den Finanzmärkten fehlte eine ordnende Kraft.

Klaus-Peter Kolbatz


Drei Fonds sind billiger als fünf, und ich will Europa übergewichten, da ich hier lebe und daran glaube, dass die europäischen Volkswirtschaften Potenzial haben. Hier einige Beispiele empfehlenswerter, weil marktbreiter Indizes. Dann sollte das Gewünschte auftauchen. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wenn Sie sich unsicher sind und einen kompetenten Sparringspartner suchen, dann empfehle ich mein Finanzcoaching.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir?

Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an. Ich persönlich bevorzuge, dass die ETF replizierend und ausschüttend sind und setze überwiegend auf Dividenden Aristokraten.

Märkte wie Emerging Markets und Asia Pacific kann man m. Europa und USA halte ich hingegen teilweise auch direkt. Lieber Finanzwesir, ganz herzlichen Glückwunsch zu Ihrer tollen Seite! Es ist toll, dass Sie in einfacher und verständlicher Form einen Beitrag zur finanziellen Freiheit jenseits der üblichen Finanzbe- bzw. Ich persönlich bin auch nicht vom Fach, habe aber in den letzten 15 Jahren ebenfalls viele oft auch schmerzhafte Erfahrungen rund um die Geldanlage gesammelt.

Aus dieser Sicht möchte ich einige Anmerkungen machen, da ich manches anders sehe. Auch ich habe mich von teuren und meist wenig effektiven aktiv gemanagten Fonds komplett verabschiedet, mich aber für ein fast vollständiges Investment in Einzelaktien entschieden. Damit lassen sich auch mir persönlich wichtige Ausschlusskriterien Nahrungsmittelspekulation, Waffen, Atomkraft, Tabak, Glücksspiel, Pornografie, harte Alkoholika sowie Ausschlüsse im Einzelfall wie z.

Dennoch gelingt mit ca. Mit einem ETF z. Wenn ich unglücklicherweise oder eingestiegen wäre hätte es je nach ETF bis oder gedauert, bis ich überhaupt wieder auf 0 gewesen wäre. Wenn der nächste Crash wie ich es erwarte noch heftiger ausfällt, könnte eine breite Erholung viele Jahre, in der Breite sogar Jahrzehnte dauern.

Hier sind einzelne Top-Aktien aus eher konjunkturresistenten Branchen deutlich überlegen ich denke z. Hinzu kommt, dass ETFs immer noch eine wenn auch meist niedrige Gebühr kosten.

Aktien kosten dagegen nichts und schütten sogar oft noch Dividenden aus. So viel zu meiner eigenen Position. Den optimalen Weg gibt es ja aber sowieso nicht. Lieber Frank, vielen Dank für das Lob. Als Autor fehlt einem ja - anders als dem Musiker oder Schauspieler - der direkte Kontakt zum Publikum. Manchmal ist es auch ein bisschen einsam und langweilig in der Schreibstube. Kommentare wie der Ihre motivieren zum Weitermachen. Was das Fachliche angeht: Ich denke, was aktiv gemanagte Fonds angeht, sind wir uns einig.

Was die Einzelaktien angeht: Das Argument "Ich möchte die für mich persönlich wichtige Ausschlusskriterien umsetzen" kann ich nachvollziehen. Auch von Warren Buffet halte ich eine Menge - nun gut, wer tut das nicht ;-. Hier ein paar Aktien, da eine Lebensversicherung, dort ein Bausparvertrag.

Das Sammelsurium halt, das sich ansammelt, wenn man sich dem freundlichen Finanzprofi vom Strukturvertrieb oder der Bank anvertraut. Er selbst hat ja eine Jahres-Wette http: Er hat also kein Problem, in Firmen gleichzeitig zu investieren. Genauso soll es auch sein. Man kauft den Markt, um die Durchschnittsperformance dieses Marktes zu erhalten.

Der Markt ist in ständiger Bewegung und eine der am stärksten unterschätzen Kräfte ist "die Rückkehr zum Mittelwert". Kennen wir als das Sprichwort "Die Bäume wachsen nicht in den Himmel", bzw. Der Index sortiert Firmen, die wirklich auf dem absteigenden Ast sind automatisch aus und nimmt statt dessen die Aufsteiger auf. Vielleicht ist da ja die nächste Google-Story dabei.

Ich als Privatanleger habe werde die Zeit, noch die Kompetenz, um alle guten Firmen aufzuspüren. Stockpicking und Markettiming haben langfristig noch nie funktioniert, da sind sich alle Quellen einig, inclusive Mr. Das ist eine Wette darauf, dass diese Firmen die nächste Krise nicht nur überleben, sondern auch gestärkt aus ihr hervorgehen. Das mag sein, aber man muss Einzelinvestments immer im Blick behalten. Das wäre mir zu aufwändig. Letztendlich setzen Sie darauf, dass beispielsweise Fielmann in der Krise weniger stark fällt als der Markt und sich danach dann schneller erholt als der Markt.

Ich würde mir so eine Aussage nicht zutrauen. ETFs schütten auch Dividenden aus. Mir persönlich sind diese Indizes zu eng. Keiner umfasst mehr als Firmen. Der Clou beim passiven Investieren ist ja gerade "den Markt zu kaufen". Das tut man mit diesen Segment-ETFs nicht. Ich finde, dass man hier das Schlechteste aus beiden Welten hat. Gebühren und keine breite Streuung.

Hallo Mithrandir, danke für Deinen Kommentar. Wenn Erstbesucher gleich kommentieren freut mich das natürlich besonders. Was Deine Frage angeht: Ein Euro-Index wäre sicherlich ebenfalls geeignet. Dann wird sich der Index automatisch anpassen.

Deshalb bevorzuge ich breit anlegende Indizes. Die "heilen" sich selbst. Etwaige Verschiebungen bildet der Index einfach nach und ist dann wieder fit für die Zukunft. Mit Firmen ist er deutlich breiter aufgestellt, als der Stoxx Mir persönlich sind Aktien-Indizes, die weniger als Firmen umfassen einfach zu schwachbrüstig.

Was die Währungsabhängigkeit angeht: Wenn man sich die Firmen des EMU ansieht u. Ein ETF für alles. Dazu kann ich mich aber noch nicht durchringen, obwohl ich glaube, dass das durchaus funktionieren könnte.

Es ist wohl alles eine Frage der Betrachtungsweise. Langfristig sollten sich doch z. Die Zwei-Fonds-Lösung hat aber den Charme, dass diese auch steuereinfach umgesetzt werden kann. Für manchen mögen steuerlich einfachere Lösungen ebenfalls ein Kaufargument dafür oder dagegen sein. Dadurch würde man zwar minimal an Breite verlieren, aber das Gesamtrisiko etwas absenken, weil Schwellenländer nun mal insgesamt nicht so stabil und berechenbar sind.

Oder mache ich einen Denkfehler? Hallo Michael, klar kann man die Schwellenländer weglassen. Aber nicht aus den von Dir genannten Gründen ;- Die moderne Portfoliotheorie nach Markowitz besagt, dass eine Diverzifizierung des Depots das Risiko senkt und gleichzeitig die Rendite steigert. Das gleicht Schwankungen aus und führt im Mittel zu einem weniger stark schwankenden Portfolio-Wert.

Mich würden eher taktisch-operative Gründe dazu bewegen die EM wegzulassen. Wie viel Geld soll angelegt werden? Fressen die Gebühren da nicht alles auf? Wie "nervig" ist es kleine Beträge anzulegen? Weihnachten kannst Du dann auf 10 Monate zurückschauen und Dir überlegen: War das jetzt gut?

Ups, vergessen zu erwähnen: Monatliches Plus jeden Monat: Ich mag es auf jeden Fall bequem kein manuelles Rebalancing , konservativ Risiko und steuereinfach Freibetrag fast auseschöpft. Hallo zusammen, finde den Blog erste sahne, insbesondere weil man hier keinen Duden braucht um euch zu folgen: Ich habe eine Frage zur Market Time?

Nach 10 Jahren habe ich nun nochmal verglichen was der Fond gebracht hat, und siehe da, statt plus hat er minus erwirtschaftet, daher der Grund meine Altersvorsorge eher auf ETF zu stützen. Die Frage die ich mir Stelle ist, jetzt einsteigen oder noch abwarten damit der er Crash nicht alles auffrisst? Wie wichtig ist also der Market Time wenn man auf einen Zeitraum von 35 Jahren schaut? Als einmal Anlage dachte ich an Bin auf eure Meinung gespannt. Market Timing funktioniert nicht, das lässt sich statistisch belegen.

Das Allzeithoch von heute kann die verpasste Einstiegsmöglichkeit von morgen sein, wenn der Markt in den nächsten Monaten noch weitere 30 Prozent zugelegt hat.

Und wenn dann der Crash kommt, bedeutet der vielleicht einen 30prozentigen Kurssturz, und du bist wieder bei Kaufpreisen von heute angelangt, die dir jetzt zu teuer erscheinen, nach diesem hypothetischen Crash aber als Einstiegsmöglichkeit. Wie man es dreht, es ist immer ein Risiko, sowohl zu kaufen als auch zu warten und damit womöglich den günstigen Einstieg verpasst zu haben. Auf dem Blog von Teilzeitinvestor gibt es hierzu diesen Artikel: Kaufen auf dem Allzeit-Hoch?

Last but not least, kämpfe mich gerade durch die unzähligen Blogs und Foren bzgl etf sparplan, macht es Sinn monatlich einen festen Betrag zu sparen z.

Der cost average effect würde auf Dauer denke ich gleich sein, frage ist nur mit den Kosten? Hallo Johannes, was das Timing angeht: Geld anlegen ist wie Vater werden. Es gibt immer einen guten Grund gerade jetzt nicht anzufangen. Ab da ist es dann auch sinnlos Alternativpfade zu verfolgen. Mit diesem ganzen "Was-wäre-wenn" macht man sich nur verrückt.

Das stimmt so nicht. Momentan ist es politisch so gewollt, dass diese Art der Rente zum Auszahlungszeitpunkt steuerfrei ist. Ich vermute aber, das wird in 20 bis 30 Jahren sein.

Du wettest hier auf die zukünftige Steuerpolitik. Bedenke aber, das es sich dabei um zwei verschiedene Anlageklassen handelt, die man nur bedingt vergleichen kann.

Im Sinne der Diversifikation ist es wichtig verschiedene Assetklassen zu besitzen. Die Rente könnte ein guter Baustein sein. Das kommt auf die Ausgestaltung des Vertrages an. Du wechselst hier die Anlageklasse. Ich würde hier nach operativen Gesichtspunkten entscheiden Gebührenminimierung und einfach umzusetzen. Wenn Du zwei mal jährlich anlegst, kannst Du das gleich mit einem Rebalancing verbinden. Du musst das dann aber auch durchziehen und nicht rumzicken "Hach, die Kurse sind so hoch Operative und psychologische Gründe sind hier entscheidend, denn egal wann man investiert, den optimalen Zeitpunkt wird man eh nicht erwischen.

Hallo Finanzwesir, Danke für den Tipp. Cost average effect nehme ich an ist zu vernachlässigen richtig? Ob sparplan oder zwei mal im Jahr investieren ist nach meinem Gefühl auf Dauer gleich, oder? Welchen online broker kann man empfehlen? Soll man sich von den Aktionen leiten lassen? Danke für das Feedback für mich soweit nachvollziehbar.

Was war für dich entscheidend bei deiner Wahl? Meiner Meinung nach macht es erstmal Sinn Vermögen aufzubauen,also erstmal in ETFs welche die Dividenden automatisch reinvestieren zu setzen, um dann durch umschwenken auf ETFs die ausschütten passives Einkommen zu generieren?

Hallo Johannes, es ist gerade umgekehrt: Alles Ausschütter ;- Gegen die von Dir vorgeschlagene Strategie ist nichts einzuwenden. Hier gibt es meiner Meinung nach kein Richtig oder Falsch, sondern es hängt von den Lebensumständen ab. In dieser Phase kann man sich monate- oder sogar jahrelang aufhalten. Es gibt immer noch etwas zu bedenken. Es geht nicht darum, auf das letzte Prozent zu optimieren das klappt nie, weil die Zukunft ungewiss ist, siehe auch http: Ok also bist du auch ein Befürworter der sogenannten Dividenden-Aristokraten: Dann machen wir es doch ganz einfach Strategie o.

Hallo Finanzmisere und vielen Dank für die informative Seite und guten Anregungen. Ich bin gerade dabei mir ein Etf- Depot aufzubauen, welches ich mit monatlichen Zahlungen als Sparplan mind.

Meine Strategie habe ich nach langem Hin und Her- und intensivem Lesen, vor allem des Strategieplaners justetf. Einmal im Jahr möchte ich ein Rebalancing u. China aus den EM ausscheiden. Ich habe ausschüttende u. Steuerproblematik anlegen zu können. Der Anbieter der ETF war mehr eher egal. Ich habe auf TER u. Grösse Wirtschaftlichkeit geachtet und neben den Rating-Noten auch die Performance der vergangenen Jahre berücksichtigt. Auf den DAX habe ich erst einmal verzichtet. Auf dem Blog von Ulrich gibt es hierzu diesen Artikel: Danke für die Infos die ich hier gefunden habe!

Den Meisten wird es langweilig vorkommen aber da ich gerade mein ETF Depot fertig bekommen habe, stell ich es auch vor: Somit entstehen ausschüttungsgleiche Erträge, die du im Rahmen deiner Einkommenssteuererklärung versteuern musst. Hallo Markus, danke für den Hinweis.

JustETF hat die Linkstruktur geändert. Ich habe das jetzt nachgezogen. Lieber Finanzwesir, Ersteinmal möchte ich mich für die Artikel und generell deinen Blog bedanken. Ich bin jetzt aktuell 18 Jahre alt und würde diese als Altersvorsorge nutzen, allerdings würde ich noch sehr gerne was Ausschüttendes haben, jetzt stellt sich mir die Frage, was ist sinnvoller? Ein ausschüttenden ETF oder auf Div. Der Kurs spielt ja hier eig.

Hallo Marcel, mit 18 Jahren schon an die Altersvorsorge zu denken ist wirklich sehr vorausschauend. Als 18jähriger hast Du die Zeit voll auf Deiner Seite. Du kannst über Jahrzehnte den Zinseszins-Effekt nutzen.

Deshalb ist es klug, früh anzufangen und die gesamten Erträge wieder anzulegen. Bis Du 38 bist, wird sich Deine Altersvorsorge nicht besonders doll entwickelt haben.

Dann aber hast Du zwei sehr lukrative Jahrzehnte vor Dir und sitzt dann hoffentlich mit 68 auf einen ordentlichen Geldhaufen. Damit kommen wir zu Punkt 2: Ausschüttende ETFs beziehungsweise dividendenstarke Aktien. Lohnst sich das für einen so jungen Menschen? Um wie viel Geld geht es in absoluten Zahlen? Du musst aber die entsprechenden Freistellungsaufträge stellen und das in der Steuererklärung angeben.

Es sei denn, Du siehst das als Experiment und möchtest es einfach mal ausprobieren. Oder, ein anderer Grund: Selbst wenn Du nur 5 Euro an Dividenden bekommst, motiviert Dich das weiterzumachen. Dann kauf, was immer Du magst. Ich persönlich würde mit den beiden ETFs weitermachen, bis ich Das Wichtigste ist ja sowieso die Ausbildung gut zu beenden und dann einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu finden.

Dagegen verblasst alles andere. Bitte gebt mir eine Hilfestellung bevor ich mich später ärgere. Was spricht gegen bzw für diesen ETF. Hallo Reisender, den Arero hat der Finanzwesir schon mal diskutiert, schaust Du hier: Ich wollte den Kram nicht haben und bezweifele, dass es viele gibt, die das Konstrukt ausser dem Emittenten verstehen. Aber wie und was? Weil ich es so will. Es ist das Zweier-Depot mit einer leichten Europa-Übergewichtung.

Ich glaube, dass Europa trotz der ganzen Krisen auf einem guten Weg ist und möchte deshalb meinen Heimatkontinent stärker gewichten. Servus Finanzwesir, erstmal Hut ab! Ich lege selber seit so ähnlich an und denke ebenfalls, dass das kein schlechter Weg ist. Warum finden sich in deinem persönlichen Wunschdepot das Dreierdepot, dass Du in Zukunft wählen würdest keine Rohstoffe z. Was hältst Du davon? Wichtig ist das aber eh nicht, denn die Aufteilung ist sehr viel wichtiger als der konkrete Anbieter des Index.

Kann man so machen. Hallo Finanzwesir, ich bin heute über deine Seite gestolpert und habe mit Interesse einige Artikel gelesen, da ich seit einiger Zeit dabei bin, mir etwas mehr Finanzwissen anzulesen, um mein Geld nicht nur auf dem Tagesgeldkonto zu parken Folgendes ist mir aufgefallen: Staatsanleihen, Unternehmensanleihen mit aufzunehmen als "Sicherheitskomponente".

Bei den Artikeln, die ich bislang auf deiner Seite gelesen habe, war davon keine Rede. Darf ich fragen, warum? Wenn Du nicht so viel Geld hast, dass du die Für den Sparplan zahle ich keine Depotgebühren und nach Auslaufen der Aktionen hat die Comdirect immer noch annehmbare Gebühren. Daher habe ich mich auch dafür entschieden. Dort bin ich froh um jedes weitere Jahr kostenlose Einzahlungen, kräme mich aber nicht, wenn das Aktionsangebot dennoch ausläuft.

Market Timing auf die Performance im vgl. Daher werde ich nach dem Auslaufen der Aktionen ebenfalls auch quartalsweise Sparen umsteigen. Es bleibt sowieso dabei: Änderungen, seien es die Ordergebühren, Replikationsmethode, Steuergesetze o.

Auch wenn das Kontrahentenrisiko jetzt nicht verteilt ist Such Dir ein nettes Aktionsangebot, z. Auch ich versuche mich am Vermögensaufbau u. Volumen recht gut befüllt ist und lt. Bundesanzeiger steuereinfach zu sein scheint. Dies kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen, warum das so gemacht wurde keine nähere Infos.

Schau Dir dazu mal folgenden link an: Fonds, die dort beheimatet sind, können sich aufgrund zahlreicher Doppelbesteuerungsabkommen eher Quellensteuer zurückholen. Vom Kontrahentenrisiko habe ich immer nur bei Swappern gelesen. Der UBS ist aber Replizierer bzw. Das hört sich ja interessant an. Danke für den Hinweis, werde mich da nochmal in den Artikel einlesen!

Ich habe zu meiner Frage schon Dummerchen auf https: Ich habe mir jetzt gedacht, dass die Frage eigentlich auch gut hierhin passt und mich auch deine Meinung dazu interessiert. Grundsätzlich möchte ich mein ETF Portfolio möglichst simpel halten. Im Moment beschäftige ich mich damit, eine Soll-Gewichtung zu finden, welche ich für die nächsten Jahre: Aufgrund meiner bisherigen Lektüren, würde ich auch gerne einen Mittelweg zwischen Marktkapitalisierung und BIP nehmen.

BIP-Gewichtung und Marktkapitalisierung sind für mich beides -ich nenn sie jetzt mal so- dynamische Ansätze. Die Gewichtung verändert sich über die Jahre, je nachdem wie wie sich halt die Marktkapitalisierung bzw. Diese Dynamik der Gewichtung finde ich sinnvoll. Grundsätzlich sind ja Szenarien möglich, bei denen ich plötzlich eine Gewichtung habe, welche nicht mehr zwischen BIP und Marktcap liegt oder sogar weit entfernt von beiden sind, was mich irgendwann verunsichern würde.

Übertrieben gesagt zum Verdeutlichen , was mache ich jetzt aber, wenn in 30 Jahren bspw. Oder wenn sich die Marktkapitalisierungen plötzlich so verändern würden, dass mein USA Anteil schlussendlich tiefer ist, als ihre entsprechende Marktkapitalisierung und ihr BIP. Um den Rebalancierungsvorteil zu nutzen, sollte man ja seine einmal gewählte Gewichtung über den ganzen Anlagehorizont beibehalten.

Darum meine Frage an dich, du hast dich ja auch für einen Mittelweg zw. Wie sieht dieser aus und hat er statische Komponenten? Oder siehst du meine Problematik gar nicht als Problem? Ich sehe das Ganze nicht als Problem. Wenn sich die Welt verändert, dann darf sich dein Portfolio doch auch gerne ändern. Du musst es ja nicht jedes Jahr aufs Zehntel genau nachziehen. Ich gehe persönlich für mein Depot sowieso davon aus, dass es nicht mal 10 Jahre so bestehen bleibt.

Wer kannte denn vor 10 Jahren bitte schon ETF? Wie der Wesir selber immer sagt: ETF sind nicht die Goldrandlösung, sie sind nur im Moment! Dann sind insgesamt Denn wir haben dann Euro, Euro und Euro. Hier der Link zur Ing-Diba.

Das bestimmte Märkte zB. Regression zum Mittelwert halt dh. Ich beschäftige mich jetzt ca. Warum ist das eine "Unsicherheit" für dich? Jetzt musst du dir selbst die Frage beantworten Es gibt Leute, die sind mit der Fondslösung schon am zufriedensten, und es gibt welche die lieber an zwei dutzend Positionen bis zur dritten Nachkommastelle herumtüfteln wollen.

Da gibt es auch nicht wirklich ein allgemeines "richtig" oder "falsch", sondern jeder soll dass machen, womit er sich am wohlsten fühlt und vom Management-Aufwand noch vernünftig und wirtschaftlich umsetzen kann. Was, denkst du denn, "fehlt" dir noch in deiner Aufteilung, bzw. Oder zusätzlich Smallcaps und Faktoren wie Value etc. Kann, wie gesagt, aber nicht muss - eben je nachdem, was jeder selbst davon hält. Oder meintest du eher Streuung über weitere verschiedene Anlageklassen?

Anleihen, Rohstoffe, Immobilien unternehmen ;- , und so weiter? Kann man machen, klar - wie gesagt, das ist individuell jedem Anleger nach eigenen Ermessen selbst überlassen und es kann da kein allgemeines "das musst du machen! Am besten ist es, du liest dir selbst die Argumente für und gegen diese Anlageklassen selbst durch und entscheidest am Ende, was dich davon überzeugt und was nicht. Warum dir niemand "von aussen" was zu deinem speziellen Fall vorsagen kann, wird auch klar, wenn man eigentlich mal überhaupt erst auf die Basics zu sprechen kommt, bevor es danach um die Anlageklassen und deren Verteilung geht: Viel wichtiger ist ja doch überhaupt dass du dir erst Gedanken machst, was für ein Anlageziel du hast, welchen Anlagehorizont, welche Risikotoleranz usw Deswegen also als erstes daraus zB.

Mit was für genauen ETFs du dann deinen Risikoanteil im einzelnen bevölkern willst, ist dann erst die Kür nach der Pflicht. Ein Tip, auch wenn das erstmal vllt blöd klingt - dann schau dir die Charts doch auch einfach nicht mehr an? Wenn es dir zB. Ha, klappt meist doch eh nicht, denn wer schon vorher so vorsichtig rangeht, hat doch gerade im Crash wenn alle Schlagzeilen vom Weltuntergang schreien erst Recht nicht die Nerven, dann All-In zu gehen "was, wenn es noch weiter runter geht?

Einfach immer eine bestimmte Summe in einem bestimmten Zeitintervall investieren egal wie die Kurse grad stehen und situationsbedingt rebalancen um die Allokation auf Kurs zu halten. Das wird natürlich nie die im Rückblick ;- allerbeste Methode sein, aber eben auch nicht die allerschlechteste, und für die meisten Menschen wohl auch immer die entspannteste. Die Erfahrung zeigt ja auch, dass die Risikobereitschaft bei Privatleuten mit steigendem Vermögen oft tendenziell eher nachlässt, weil sich die Gedanken dann immer mehr zuerst mal um die Bewahrung der mühsam zusammengearbeiteten Lebensleistung drehen.

Deswegen, siehe Basics oben, Verlustgrenze und Verteilung der Risikoklassen definieren, Investitionsplan erstellen und dann einfach nur noch stur dran halten. Mit was für ETFs du dass am Ende umsetzt, ist eigentlich fast schon das unwichtigste in der ganzen Kette - aber falls du zu deinem speziellen Vorschlag zum Schluss noch einen Kommentar willst World, Europa, EM, klar kann man so machen, da wird dir hier sicher niemand prinzipiell wiedersprechen.

Ach, und im Ernst: Es gibt nicht den richtigen Einstiegszeitpunkt. Du kannst Dir viele tolle Vorgehensweisen überlegen und z.

Deine Einzahlungen auf je 10 Monate zu je 10TE aufteilen. Wenn es dann am Ende des Schläfst Du hingegen besser, wenn Du eher in kleineren Tranchen anlegst, ist da auch ok. Du wirst es eh nicht perfekt machen - musst Du zum Glück aber auch nicht.

Kleine Lektüre zum Thema: Oder hast Du im Vorfeld schon an der Börse investiert, jedoch nicht passiv? Es sei denn die TE sind für dich eher Peanuts, die Du in den nächsten Jahren immer wieder anlegen kannst. Dann ist das natürlich was anderes. Wenn dies wirklich Deine Erstinvestition in Aktien ist, würde ich entgegen meiner persönlichen Vorgehensweise eher zu einer schrittweisen Anlage raten.

Dann bist Du nicht von heute auf morgen mit der vollen Investition den "Gezeiten" ausgesetzt. Vielen Dank für deinen für mich sehr hilfreichen Kommentar und den Link, der der ja exakt auf meine Situation passt.

Nach einer Nacht drüber schlafen, werde ich schrittweise investieren - nimmt mir jedenfalls etwas von dem Hin und Her im Kopf. Und ich werde hier einen Alarm setzen, wenn ich loslege. Eine Auswahl meiner früheren Unbedarftheit um nicht zu sagen Dämlichkeit und meine Glücks:.

Nicht zu vergessen, der an meine BU Versichung gebundene Fonds, der zehn Jahre brauchte, um die Verwaltungsgebühren wieder einzuspielen ist seit einigen Jahren auf Eis gelegt. Ich bin ja eher Europa orientierter, wenn später noch mehr hinzu kommen sollte würde ich dann noch einen für den US-Markt hinzunehmen.

Naja, es geht noch nichtmal ums rentieren an sich, sondern überhaupt erst ums möglich-sein. Die Broker haben Mindestbeträge für ihre Sparpläne https: Also auch wenn natürlich alles besser als nichts ist, wäre es prinzipiell schon besser wenn du deine Sparrate erhöhen könntest.

Ich würde den Leuten umso mehr noch, wenn sie ja Anfänger sind generell raten, lieber mehr als weniger zu streuen, und die Basis gleich mit einem ETF auf die ganze Welt zu legen. Das wird bei den kleinen Raten wohl eh nicht wirtschaftlich vernünftig umzusetzen sein, für den Sicherheitsanteil des Kapitals reicht erstmal schon eher ein Tagesgeldkonto. Aber lieber jetzt beginnen als nie denke ich mir. Der Rest kommt eigentlich immer auf mein Tagesgeld Konto!

Danke, dass ihr eingesprungen seid Stefan: Von meiner Seite ist da nichts mehr hinzuzufügen. Ich finde es sehr gut, dass Du anfängst. Heute mit 25 Euro anzufangen ist besser als in einem Jahr mit Euro zu starten. Du sammelst Erfahrungen, stellst fest, was geht und was nicht.

Ganz oft habe ich festgestellt: Der Appetit kommt mit dem Essen. Es würde mich nicht wundern, wenn Du in einem Jahr Bilanz ziehst und sagst: Könnte aber mehr sein.

Basics oben, Verlustgrenze und Verteilung der Risikoklassen definieren, Investitionsplan erstellen. Hat sich in den letzten Jahren an dieser grundlegenden Einstellung etwas geändert, oder würdest du persönlich auch im Jahr ein ETF-Depot so strukturieren?

Ich hatte mich nur etwas gewundert, da du letztens zwischen den Zeilen für den sogenannten risikofreien Teil Gold und Anleihen-ETFs als Ersatz für hohe Tagesgeldkonten in Betracht gezogen hattest, falls ich mich da richtig erinnere. Daher hätte es ja auch sein können, dass du auch den rsikobehafteten Teil inzwischen anders strukturieren würdest.

Aber falls es irgendwann soweit kommt, wirst du sicher einen neuen Artikel schreiben,. Halb richtig ;- Gold - niemals. Gold ist kein Ersatz für Tagesgeld, sondern für ganz schlimme Zeiten, wenn das Internet abgeschaltet ist und wir unsere Kartoffeln im Vorgarten ziehen.

Ja, wenn Du mehr als Dann greift die Anlagensicherung nicht mehr so richtig. Du bist dann in so einem blöden "Dazwischen". Es geht dann nicht mehr darum Zinsen zu erhalten, sondern im Falle eines Falles das Geld nicht zu verlieren. Die Bundesrepublik Deutschland als solche ist hoffenlich pleiterobuster, als die Banken der Republik. Diese Überlegung steckt dahinter. Moin Felix, da gehen die Geschmäcker immer auseinander. Ich persönlich finde, dass solche "Quality", high dividend, low volaitility etc.

Varianten der Indices nur wieder das verwässern, was ich eigentlich will: Diese Rosinenpickerei hat dagegen wieder den heimlichen Hintergedanken den "breiten Markt" durch irgendwelche Tricks doch noch zu schlagen. Das kostet aber Gebühren und es leidet natürlich die Marktbreite Titel statt ca. Ich hatte mal eine Artikelserie zu den ganzen neumodischen aufkommenden "Smart Beta"-ETFs geschrieben, unter anderem auch in einem Kapitel den Quality-Faktor genauer vorgestellt.

Link unten mitgeliefert, kannst ja mal lesen wenns dich interessiert. Womit ich persönlich noch Probleme hätte, ist dass du meinst in Quality zu investieren, weil du es irgendwo bei einer Autoritätsperson oder was man dafür hält mal "gehört" hast.

Das reicht eigentlich nicht. Wurden denn auch verständliche und überzeugende Argumente mitgeliefert, warum Quality besser sein soll? Wenn nicht, hätte sich die Sache entweder a gleich erledigt oder b sollte wenigstens zum Anlass genommen werden eigene Nachforschungen zum Sinn und Zweck dahinter anzustellen. Gut, du fragst wenigstens hier nach und hast damit schonmal die Hälfte der Recherchearbeit delegiert, aber trotzdem solltest du dir immer noch verschiedene unabhängige Argumente von Dritten pro UND contra besorgen.

Hier ist soweit alles im Rahmen. Die dabei verwendeten Kriterien sind Eigenkapitalrendite, Schwankung des Gewinnwachstums und Verschuldungsgrad. Prinzipiell ist mir das ja alles recht sympathisch, denn ich würde mich ja auch nicht freiwillig gern bei unprofitablen und hochverschuldeten Firmen engagieren - aber in der Praxis gibt es auch bei jedem noch so gut klingenden System mehr oder weniger immer gewisse Einschränkungen, die man vorher wissen muss um damit umgehen und es richtig einsetzen zu können.

Das dazu investierbare Produkt von iShares https: Das wichtigste aber, was man verstehen muss, ist dass es dieses historische langfrist-Renditepremium inwieweit du dran glaubst, dass das auch in Zukunft bestehen bleibt, ist wieder die nächste Frage nicht einfach so "umsonst" gab, sondern quasi nur als "Belohnung" dafür, dass man mittelfristig auch mal Phasen der Unterperformance also schlechtere Renditen als der Standardindex aushält und durchsteht.

Smart Beta ist kein "heiliger Gral" und die klassischen Tugenden der Kapitalanlage, besonders die langfristige und geduldige Herangehensweise, werden auch hier wieder, vielleicht mehr denn je, benötigt. Aber das kann dir wohl auch keiner "von aussen" mal einfach so für dich sagen weder Frau Schwarzer noch Herr Kommentator-Chris.

Am Ende ist es dein Geld, und nur du musst ja mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen leben. Damit du die Entscheidung dann auch wirklich souverän triffst und dich auch lange daran halten kannst , ist es eben essentiell, durch eigene Bildung ein wirklich informiertes Abwägen der Pro- und Contra-Argumente zu erreichen. Auf dem Blog von ChrisS gibt es hierzu diesen Artikel: Das war ja auch so beabsichtigt.

Der will Aufmerksamkeit und sein Buch verkaufen. Klappern gehört zum Handwerk. Nicht als Widerspruch, aber vielleicht als Ergänzung zu deiner Ergänzung: Das ist ja schon trivial-definitorisch so: Eine Auswahl kann immer nur kleiner sein als die Gesamtmenge, aus der sie genommen wurde. Das allein wäre für mich noch kein Problem an sich, denn im Prinzip geht es ja nur darum, was man mit der Auswählerei überhaupt beabsichtigt zB.

Dass das nicht leicht ist, zeigen ja die aktiven Fonds, die im Prinzip alle das gleiche Streben nach Überrendite durch "Rosinenpickerei" der vermeintlich besten Aktien versuchen und in der Masse den Index langfristig auch nur unterperformen. Dass es dabei in der Praxis immer zu Kompromissen kommen muss, die auch zu optimistische Zukunftserwartungen dämpfen sollten, ist hoffentlich jedem Benutzer klar, ansonsten werden sie eben auch nur wieder bald von der Realität enttäuscht.

Diversifikation generell ist sinnvoll, aber ab einem gewissen Punkt spielt auch die reine Anzahl der Einfluss einzelner Titel verwässert sich also ins unmerkbare weniger eine Rolle als die Art und Charakteristika der wichtigsten Aktien an sich. Ein Index mit Unternehmen, die alle der selben Branche angehören ist so auch weniger diversifiziert als ein Index mit vielleicht "nur" 20 Firmen, die aber alle aus unterschiedlichen Bereichen sind.

Die vermeintlichen Rosinen entpuppen sich dann als verschimmelte Trauben. Wenn man einfach nur eine populistische Definition von "krisensicher" verwenden will, also "macht in Börsenkrisen weniger Verluste als andere", kann man sich schon auf die Suche nach verschiedenen Konzepten machen indem man historische Börsenkrisen untersucht und schaut ob es gemeinsame Merkmale von Aktien gibt, die sich dort besser als der Marktdurchschnitt geschlagen haben.

Denn auch das stimmt: Meist treffen sie unterschiedliche Branchen eben unterschiedlich besonders ja auch wenn die Krise gerade mit einer bestimmten Branche ursächlich zu tun hat.

Sowas bezeichnet man dann gern als "defensiven" Sektor. Auch das "Quality"-Konzept an sich muss nicht weniger krisensicher sein, nur weil es "Rosinenpickerei" mit weniger Aktien betreibt. Im Gegenteil, schaut man sich die langfristige Performance an, hat er sich in Jahren, wo der normale World negativ war, stets ein paar Prozentpunkte besser geschlagen als der Standardindex, und auch die langfristige Standartabweichung ist immer etwas geringer gewesen.

Macht ja auch ganz intuitiv schon Sinn - wo möchte ich denn auch in einer Krise eher investiert sein, lieber in Firmen mit hohen Profitmargen, stabilen Gewinnen und niedriger Verschuldung, oder in unprofitablen Schrottfirmen die kurz vor der Pleite stehen? Man muss sich nur mal die Performance des DivDax anschauen, dann weiss man was dieser Versuch einer Dividendenstrategie gebracht hat. Das der DivDax kein gutes Konzept ist, können dir sogar auch ausgewiesene Anhänger von Dividendenstrategien schon sagen.

Das liegt noch nichtmal daran, weil er "zuwenig" Unternehmen enthält, sondern weil die Auswahlkriterien zu "stumpf" sind. Erfolgreiche Dividendeninvestoren schauen eben nicht nur auf die reine Höhe der Dividende allein im Gegenteil, oft ist dann eine zu hohe Dividende schon eher "suspekt" , sondern bezieht eine ganzheitliche Unternehmensbetrachtung mit ein.

Dividendenbeständigkeit und -Wachstumsrate, Ausschüttungsquote sowie allerhand weitere Bewertungszahlen, Umfeld und Entwicklung spielen da noch eine Rolle. Gerade die gering gewichteten Unternehmen werden dann vernachlässigt.

Hast du eine Vorstellung, wie viele von den ca. Wo wird die sinnvolle Grenze gezogen? Ehrer bei oder eher bei Unternehmen? Ich glaube wir sind in unserer Ansicht nicht weit auseinander, aber in einem Punkt sehr wohl: Ich glaube man kann den Markt nich schlagen und daher ist marktbreit für mich eben doch das Nonplusultra.

Alle klugen Bewertungsmethoden scheitern daran, dass sie a nur die Vergangenheit betrachten können b auch in der Statistik gerne Rosinienpickerei betreiben. Heute sind es die Underperformer überhaupt. Auch Eisenbahngesellschaften haben fast Jahre gute Gewinne gemacht. Bis es mit dem Aufkommen des Automobils eben vorbei war damit.

Und natürlich kann man das auch mit Zahlen belegen. Aber das sagt ja nix über die reale Rendite aus. Denn in den Blütejahren steigen sie natürlich auch nie so hoch wie die grade angesagten Branchen. Schönes Beispiel ist zB. Zurückgerechnet hat der laut Eigenwerbung seit jedes Jahr alle anderen Indices der Welt outperformt. Das klingt beeindruckend und zumindest der Rechenaufwand der notwendig sowas überhaupt auszurechnen ist es vermutlich auch. Aber dennoch ist das ein rein rückwärtsgewandets Rechnen, das sind reine Fingerübungen.

Aber was sagt mir das über die Börsenentwicklung bis ? IMO absolut gar nix. Puh, wenn sich da also "unsere Ansichten unterscheiden", impliziert das ja das Ich daran glauben würde.

Grad nochmal meinen Text überflogen, ob das irgendwo so stehen würde, nee da liegt wohl mehr Unterstellung vor. Mit einem Streitgespräch kann ich leider auch nicht dienen, wenn es um Positionen geht die ich garnicht habe.

Warum ist das wichtig? Nun, nehmen wir bsp einfach mal den Begriff "Value". Was ist das überhaupt? Was macht eine Aktie zu einer Value-Aktie und andere nicht? Welche Unternehmenskennzahlen nehme ich, um Value zu "beschreiben" und zu messen?

Kann ich mit den jeweiligen Kennzahlen überhaupt den Faktor effektiv "einfangen"? Ob zB ein Low Volatility -Subindex auch tatsächlich eine langfristig dauerhaft niedrigere Volatilität als sein Mutterindex hat, kann nicht einfach so trivial als gegeben angenommen werden, sondern muss auch immer noch hinterher überprüft werden. Dass ein Faktorkonzept dann auch erst "erweisen" muss, ob damit der Markt langfristig und nachhaltig geschlagen werden kann, ist selbstverständlich.

Ohne Beweis müsste man ja tatsächlich nur dran "glauben", anstatt historisch belegbare Fakten zur realistischen Orientierung seiner Annahmen zu haben. Andersherum gesagt, was würdest du denn auch als Beweis, dass der Markt "langfristig geschlagen" werden kann, überhaupt akzeptieren? Was ist langfristig, was ist geschlagen? Wenn du dich wirklich offen damit auseinandersetzen willst, wirst du auch in der akademischen Literatur hunderte Studien zu den genannten Aktien-Faktoren finden, die sie in einer Vielzahl von Marktsituationen und Zeitperioden untersucht haben, alles nur ein paar Googleklicks entfernt.

Wenn du nichts davon akzeptierst, kannst du auch eine eigene Studie betreiben, um sie zu widerlegen. So kommt ja durch ständiges gegenseitiges Überprüfen die Wissenschaft als ganzes voran, nicht mit Dogmatik. Zu studieren, "was gewesen war" ist absolut nützlich, denn das gibt uns eine realitätsbasierte Orientierung, um unsere Annahmen über die Zukunft entsprechend zu verbessern die denn auch woher sonst informiert sein sollen, einfach aus der Luft gegriffen?

Nicht, weil man das einfach so naiv fortschreiben kann, sondern um Zusammenhänge und Prozesse zu erkennen, daraus Modelle zu formulieren, und diese dann in der weiteren Zukunft auf die Probe zu stellen. Niemand sagt, dass dabei alles absolut und ohne Einschränkungen ist, aber über das Wesen und die Grenzen der Empirie haben sich schon seit einigen Jahrhunderten vor uns viele nicht allzu dumme Leute Gedanken gemacht.

Das ist jedenfalls kein besonderer "Denkfehler", der dir als einziger aufgefallen wäre. Wenn du beispielsweise glaubst, dass der Markt nicht zu schlagen ist, woher nimmst du dann auch diese Überzeugung? Puh, also damit ich dich richtig verstehe, wie glaubst du dass beispielsweise der Quality-Index überhaupt funktioniert? Dass er sich etwa nur einmal vor hundert Jahren seine Aktien ausgewählt hatte, und seitdem nicht wieder angeschaut hat?

Verständnis ist Vorraussetzung zur qualifizierten Kritik am Konzept, zum Beispiel mit einem Blick in die frei verfügbaren Methodologies https: Nach einem halben Jahr wird das Ganze wieder getan, und Firmen, die im Peervergleich unprofitabler oder verschuldeter geworden sind werden entfernt zugunsten neuer Aufsteiger.

Du hast doch zuerst die "Krisensicherheit" infrage gestellt, nicht Rendite ;- Und so schlecht haben sich CS dort auch langfristig nicht geschlagen, sondern den SP insgesamt outperformt.

Wenn der CS-Sektor in Krisen weniger fällt als andere Branchen, hat er ja auch danach einen viel geringeren Renditeverlust wieder aufzuholen, sondern kann sich einfach gemütlich weiterentwickeln und trotzdem oder gerade deshalb insgesamt vorne liegen. Muss man auch nicht wissen. Es ging eigentlich nur darum, wie "krisensicher" der CS-Sektor generell ist oder allgemein, dass es überhaupt Beispiele für "krisensicherere" Aktien als der Gesamtmarkt gibt.

Wieviele Krisen es in Zukunft noch geben mag ist dabei bolle, sondern eher dass sich aus der Vergangenheitskrisenperformance des CS-Sektors die Annahme nicht Garantie, falls man gleich wieder ins Extrem überspringt berechtigen lässt, dass er die eventuellen zukünftigen Krisen wahrscheinlich er, also relativ auch wieder weniger Verlust erleidet als der Gesamtmarkt.

Naja, wenn ich so mal schnell die Methodology des BDCI überfliege, finde ich da auch keine allzu megakomplizierte Rechenarbeit dass es da schon einen Supercomputer bräuchte, prinzipiell ist das für jeden noch in der heimischen Tbk mit ein paar Skripten machbar.

Obs was taugt, kann ich nicht sagen, aber Zertifikate interessieren mich langfristig generell eh nicht, ebensowenig das penetrante Privatanleger-Marketing, und ob die bei ihren Backtests doch mit Lookahead-Hindsight Bias geschummelt haben, wird sich schon zeigen wenn das Papier ein paar mehr Jährchen Praxistest hinter sich hat.

Auch fehlen rigorose akademische Studien, wie es sie eben für die bekannten Faktoren gibt, um das Konzept dazu auch von unabhängigen Dritten zu replizieren und eben auf "Stringenz und Validität" in vielen verschiedenen Märkten und Zeiträumen zu untersuchen, was mir ja lieber ist ;-. So da hätten wir also wieder den Kreis zum Anfang geschlossen, und ich beende das ganze mal mit einer Rest-Synthese:. Dass der marktkapitalisierte Standardindex beim Investieren das "Nonplusultra" wäre, würde ich nicht behaupten, aber einfach nur weil es für mich generell keine Nonplusultras gibt, sondern immer nur ausreichend gute Kompromisse um seine jeweiligen individuellen Ziele zu erreichen davon ist der MK also einer, aber nicht unbedingt nur der einzige.

Nach gut einer Stunde uff! Durch eure Beiträge und den Artikel haben sich schon viele Fragen geklärt - erste Sahne! Hier also nun meine Fragen:. Anlagehorizont Jahre oder länger. Ich habe auch stundenlang gegrübelt und mir Gedanken gemacht, welche Gewichtung ich wähle und mich dann so entschieden, wie ich mich letztlich einfach am wohlsten fühle.

Anstatt noch viele weitere Monate zu grübeln und immer wieder nicht zu investieren, sollte man am besten einfach mal "mutig" mit einem breit gestreuten Depot loslegen und spüren, wie sich die möglichen hohen Schwankungen anfühlen!

Die Theorie ist das eine, mit echtem Geld bekommt man bestimmt noch ein ganz anderes Gefühl. Von daher vielen Dank für den Blog und die Ratschläge der ganzen Vorposter sowie gutes Gelingen bei den jeweiligen Depot-Entscheidungen! Aber menschlich ist eben jeder unterschiedlich in seiner Situation und Veranlagung, wichtiger ist also dass der Betrag zu dir "passt" und du ihn langfristig diszipliziniert genug durchhalten kannst.

Am Ende ist das langfristige Besparen von ein paar Welt-ETFs sogar eine ziemlich "langweilige" Angelegenheit, sobald die anfängliche Aufregung verflogen ist, und so soll es ja auch sein.

Man schickt dort eben sein Geld hin und gut is', und der Depotstand muss dann auch nicht mehr zwanghaft aller paar Tage gecheckt werden. Vielen Dank für deine tollen und interessante Texte die man wirklich sehr gut versteht!

Ich interessiere mich sehr für Aktien und habe sehr lange und intensiv nach ETF's geschaut. Hallo Alex, was ich davon halte? Wenn Du nicht mindestens 3. Der Zinseszinseffekt besser gesagt geometrisches - dh. Auch ist "Diversifikation" was anderes. Sparpläne können nicht "diversifiziert" sein, sondern nur die Assets selbst an sich, die man damit bespart.

Klingt pedantisch, aber saubere Begrifflichkeiten sorgen für eine saubere Anwendung. Was spricht dagegen, mehrere ETF-Sparpläne anzulegen? Danach wieder von vorne, d. Geht das nicht Ich kenne mich mit den Möglichkeiten der Banken nicht so gut aus? Der Zinseszins ist überhaupt nicht davon betroffen.

Solange du nichts verkaufst oder Ausschüttungen vergisst wieder anzulegen, gibt es einen Zinseszinseffekt. Auch die Diversifikation ist nicht davon abhängig, wie genau du die Einzahlungen vornimmst. Die von Dir genannten Indizes sind breit streuend und somit in Ordnung. Wichtig ist nur, dass du einen wachsamen Blick auf die Kaufkosten hast.

Bei Euro Beträgen hängt es stark mit den Sparplankonditionen deines Brokers ab. Zunächst einmal wäre ich auch bereit eine höhere Sparrate von max ,- zu zahlen und des weiteren habe ich vor einen höheren Betrag als Einmal-Investition zu zahlen. Da die thesaurierenden etfs den Gewinn ja quasi re-investieren habe ich ja schon einen zinseszinseffekt, oder täusche ich mich da?

Wenn der Betrag aber nun auf zwei oder drei Sparpläne verteilt werden muss, dann verringert sich doch auch der Zinseszinseffekt oder nicht? Meine eigentliche Frage ist ob es Kosten erst einmal beiseite gelassen einen Unterschied bei der Rendite macht ob ich ETFs in einem Sparplan ausführe oder ob ich ETFs auf Sparpläne verteile und somit nicht monatlich einen Betrag in einen Sparplan investiere sondern die monatliche Rate aufgeteilt wird.

Einen Zinseszinseffekt hast du bei allen Anlagen generell schon, bei dem die Zuwachsfunktion geometrisch ist. Also irgendwie verstehe ich dich auch nicht so ganz richtig: Wenn das gleich ist, wird auch das Ergebnis gleich sein.

ETF-Sparplan bei meinem aktuellen broker: Unabhängig von der schlechteren Diversifikation erziele ich hier doch auch nur eine Rendite pro Sparplan und nicht eine Gesamtrendite wie im ersten Beispiel.

Somit werden dann auch nur die niedrigeren Raten verzinst? Darüber hinaus habe ich so auch kein "Weltportfolio" sondern nur einzelne von einander unabhängige ETFs die sich gegenseitig nicht ergänzen Deine Diversifikation ist in beiden Fällen gleich hoch: Du streust Dein Geld über drei verschiedene Anlageklassen. Da ist nichts schlechter oder besser - ChrisS wies Dich ja schon darauf hin, dass man bei den Begriffen etwas aufpassen muss: Heute kann niemand vorhersehen, welche deiner beiden Kombinationen besser sein wird.

Da Deine Variante 1 eine höhere Aktienquote hat, sind die Chancen hiermit in 35 Jahren besser abzuschneiden sicherlich höher. Eine Garantie gibt es hierauf aber nicht.

Deine Unterscheidung zwischen Rendite pro Sparplan und Gesamtrendite ist mir leider nicht ganz klar. Ob dazu jetzt ein Sparplan angelegt wird, der dann drei Buchungen vornimmt oder drei Sparpläne, die jeweils eine Buchung vornehmen, ist im Endeffekt exakt identisch. Du hast also in 35 Jahren drei Töpfe in die Geld geflossen ist.

Jeder Topf wird dabei eine andere Rendite erwirtschaftet haben. Hast Du also 35 Jahre lang zum Beispiel monatlich. MircoR, schau Dir am besten einfach mal die verlinkten Berechnungen an und versuche diese nachzuvollziehen.

Du kannst dort auch sehr schön den Zinseszinseffekt erkennen - die erwirtschafteten Gewinne des ersten Jahres werden im zweiten Jahr wieder "verzinst". Das alleine ist der Zinseszinseffekt. Das die genannten Renditen nur dem Beispiel dienen, ist hoffentlich klar. Ich habe irgendwelche Werte gewählt. Das bedeutet in Deinem Fall: Auf welchen Konten sich das Geld ansammelt ist egal. Du bist immer gleich gut diversifiziert und bekommt immer die gleiche Rendite Genühren mal aussen vor gelassen.

Das Weltportfolio besteht aus voneinander unabhängigen ETFs. Das ist doch gerade der Clou daran. Diversifikation durch möglichst geringe Korrelation. Egal ob sie in einem Sparplan stecken, bei verschiedenen Banken gehalten werden oder sogar von verschiedenen Menschen Ehepaare, die gemeinsam veranlagt werden. Zusammengeführt wird alles in Excel. Wo das Zeug lagert ist belanglos. Warum sollte das bei "Variante 2" denn auch anders sein?

Es kommt in bei beiden in etwa das selbe Geld monatlich in den selben ETFs an, die werden sich also langfristig ähnlich entwickeln. Selbst wenn man noch extra pedantisch sein wollen würde, und sagt dass aufgrund der minimal höheren Aktienteil-Gewichtung die langfristige Rendite vielleicht ein paar Zehntelprozentpunkte besser sein könnte mit entsprechender Volatilität , aber das wäre schon relativ akademisch.

Zumal sich ja der Effekt deiner "Gewichtung durch Einzahlung" mit der Zeit von selbst verschiebt. Die Rendite wird doch nicht "pro Sparplan" betrachtet, sondern auf Gesamtdepotstand-Ebene. Warum soll das zweite Depot auch "schlechter diversifiziert" sein, es sind die selben ETFs in etwa der selben Aufteilung die du ja auch später noch weiter anpassen kannst, wenn du's unbedingt genau haben willst enthalten?

Solange du dasselbe Kapital reinsteckst, "verzinst" sich das auch ganz genauso. Und natürlich hast du ein Weltportfolio mit ETFs die sich gegenseitig ergänzen gerade WEIL sie etwas unabhängig voneinander sind, nur so funktioniert Diversifikation ja überhaupt, mit Anlagen die nicht im Gleichschritt korreliert laufen. Nochmal, ob du mit "einem Sparplan" gleich in mehrere ETFs investieren kannst, oder "mehrere Sparpläne" also für jeden ETF einzeln anlegen musst, ist nur ein brokerabhängige Art die jeweiligen Buchungsvorgänge zu behandeln der eine Broker bündelt die Orders so, der andere hat ein Eins-für-Einen Prinzip , aber macht praktisch bei dem was damit am Ende "hinten rauskommt" keinen Unterschied.

Lass dich davon nicht verrückt machen, und haja probier's doch einfach aus und fang einfach an: Bei Comdirect und Onvista, also bei beiden, kann man beliebig viele Sparpläne einstellen. Um nun auf deine Zahlen zurückzukommen: Ich denke, dass wir dem Missverständnis, dem du unterliegst, am einfachsten auf die Spur kommen, wenn wir bei beiden Brokern mit den gleichen ETFs und den gleichen Anlagebeträgen arbeiten.

Deshalb tue ich jetzt so, als wäre die Variante, die du eigentlich nicht bevorzugst, deine Wunschvariante:. Diese hier dargestellte ETF-Kombination kannst du bei der Comdirect innerhalb eines einzigen Sparplans für Euro realisieren, in dem du bei der Sparplananlage genau diese Werte einträgst:.

Und jetzt kommt das Entscheidende: Er verstehe, "dass viele Menschen verärgert sind, wenn Manager von staatlich unterstützten Unternehmen, die hohe Verluste haben, letztlich aus der Tasche des Steuerzahlers Millionen Boni bekommen sollen. Kein Unternehmen, das aus eigener Kraft ordentlich wirtschaften kann, sollte Geld vom Staat nehmen. Ganz gleich ob Subventionen oder Milliardeneinlagen. Und natürlich auch Privatpersonen. Josef Ackermann musste sich im Jahr mit 1,4 Millionen Euro, also etwa Sein Verdienst litt unter der Finanzkrise.

Starkoch Wolfgang Puck präsentiert sein erlesenes Menü für die Oscargewinner Das Jahreseinkommen des gebürtigen Österreichers schätzt "Forbes" auf etwa 16 Millionen Euro, was gut 1,3 Millionen im Monat entspricht.

Günther Jauch bekommt laut "Focus. Das ehrgeizige Ziel werde im ersten Quartal voraussichtlich erreicht, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Finanzkreise. In der Krise sei das natürlich schwerer geworden. Man könne es im Geschäftsleben aber nicht "mit Absicht gemächlicher angehen lassen, nur damit alle mitkommen", sagte Ackermann. Ackermann dürfte nicht der einzige Bankenchef von einer privat geführten Bank bleiben, der sich in den kommenden Tagen feiern wird. Auch von anderen deutschen Instituten werden für das erste Quartal gute Ergebnisse erwartet.

Den Abgesang auf die Deutschland AG kann ich nicht nachvollziehen. In der nächsten globalen Erholung wird sich genau diese Entwicklungen auszahlen, und die deutschen Unternehmen werden überdurchschnittlich stark profitieren. Das Wirtschaftswunderland Deutschland lebt! Aus Sicht der Investoren ist Deutschland das einzige westeuropäische Land, das im weltweiten Standortwettbewerb in der Champions League mitspiele. Die Unternehmen honorieren, dass Deutschland sich wieder als Wachstumslokomotive in Europa etabliert hat.

Deshalb lande Deutschland im weltweiten Ranking mit einer Note von 2,6 auf Platz zwei. Damit entfallen mittlerweile 47 Prozent der Gesamtwirtschaft auf den Export — vor 15 Jahren waren es lediglich 24 Prozent. Dort trug die Finanzindustrie vier von zehn Euro zur Gesamtwirtschaftsleistung bei. Nach dem kompletten Zusammenbruch der weltweiten Finanzsysteme eine fatale Abhängigkeit.

Was für Deutsche selbstverständlich ist, findet im Ausland hohe Anerkennung: In einer Umfrage unter internationalen Top-Managern landete Deutschland auf Platz eins der führenden Logistikstandorte. Eine gute Infrastruktur ist die Kernvoraussetzung, um einen ausgeprägten Industrie- und Produktionsstandort mit seinen komplexen Rohstoff- und Warenströmen wettbewerbsfähig betreiben zu können.

Dabei können Unternehmen Lagerstandorte in Deutschland als Hub für Mittel- und Osteuropa, aber auch als Verteilzentrum für den wichtigen deutschen Markt nutzen. Deutschland gilt als einer der innovativsten Standorte der Welt.

Das Votum internationaler Top-Manager ist eindeutig: Zwar ist die Innovationskraft eines Landes objektiv kaum zu messen. Einen Anhaltspunkt aber liefert beispielsweise die Zahl der Patentanmeldungen. Die Spielregeln des Marketings und das Fundament einer Führungsstärke. Unabhängig von der politischenr Couleur müssen wir die Spielregeln des Marketings radikal verändert und der Marketingwelt neuen Schwung gegeben. Was für die Politik gilt, gilt erst recht für die Wirtschaft.

Es geht letztlich um Marketing — die Erschaffung von positiven Images, das Erwecken von Hoffnungen, die Entwicklung von Identifikationsflächen und um Überzeugung und Konsum. Seit Jahren pladiere ich dafür, dass unsere Regierung stärker nach dem Vorbild eines Wirtschaftsunternehmens geführt wird. Hierbei sollte Bescheidenheit das Fundament einer Führungsstärke sein. Selbstbewusstsein gekoppelt mit Genügsamkeit fördert eine Teamkultur ohne den Drang zur Dominanz von Mitarbeitern.

Eine wichtige Erkenntnis für alle Führungskräfte ist, dass es nicht schadet freundlich, informell und zugänglich zu sein — Menschlichkeit und Wärme erobert die Herzen und kann Vertrauen schaffen. Eine unverzichtbare Eigenschaft einer jeden Führungskraft und eines jeden Markenführers, die mit ihren Entscheidungen und Handlungen das Leben anderer weitreichend verändern können, ist ihre Überlegtheit. Unternehmen bewerten eine Initiative generell als Erfolg, wenn sie im Wesentlichen in gleicher Art und Weise vorgenommen wurde, sofern sie im Ergebnis auch nur marginal bessere Resultate hervorbringt.

Problematisch daran ist die Tatsache, dass man seine Konkurrenz nach alten Regeln fast nie überflügeln kann. Um deutlich zu wachsen, muss man daher neue Aktionsfelder eröffnen und dort den Mitbewerbern einen Schritt voraus sein. Man muss das Regelwerk ändern beziehungsweise erweitern. Man muss nach Lücken Ausschau halten und diese mit entsprechender Tatkraft ausfüllen. Experten führen vor allem den historisch gewachsenen Verbund von Wirtschaft und Wissenschaft als Hauptgrund für die Innovationskraft am Wirtschaftsstandort Deutschland an — ein einzigartig breites und tiefes Netz aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Herstellern und Zulieferern.

Bei Bosch sind 40 Prozent aller Produkte nicht älter als zwei Jahre. Deutsche Autobauer sind bei Sprit sparenden und emissionssenkenden Technologien Weltspitze. Und der Anteil wächst weiter. Kein Wunder, dass kein anderes Land bei seiner Exportpalette derart breit aufgestellt ist wie der Exportweltmeister Deutschland. Auch aus dem krisengeschütteltem USA wird positives gemeldet.

Auch das Gesamtjahr schloss das Unternehmen mit hohen Zuwächsen ab. Der Umsatz stieg um knapp fünf Prozent auf ,6 Milliarden Dollar. Weshalb unsere Politiker hier von einer seit Kriegsende nie da gewesenen Weltwirtschaftskrise Angstmacherei betrieben wird, kann nur spekuliert werden.

Insider vermuten das sich die Staatsbanken bei dem Aufbau Ost übernommen haben und bei der Gelegenheit die freie Marktwirtschaft weitgehendst nach Vorbild eines reformierten DDR-Sozialismus beschnitten werden soll. Ist der Aktienkurs kurzfristig gefallen, gelte der Durchschnittskurs der letzten drei Tage. Ich denke hierbei an " 17 Ex-Stasi-Mitarbeiter arbeiten in Behörden " und d er Westen blutete aus und es flossen Unsummen in die Neuen Bundesländer.

Juli - Bund bürgt mit Millionen-Kredit für insolvente Werften. Das teilte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Marc Odebrecht mit.

Der Kredit werde zu 90 Prozent durch den Bund abgesichert. Die einem russisch-koreanischen Konsortium gehörenden Betriebe mit rund Mitarbeitern hatten Ende Mai Insolvenz angemeldet. Weitere Aufträge haben die Werften derzeit nicht in den Büchern.

Kurz vor der Insolvenz hatte die Geschäftleitung noch zwölf Aufträge angegeben, die angeblich bis Ende die Arbeit auf den Werften gesichert hätte. Der Insolvenzverwalter sucht weiterhin nach einem geeigneten Investor. In der Vergangenheit hatten Bund und Land schon Kredite und Bürgschaften von Millionen Euro für Wadan genehmigt - trotz teilweise erheblicher Zweifel siehe dazu auch: Staatshilfe verpufft wirkungslos , laut Landesregierung wurden Millionen Euro ausgezahlt.

Damit sollte eine drohende Insolvenz abgewendet werden. Wird auch Opel mit Sitz u. Müller ist noch heute im Amt. Oktober meldete einer seiner Mitarbeiter — nämlich Dr. Fünf Tage vor Ablauf der Frist! Das Verfahren kann sich viele Jahre hinziehen. Die Chancen stehen also schlecht für das Geld aus Sachsen! Flowers bei der Hypo Real Estate. Denn der oberste Kassenwart weigert sich seit Monaten, den öffentlichen Instituten mit Bundesgeld zu helfen, wie er es bei den Geschäftsbanken getan hat.

Dieser Hilferuf hat Gründe: Die internationalen Rating-Agenturen werten die deutschen öffentlichen Institute ab — und verstärken deren Finanznöte noch. Keine Landesbank verfügt noch über die vorgeschriebene Eigenkapitalquote von acht Prozent. In einer separaten Anstalt öffentlichen Rechts könnten diese die Bilanz belastenden Papiere bis zur Endfälligkeit liegen, ohne dass ihre Besitzer zu Notverkäufen gezwungen sind.

Ende November einigten sich die Eigentümer und der Bund auf ein Rettungspaket. Es ist deutlich mehr Geld als erwartet: Die Bundesbank hat im vergangenen Jahr 6,3 Milliarden Euro verdient. Diese Schulden sind nun weitgehend abgebaut. Der Kampf um die frei werdenden Milliarden hat begonnen. Der Milliardengewinn der Bundesbank steht dem Bundeshaushalt nach einem Zeitungsbericht erstmals seit Jahren fast vollständig zur Verfügung. Bisher sieht das Gesetz zum Erblastentilgungsfonds vor, dass 3,5 Milliarden Euro des Bundesbankgewinns an den Bundeshaushalt abgeführt werden und darüber hinausgehende Überschüsse an den Erblastentilgungsfonds überwiesen werden.

Da die Restschulden der ehemaligen DDR in den nächsten Wochen aber vollständig abgezahlt werden, kann die Bundesregierung dem Bericht zufolge neu über den Notenbankgewinn entscheiden. Bei all dem Unmut der jetzt gegen die Banken läuft dürfen wir nicht vergessen, dass sich die staatlichen Banken die Rosinen bei der Finanzierung " Aufbau Ost " weggeschnappt haben und somit die Privatbanken zwangsläufig in andere Märkte einsteigen mussten.

Wie zu erwarten war, sind es nun die Staatsbanken die durch verantwortungslose Spekulationen und Inkompetenz ins straucheln gerieten und es ist wiederum der Staat der seine eigenen Banken mit Steuergelder in Höhe von Mrd. Grund dafür seien unter anderem hohe Wertberichtigungen auf Staatsanleihen. Hinzu kommt nach den Angaben, dass die Investitionen der Frankfurter Bank in Staatsanleihen von ost- und südeuropäischen Ländern dramatisch an Wert verloren hätten.

Für die zinsvergünstigten Kredite, die die KfW im Rahmen des geplanten Konjunkturprogramms der Bundesregierung ausreichen soll, haftet ohnehin der Bund. Mit Finanzspritzen und Garantien von mehr als 30 Milliarden Euro soll die Zukunft der schwer angeschlagenen Bayerischen Landesbank abgesichert werden.

Dem widersprechen Ökonomen allerdings deutlich. Trotzdem müssen sie noch Solidarmittel abführen. Wir sind kurz davor, dass gar nichts mehr geht. Änderungen sind ohnehin schwierig, denn der Pakt ist Teil des Länderfinanzausgleichs, des kompliziertesten Umverteilungsmechanismus des Föderalismus.

Die FDP erinnerte Tiefensee daran, dass er im Sommer noch selbst laut über eine stärkere Förderung westdeutscher Kommunen nachgedacht habe. Mit dem Geld soll die Infrastruktur weiter ausgebaut und die geringere Finanzkraft ostdeutscher Kommunen ausgeglichen werden. Das alles hat sich geändert.

Weitere Hilfen dürften folgen. Die Banken wollen mit den Hilfen unter anderem ihre finanzielle Basis stärken und angeblich verhindern, dass sie Kredite künftig zu schlechteren Konditionen vergeben müssten. In dem Buch "Entmündigt und geplündert" schreibt der Autor auf Seite hierzu sehr treffend, " Egal aus welcher Sicht man es betrachtet, die Folgen sind fatal und die Visionsapostel der Banken sind am Ende auch noch stolz darauf, nichts von der umfangreichen internationalen Marketingarbeit und meine Controller-Reporte zu verstehen ".

Soweit sie nicht von Wirtschaftsführern ausgeübt wird. Die Bankenkrise ist eine Schimäre der politischen Kaste. Steinbrück hat es deutlich gesagt, die Bundesrepublik -also die Bürger- brauchen keine 16 Landesbanken, die mit ihren politisch dominierten Pöstchenvergaben zu einer für die Bürger segensreichen Tätigkeit gar nicht bereit und fähig waren. Statt die Wirtschaft mit Krediten für Investitionen zu versorgen und so Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen spielten die z. Die arbeitete nicht für für die Bürger, nur als Finanzier einer Partei!

Nicht immer haben die ostdeutschen Bundesländer jeden Förder-Euro auch in sinnvolle Projekte gesteckt. In Bernau scheiterte erst kürzlich das Projekt eines Freizeitbades, da der Investor keine ausreichenden Fördermittel erhielt. Der Solidaritätszuschlag ist nach fast 20 Jahren ebenso nötig wie die Deutsche Entwicklungshilfe für China. Aber bei beidem ist es wohl wie mit der Sektsteuer: Einmal eingeführt, bleibt sie bis in die Unendlichkeit erhalten.

Deutschland ist der wichtigste Partner im europäischen Verbund. Fehlentscheidungen in Deutschland müssen zwangsläufig unsere Partner mit ausbaden und kann zu einer weltweiten Rezession führen. Die Autokrise ist das Ergebnis einer überhasteten Umweltpolitik in der die Autokonstrukteure und der Markt nicht mithalten konnten. Immer mehr Wissenschaftler warnen Umweltminister Gabriel Mr. Mit der strittigen Umweltpolitik werden wir unweigerlich abhängig vom russischem Gas.

Zur Zeit der Weltwirtschaftskrise sorgte sich Robert Bosch um etwa Mitarbeiter, das Wohlergehen der ganzen Republik und den immens gefährdeten Weltfrieden. In seiner freien Zeit fertigte er ein Konzept zur Rettung des globalen Wohlstands an. Nicht allein der verlorene Krieg mit seinen Reparationszahlungen, der darauf folgende Warenhunger, die Überproduktion, die Schutzzölle und die fatalen Börsenspekulationen seien schuld am Niedergang, sondern der Druck der Innovationen und die Mechanisierung der Arbeitswelt.

Hier sind durchaus Parallelen mit den Heute überhasteten und nicht entgültig wissenschaftlich nachgewiesenen Umweltauflagen der Umweltschützer zu sehen.

Vielen Firmen wurden die Kredite im Westen gekündigt oder vorenthalten, während staatliche Banken im Osten Steuergeschenke machten.

Wie entstand die Wirtschaftskrise in Deutschland wirklich. Deutschland steckt in einer Wirtschaftskrise. Den Mittelstand trifft es besonders hart, denn zunehmend drehen die Banken und Sparkassen plötzlich kleineren und mittleren Unternehmen den Geldhahn zu. Wie jetzt bekannt wird, betreiben Landesbanken Privatbank für Reiche in der Schweiz. Verwaltungsratspräsident war bis vor kurzem Günther Merl, der jetzt als Chef des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung SoFFin auch die Landesbanken mit staatlichen Hilfsgeldern versorgt.

Auch die Vorteile anderer Steueroasen werden von den Landesbanken gerne genutzt. Insider vermuten, dass auf diesem Wege auch das verschwundene Parteivermögen der SED auf ein Nummernkonto gebunkert wurde. September sollte das Weltfinanzsystem lahm gelegt werden! Falsche Daten führen in den darauffolgenden Jahren zu einem Dominoeffekt! War das von Osama bin Laden so geplant? Osama bin Laden hat Wirtschaftswissenschaften studiert und wusste wie das Finanzsystem funktioniert.

Das World Trade Center deutsches Welthandelszentrum , war mit seinen beiden Türmen und Metern Höhe und jeweils Etagen nach seiner Fertigstellung kurzzeitig der höchsten Wolkenkratzer der Erde. Hat sich durch den riesigen Verlust an Mensch und Datenmaterial die virtuelle Finanzwelt verselbstständigt und zur heutigen weltweiten Finanzkrise geführt!?

Die Datenträger waren teilweise verkohlt und über die Gehäuse der Festplatten hatte sich eine dicke Schicht aus verkrustetem Staub und Schutt gelegt.

Die Rechner arbeiteten, bis die Druckwelle von den einstürzenden Hochhäusern sie umblies. Die Höhe des Finanzschadens der zur heutigen Finanzkrise führen soll macht mich stutzig. Hiernach würde auf jeden Erdenbürger über 1.

Also doch nur Datenfehler, ausgelöst am Geboren wurde er in Saudi-Arabien. Er wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf, studierte in seiner Heimatstadt Djidda Wirtschaftswissenschaften. Und was hält Osama bin Laden von Regierungen? Kolbatz sagt "ja" und regt an, rein vorsorglich nationale Ratingagenturen nicht weiter zu beauftragen und eine neutrale international besetzte Ratingagentur zu schaffen.

Sein Vater unterstützte den Kampf gegen Sowjets finanziell. Bin Laden selbst bildete Guerillatruppen der islamischen Mudschaheddin, der Glaubenskrieger, militärisch aus. Er vereinte darin ehemalige Soldaten, um den Dschihad, den Heiligen Krieg, weiterzuführen. Bereits nach kurzer Zeit war seine Armee Bin Laden gilt als Organisator der Terroranschläge vom September in New York und Washington. Als Reaktion auf die Terroranschläge griffen die USA und ihre Verbündeten Afghanistan an und stürzten die islamisch-fundamentalistische Taliban-Regierung, die bin Laden unterstützte und ebenfalls Terrorcamps unterhielten.

Bin Laden ist seither untergetaucht und wendet sich nur noch per Videobotschaften an seine Anhänger und Widersacher. In Teilen der arabischen Welt wird er als Held verehrt. In einigen afghanischen Städten sind sogar Poster von ihm erhältlich. Er gilt als Drahtzieher der Terroranschläge vom Nach der ersten Explosion stürzten die Börsenkurse. Innerhalb weniger Minuten erreichte die Nachricht die Börsen wie eine Schockwelle. In Frankfurt drehten die Kurse sofort ins Minus.

Die Anleger wollen nur noch schnell raus. Gezielte Aufforderung an Deutschland! Das ist ihre Geschichte seit Hitler Zeiten -.

Wusstet ihr eigentlich, dass es Profi-Übersetzungen von. Andere europäische Börsen waren im freien Fall: Auch aus dem Dollar flüchteten die Anleger in Panik. Die Terroranschläge trieben die Investoren gestern in festverzinsliche Wertpapiere, den Schweizer Franken und ins Gold.

Der Preis für die Unze stieg um fast 20 Dollar. Auch der Ölpreis zog dramatisch an, auf über 30 Dollar je Barrel Liter. Eine anonyme Bombendrohung sorgte an der Frankfurter Börse gestern um Das Gebäude wurde geräumt.

September mit Toten war nur ein kleiner Vorgeschmack. Hier wurden gezielt alle Daten von virtuelle Börsenwerte mit Derivatkontakte zerstört. Banken waren bilanztechnisch Pleite. Weiter zu " Apokalypse " -. Seine Vision sollte im Jahre bittere Realität werden.

Nun folgte ein Terroranschlag auf einen Kommunikationssatelliten macht ganz Asien Blind und ein ganzer Kontinent verfällt im Chaos. Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ sollen sich die ausstehenden Kontrakte weltweit auf über Billionen Dollar belaufen, aber das dürfte stark untertrieben sein. Auswahl von Zahlen, die bis Mitte August offiziell bestätigt wurden: Doch diese Krise ist nur die Spitze des Eisbergs, denn die gleichen laxen Gepflogenheiten wie bei der Gewährung von.

Hypotheken herrschten in Amerika auch für Auto- und Studienkredite und besonders für Kreditkartenschulden. Auch wenn ihre Rettungspakete inzwischen beispiellosen Umfang erreichen, ist das immer noch winzig im Vergleich zu der Krebsgeschwulst, die sie retten wollen. Das Gesamtvolumen genau zu beziffern, ist unmöglich - aber es ist sehr leicht anzugeben, wie viel dieser Derivatmarkt wert ist: So funktioniert das Weltfinanzsystem.

Fabian - Gib mir die Welt plus 5 Prozent. Die Hyperinflation würde den Wert des Dollars selbst auslöschen, und mit ihm Renten, Ersparnisse, Bankguthaben, Aktienportfolios und alle übrigen Vermögenswerte. Haushalte, Unternehmen und Regierungen würden ruiniert, so dass faktisch selbst die Staaten aufhörten zu existieren.

Das ist nur eine grobe Skizze der Schrecken, die eintreten könnten, wenn wir diesen Weg beschreiten würden. Alle Derivatgeschäfte sollten für null und nichtig erklärt und aus den Büchern der Spekulanten gestrichen werden.

Jedes Finanzinstrument, das Derivate enthält, sollte ebenfalls für null und nichtig erklärt und aus den Büchern gestrichen werden. So funktioniert der Geldbetrug. Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich weltumspannend abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann, und weil er sogar nach den veralteten nationalen Gesetzen formell legal stattfindet.

Sicher ist aber, dass der Geldbetrug wie jeder andere Betrug auch nicht langfristig zur Bereicherung der Täter durch Entreicherung der Opfer führen kann, weil kein freies Geldsystem auf Dauer missbraucht werden kann. Nach der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, dass auch zur Wertaufbewahrung dienen soll.

Die Ausgabe von Geld war deshalb früher staatliches Privileg Münzhoheit. Der Staat garantierte also die Reinheit des Metalls und das Gewicht der Münzen, so dass man nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland jederzeit wusste, wie viel jedes Geldstück wert war. So waren die Metallmünzen zugleich Tauschmittel und Dauerwert. Der Staat musste aber, um Geld ausgeben zu können, Gold und Silber haben. Deshalb war es wichtig, dass zum Beispiel Silberbergwerke in staatlicher Hand waren Rammelsberg bei Goslar und auf diese Weise der Staat das Silber für zusätzliche Prägemünzen einsetzen konnte.

Umgekehrt wussten die Bürger, dass der Staat nur soviel Geld ausgeben konnte, wie er über Edelmetall verfügte. Der Edelmetallvorrat war also die Basis für das in Edelmetall umlaufende Naturalgeld Goldumlaufwährung. Keck verhökern diese Knaben. Soll man das System gefährden? Für die Zechen dieser Frechen. Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Vom Realgeld zum Nominalgeld. Das Ergebnis war jeweils, dass die Kaufleute und Bürger das schlechte Geld weitergaben, das gute aber behielten, bis alle Bescheid wussten und das schlechte Geld wieder eingeschmolzen werden musste.

Goldumlaufwährungen gab es noch bis zum Ersten Weltkrieg. Jede Goldumlaufwährung hat allerdings den Nachteil, dass Gold nicht so stark vermehrbar ist, wie die Wirtschaft wächst, dass also eine gewisse deflatorische Geldknappheit stärkeres Wirtschaftswachstum behindern könnte. Deshalb gingen viele Staaten zu einer indirekten Goldwährung über: Sie hatten einen bestimmten Goldschatz und gaben auf dieser Basis staatliche Zentralbanknoten aus, die im täglichen Gebrauch leichter zu transportieren, zu zählen und auch in höheren Summen aufzubewahren waren.

Ihr Wert beruhte darauf, dass man die Geldscheine jederzeit bei der Zentralbank vorlegen und in entsprechendes Gold oder Silber umtauschen konnte Goldkernwährung. Auf diese Weise konnte der Staat sogar mehr Nominalgeld ausgeben, als er an Edelmetall verfügbar hatte, denn üblicherweise bestanden nur wenige Geldscheininhaber auf dem Umtausch ihrer Scheine in Gold. Das System funktionierte weltweit, weil auch Länder, die selbst keinen Goldschatz hatten, den Inhabern ihrer nationalen Geldscheine einen festen Umtauschkurs zu anderen Währungen garantierten, die ihrerseits wieder einen Goldkern hatten.

Solange diese Umtauschgarantie bestand, konnten die Bürger darauf vertrauen, dass sie - wenn auch über doppelten Umtausch - die Geldschein-Nominalwerte in Münzrealwerte umtauschen konnten Golddevisenwährung , hatten also eine zumindest indirekte Geldwertgarantie. Vom staatlichen zum privaten Geld.

In dieser privaten Bank wurden nach dem Ersten Weltkrieg die Goldreserven der Welt zusammengekauft, mit der Folge, dass viele andere Währungen ihren Goldstandard nicht mehr halten konnten und in der Deflation zusammenbrachen erste Weltwirtschaftskrise. Auch das Gold Deutschlands musste als Kriegsbeute abgegeben werden. Dieses Gold diente als Deckung für die Dollars. Die Länder der Welt brauchten nämlich Dollars, um die Rohstoffe dafür zu kaufen, die nur auf Dollarbasis gehandelt wurden.

Neben dem Gold wurde deshalb der Dollar immer stärker in den anderen Zentralbanken zur Hauptwährungsreserve. Die Dollarherrschaft über die Welt hatte begonnen. Der Dollar und alles andere Geld der Welt sind seitdem nicht mehr werthaltig, sondern nur noch gedrucktes, legalisiertes Zahlungspapier. Eine durch nichts gedeckte Währung kann zwar durch Gesetz zum amtlichen Tauschmittel erzwungen werden, nicht jedoch zum Mittel der Wertaufbewahrung.

Hierzu bedarf es des Vertrauens der Geldinhaber, dass sie ihr Geld langfristig wertgesichert sehen. Der langfristige Kurswert - das Vertrauen - einer freien Quantitätswährung hängt wiederum allein von der Knappheit des Geldes bzw. Während sich in den letzten 30 Jahren die Gütermenge der Welt nur vervierfachte, hat sich die Geldmenge vervierzigfacht.

Geldmengenvermehrung bedeutet nämlich immer Inflation. Und Inflation bedeutet Geldentwertung. Für dieses Problem wurden drei Lösungswege beschritten: Tatsächlich ist die Bundesbank gesetzlich zur Werthaltigkeit der D-Mark verpflichtet gewesen Neutralgeldtheorem und war weitgehend staatsunabhängig. Dies hat dazu geführt, dass die D-Mark als stabilste Währung der Welt immer mehr auch Währungsreserve und bevorzugte Wertanlage wurde.

Die meisten anderen Staaten haben eine "orientierte Quantitätswährung" bevorzugt. Sie verpflichteten ihre Zentralbanken, die Geldmenge an bestimmten Zielen zu orientieren, wie zum Beispiel Wachstum, Vollbeschäftigung oder anderen. Frankreich, Italien, Spanien usw. Vor allem führt ein Nebeneinander von Währungen, die teils von einer unabhängigen Staatsbank in ihrem Wert gehalten werden - wie die D-Mark - oder andererseits von abhängigen Staatsbanken oder sogar von Privatbanken nach deren jeweiligen Zwecken frei manipuliert werden, zu erheblichen Kursspannungen: Vor allem aber wurde an der "harten" Währung deutlich, wie weich eine ständige Geldmengenvermehrung die inflationierten Privat- oder Staatswährungen gemacht hatte.

Die der Geldwertstabilität verpflichtete Bundesbank wurde so zum gemeinsamen Störer im Chor der Geldmengenvermehrer und Inflationisten des Weltwährungssystems - kein Wunder, dass dieser Störer durch Abschaffung der Deutschen Mark und Einbindung in eine wieder mehr von der Politik gesteuerte, nicht mehr souveräne Europäische Zentralbank ausgeschaltet werden musste.

Die Bevölkerung hätte nie freiwillig die solide D-Mark geopfert. Inzwischen hat also keine Währung der Welt noch irgendeine reale Wertgrundlage, hat sich das Geld der Welt von jedem zugrundeliegenden Sachwert gelöst, wird es als Papier hemmungslos neu gedruckt und durch ständige Vermehrung ständig entwertet.

Dass die Leute immer noch glauben, das Geldpapier, welches sie in der Hand haben, habe einen festen Wert, liegt daran, dass durch geschickte Manipulation der Devisenkurse ein scheinbares Wertverhältnis vorgespiegelt wird.

Diese Devisenkurse werden nämlich von genau den gleichen Gruppen manipuliert, die auch die Geldmengenvermehrung produzieren. Wer sein Öl nicht gegen wertlose Dollars, sondern gegen Euro verkaufen will, wird zum Terroristen erklärt Saddam. Das Gold der Welt hat sich dadurch wiederum wie vor der ersten Weltwirtschaftskrise bei den Eigentümern des Federal-Reserve-Systems konzentriert, so dass ein neuer Goldstandard nur mit deren Willen und nach deren Diktat wieder einzuführen wäre und die FED-Eigentümer mit einer Neufestsetzung des Goldpreises Greenspan: Aber auch der amerikanische Staat kann durch die Dollarvermehrung mehr ausgeben, als er einnimmt Schuldenreiterei.

Missbrauch des Dollars durch Geldmengenvermehrung ist also sowohl für die herrschende US-Finanz als auch für die von ihr beherrschte US-Administration einseitiger Vorteil. Deshalb hat sich das Dollarvolumen in den letzten 10 Jahren immer schneller vermehrt. Ebenso haben sich die Schulden des amerikanischen Staates gegenüber dem Ausland drastisch vermehrt. Dass diese ungehemmte Dollarvermehrung nicht längst den Dollarabsturz und zur Zurückweisung des Dollars durch die Kunden geführt hat, ist kluger Regie und Erpressung zu verdanken: Die Währung der Satellitenstaaten wird also und ist bereits mit immer wertloseren Dollars unterlegt - also praktisch ebenso wertlos geworden.

Somit sind alle im gleichen Geldentwertungsboot: Dem Schuldner steht es frei, wie stark er seine Schulden abwerten und damit seine Gläubiger betrügen will. Dem Publikum wird inzwischen allerdings mit manipulierten Kursen und Kurspflege suggeriert, die missbrauchten Währungen und das hemmungslos vermehrte Geld hätten immer noch einen soliden Kurswert. Noch wird die Illusion des Geldwertes trotz dramatischer Entwertung durch den Zwang eines gesetzlichen Zahlungsmittels künstlich aufrechterhalten.

Würde eine Währungsreform kommen, stünde zum Beispiel die Eurobank ohne Werte da. Es ist zumeist angeblich naturaliter an die private Federal Reserve Bank und von dieser weiter verliehen, also im Zusammenbruch nicht mehr greifbar. Das System lebt davon, dass ein Missbrauch nicht diskutiert und nicht veröffentlicht wird.

Die wichtigsten Währungen der Welt sind so hemmungslos vermehrt worden und stehen auf so tönernen Füssen, dass ihre Währungen Dollar, Euro, Yen und andere keine echte Wertaufbewahrungsfunktion für die Bürger mehr haben. Auch die Tauschfunktion der Währungen wird nur durch Manipulation und Täuschung über einen angeblichen - aber nicht vorhandenen - Kurswert künstlich aufrechterhalten und ist längst nicht mehr echt.

Wüssten die Marktteilnehmer dagegen, dass sie mit dem Nominalwert des Geldscheins nur ein wertloses Wertversprechen von Privatleuten in den Händen haben, denen längst nicht mehr zu trauen ist, die ständig ihre Macht, den Geldwert zu manipulieren, missbrauchen, so würde auch das Vertrauen in diese Privatwährung Dollar zusammenbrechen.

Mit dem Geld ist es so wie mit den Aktien. Auch die meisten Aktien sind keine Substanzwerte, sondern nur Hoffnungswerte. Gewinn oder Verlust im Börsenspiel sind reine Hoffnungswerte, keine Sachwerte.

Ebenso ist es mit dem Geld. Einziger Sachwert ist der Wert des Papiers. Alles andere ist Hoffnungswert im Vertrauen auf die korrupten, aber stärksten Finanzmächte der Welt.

Mit Scheingeld zu Sachwerten. Sie kaufen mit dem immer wertloser werdenden Geld seit Jahrzehnten alle Sachwerte auf, die sie noch erwischen können: Rohstofflager, Industriekomplexe, Immobilien und jede einigermassen intakte ausländische Kapitalgesellschaft in freundlicher oder feindlicher Übernahme zu fast jedem Preis. Mit Sachwerten zu Monopolen. Zurzeit läuft ein Monopolisierungsversuch mit Hilfe der Gen-Manipulation.

Genmanipulierte Tiere und Pflanzen sind selbst unfruchtbar. Wenn man also die Genmanipulation flächendeckend durchsetzen kann, müssen alle Bauern einer Firma mit einem Patentmonopol das Gen-Saatgut zu dem von ihr festgesetzten Monopolpreis abkaufen, können sie nicht mehr ihr selbst geerntetes Getreide zur Saat verwenden. Ein anderes Monopolisierungsspiel läuft zurzeit auf dem Zuckermarkt: Die EU hat ihren Zuckermarkt durch eigene Marktordnung geregelt, um den Bauern die Rübenzuckerproduktion zu erhalten, die für viele von ihnen existenznotwendig ist.

Das Spiel geht gerade in die letzte Runde. In diesem Spiel ist allerdings Ron Sommer über seine Grenzen gegangen und gescheitert. Mit Sachwerten zur Währungsreform. Ein Ausbruch der Vertrauenskrise wird die jetzt noch beherrschte, schleichende Inflation zur galoppierenden offenen Inflation machen, die zwangsläufig in eine Währungsreform einmünden muss. Da sie in vielen Bereichen inzwischen Weltmonopolstellungen erreicht hat, kann sie sogar die Welt jederzeit mit Monopolpreisen zu Sonderabgaben heranziehen.

Noch nie hat es eine solche Finanzmacht der Welt gegeben, noch nie war sie für die Gesamtbevölkerung der Welt so gefährlich. Die USA haben sich nämlich in den vergangenen Jahren immer kräftiger gegenüber dem Ausland verschuldet.

Das Ausland hat Güter geliefert Sachwerte , dafür aber wertlose Dollars bekommen. Alle Zentralbanken sind voll mit faulen Dollars. Bricht also die Leitwährung Dollar zusammen, werden zwangsläufig auch die Satellitenwährungen mit zusammenbrechen, deren einzige Basis ein Bestand an faulen Dollars ist.

Die sich abzeichnende Währungsreform des Dollars zieht zwangsläufig eine Weltwährungsreform aller Währungen nach sich, für welche der faule Dollar jetzt noch Hauptwährungsreserve darstellt.

Durch Währungsreform zur Weltwährung. Irgend etwas wird also in nächster Zeit mit dem Dollar geschehen. Eine neue Währung bietet die Möglichkeit, die alten Währungsschulden abzuwerten und damit die Gläubiger, die noch alte Währung haben, entsprechend zu entreichern.

Wenn eben ein neuer Euro-Dollar 20 alte Dollar oder 15 Euro wert ist, sind die alten Währungen entsprechend abgewertet, sind die Gläubiger in alter Währung entreichert, hat sich das Spiel für die privaten Geldausgeber gelohnt. Vor allem würde damit der US-Staat ebenfalls entschuldet: Seine jetzige Auslandsverschuldung von 5 Mia. Ein neues System würde den alten Tätern wieder eine neue Währung in die Hände spielen und ihnen damit das neue Spiel mit der Weltwährung Euro-Dollar 20 bis 30 weitere Jahre erlauben.

Auch mit Veröffentlichung dieses Geldbetrugssystems wird kein Aufschrei durch die Welt gehen. Das Spiel zu durchschauen ist aber wichtig für Menschen, die durch dieses Spiel Verluste erleiden könnten. Wer also Finanzvermögen hat, sollte zuhören bzw. Die laufende Geldentwertung der vergangenen 40 Jahre hat offenbar die Menschen nicht klug gemacht.

Sie wird in den nächsten Jahren galoppieren bis zum bitteren Ende, weil sie nämlich ein einseitiger Vorteil der Täter ist. Ihr Ziel ist das globale private Geldsystem, welches sie mit der Vorherrschaft ihres Privatdollars und seiner Durchsetzung als Hauptwährungsreserve überall in der Welt weitgehend erreicht hat und nur noch mit einer Weltwährung - Euro-Dollar - formalisieren müssen.

Sie wird die Missbrauchsmöglichkeit wieder nutzen und wieder zum eigenen Vorteil mit Geldmengenvermehrung die Welt betrügen und ausbeuten.

Die Erfahrungen haben aber auch gezeigt, dass die meisten Regierungen ihre Währungen ebenso missbrauchen, wenn sie die Möglichkeiten dazu haben, wenn sie also Einflussmöglichkeiten auf die Zentralbank und ihre Geldmengenpolitik haben.

Sie würde also mit jeder Art einer auf Gold basierenden Währung wiederum Gewinner und Ausbeuter werden können. Bleibt also nur die Lösung einer Quantitätswährung. Diese Quantitätswährung darf aber nicht frei, willkürlich bestimmbar bleiben, sondern muss an dem Neutralgeldziel orientiert werden. Die Geldmenge darf also nicht stärker wachsen als die Gütermenge. Aus dem monetären Sektor dürfen nicht wieder inflatorische oder deflatorische Effekte auf die Währungen und die Weltwirtschaft ausgehen.

Dies ist nur mit streng neutralen und so unabhängigen Zentralbanken erreichbar, dass sie gleichsam die "vierte Gewalt" darstellen, nicht in privater Hand liegen und nicht durch Regierungen beeinflusst werden können. Dies wäre eine Jahrhundertchance. Deshalb tut Aufklärung Not, um der Bevölkerung, Wirtschaft und Politik die Gefahr des Monopolkapitalismus nicht nur für die derzeitige Währung, sondern auch für ein neues Währungssystem aufzuzeigen.

Teil 1 - Die Templer sind Erfinder des modernen Bankensystems. Zwar finden sich einzelne "Waffenbrüder" schon in den Reihen der rund zwei Jahrzehnte zuvor gegründeten Johanniter, die den Pilgern im Heiligen Land Unterkunft gewähren und sie medizinisch versorgen. Die Tempelritter aber sind der erste geistliche Orden, der sich ganz dem Kampf widmet, ein Bund heiliger Krieger. Später verleiht ihm die Kurie weitreichende Privilegien: Sie haben eigene Priester, sind vom Zehnten befreit, ja dürfen ihn selbst erheben, und sie sind auch rechtlich allein Rom unterstellt.

Sie bauen Wein an und Getreide, sie züchten Vieh und unterhalten von der Mitte des Jahrhunderts an sogar eine Mittelmeerflotte, um Krieger und Pferde zu verschiffen. Ohne diesen Rückhalt in Europa wäre der Orden rasch untergegangen — vernichtet im Kampf.

Und ohne die Templer hätten sich die lateinischen Staaten nicht fast zwei Jahrhunderte lang im Vorderen Orient behaupten können. Darüber hinaus betätigen sich die Templer als Bankiers und Schatzmeister.

Sie führten den Zins ein und sind damit Erfinder unseres modernen Bankensystems. Sie arbeiten mit hoch entwickelten Buchführungstechniken. Und bald lassen sogar Könige ihre Finanzen von ihnen verwalten. Die englische Krone nimmt Kredite auf. Im festungsgleich bewehrten Pariser "Temple" lagert während des Jahrhunderts der französische Staatsschatz. Jahrhundert zählen sie rund 7. Weiter zu Teil 2: Viele Bankgeschädigte konnten den Konkurs mit de m damit verbunden wirtschaftlichen Ruin nicht verkraften und mussten auf städtische Friedhöfe beerdigt werden.

Wenn die Banken hierfür selbst aufkommen müssten,. Wen Sie mir zu dieser Seite etwas mitteilen möchten, dann benutzen Sie bitte das folgende Eingabeformular Auflage - wie ich aus meiner inneren Leere wieder heraus kam -.

Mit Ausnahme der Amerikaner hatten die Siegermächte Angst vor einem wirtschaftlich starken vereinten Deutschland. Entsprechend verzichtete Bundeskanzler Helmut Kohl auf nationale Interessen und es wurde eine Europäische Gemeinschaft gegründet und eine neue Währung eingeführt.

Wirtschaftsskeptikern, allen voran Klaus-Peter Kolbatz, wurde eine positive Auswirkung bei Exportfirmen durch einen stabilen Umrechnungskurs zum Dollar prognostiziert. Dem stellte Kolbatz einem wirtschaftlichen Kahlschlag gegenüber und gab der im Grunde guten Idee zum damaligen Zeitpunkt keine Chance.

In einem Dominoeffekt wird sich dieser wirtschaftliche Absturz international ausweiten und z. Kolbatz war selbst über 40 Jahre im in- und Ausland Unternehmer und kennt die Gepflogenheiten des internationalen Marktes sehr genau.

Stand der Europäischen Gemeinschaft Heute: Die Europäischen Mitgliedsländer sind hoch verschuldet. Europa kann als Armenhaus bezeichnet werden. In Deutschland hungert jedes 4. Allein bis Mai sind 20 Milliarden Euro fällig. Staaten wie Portugal, Spanien, Irland und Deutschland werden folgen.

Rekordschulden von 11,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, Rezession, 20 Prozent Arbeitslosigkeit, Strukturprobleme, wenig Reformwillen und fehlende Zukunftsinvestitionen, lassen jeden Banker zurück zucken. Und sie liegt am Boden. Der Immobiliencrash der vergangenen Jahre hat den Spaniern das Rückrat gebrochen. Auch Deutschland ist wegen einer wissenschaftlich nicht haltbaren CO2-Treibhauspolitik stark gefährdet.

Die Exportschlager Windkraft, Solaranlagen und Autoindustrie werden bis spätestens wegbrechen. Die Rücklagen aus Zeiten des Westdeutschen "Wirtschaftswunders" sind nicht zuletzt auch durch planlose.

Aus dem " Land der Ruinen " wurden blühende Landschaften mit europaweit einmaligen Einrichtungen. Die gesamten Vereinigungskosten für die Zeit von bis beziffert der Wissenschaftler auf netto 1,6 Billionen Euro — brutto sind es sogar zwei Billionen.

Mit dem Zerfall des Ostblocks standen plötzlich die Billiglohnländer vor unserer Tür und unser soziales Hochlohnland war in der bisher bewährten Form nicht mehr Konkurrenzfähig. Die Industrie reagierte und Lohnintensive Betriebe wanderten aus oder wurden mit Steuergeschenke in die neuen Bundäsländer gelockt. Leider haben hier die neuen Bundesbürger ihre Chance nicht erkannt und forderten den schnellen Angleich an West-Löhne.

Damit war ihnen die Tür zum riesigen Ost-Markt verschlossen. Eigentlich ist die freie Marktwirtschaft das einzige System dass sich selbst heilt. Jedoch nur wenn sich alle dazu bekennen und auch daran gemeinsam arbeiten. Hier trafen jedoch zwei Systeme aufeinander. Entsprechend unterschiedlich waren auch die Forderungen an den Staat. Wie ein Dominoeffekt vollzog sich dieser marktfeindliche Eingriff des Staates durch alle Branchen. Ludwig Erhard würde sich im Grab umdrehen wenn er könnte. Mai - Das Rettungspaket im Überblick.

Hinter dem schlichten Begriff verbirgt sich ein für die Euroländer völlig neues Instrument, das im Namen aller 16 Euroländer Geld leihen und an finanzschwache Staaten weiterleiten kann. Damit gibt es eine Gesellschaft, die Geld leihen und weitergeben kann. Es geht um bis zu Milliarden Euro. Die Euroländer selbst müssen das Geld dabei nicht auf den Tisch legen, sie treten vielmehr als Garanten für das zu leihende Geld auf.

Sollten die 60 Milliarden Euro nicht ausreichen, kommen dazu die Milliarden Euro schweren Hilfen der Zweckgesellschaft. Wie im Fall von Griechenland wird es auch für das Milliarden-Paket einen einheitlichen Zinssatz für alle bedürftigen Länder geben. Griechenland muss für seine Kredite fünf Prozent Zinsen für drei Jahre zahlen. Die Finanzminister vereinbarten, künftig noch strenger auf die Sanierung der Staatshaushalte zu achten. Von den Finanzmärkten bedrohte Staaten wie Portugal und Spanien müssen bis zur nächsten regulären Mai-Sitzung der Finanzminister am Die Euroländer wollen die Finanzmärkte stärker regulieren.

Dazu zählen Derivate und Ratingagenturen, die die Kreditwürdigkeit von Schuldnern - und damit auch Staaten - bewerten. Mai - Deutschland bürgt für bis zu 22,4 Milliarden Euro für Athen allein bis Das sind die geheimen Griechen-Verträge. Das enthüllen der Darlehensvertrag und die Gläubigervereinbarung zwischen den 15 Darlehens-Geberländern und Griechenland. In Konsequenz erklärte er seinen sofortiger Rücktritt", so Kolbatz noch am Mai in facebook.

Weiter mit " Chronik: Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler ". Gauweiler fragt mit Datum vom 8. Mai abends zu unterzeichnen. Köhler unterschrieb das Gesetz erst am nächsten Tag Samstag. Jetzt wartet das Parlament gespannt auf die Antwort der Bundesregierung.. Die Bundesregierung hatte sich allerdings hinter den Kulissen vom Verfassungsgericht beraten lassen — und hält die Griechen-Hilfe für einwandfrei, weil die Deutschland freiwillig mit Krediten hilft.

In dem Gesetzentwurf heisst es: Sie will sich an der Griechenland-Hilfe beteiligen! Wenn das passiert, dann gnade uns und dem Euro der liebe Gott. Die wissen doch gar nicht, was los ist. Wer vor ein paar Jahren griechische Staatsanleihen gekauft hat, galt als guter Europäer.

Mit der dramatischen Situation Griechenlands haben aber Spekulanten nichts zu tun. Die haben nur der griechische Staat zu verantworten — und die europäische Politik, die jahrelang weggeschaut haben. Spekulieren ist nichts anderes, als sich ein Bild von der Zukunft zu machen und entsprechend zu handeln. Durch die Herabstufung von Griechenland, Portugal und Spanien innerhalb von nur 7 Tagen wächst bei Kolbatz das Misstrauen bei amerikanische Ratdingagenturen. Dieser Wert ist bis heute auf 60 Prozent gesunken, der Anteil des Euro stieg hingegen auf fast 30 Prozent.

Damit ist der Euro die einzige ernsthafte Konkurrenz zum Dollar als Weltwährung. Kolbatz regt an rein vorsorglich nationale Ratingagenturen nicht weiter zu beauftragen und eine neutrale international besetzte Ratingagentur zu schaffen. Damit wurde offensichtlich der Vorschlag von Kolbatz aufgegriffen. Weiter mit " 50 Überflüssigsten Behörden! Wirtschaftswissenschaftler sollten prüfen, ob neben dem Euro eine nationale Währung, z.

DM nach dem Vorbild der seit Jahren erfolgreich praktizierten Chiemgau-Währung zur nationalen Stabilisierung und Schaffung von Arbeitsplätze beitragen könnte. Hiervon könnten insbesondere Billiglohnländer die bereits bei Eintritt in der EU hoch verschuldet waren profitieren. Kontakt zu Klaus-Peter Kolbatz Anrede: Herr Frau Firma Ihr Vorname: Andere Währungen müssten gleichzeitig stark abgewertet werden.

Jeder zweite Job in der deutschen Industrie hängt vom Export ab. Er erleichtert Handel und Reisen ungemein. Insgesamt 10 Millionen Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt vom Export ab! Insgesamt rechnen unsere Firmen heute über 80 Prozent der Waren in Euro ab. Wenn unsere Firmen aber deutlich weniger ins Ausland verkaufen könnten, müssten sie massiv Stellen abbauen.

Um Kosten zu sparen, würden viele Unternehmen Arbeitsplätze in Billiglohnländer verlagern. Zur Zeit ist China als Billiglohnland u. Hierbei kann eine starke D-Markt gegenüber unseren europäischen Nachbarländern von Vorteil sein und Deutschland damit langfristig Markführer bleiben. Hier können Sie die hilfreichsten Kundenrezensionen ansehen Sie sind Journalist und möchten über das Buch schreiben?

Banken und Sparkassen verweigern im Westen Kredite. Banken drehen Mittelstand im Westen den Geldhahn zu. Dennoch hätte seine Hausbank den Vorzeigebetrieb fast in die Pleite geschickt.

Jürgen Hasler hatte reichlich Aufträge, konnte seinen Umsatz sogar verdoppeln. Sein einziges Problem war: Er brauchte einen höheren Kontokorrentkredit um Material vorzufinanzieren. Früher ging das immer glatt, jetzt drehte die Bank den Geldhahn zu. Es ist unsere Hauptbank. Wir haben uns gesagt: Mensch, jetzt haben wir endlich mal tüchtige Aufträge für ein ganzes Jahr.

Dann wurden wir doch so enttäuscht von dieser Bank. Landesbank Oldenburg verweigerte Kredit. Allgemein aber stellt sie fest: Die Bank setzt Hasler vor die Tür. Über zwanzig Jahre schon führt er das Familienunternehmen. Er und seine Frau Annegret wollen nicht einfach aufgeben. Jürgen Hasler gibt nicht auf. Ich persönlich wäre dann mittellos gewesen und hätte dann irgendwo vom Sozialamt oder anderswo Mittel beantragen müssen.

So wie den Haslers ergeht es landauf, landab vielen kleinen und mittleren Unternehmen. In einer Studie hat die KfW die Finanzierungsbedingungen für mittelständische Unternehmen untersucht. Die Situation ist im Augenblick sehr angespannt. Der Insolvenzverwalter Dirk Pfeil: Ich habe den Eindruck, dass mitunter ein Mitarbeiter, der eine neue Aufgabe übernimmt, Kreditverträge vorfindet, Geschäftsverträge sichtet und zu dem Punkt kommt: Das ist ein Gefühl, das ich auch nicht loswerde, es scheint mir bei allen Kreditinstituten so zu sein.

Er musste miterleben, wie Kunden plötzlich zu lästigen Bittstellern wurden. Seinen Namen möchte er nicht nennen: Man hat die Daumenschrauben den Betreuern angelegt. Dann hat man von jungen unerfahrenen Leuten diese Intensivengagements, kleine Nicht betreuen lassen in dem Sinn, ihnen zu helfen, sondern ihn an die Wand zu fahren.

Die Banken tragen Mitschuld, wollen davon aber nichts hören. Wolfgang Arnold vom Bundesverband der Banken: Das hängt ganz einfach damit zusammen, dass wir im letzten Jahr ja Aber das Problem des Mittelstandes ist nicht, Kredite zu bekommen, sondern das Problem des Mittelstandes besteht darin, dass die allgemeine wirtschaftliche Situation nicht gut ist. Banken drehen Mittelstand den Geldhahn zu. Frontal21 besuchte ein Unternehmen, das jahrelang Gewinne machte.

Die Geschäftsleitung bittet uns, den Namen nicht zu nennen. Neue Aufträge kommen, aber die müssen zwischenfinanziert werden. Zwischen dem Materialeinkauf und der Bezahlung einer Rechnung im heutigen Bereich des Objektgeschäftes vergehen circa drei bis vier Monate, und in dieser Zeit muss das gesamte Material und müssen Löhne vorfinanziert werden.

Das hat mich sehr überrascht, dass man bereit ist, ein Unternehmen gegebenenfalls, wie man so schön sagt, über die Klinge springen zu lassen. Die Möbelfertigung gilt ihr als Krisenbranche, und sie fragt nicht, wie es um das einzelne Unternehmen steht. Nur mit Mühe konnte die Geschäftsführung die drohende Insolvenz verhindern. Ginge es nach der Hausbank, käme ein florierendes Unternehmen unter den Hammer. Bei den Opfern wächst die Wut. Sie wollen nur das Risiko loswerden und kündigen dann einfach.

Zum Teil sind sie aber auch ausgesprochen dilettantisch, wenn es darum geht, zu verstehen, was in dem Unternehmen los ist. Sie machen sich häufig nicht mehr die Mühe, in das Unternehmen zu gehen, die Details zu erfragen.

Das Familienunternehmen besteht weiter, obwohl die Bank alles tat, um das zu verhindern. Das ist die neue Mittelstandspolitik nach Art der Banken. Überall, wo es kracht im Finanzsektor, finden sich ihre Spuren: Oft wirken ihre Entscheidungen abrupt und verwirrend.

Die Banker und Trader, die lachhaft riskante Kreditprodukte verkauften. Die US-Politiker, die die Farce lange tatenlos billigten.

Weitgehend unbehelligt blieb bisher jedoch eine weitere, stillere Gruppe Beteiligter - obwohl sie ebenso tief in den fraglichen Deal verstrickt war: Die Untersuchungen laufen parallel zu ähnlichen Ermittlungen der US-Bundesbehörden, die sich jedoch um möglicherweise irreführende Informationen der Institute an ihre Kunden drehen.

Verlust für die Goldman-Investoren: Überall, wo es kracht im Finanzsektor, finden sich ihre Spuren. Sie sind graue Eminenzen, Schattenmänner und Strippenzieher zugleich.

Doch hinterfragt werden sie selten - geschweige denn zur Rechenschaft gezogen. Dabei ist ihre Rolle alles andere als lupenrein. Heraus kam jetzt ein fetter Aktenberg mit Seiten, samt vernichtendem Urteil: Dennoch bleibt der Reflex bis heute bestehen: Das Quasi-Monopol der Agenturen geht bis zurück.

Später fügte er Industrie- und andere Firmen hinzu. Heute analysiert Moody's mehr als Fitch, gegründet und eine Tochter der französischen Finanzholding Fimalac, ist das kleinste Mitglied dieses Clubs. Ratings reichen von AAA bis D. Dieses traditionelle System erwies sich jedoch spätestens mit der Kreditkrise als wertlos. Inzwischen ist klar, dass die Agenturen sie völlig überbewerteten - oft auf Wunsch der ausgebenden Firmen, die die Agenturen wiederum dafür bezahlt hatten.

Doch Moody's sah sich erst im Sommer genötigt, sie abzuwerten. All das geschah unter den Augen der US-Regierung. Querbeet verliehen die Agenturen jahrelang ausgerechnet jenen Subprime-Hypotheken ihren AAA-Segen, die später zum Treibsand der Finanzkrise wurden - selbst, als die Risiken längst bekannt waren. Und Portugal die gleiche Bonitätsstufe wie Botswana und Malaysia? Spanien liegt nach der Abstufung auf dem Niveau von Bermuda.

Ein Moody's-Direktor beklagte diese Zustände bereits im September - anonym und intern: Der brachte sein Fachwissen prompt in jener Goldman-Abteilung zum Einsatz, die neue Kreditprodukte schmiedete und dafür sorgte, dass sie die besten Ratings bekamen. Eine Reform dieses System ist jedoch in weiter Ferne. Deshalb versuchen es die Kritiker auf anderem Weg. Aufgeblähter Beamtenapparat Das sind die 50 überflüssigsten Behörden Deutschlands.

Justus Haucap Deutschlands sinnloseste und teuerste Behörden auf. Das Ergebnis ist ernüchternd. Verschlanken, um Steuern zu sparen, Schulden abzubauen! Schützt ein Monopol, das abgeschafft wurde. Euro Plant staatlich, was Private besser und billiger können. Macht private Konkurrenz kaputt. Euro Plant und verwaltet 9,6 Mrd. Euro Trödel auf Staatskosten:

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