Erdölraffinerie

Benzin und Diesel sind ein Gemisch aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen, das in der Raffinerie aus Erdöl gewonnen wird. Den natürlichen Bestandteilen des Rohöls werden zusätzlich chemische Stoffe beigemischt, die je nach Kraftstoffart unterschiedliche Fu.

So wird meta -Xylol in o - und p -Xylol isomerisiert, da diese zur Herstellung von Phthalsäureanhydrid oder Dimethylterephthalat verwendet werden. Weiterhin müssen noch Transportkosten und Marge des Kraftstoffhandels berücksichtigt werden siehe auch: Was für produkte werden aus einem barrel rohöl gemacht? Eine davon ist das Benzin. Als Fahrzeugtreibstoff lässt sich Rohöl nicht direkt verwenden.

Versorgung

Der Weg vom Rohöl zum Benzin und Diesel Autofahrer in Deutschland tanken nach wie vor am häufigsten Benzin und Diesel. Mit einem Verbrauch von 17,9 Millionen Tonnen Benzin und 30,5 Millionen Tonnen Diesel führen sie unangefochten die Liste der beliebtesten Kraftstoffe im Straßenverkehr an.

I-Net-Recherche war nicht erfolgreich, vielleict hab ich auch nur die falschen Schlagwörter eingegeben. Kunden sind natürlich nicht nur die Autofahrer, sondern auch die Plastik- und Feinchemieunternehmen. Dieses Öl muss noch vorgereinigt werden, denn Salze, Schwefel und Co. Nordseeöl der Marke Brent ist besonders "sauber" und damit ergiebig, arabisches Öl dagegen eher "unsauber" und hat vergleichsweise hohe Vorreinigungsverluste.

Gehen wir mal davon aus, dass wir wirklich ein ganzes Barrel in die Raffinierie kippen Beim Raffinerierien kommt es drauf an Je nachdem ob man noch einen FCC sowie coker betreibt kann sich das Ganze noch etwas verschieben. Aus einem Barrel Rohöl können soweit mir bekannt ist ca. Jein Es gibt technische Möglichkeiten Man kann aus Benzin auch Diesel herstellen und umgekehrt. Ist aber natürlich mit einem Verlust an Gesamtmenge verbunden.

Das die Art und Weise der Raffinerie und der nachgeschalten Behandlung Diesel und Benzin sind nur Nebenprodukte der Verarbeitung von Rohöl.

Mir fällt spontan kein Verfahren ein, bei dem nennenswert aus kurzkettigen und Verzweigten Molekülen bzw. Aromaten etwas langkettiges, gerades Alipahtisches wird. Der Preis von Rohöl auf dem Weltmarkt wird nach wie in Barrel dt.: Da Raffinerien ihre Rohstoff- und Produktmengen nach Tonnen und Kilogramm angeben und man bei der Umrechung zudem die Dichte des Rohöls berücksichtigen muss zwischen 0,65 und 1,02 und damit zumeist leichter als Wasser , sind die folgenden Angaben grob überschlagen.

Die Olefine, das sind Kohlenwasserstoffketten, aus denen sich das Rohbenzin zusammensetzt, dienen zum Beispiel aus Grundstoff für Kunststoffe. Der Preis für Kraftstoffe und Heizöl ist nicht allein vom Rohölpreis abhängig, sondern von vielen weiteren Faktoren, wie dem Dollarkurs und der Nachfrage nach den einzelnen Produkten. Dennoch gibt es eine grobe Faustregel, die besagt, dass eine Veränderung um einen Dollar bei Rohöl zu einer entsprechenden Veränderung um rund einen halben Cent bei den Produkten führt.

Mit Ethen, Propen bzw. Buten kann man was anfangen, mit den gesättigten Kohlenwasserstoffen also LPG nicht. Das Butan und Propan, das Verkauft wird kommt als Begleitgas bzw. Kondensat aus der Erdöl und Erdgas Förderung. Figures are based on average yields for U. One barrel contains 42 gallons of crude oil. The total volume of products made is 2. This represents "processing gain. Kommt auf die Raffinerie an. Manche führen die Nebenströme als Heizung auf den Cracker, andere isolieren diese.

Die Raffinerie in Gelsenkirchen z. Typische Rohöle unterscheiden sich nach der Lagerstätte. Die Fertigprodukte können gasförmig, flüssig oder fest sein. Die Mengenanteile an Fertigprodukten sind einerseits von den eingesetzten Rohölsorten, andererseits von den in der Raffinerie vorhandenen Verarbeitungsanlagen abhängig.

In modernen Raffinerien kann ein Teil dieser schweren Bestandteile in leichtere umgewandelt werden, beispielsweise durch Cracken , so dass eine solche Raffinerie mehr schweres Rohöl verarbeiten kann.

Das aus den Lagerstätten gewonnene Erdöl wird vor dem Transport zur Raffinerie vor Ort aufbereitet, im Wesentlichen durch eine grobe Trennung von unerwünschten Bestandteilen, etwa Sedimenten und Wasser.

Nach diesen ersten Verarbeitungsschritten wird das jetzt entstandene Rohöl per Schiff oder Pipeline zur Raffinerie geliefert. Hier wird das Flüssigkeitsgemisch in weiteren Schritten mit einem speziellen Destillationsverfahren in unterschiedliche Fraktionen getrennt und zu verkaufsfähigen Produkten aufbereitet. Die Technik ist heute so weit fortgeschritten, dass keine Stoffe des Rohöls ungenutzt bleiben.

Selbst das als unerwünschtes Nebenprodukt anfallende Raffineriegas findet Verwendung. Es wird entweder direkt in den Prozessöfen als Energieträger benutzt oder in der chemischen Weiterverarbeitung als Synthesegas eingesetzt.

Das Salz löst sich in der wässrigen Phase dieser Emulsion. Die Emulsion wird dann in einem elektrostatischen Entsalzer wieder getrennt, wobei das salzhaltige Wasser sich am Boden absetzt und entsprechenden Aufbereitungsanlagen zugeführt wird und das entsalzte Rohöl weiter zur Destillation gepumpt wird. Durch Arbeiten bei erhöhtem Druck wird verhindert, dass leichtflüchtige Komponenten bei diesem Verfahrensschritt ausdampfen.

Nach der Entsalzung wird das Rohöl in zwei Stufen erwärmt. Die Vorwärmung geschieht in Wärmetauschern durch Wärmerückgewinnung des ablaufenden Produkts.

Das Temperaturprofil fällt nach oben hin ab. Da die Temperatur im Sumpf, also am Boden der Kolonne, am höchsten ist und die leichten Bestandteile somit nicht kondensieren können, steigen sie gasförmig weiter nach oben.

Diese erste Rektifikation findet bei atmosphärischem Druck statt und wird daher atmosphärische Rektifikation genannt. Die Produkte der Vakuumdestillation sind Vakuumgasöl und der sogenannte Vakuumrückstand engl.: Nach der Primärverarbeitung wird eine Reihe von Veredlungsverfahren angewendet, um Schadstoffe Schwefel, Stickstoff zu entfernen und die Qualität der Zwischenprodukte zu verbessern.

Die bei der fraktionierten Destillation anfallenden Komponenten Naphtha, Mitteldestillate , Vakuumgasöle sind noch reich an Schwefelverbindungen. Diese würden bei der Weiterverarbeitung katalytisches Reforming, s. Am Beispiel die Umsetzung von Merkaptanen: Weiterhin erhält man Wasserstoff als Produkt, der in den Hydrotreating- und in Hydrocracking-Prozessen eingesetzt wird.

Eine unerwünschte Nebenreaktion ist die Verkokung des Katalysators durch Polymerisations- und Dehydrierungsreaktionen. In der Isomerisierung werden n -Alkane in iso -Alkane mit dem Ziel der Oktanzahlverbesserung umgewandelt oder das Substitutionsmuster an Aromaten verändert. So wird meta -Xylol in o - und p -Xylol isomerisiert, da diese zur Herstellung von Phthalsäureanhydrid oder Dimethylterephthalat verwendet werden.

Es sind ähnliche Katalysatoren wie beim katalytischen Reforming im Einsatz. Durch die im Vergleich zum katalytischen Reforming moderaten Verfahrensbedingungen werden Crack- und Ringschlussreaktionen weitgehend unterdrückt.

Weitere Isomerisationsverfahren beziehen sich auf die Umwandlung von n -Pentan zu Isopentan bzw. Bei der Alkylierung werden iso-Alkane Isobutan und Alkene n - und iso - unter Säurekatalyse zu höhermolekularen hochoktanigen iso -Alkanen C 7 -C 12 umgesetzt.

So reagieren Isobuten und Isobutan u. Dabei werden die Reaktanten in der Flüssigphase im Alkanüberschuss mit konzentrierter Schwefelsäure oder wasserfreier Flusssäure umgesetzt. Danach werden die Flüssigphasen durch Absetzen der Phasen getrennt. Im so genannten Iso-Stripper werden die iso -Alkane abgetrennt und in den Prozess zurückgeführt recycled. Das fertige Endprodukt wird als Alkylat [5] bezeichnet. Das Verfahren bietet sich an, wenn die Raffinerie über einen Steam- oder Catcracker verfügt und damit die Einsatzstoffe für die Alkylierung liefern kann.

Beim thermischen Cracken werden keine Katalysatoren eingesetzt. Dadurch können auch Rückstände der Erdöldestillation zugeführt werden, die wegen ihres Gehalts an Schwermetallen und Schwefel den Katalysator beim katalytischen Cracken schädigen würden. Nach dem Verkoken wird der Koks mechanisch abgetrennt und ggf.

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