Wandern und Berge


Viele spannende Erkundungen stehen auf dem Programm. Hier können Sie sich auf der Sommerrodelbahn, an interaktiven Spielgeräten, im Wasser und auf Spielplätzen austoben. Dies nur einige von wahrscheinlich etlichen Beispielen.

«Für einen Messie ist das Fortwerfen von Dingen stets ein Problem»


Wir reisen trotzdem, weil wir annehmen, dass das Risiko eines Überfalls, verglichen mit allen anderen Risiken z. Verkehrsunfall in Kenia oder Deutschland , erträglich ist, und nehmen dieses Risiko bewusst in Kauf. Selbstverständlich kann niemand eine Garantie übernehmen, dass wir nicht überfallen werden! Jeder Mitreisende sollte sich deshalb entscheiden, ob er bereit ist, alle Risiken einer solchen Reise zu tragen. Überfälle und Diebstähle gehen auch direkt oder indirekt von Staatsangestellten Ranger, Polizisten oder Angestellten der Lodges aus, denn diese sind in der besten Position dafür.

Dies gilt unter der Annahme, dass zwei Personen sich ein Doppelzimmer teilen. Einzelzimmer sind in vielen, aber nicht in allen, Lodges pro Person teurer. Einige Lodges bieten auch Dreibettzimmer oder Familienzimmer mit vier Betten an, die pro Person billiger sein können, aber nicht müssen. Hinzu kommt nur noch ein Billigflug Deutschland - Nairobi von ca. Nur durch Zelten kann man daher einen wesentlichen Teil des Geldes einsparen.

Man sollte aber bedenken, dass man ab und zu eine Übernachtung in einer Lodge einschieben muss siehe Kapitel Zelten. Essen kann man immer problemlos in den Lodges, auch wenn man nicht dort wohnt, wobei die Preise sehr unterschiedlich sein können, aber grob mit deutschen Restaurant-Preisen vergleichbar sind. Dafür darf man in der Regel beliebig viel essen Buffet. Jedoch müssen die Getränke in den Lodges gesondert bezahlt werden. Die letzten bekannten Preise für verschiedene Lodges finden sich im Kapitel Hintergrund-Informationen.

Die beiden nächstkleineren Ausgaben sind die Mietkosten der Geländewagen und der Flug. Weitere Kosten entstehen durch Eintrittspreise für die Naturschutzgebiete. Alle gebuchten Unterkünfte müssen vorher bezahlt werden und werden nicht zurückerstattet, wenn der Reisende kurzfristig absagt. Sagt er rechtzeitig ab, so kann ein Teil zurückerstattet werden. Die Bedingungen sind leider von Lodge zu Lodge unterschiedlich. Wer möchte, kann sich an einer internen Reisekosten-Rücktrittsversicherung beteiligen, bei der jeder Teilnehmer einen beliebigen Betrag in einen Fonds einzahlt, der bei Rücktritt eines Teilnehmers nach einer gerechten Formel aufgeteilt wird.

Ich schlage die folgende Formel vor. Tritt eine Person zurück, die einen durchschnittlichen Betrag in den Fonds eingezahlt hat, so erhält diese Person die Hälfte des Fonds. Der Rest wird wieder an die Einzahler zurückgezahlt. Hat die zurücktretende Person mehr oder weniger eingezahlt als der Durchschnitt, so erhält sie proportional mehr oder weniger.

Reicht der Fonds bei mehreren zurücktretenden Personen nicht aus, so wird er proportional zur jeweiligen Einzahlung aufgeteilt. Was bekommt der Reiseleiter Hans-Georg für seine Arbeit? Die Flugkosten werden je Flug einzeln ausgerechnet und unter den Passagieren geteilt. Dafür haben alle durch die Gegenwart des Flugzeugs einen Sicherheitsvorteil, der sie so gut wie nichts kostet.

Das Flugzeug macht es möglich, in Notfällen Hilfe zu holen oder z. Aber auch Rundflüge nur zum Vergnügen sind fast jederzeit möglich. Einige der folgenden Landkarten sind kleine Ausschnitte von Karten, die nicht mehr gedruckt werden und nicht mehr erhältlich sind.

Nairobi Zentrum KB ; Nairobi 3. Gleich am Flughafen Geld aus dem Barclays-Geldautomaten ziehen. Achten Sie darauf, nicht von unnötig vielen Leuten dabei beobachtet zu werden. Zählen Sie das Geld nicht in der Öffentlichkeit, sondern stecken Sie es sofort ein. Dies muss man leider ernst nehmen. Erkundigen Sie sich daher, wenn Sie dies noch nicht getan haben, ob Sie Ihren Rückflug bestätigen müssen.

Wenn ja, dann versuchen Sie, dies sofort zu erledigen. Sagen Sie, dass Sie während Ihres ganzen Aufenthalts unterwegs im Busch sind und daher nicht mehr bestätigen können. Lassen Sie sich unbedingt den Bestätigungs-Code geben, um die Bestätigung beweisen zu können.

Ende Mai liegt ein Muslim-Feiertag genauen Termin vorher erkunden. An diesem Tag sind oft die Flughäfen am späten Vormittag für ca. Eine Empfehlung für ein gutes Gästehaus zu niedrigen Preisen ist http: Halten Sie sich links und fahren Sie noch m weiter.

Sie ist nicht asphaltiert, hat aber ein Namensschild: Es ist das dritte Tor auf der rechten Seite. Fährt man später in Nairobi ab, dann verbringt man zwei Nächte in Nakuru und benutzt den ganzen dazwischenliegenden Tag für die Seerundfahrt mit Mittagessen in der Lake Nakuru Lodge südöstlich des Sees am Berghang im Naturschutzgebiet.

Man kann jedoch auch in Naivasha übernachten, was sehr zu empfehlen ist, wenn man genügend Zeit hat oder sich am Anfang der Reise gemütlich akklimatisieren und mehr Zeit lassen will. Zum Glück ist sie nicht allzu lang. Sie hat einen Vorwegweiser nach Narok. Die Strecke Nairobi - Naivasha dauert ca. Dies empfiehlt sich besonders, wenn man gerade erst in Kenia angekommen ist und sich in Ruhe akklimatisieren und dabei schon einige Schönheiten des Landes erleben möchte.

Die Tiere auf Crescent Island kann man vom Boot aus sehen. Man kann sich auch mit dem Boot auf Crescent Island zu einem Spaziergang übersetzen und ein paar Stunden später wieder abholen lassen.

Empfohlen wird die Seerundfahrt, für die man sich im Hotel ein Boot mietet. Falls Flugreisende vom Nakuru-Lanet Airfield abgeholt werden sollen: Von Nairobi kommend biegt man direkt hinter einer BP-Tankstelle rechts ab, fährt um die Tankstelle herum, dann ca. Die letzte Garnisons-Einfahrt trägt den Namen " Hier muss man die Militärsperre mit Schranke durchqueren.

Nach kurzer Strecke, ca. Wenn man von Nakuru aus kommt, dann von der Ortsmitte genau Richtung Süden fahren. Der Weg bis zur Lodge dauert etwa eine Stunde ohne Stops. Wenn man genügend Zeit und Geld hat, dann kann man erwägen, zwei Nächte in der Lake Nakuru Lodge zu verbringen, insbesondere, wenn dies die ersten Übernachtungen sind und man sich nach der Ankunft in Kenia in angenehmer Umgebung akklimatisieren möchte.

Die folgenden Kilometerangaben gelten, wenn der Tageskilometerzähler auf diesem Roundabout auf Null gestellt wird. Auch Hütten können dort gemietet werden. Der kürzeste Weg von Nakuru aus dorthin, von Mogotio, ist schlecht und stellenweise nicht einmal im Schritttempo befahrbar. Es gibt dort auch eine gute und relativ preiswerte Lodge. Maralal ist ein geeigneter Punkt für eine Übernachtung auf halber Strecke zwischen Baringo und Samburu. Auch muss man ein beträchtliches Stück von Kisima auf der Hauptstrecke nach Norden fahren, ca.

Es ist auch möglich, die Strecke Baringo — Samburu an einem Tag zurückzulegen und Maralal auszulassen, aber dies erfordert, dass man spätestens um 5: Eine andere Möglichkeit ist, unterwegs zu zelten. Allerdings sollte man nicht in einem der ausgetrockneten Flussbetten zelten, die in der letzten Teilstrecke durchquert werden, wegen der Gefahr von Springfluten, die auch bei vollkommen trockenem Wetter auftreten, wenn es flussaufwärts in den Bergen regnet.

Auch muss man sehr vorsichtig sein, um von niemandem gesehen zu werden, und sollte, wenn man sich nicht vollständig sicher fühlt, eine Wache ausstellen. Am nächsten Morgen kann man dann in kurzer Zeit die Samburu Lodge erreichen, dort eventuell noch frühstücken und jedenfalls duschen und sich ausruhen. Alternativ kann man um Erlaubnis bitten, auf privatem Grund oder Stammesgebiet übernachten zu dürfen.

Die Karte auf http: Die Fahrt von Baringo bis Kisima dauert ungefähr 3,5 Stunden. Eine weitere Stunde muss man nach Maralal hinzurechnen. Bei km Suguta lol Marmar. Bei km in Kisima nicht rechts Richtung Wamba abbiegen, sondern geradeaus, nördlich nach Maralal weiterfahren. In Maralal an der ersten Kreuzung mit Kreisverkehr tanken.

Diese Tankstelle braucht man auf jeden Fall, auch wenn man nicht zur Lodge möchte. Die Lodge liegt auf der Ostseite eines bewaldeten Hügels, der ca. Der Hauptweg zum Flugplatz führt auf der Nordseite um den Hügel herum. Der Flugplatz ist etwa auf der Südwestseite des Hügels, ca. Nach dem Passieren des kleinen Stausees auf der rechten Seite nach ca. Das Airfield ist nicht besonders gut. Aus nordwestlicher Richtung kurz landen, weil der vordere Teil besser ist. Wenn noch genug Zeit ist, Spaziergang im Naturschutzgebiet, z.

Vorsicht vor Büffeln im Gebüsch! Wenn Sie sie nicht rechtzeitig sehen, dann greifen sie unerwartet an. Eine mögliche, alternative Unterkunft ist 2 km südlich des Ortes Maralal: Eine Möglichkeit ist, in Baringo vor 5: Die Strecke muss ohne lange Pausen gefahren werden, um sicher vor Einbruch der Dunkelheit anzukommen.

Sie brauchen auch Pufferzeit, z. Die komplette Route ist: Bei Kisima können Sie Ihren Fortschritt überprüfen und, wenn Sie feststellen, dass es schon zu spät ist, entscheiden, nach Norden zum Yare Camel Club oder zur teuren Maralal Lodge zu fahren und die Nacht dort zu verbringen. Eine andere Möglichkeit für den Notfall ist, unterwegs zu zelten. Sie können das in einem der trockenen Flussbetten tun, die Sie im späteren Teil der Strecke am Nachmittag durchqueren.

Dort gibt es jedoch die Gefahr von Springfluten, die auch in vollkommen trockenem Wetter auftreten können, wenn es stromaufwärts in den Bergen regnet.

Sie sollten daher nur dann in einem trockenen Flussbett kampieren, wenn Sie sich völlig sicher sind, dass eine Flut nicht auftreten kann, z.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann können Sie ein Flussbett immer noch benutzen, um von der Fahrspur weit genug in den Busch zu fahren, das Flussbett dann aber wieder zu verlassen und ein Stück querab in den Busch hineinzufahren. Der Nachteil dabei ist, dass Sie nach einer Flut diesen Weg nicht mehr zurückfahren können, sondern sich mühsam mit dem Geländewagen durch den Busch quälen müssen. Auf jeden Fall sollten Sie darauf achten, nicht gesehen oder gehört zu werden, und Sie sollten, wenn Sie sich nicht vollkommen sicher fühlen, eine Nachtwache aufstellen.

Aber auf dem letzten Teil des Weges, nahe bei der Samburu Game Reserve, gibt es wahrscheinlich keine. Eine andere ungetestete Möglichkeit wäre, zu einem Samburu-Manyatta Dorf zu fahren und den Dorfältesten um Erlaubnis zu bitten, nahe beim Dorf zelten zu dürfen. Zelten Sie aber, wenn möglich, nicht zu nahe beim Dorf, um Flöhe zu vermeiden. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Leute freundlich sind, dann können Sie daraus ein soziales Erlebnis machen, indem Sie die Leute ins Zeltlager einladen und sich mit ihnen unterhalten, aber das hat natürlich nur einen Zweck, wenn wenigstens eine Person unter den Samburu ist, die hinreichend englisch sprechen kann.

Diese Möglichkeit kann im Notfall die einzige gute sein, weil es schwierig ist, festzustellen, was passieren könnte, wenn Sie auf eigene Faust zelten und die Gegend um Ihren Zeltplatz nicht gründlich prüfen können.

Sie enthält jedoch das Risiko, dass sie sich ahnungslos an eine Räuberbande wenden, die dort wohnt oder mit dem Manyatta befreundet ist.

Am nächsten Vormittag können Sie dann die Samburu Lodge in kurzer Zeit erreichen, vielleicht sogar noch ein Frühstück einnehmen, und dann duschen und sich ausruhen. Beachten Sie während der Fahrt die Treibstoff-Situation. Der Suzuki Sierra kann diese Strecke nur ganz knapp mit einer Tankfüllung bewältigen, aber die meisten anderen Geländewagen, auch der sparsamere Suzuki Maruti Gypsy, haben kein Problem mit dieser Strecke.

Sie sollten aber einen vollen Tank haben, bevor Sie losfahren. Man kann in den Dörfern am Wege Treibstoff finden. Es gibt keine Tankstellen, aber einige Dorfbewohner haben Benzin und verkaufen es Ihnen normalerweise auch. Ich habe das einmal in Kisima gemacht und unter den Umständen sogar einen viel zu niedrigen Preis bezahlt. Steep or curved approach to runway 16 and curved departure from runway 34 because of nearby hills on the approach path.

An approach to runway 16 over the hills was easily possible in a Cessna with full flaps, little power, and some headwind. An alternative is a curved approach with a short, straight final. The other alternative would be a downwind landing, but the runway isn't very long. Unfortunately there is no taxiway to the lodge. And add a taxiway to the lodge to add this place to the lodges favored by pilots, like Keekorok, Kilaguni, Meru Mulika, and others, where one can reach the lodge without requiring extra transport.

Samburu ist eigentlich der Name des örtlichen Stammes. Daher findet man hier Arten, die besonders an das Überleben ohne Wasser angepasst sind, wie die eindrucksvolle Oryx-Antilope, die überleben kann, ohne Wasser zu trinken, mittels hocheffizienter Nieren und ihrer Fähigkeit, wasserhaltige Wurzeln zu finden und auszugraben.

Ihn zu betreten ist ein Freifahrtschein in die Hölle, weil die Krokodile sofort kommen und wahrscheinlich alles, was Geräusche im Wasser macht und kleiner als ein Elefant oder ein Nilpferd ist, töten und fressen. Die typische Vegetation ist Dornbuschsavanne mit einigen feuerfesten Bäumen. Der sandige Boden ist dünn mit Gras bewachsen, das nur während und kurz nach der Regenzeit grün ist.

Längs der Flüsse findet man bewaldete Gürtel mit Büschen und Bäumen wie dem wasserliebenden Acacia tortillis , dem Fieberbaum, den man als Ursache für Malaria hielt, bevor die Anopheles-Mücke und den von ihr übertragenen Plasmodium-Parasiten entdeckt wurden. Er ist auch die Hauptursache für Reifenpannen wegen seiner unglaublich leichten, ebenso unglaublich spitzen und langen, aber dabei stahlharten Dornen, die überdies noch etwas giftig sind. Der Baum braucht diese Dornen, um Tiere wie Giraffen, Elefanten und Gerenuks davon abzuhalten, seine anscheinend sehr schmackhaften Blätter und Zweige zu verzehren, was ihm aber nicht so gut gelingt wie das Plattmachen von Autoreifen.

Die folgenden Kilometerangaben gelten, wenn der Tageskilometerzähler in der Maralal Safari Lodge auf Null gestellt wird. Nicht zu spät losfahren, wegen der immer noch langen Strecke.

Zurück südlich nach Kisima bei km 24, dort links abbiegen und weiter nach Osten auf der C78 über Lodungokwe km Bei km 83 Abzweig nach rechts—nicht benutzen. Die südliche Strecke über Barsalinga ist ungetestet und wahrscheinlich kaum befahrbar. Erst kurz vor Wamba auffällige Bergkette bei km nach rechts auf die C79 in Richtung Isiolo abbiegen beschildert und nach Süden fahren. Ein anderer Weg ist jedoch gut, wenn auch nur langsam, befahrbar und sowohl schön als auch interessant.

Bei km biegt die zunächst nach Süden führende C79 bei einem auffälligen Felshügel wenige Meter hinter einer befestigten Furt ca. In dieser Kurve zweigt ca. Die Abzweigung hat einen kleinen Wegweiser-Stein.

Abzweigung nach Süden zum Samburu West Gate. An der Weggabelung vor den Schulgebäuden von Ngutuk Engiron leicht links halten. Sie können es auf der linken Seite sehen, meist mit Gras bewachsen, aber frei von Bäumen und Büschen. Bei km Abzweig nach links—nicht benutzen. Fahren Sie weiter am Fluss entlang und im Wesentlichen geradeaus, an der Brücke vorbei diese nicht überqueren. Bei km erreichen Sie die Samburu Game Lodge. Man erreicht ihn auf dieser Strecke nicht. Die Schule befindet sich jedoch etliche km vor diesem.

Ich bin diesen Weg abgeflogen. Er war zwar zu erkennen, sah aber streckenweise sehr schwer befahrbar aus etliche Furten durch Nebenflüsse und war auf Teilstrecken überhaupt nicht auszumachen. Wenn Sie Zelte und viel Zeit haben, die Autos ausgezeichnet geländegängig sind, es in den letzten Monaten nicht geregnet hat und Sie das Abenteuer nicht fürchten, dann können Sie diese Strecke versuchen. Planen Sie dies rechtzeitig, weil Sie dann eine Übernachtung auf der Strecke einplanen sollten und entsprechend diese Nacht nicht in der teuren Samburu Game Lodge buchen sollten.

Bei Unpassierbarkeit können Sie umkehren, zur Schule zurückfahren und dort den oben beschriebenen Weg fahren.

Samburu ist warm und trocken. Es gibt jedoch auch Elefanten, Löwen und Krokodile. Bei der Ausfahrt gibt es eine Abkürzung, in der Karte, die den östlichen Teil der beiden Naturschutzgebiete zeigt, rechts blau eingezeichnet. Die Ausfahrt trifft ca. Sie enthält eine Furt über Steinplatten, die nach Regenfällen unpassierbar sein kann.

Die Route erfordert eine Flussdurchquerung über Steinplatten, die nach Regenfällen unpassierbar sein kann. Aber die Furt kommt zuerst, so dass man keine unnötigen Umwege zu machen braucht und keinen nennenswerten Zeitverlust hat. Wenn der Fluss Wasser führt, Sie ihn aber trotzdem durchqueren wollen, halten Sie sich ein wenig auf der rechten Seite. An ein oder zwei Stellen ist die Fahrspur fast unsichtbar, aber wenn Sie einfach nach GPS weiterfahren, dann sehen Sie die Fahrspur spätestens nach bis m wieder deutlich.

Die Abkürzung ist nicht schwer zu finden, wenn man weit genug nördlich nach ihr sucht. Der eingedruckte schwarz gestrichelte Weg war nicht aufzufinden und existiert anscheinend nicht mehr. Versuchen Sie hier keine Abkürzung und lassen Sie keinen Waypoint aus, denn es scheint keinen kürzeren Weg zu geben. Auf der Rückreise von Samburu kann man mit zwei zusätzlichen Übernachtungen eine Bergwanderung auf dem Mt. Die Wanderung ist aus Sicherheitsgründen für Einzelpersonen nicht gestattet, man muss also mindestens zu zweit sein.

Sie besteht aus Self-Service-Hütten mit Gaskochherd. Ein Dreibettzimmer kostete ca. Ein Guide kostete angeblich weitere 1. Die Auffahrt mit dem Auto ist nur mit Allrad-Antrieb möglich und selbst dann noch sehr schwierig. Kriechgang und hohe Bodenfreiheit sind notwendig. Die Fahrt von Isiolo bis Chogoria dauert ca. Man übernachtet im eigenen Schlafsack, der warm genug sein muss, in dieser Lodge und hat dann den ganzen nächsten Tag Zeit zum Wandern, bis zur nächsten Nacht, die man auch noch in der Lodge verbringt.

Marketing Alliance Hotels wrote: Kenya, and include us in your web page! Visit us and see a little about Naro Moru River Lodge: Anstelle von Samburu oder zusätzlich kann man Shaba besuchen. Jedoch ist die Tierwelt hier bei weitem nicht so dicht wie in Samburu. Man kann von Samburu aus auch in ca. Dort abbiegen und 35 km weiter bis zur Meru Mulika Lodge fahren. Es gibt dort jedoch keine Verpflegung.

Dazu kommt die ebenfalls neue, sehr teure Elsas Kopje Lodge. Früh losfahren, die Strecke ist lang km, ca. Die Ausfahrt ist oben im Abschnitt Samburu genauer beschrieben. Dann fährt man um den Mount Kenya herum. Beide Seiten sind möglich. Die westliche Route über Nanyuki war und nahezu perfekt. Wenn Sie die Route in umgekehrter Richtung fahren, also von Nairobi nach Samburu, und diese Strecke nehmen wollen, dann finden Sie die Abzweigung nach Murang'a bei einem Schild mit einer Aufschrift ähnlich: Nach Murang'a ist sie schlechter, aber immer noch gut befahrbar.

Eine Besteigung des Mount Kenya mit zwei Zwischenübernachtungen kann hier eingeplant werden. Dies sollte von vornherein geplant werden, weil dann in Nairobi entsprechend weniger Hotelnächte gebucht zu werden brauchen. Die Fahrt dauert den ganzen Tag. In Afrika kann man nicht immer auf die Vernunft der anderen Verkehrsteilnehmer rechnen. Dort rechts abbiegen und nach Südwesten Richtung Ukunda. Ich empfehle den Club trotz des Spitzenpreises, weil die Lodge anscheinend nur dazu dient, neue Angestellte einzuarbeiten und weniger befähigte weiterzubeschäftigen.

Die eigentlichen Bestrebungen nach Qualität finden im Club statt. Wenn die Leisure Lodge voll ist, dann findet man leicht Platz in einer der ebenfalls sehr schönen anderen Lodges. Lamu ist sehenswert, interessant und bei Sonnenschein recht fotogen. Lamu ist auch mit dem Auto über Malindi erreichbar, aber von Nairobi aus ist das an einem Tag kaum zu schaffen. Der Tsavo National Park ist zwar nicht so dicht mit Tieren besiedelt wie einige andere Naturschutzgebiete, aber er ist auf seine Weise sehr reizvoll.

Er ist urtümlicher und vielleicht "afrikanischer" als z. Die Landschaft ist stark durch Vulkanismus geprägt und von einer fast unirdischen Schönheit.

Die Manager sind Deutsche, und sie machen ihren Job sehr gut. Da der Weg dorthin und sogar der Weg aus Tsavo heraus nach Amboseli an Kilaguni vorbeiführt, eignet sich das Camp für Safaris sowohl mit als auch ohne Flugzeug. Das Flugzeug würde auf dem Kilaguni Airfield landen.

Zeitig losfahren, die Strecke ist lang. Es gibt täglich zwei Konvois. Der erste verlässt das westliche Tsavo West Gate um 8: Autos, die nach Jedoch scheint die Konvoi-Regel nicht mehr streng eingehalten zu werden, nur um den Ranger kommt man immer noch nicht herum.

Er erzählt Schauermärchen von Raubüberfällen auf im Schlamm stecken gebliebene Autos, auch wenn das Wetter völlig trocken ist. Sie trifft einige km nördlich von Oloitokitok, das man selbst nicht erreicht, auf die C und biegt ca. Von dort ist es nicht mehr weit bis Amboseli ca. Trotz des Konvois sollten Sie einen halben km Abstand vom vorigen Auto halten, damit Sie nicht ständig in dessen Staubwolke fahren, abhängig von der Windrichtung.

Fata Morgana auf dem ausgetrockneten Lake Amboseli. Daher ist es wahrscheinlich klüger, die Nacht in Kilaguni zu verbringen und am nächsten Morgen mit dem Konvoi um 8: Der Berg ist manchmal morgens zu sehen, verhüllt sich aber tagsüber meist in Wolken.

Der Berg hat zwei Gipfel: Wenn der Berg frei ist, dann ist es immer eine gute Idee, sich in eine Position zu manövrieren, dass der Berg hinter einem anderen Motiv ist. Fahren Sie nicht weiter, wenn Sie ein Fotomotiv sehen! Vergessen Sie nicht, dass der Berg sich tagelang in Wolken verhüllen kann, so dass Sie ihn vielleicht nie wieder sehen.

Denken Sie an die alte Regel: Amboseli ist oft sehr staubig, so dass man keine harten Kontaktlinsen tragen kann. Seit gibt es einen neuen Weg von Nairobi nach Amboseli, der sich schneller und unproblematischer fahren lässt als die im Folgenden beschriebenen Routen.

Man fährt in Richtung Mombasa bis Emali, biegt dort nach rechts ab und biegt später erneut rechts ab zum Gate. Ich bin diesen Weg noch nicht gefahren.

Von Amboseli nach Nairobi gibt es vier etwa gleich lange ca. In Namanga gibt es drei Tankstellen und einige "Hoteli", in denen man essen, trinken und sich mit den Mädchen vergnügen kann. Letzteres wird nicht empfohlen. Wenn Sie Ihren Rückflug 72 Stunden vor dem Abflug bestätigen müssen und dies noch nicht getan haben, dann tun Sie es jetzt.

Sie riskieren sonst, nicht mitgenommen zu werden was mir im Juni mit Air France tatsächlich passierte. Die eigentlich falsche Schreibweise Masai Mara hat sich für dieses Naturschutzgebiet eingebürgert. Korrekt wäre Maasai, was in etwa bedeutet: Beginnend in Südost-Nairobi, die wunderbar bequeme und sehr schnelle Ausfall-Route ist der neue Southern Bypass, technisch äquivalent einer deutschen, vierspurigen Autobahn. Sie verkürzt die Zeit nach Mai Mahiu und Narok erheblich.

Atemberaubende Abfahrt den Steilhang ins Rift Valley hinunter. Vorbei an einer italienischen Kapelle hinunter ins Tal.

Hier volltanken und ein wenig essen, trinken und rasten. Nairobi — Mai Mahiu — Narok Kenol petrol station after the bridge: Von dort aus gibt es mindestens drei verschiedene Routen nach und von Masai Mara. Eine Route zum Ololaimutiek Gate wird hier nicht betrachtet, weil sie relativ lang ist und ich sie lange nicht gefahren bin. Sie wird aber immer noch benutzt und könnte einen neuerlichen Versuch wert sein. Narok — Masai Mara Die beiden anderen habe ich benutzt.

Sie sind in der Masai Mara Track Collection enthalten. Die normale Route führt durch das Sekenani Gate. Die Strecke ist auch sehr staubig. Auf dem Rückweg bin ich die verbleibende Route gefahren. B3, C13 und C14 sind die Bezeichnungen der Fahrspuren. Wie man erkennen kann, ist diese Route nicht nur kürzer, sondern auch erheblich schneller und weniger zeitraubend.

Die meisten sind unproblematisch, wenn es nicht stark geregnet hat. Diese Stelle ist wahrscheinlich für Lastwagen nicht befahrbar, weil sie zu schmal ist, aber die kleineren Autos, die wir benutzen, wie der Suzuki Escudo, passt durch diese Stellen leicht hindurch.

Wenn man über Aitong gekommen ist, sollte man nicht sofort in das Masai Mara Naturschutzgebiet hineinfahren, sondern von Norden in das Fig Tree Camp fahren. Dies kann eine ganze Menge Geld sparen, weil man an diesem Abend sowieso nicht mehr herumfahren möchte und wahrscheinlich am nächsten frühen Morgen auch noch nicht.

Man fährt erst ins Naturschutzgebiet, wenn man dafür bereit ist. Wenn man durch das Sekenani Gate kommt, dann muss der Eintritt bezahlt werden. Man kann selber bestimmen, für wieviele Tage man im Voraus zahlt. Man kann auch später im Naturschutzgebiet oder an einem beliebigen Gate nachzahlen. Die Tickets unbedingt aufheben! Sie können jederzeit im Naturschutzgebiet und beim Hinausfahren kontrolliert werden.

Wenn man vom Sekenani Gate auf kleineren Fahrspuren fährt empfohlen, wenn es nicht zu nass ist , verzweigen sich diese oft. Es ist aber ziemlich egal, auf welchem Weg man fährt, solange man nur die Nordwest-Richtung ungefähr beibehält Sonne links vorne. Auf diesen schwenkt man ein und fährt etwa in Richtung Norden weiter.

Ein sehr schönes Camping-Gelände mit offiziellen Campsites kann von Fig Tree aus wie folgt gefunden werden:. Die Zeltplätze sind nicht gekennzeichnet und kaum als solche erkennbar. Manchmal erkennt man Stellen, an denen das Gras verändert ist, weil dort früher ein Zelt gestanden hat, oder ausgebrannte Feuerstellen. An ein oder zwei Stellen finden sich ehemalige Toiletten, die jedoch völlig zerfallen und nicht benutzbar sind.

Wenn mehrere Autos verfügbar sind, dann kann man diese so aufteilen, dass mindestens ein Auto auf jeder Flussseite ist, so dass man nicht ständig das Gate durchqueren muss. Es gibt auch nahe beim Talek Gate mehrere eingezäunte, bewachte Zeltplätze mit verschiedenen Preisen und Qualitäten, aber ich halte diese für nicht erstrebenswert.

Es ist wichtig, den Zeltplatz vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen, so dass man sich einen wirklich geeigneten Platz aussuchen kann.

Daher rechtzeitig vor 18 Uhr losfahren. Sie vereint sich später wieder mit der anderen. Durch Pünktlichkeit kann man den damit verbundenen Stress vermeiden. Kenia ist ein tropisches Land direkt unter dem Äquator. Dadurch sind diese Gegenden klimatisch angenehm.

Der Salzsee, tief im Rift Valley, ist selbst auch interessant anzusehen. Nairobi hat etwas weniger als 6. Während der Long Rains ist ein Besuch in Kenia nur bedingt zu empfehlen. Sie enden meist im Mai, so dass man im Juni schon wieder gut reisen kann und normalerweise nicht in zu vielen Schlammlöchern steckenbleibt. Landessprache ist Kiswahili, aber fast jeder spricht zumindest ein bisschen englisch. Bitte lesen Sie die Sicherheitshinweise des auswärtigen Amtes in Deutschland.

Ein Visum ist erforderlich. Der Reisepass muss mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Dies wird nicht immer durchgesetzt. Folgende Waren dürfen zollfrei nach Kenia eingeführt werden Stand —bitte aktuelle Informationen erfragen, wenn benötigt:. Bei Einreise aus Deutschland sind keine Schutzimpfungen erforderlich. Wird jedoch aus anderen afrikanischen Ländern eingereist z. Ab Juli und zu den meisten anderen Jahreszeiten können die Preise erheblich höher sein, u.

This is the lowest. Children years sharing with parents: Maralal Lodge, by person in single, double or triple Half board: Ol Tukai Amboseli price list. Mountain Lodge as of , note: Children under 8 yrs are not allowed in the Mountain Lodge. Additional bed for child: Bitte schauen Sie im zweiten Halbjahr hier nochmals herein. Ich hoffe, bis dann wieder eine Empfehlung zu haben. Geeignete Autos haben ein Dach, das zum Hinausschauen und Fotografieren aufgeklappt werden kann.

Ich frage mich, womit die Leute, die dieses Geld bisher abzweigten, ihren Verlust jetzt kompensieren. Sie bezahlen die Tagesgebühr für bis zu 24 Stunden. Anscheinend hat der Bediener darauf keinen Einfluss. Das bedeutet, dass man die Ausfahrt sorgfältig und mit viel Pufferzeit planen sollte, wenn man aufs Geld achten will. Für Einwohner von Kenia gibt es temporäre und permanente Karten. Die temporären Karten sind anscheinend nur für einen Besuch gültig und werden Ihnen beim Verlassen wieder abgenommen.

Sie können nur an einigen wenigen Ausgabestellen erworben werden, z. An den Eingängen und in ihren Geländewagen haben die Ranger portable, batteriegetriebene Terminals, mit denen Sie die Karten auslesen und beschreiben und die Inhalte ausdrucken können. Die Daten dieser Terminals werden gesammelt und einmal wöchentlich an ein Rechenzentrum in Nairobi gesendet.

Bewahren Sie diese Ausdrucke auf und führen Sie sie stets mit sich. Dieses neue System beschränkt Ihre Bewegungsfreiheit, weil Sie zu einem Point of Sale gehen müssen, wenn Sie sich für ein bestimmtes Naturschutzgebiet entschieden haben, und genügend viel Geld auf Ihre Karte einzahlen müssen.

Ich kann darin keinen Sinn erkennen, denn die Währungen sind konvertibel, aber so ist es nun einmal, in typisch afrikanischer Manie. Immerhin können Sie die Beträge in jeder der beiden Währungen bezahlen, einer der beiden Beträge wird dann konvertiert.

So etwa die gierigste Eigenschaft des Systems ist die Tatsache, dass Sie einmal auf die Karte eingezahltes Geld nicht wieder herunterladen können. Ihre Karte für drei Tage in einem Naturschutzgebiet auffüllen und dann krank werden und das Gebiet am ersten Tage schon wieder verlassen müssen, dann können Sie zwar die Karte mit dem darauf gespeicherten Betrag behalten, aber Sie können ihn sich nicht auszahlen lassen. Meine alte Non-Resident-Smartcard, die für alle KWS-Naturschutzgebiete gilt, wurde noch angenommen, aber als ich eine zweite, neue haben wollte, konnte ich diesen Typ nicht mehr bekommen.

Die neuen Karten sind noch restriktiver. Sie werden nicht mehr zentral ausgegeben, sondern nur an einem bestimmten Gate in jedem Naturschutzgebiet, und sie sind spezifisch für dieses Gebiet, d.

Darüber hinaus sind die Gates, die diese Karten ausgeben, immer am unbequemsten Ort. In Amboseli ist das das Meshenani Gate, das niemand mehr benutzen will, weil das Eremito Gate viel bequemer und schneller zu erreichen ist von der Mombasa Road.

In Nakuru, von Nairobi kommend, ist das kartenausgebende Gate am entfernten Ende. Ich wollte es genau wissen und habe die Grenzen des Systems getestet. Das ist eigentlich ein fairer Weg, es für uns Touristen leichter zu machen, aber leider ist dies keine publizierte Prozedur, und man kann sich daher nicht darauf verlassen. Zumindest hat man eine Chance. Das nächste, was ich versuchte, war, zu einem Rangerposten im Inneren eines Naturschutzgebietes zu gehen, in diesem Falle Tsavo West, und zu sehen, was dort geschehen würde.

Ich flog zur Kilaguni Lodge, tief im Inneren des Naturschutzgebietes. Natürlich gibt es dort keinen Point of Sale, und ich hatte auch keine Smart-Card. Was geschah, war, dass der dort ansässige Ranger per Funkgerät um Anweisungen nachfragte, dann eine Quittung ausschrieb und das Geld in bar kassierte, Dollars und KSh. In diesem Falle hatte ich den Aufenthalt in der Lodge sowieso geplant und nahm in der Lodge eine Mittagsmahlzeit ein.

Wenn Ihre Smart-Card vollkommen leer ist, dann wird Sie Ihnen abgenommen, vollständig gelöscht und vermutlich für den nächsten Besucher wiederverwendet. Wenn Sie jedoch noch einen Betrag auf der Karte haben, auch wenn es nur ein Shilling ist, dann dürfen Sie die Karte behalten.

Auf diese Weise können diejenigen, die Kenia wiederholt besuchen, mehr Geld auf die Karte laden, als sie unmittelbar benötigen, und den Rest für später aufheben. Oktober, 20 Jahre alt. Was mit der Idee von vier Frauen begann, einmalig einen Markt nur für Selbstgemachtes zu veranstalten, entpuppte sich als Marktlücke. September der erste Markt mit circa 20 Ständen. Heute sind es immer um die 70 Standbetreiber, die in und vor der Mehrzweckhalle ihre immer noch nur selbst hergestellten Waren anbieten.

Inzwischen kommen viele Stammkunden und decken sich mit Marmeladen, handgestrickten Socken und Geschenken für jede Gelegenheit ein. Individualität und Kreativität sind zwei wichtige Bestandteile, die zum Erfolg dieses ganz besonderen Marktes geführt haben, so die Veranstalter. Fabrikware finde absolut keinen Platz. Es sei handwerkliches und künstlerisches Können gefragt. Aber auch Dekoratives ist zu entdecken. Den ganzen Tag wird Kinderschminken für den Nachwuchs angeboten.

Auch das Spielzelt ist wieder dabei. Der Erlös kommt wie immer dem Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden zugute. Dafür sorgen die Landfrauen und der Frauenchor. Die Jugendfeuerwehr kümmert sich um die Parkplätze, damit kein Verkehrschaos entsteht.

Was als Idee, einen Markt nur für Selbst gemachtes von vier Frauen zu veranstalten gedacht war, entpuppte sich als Marktlücke. September der erste Markt mit etwa 20 Ständen.

Heute sind es immer um die 70 Stände, die in und vor der Mehrzweckhalle ihre immer noch nur selbst hergestellten Waren anbieten. Den ganzen Tag wird Kinderschminken angeboten, auch das Spielzelt ist wieder dabei.

Die Wahl eines neuen Wehrführers ist nach dem Gesetz alle zehn Jahre erforderlich. Bei der freiwilligen Feuerwehr in Bogel war es nun soweit. Jens Güllering, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nastätten, unterstrich den Stellenwert der Wahl eines Wehrführers, in dem er ebenfalls der Wahlversammlung beiwohnte.

Güllering nutzte die Gelegenheit, um sich vorzustellen und die Kameraden der Einheit Bogel kennenzulernen. Bogels Ortsbürgermeister Arno Diefenbach war ebenfalls gekommen und unterstützte die Wahlhandlung. Nach einleitenden Worten des Wehrleiters begann die Wahl. In einem zügigen Wahlgang wurde er einstimmig von den Kameraden wiedergewählt. Wehrleiter Wöll gratulierte zur Dexheimer zu seiner erneuten Wahl und ging kurz auf einige Punkte der Einheit Bogel ein.

Ortsbürgermeister Diefenbach schloss sich den Gratulationen an und sagte, er hoffe auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit der Feuerwehr mit der Ortsgemeinde.

Beeres und Güllering schlossen sich den Worten an. Michael Dexheimer bedankte sich bei seiner Kameradin und den Kameraden für dieses tolle Wahlergebnis, was er als Bestärkung ansah, den eingeschlagenen Kurs fortzuführen.

Besonderen Dank drückte er seinem stellvertretenden Wehrführer aus, der im Hintergrund als verlässlicher Partner den Wehrführer unterstütze. Aber auch viele Kameraden, so Dexheimer, wie Gerätewarte, Jugendwarte, Gruppenführer seine eine wichtige Stütze für die Wehrführung und machen einen prima Job.

Nach der Übung bedankte sich Michael Dexheimer bei seinen Kameraden für die gute Mitarbeit in den vergangenen zehn Jahren, indem er zu einem Umtrunk einlud. Das haben die Dachdeckermeister Uwe Grebert aus Eschbach, Vorstandsmitglied der Dachdeckerinnung, und Johannes Lauer aus Lahnstein, zugleich Innungsobermeister und Kreishandwerksmeister, auf dem gemeindlichen Spielplatz in der Nähe des Kindergartens kürzlich aufgebaut, und die Kinderschar hat es jetzt in Besitz genommen.

Es ist ein tolles Spielhaus, in massiver Zimmermannskunst in grün gestrichenem Fachwerk errichtet. Das jetzt aufgestellte Häuschen allerdings ist kein eingekaufter und vor Ort montierter Bausatz. Es ist ein von Grund auf geplantes Bauwerk, dessen Entwurf von Ausbildern im Berufsbildungszentrum in Mayen entwickelt wurde. Im Fachwerk ist kein Spalt, keine Fuge zu sehen, da wackelt nichts, die Holzverbindungen sind verzapft und gesichert. Für den Wettbewerb hatten die Handwerker insgesamt fünf dieser schönen Häuschen hergestellt.

So reisten die Bogeler Feuerwehrleute am vergangenen Wochenende mit Partnern und dem Bogeler Bürgermeister ins Elsass, um quasi die Silberhochzeit der befreundeten Wehren zu feiern. Im festlich geschmückten Ratssaal stand ein Aperitif bereit. Der Bogeler Wehrführer Dexheimer bedankte sich herzlich für den Empfang. Im Anschluss bezog man die Zimmer bei den Gastfamilien, um dann zum gemeinsamen Abendessen in den Saal der Feuerwehr zu gehen.

Die Kameraden aus Westhouse hatten diesen in den Nationalfarben beider Länder geschmückt und bereits die Flammkuchenofen angeheizt. So verbrachte man einen wunderschönen Abend. Das erste Ziel war die Hauptfeuerwache der Stadt, in der die Gäste sich einen Überblick über die Arbeit der französischen Kollegen verschafften.

Passend zum Besuch übte eine Gruppe freiwilliger Feuerwehrleute an einem Brandhaus die Brandbekämpfung. Die Jubiläumsfeier der jährigen Freundschaft fand am Abend statt. Er zeigte sich erfreut über den Kontakt zur deutschen Gemeinde und bat seinen Amtskollegen, Arno Diefenbach aus Bogel, die Freundschaft über die Feuerwehren hinaus zu pflegen; vielleicht, so sein Wunsch, entstehe eine Partnerschaft der Gemeinden.

Arno Diefenbach schloss sich den Worten seines französischen Kollegen an. Auch er zeigte sich erfreut, wie gut sich der Kontakt zwischen den Menschen hier und dort entwickelt hat. Diefenbach bedankte sich bei den Organisatoren um Gemeinderat und Feuerwehrführung von Westhouse.

Als Erinnerung überreichte er eine gerahmte Luftaufnahme von Bogel. Striebel selbst war beim ersten Treffen in Bogel dabei gewesen. Sie wünsche und hoffe, dass die seit einem Vierteljahrhundert bestehende Freundschaft noch lang fort bestehe. Striebel hob die entstandenen privaten Kontakte sowie die enge Freundschaft zwischen seiner und der Familie seines Bogeler Kollegen Michael Dexheimer hervor.

Zur Erinnerung an die Jubiläumsfeier überreichte Striebel ein Bild, auf dem viele Fotos und Zeitungsausschnitten die gemeinsamen Erlebnisse in Erinnerung riefen. Jessica Dexheimer und Annika Altenhofen übersetzten gekonnt die Rede auf Französisch, obwohl dies für die meisten Elsässer nicht notwendig gewesen wäre. Zum Abschluss überreichten die Bogeler, angeführt vom stellvertretenden Wehrführer Lukas Häffele, einen Lindenbaum mit einer Erinnerungstafel. Dieser soll ein sichtbares Zeichen der wachsenden Freundschaft sein.

Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung haben einige Ratsmitglieder Neuland betreten. Dieser hatte an der konstituierenden Sitzung am 2. Juli nicht teilnehmen können. Es wurde beschlossen, den Radweg mit zuerst geplanter Breite von 1,50 Metern auf 2 Meter zu erweitern. Einstimmig votierte das Gremium dafür. Der Bebauungsplan des Neubaugebiets Grabensöder ist bereits seit in Arbeit. Diefenbach informierte den Rat über einen Vorschlag der Verbandsgemeindewerke, an welcher Stelle sinnvollerweise mit der Wasserleitung begonnen werden solle, um dann mit den Kanalarbeiten Schritt für Schritt nachziehen zu können.

Details dazu sollen in einer eigenen Sitzung mit dem Planer und den Werken erläutert werden. Festgelegt werden muss in der nächsten Zeit auch noch die Bauweise für die Wohnhäuser. Da der Sportverein ein Kulturträger der Gemeinde sei, solle er auch entsprechend unterstützt werden, war die Meinung von Ortsbürgermeister und Gemeinderat. Daher erfolgte der einstimmige Beschluss, die Anschaffung eines leistungsfähigen Rasenmähers mit einem Zuschuss und einem Kredit zu unterstützen.

Das akzeptierte der Rat. Beschlossen wurde dann noch die Anschaffung eines Kombigerätes mit Heckenschneider und Hochentaster zur Pflege der gemeindlichen Grünanalgen. Es wurde daher beschlossen, diese Arbeiten künftig nach Bedarf von einem ansässigen Reinigungsunternehmen durchführen zu lassen.

Unter Verschiedenes berichtete Arno Diefenbach dann über die Anschaffung von Spielgeräten, zu deren Aufbau noch Helfer benötigt werden würden. Weiterhin sei der gemeindeeigene Mulcher repariert und der Nutzungsvertrag zur Werbetafel neben dem ehemaligen Hotel Ruppmann seitens der Gemeinde gekündigt worden.

Wichtig war für den Ortsbürgermeister, sich jetzt schon Gedanken zu machen zum jährigen Bestehen des Dorfes im Jahr Zum Schluss informierte Diefenbach den Rat, dass die Verbandsgemeindeverwaltung Loreley ihren Flächennutzungsplan zur Information über die Abstände der Windkraftanlagen in der Gemarkung Auel überreicht hatte. Einlass ist ab 19 Uhr. Zum Inhalt des Programms: Der Mundart-Kabarettist, Sänger und Pianist mit Hausmacher-worscht-Vorlieben befasst sich dieses Mal ausgiebig mit Zahlen, mit denen wir nur so um uns werfen: Er nimmt die Schnäppchen- und Angebots-Jäger sowie die Freibier-Gesichter unter die Lupe und bemängelt natürlich wieder allgemeine Umgangsformen: Des is dann werklich doppelt so bleed!

August im Vorverkauf für 17 Euro Abendkasse 19 Euro. Der neue Bürgermeister kam mit dem Rat zuerst einmal nach Bogel, um sich kennenzulernen. Von da an gab es keine Probleme mehr. Juli , dem französischen Nationalfeiertag, unterzeichneten Bernard Quignon und Ado Ruppmann die Partnerschaftsurkunde.

Bis heute wird die Partnerschaft geprägt von vielen persönlichen Kontakten und Freundschaften, von Besuchen, die immer durch ein Programm zu Anlässen wie dem Erntedankfest oder geschichtlichen Hintergründen wie der Öffnung der DDR-Grenze bestimmt waren. Eine Rheinsteigwanderung beanspruchte die Gäste besonders, denn bei ihnen gibt es keine Wanderwege mit solchen Steigungen. Ado Ruppmann und Edmund Klamp als damaliger Beigeordneter feierten mit, waren sie doch mit Erich Schaub, ebenfalls damaliger Beigeordneter, die Gründungsväter der Partnerschaft.

Als Rainer Truber Ortsbürgermeister wurde, führte er mit dem Gemeinderat die Partnerschaft nahtlos fort. Gleiches galt für Arno Diefenbach, als er im Jahr Ortschef wurde. Rainer Truber behielt weiterhin den Vorsitz des Partnerschaftskomitees. Die Landfrauen hatten eine reichlich bestückte Kuchentheke eingerichtet, für das Grillfeuer erklärte sich die Feuerwehr zuständig, und am Ausschank wurde nicht nur Bier gezapft, sondern auch Rheinwein aus Bornicher Lagen ausgeschenkt.

Die genannte Summe versprach eine gute Menge des Gerstensaftes. Die Gemeinde Bogel feiert am Samstag, 2. August, und Sonntag, 3. Anlässlich des Partnerschaftsbesuches aus dem französischen Couffe geht es diesmal auf dem Dorfplatz hoch her. Das Fest beginnt am Samstag, 2. Für 15 Uhr wird die Ankunft der Besucher aus Couffe erwartet. Um 19 Uhr besuchen die Gäste dann das Dorffest. August, beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Danach, ab 11 Uhr, erwartet alle Besucher ein Frühschoppen.

Die Feier zum jährigen Bestehen der Partnerschaft beginnt um Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. August, steht zur freien Verfügung.

Um 13 Uhr steht ein Picknick an. Zurück in Bogel beginnt um 20 Uhr die Abschlussfeier in der Mehrzweckhalle. August, reisen die französischen Gäste ab. Das Wahlergebnis war überwältigend: Diefenbach bedankte sich auf der konstituierenden Sitzung des Ortsgemeinderats für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und versprach, er werde sich auch weiterhin dafür einsetzen, die Gemeinde Bogel voranzubringen.

Besonders dankte er den Bogelern für ihre Genesungswünsche während seiner schweren Krankheit im vergangenen und Anfang dieses Jahres. Auch bei der Beigeordnetenwahl herrschte Einhelligkeit. Uwe Holstein, der bei der Gemeinderatswahl die meisten Stimmen auf sich vereinigt hatte, wurde in seinem Amt als Erster Beigeordneter bestätigt.

Zweiter Beigeordneter ist nun Dirk Ruppmann. Beide Entscheidungen fielen einstimmig. Und auch die Vertreter für die Verbandsversammlung des Kindergartenzweckverbandes Bogel stehen nun fest: Ihnen allen sprach er im Namen der Gemeinde seine Anerkennung für ihren Einsatz sowie die besten Wünsche für die Zukunft aus. Zusätzlich überreichte Diefenbach den beiden verdienten Gemeinderäten eine Luftaufnahme der Gemeinde Bogel.

Was man zu Hause nicht einfach machen soll, konnten die Vorschulkinder aus dem Kindergarten Sternennest in Bogel bei der örtlichen Feuerwehr ausprobieren. Im Rahmen der Brandschutzerziehung erklärte ihnen Jessica Dexheimer von der Feuerwehr, wie man richtig einen Notruf absetzt.

Ganz wichtig ist es, sich die Notrufnummer einzuprägen. Aber auch viele andere Punkte rund um das Thema Feuergefahren wurden den Kleinen erklärt. Zum Beispiel, dass man sich nicht verstecken darf, wenn es doch mal zu einem Feuer gekommen ist.

In diesem Fall muss direkt Hilfe geholt werden. Dass man vor den Feuerwehrleuten in ihren schweren Klamotten und dem Atemschutzgerät keine Angst haben muss, zeigte eindrucksvoll der Feuerwehrmann Fred Haxel den Kindern.

Danach erzählte Jessica Dexheimer noch die Geschichte von den Rauchengeln, also den Rauchmeldern im Haus, die auf die schlafenden Menschen aufpassen. Ihre Erläuterungen schloss sie damit, dass die Kinder zu Hause einmal nachsehen sollen, ob auch ihre Wohnung mit den nützlichen Lebensrettern ausgestattet ist.

Aber nach so vielen Erklärungen wollten die Kinder dann doch mal selbst was ausprobieren. So ging es dann vor die Feuerwehrhalle, wo die Fahrzeuge und Geräte gezeigt wurden, aber auch schon ein kleiner Einsatz auf die Kinder wartete. Ein kleines Holzhaus hatte Feuer gefangen und musste schnell gelöscht werden.

Nun konnten die Jungen und Mädchen an der Kübelspritze ihr Löschtalent beweisen. Bei warmem Wetter war es dann auch gerade recht, dass der eine oder andere Wasserspritzer die Kinder nass machte. Als alle erfolgreich die Aufgabe gemeistert hatten, gab es noch eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme und Infomaterial zum Mitnehmen.

Auch wenn die Kleinen hoffentlich nie den Notruf wählen müssen, die Nummer haben sie nun im Kopf fest gespeichert nach ihrem Besuch bei der Feuerwehr. Der Pfad wurde in diesem Frühjahr mit der Unterstützung des Forstamtes erneuert.

Lehrtafeln und ein neues Eingangsschild verschönern die Strecke zusätzlich. Im Anschluss zeigten die Kindergartenkinder unter Mithilfe ihrer Erzieherinnen ihr musikalisches Talent und unterhielten die Gäste mit einem tollen Waldlied. Dabei konnte man dann auch erstmals das neue Eingangsschild bewundern, welches Stephan Beilstein von Hand angefertigt hatte.

So konnten die Kinder nach Lust und Laune die Bäume mit lustigen Knetgesichtern verschönern, ein Mobile aus Naturmaterialien anfertigen, eine Astgabelrassel herstellen oder das Riesen-Insektenhotel befüllen. Zusätzlich zu den vielen Aktivitäten kam natürlich das Essen und Trinken nicht zu kurz. Der Kindergarten bedankte sich bei allen Spendern, die für ein Büfett sorgten, sowie allen, die zum guten Gelingen des Jubiläums beigetragen haben. Der Ausbau der Breitbandversorgung ist fertig: Bereits zum Ende des Jahres wurde die Infrastruktur fristgerecht errrichtet.

Wie kam es dazu, dass Bogel nun schnelles Netz hat? Auf das Pilotprojekt des Kreises wollte die Gemeinde offenbar nicht warten. Es zeige sich, dass das Land Rheinland-Pfalz bei der flächendeckenden Versorgung der ländlichen Regionen mit Hochgeschwindigkeitsinternet im bundesweiten Vergleich einen der letzten Plätze belegt, sagt Diefenbach.

Da kurzfristig nach wie vor keine Besserung in Sicht scheint und mit überschaubaren finanziellen Mitteln keine akzeptable Lösung gefunden werden kann, bedurfte es der Eigeninitiative und eines unkonventionellen Weges, um eine Verbesserung für die Bürger der Region zu erreichen.

Bogel gilt eigentlich als versorgt. Wie konnte nun trotzdem der Auftrag vergeben werden? In Bogel hat man sich eine clevere Lösung einfallen lassen. Gleichzeitig bedankt sich der Verkehrs- und Verschönerungsverein bei allen, die dieses Projekt mit Zuschüssen unterstützt haben. Details müssen die Einwohner dann mit dem entsprechenden Anbieter klären. Ramon Chorman, alias de Pälzer, spielt am Sobald die Karten im Vorverkauf ca.

Mai sind, werden wir an dieser Stelle darüber informieren. Die Karten sind auch eine tolle Geschenkidee. Um das Fest vorzubereiten und zu planen, kamen sechs Gäste aus dem elsässischen Westhouse nach Bogel. Nach einem Mittagessen wurde ausführlich die Wache der freiwilligen Feuerwehr Nastätten besichtigt, bevor es dann nach Bogel ging.

Dort fand am Abend eine gemeinsame Besprechung zum Jubiläumsfest statt. Für die Alterskameraden nahm Arno Michel an der Besprechung teil. Im Laufe des Abends wurden viele Punkte besprochen. So konnte nach Überprüfung der Terminkalender beider Feuerwehren und Gemeinden, ein gemeinsamer Termin gefunden werden. September, wird in Westhouse gefeiert. Dort besteht die Möglichkeit, sich unter Freunden und Kameraden auszutauschen. Während der Besprechung wurden Aufgaben verteilt, und so werden beide Seiten auf das Gelingen des Festes hinarbeiten.

Die Mitglieder der Feuerwehr Bogel und deren Förderverein können sich schon jetzt auf einen tollen Ausflug ins Elsass freuen. Nach dem man alle Punkte besprochen hatte, ging man zu einem gemütlichen Abend in einem Bogeler Wirtshaus über. Wieder einmal hatte man viele Stunden über gemeinsam Erlebnisse, aber auch über das Feuerwehrwesen gesprochen. So gab es viel zu lachen und man freut sich schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen.

Doch die 50 Liter Freibier dürften nicht der einzige Grund dafür gewesen sein, denn eine halbe Stunde später begann der Bunte Abend, durch dessen Programm Ortschef Arno Diefenbach führte. Das Bogeler Bürgerhaus war zu diesem Anlass bis zum letzten Platz gefüllt. Die Bogeler Ortsvereine hielten einige Darbietungen parat. Die Kinderturngruppe, die Kindertanzgruppe Stand up und die Seniorengruppe zeigten mit Tänzen dem Publikum, was sie einstudiert hatten.

Die Jugend der Feuerwehr übernahm die Regelung des Verkehrs. Das war auch nötig, denn trotz des Dauerregens gab es kaum mehr Parkplätze. Die aufgebauten Stände im Freien mit Schutz vor Regen glichen einem orientalischen Basar, wenn auch die Besucher beschirmt und eher winterlich gekleidet waren.

Im Bürgerhaus ging es beschaulicher zu. Wer noch nichts Warmes zum Anziehen hatte, konnte sich dort auf jeden Fall eindecken. Angebot ist breit gefächert Natürlich gab es auch Kaffee und Kuchen und lud neben der Einkaufstour zum Verweilen ein. Das Angebot war breit gefächert, leckere Konfitüren, fantasievolle Essigkreationen, wertvolle Handarbeiten bis hin zu kreativen Schmuck und Kunstgegenständen.

Natürlich gab es auch heimische Lebensmittel zu kaufen, wie Wurst, Käse, Honig, Obst und Gemüse und wer nicht abwarten konnte, holte sich gleich etwas vom Grill. Man merkte allerdings auch, dass Weihnachten bereits vor der Tür steht. Sie kommen Jahr für Jahr und holen sich immer wieder ein neues Artefakt und bereichern ihre Weihnachtsdekoration. Ein kleiner Flohmarkt und Kinderschminken rundete das Angebot auch für die jüngeren Besucher ab.

Der Abschluss des dreitägigen Festes in der Gemeinde bildete des Sonntag. Los ging es mit einem Erntedankgottesdienst. An eine Fahrt auf den Eiffelturm war allerdings nicht zu denken: Die Warteschlange war so lang, dass mit 55 Minuten Wartezeit gerechnet werden musste. So ruhten sich die Reisenden lieber ausgiebig im Schatten des Turmes aus, bevor sie sich auf die letzte Etappe der Hinfahrt machten.

Die Älteren staunten nicht schlecht Tags darauf, am Freitag, wurde dann die Umgebung erkundet. Auch für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen zwischen zwei und zwölf Jahren, deren Eltern berufstätig sind, ist ein neues Gebäude errichtet worden.

Tag für Tag mahlt diese Windmühle Kilogramm Getreide. Auch der Sonntag war bis zum Rand gefüllt: Nach dem Besuch eines alten Fischerdorfs stand das ehemalige Industriegelände, auf dem sich früher Werften befanden, auf dem Programm.

Ein künstlicher, beweglicher Elefant von über zehn Metern Höhe, auf dem mehr als 40 Personen sitzen können, gehört zum Beispiel dazu. Langsam drehte er seine Runden und spritzte mit seinem schwenkbaren Rüssel die zu nahe stehenden Zuschauer nass. Und das war längst nicht die einzige Attraktion: Auch ein mehrstöckiges Karussell mit integrierter Rutschbahn war zu bestaunen. Erinnerungen wurden wach Die Zeit verging wie im Flug, und schon war der Abschiedsabend gekommen, den die Bogeler mit Salaten, Gegrilltem und aus Bogel mitgebrachtem Bier vom Fass gestalteten.

Erinnerungen wurden wach, die Bücher gingen reihum. Am Montag ging es dann wieder in Richtung Heimat. Einige Kameraden von uns wurden geehrt und befördert. Es gratulierten herzlich die mitgefahrenen Kamerden, die Wehrführung und unser Ortsbürgermeister welcher extra zur Veranstaltung gekommen war. Im Laufe der Veranstaltung wurde auch unser früherer Feuerwehrsachbearbeiter Karl Seidel in den Ruhestand verabschiedet. Diesen Institutionen geht es darum, Wegeunfällen von Schul- und Kindergartenkindern gegenzusteuern.

Immerhin wurden in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr Wegeunfälle registriert, an denen Kita- oder Schulkinder beteiligt waren. Unfälle in Kitas oder Schulen sind in dieser Statistik nicht enthalten, sonst wäre die Zahl deutlich höher, wie Manfred Breitbach, stellvertretender Geschäftsführer der Unfallkasse, bei einem Termin in der Kita zu bedenken gab. Nun wäre eine ganze Reihe von Personen verantwortlich, Kindern das richtige Verhalten auf dem Weg zum Kindergarten oder zur Schule nahezubringen, wie Breitbach fortfuhr.

Das wären in erster Linie die Eltern, dann die Erzieher und später die Lehrer. In der Kita Sternennest aber sprach er die Leiterin Ulrike Häffele mit ihren Mitarbeiterinnen an, denen er eigens zur Verkehrserziehung angefertigte Broschüren, aber auch Seminare ans Herz legte, bei denen spezielle pädagogische Schritte und praktische Verhaltensweisen vorgestellt werden.

Offenbar keines von ihnen. Da zeigten die Kleinen aber, was sie bisher gelernt hatten: Aber das waren nur die ersten Schritte: Die Kinder haben ja erst mit der Verkehrserziehung angefangen. Mit "Sicher zur Schule" erweitern wir das Spektrum um ein Thema, das uns allen besonders am Herzen liegt. Maseratis aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland kennen Vito Antolino als Spezialisten für Fahrzeuge der italienischen Nobelmarke.

Bei Bruscetti, Oliven und Espressi wurde gefachsimpelt, Erfahrungen ausgetauscht und vor allem der Kontakt nach Bogel gepflegt. Die Weiterfahrt verlief sehr leise: Die Fahrer wollten nicht mit röhrenden Motoren auf sich aufmerksam machen. Finale Made in Germany.

Auch die fünfte Kinderfastnacht in Bogel war wieder ein voller Erfolg. Mit etwas Verspätung startete ein buntes Programm, das, trotz der kurzen Vorbereitungszeit in diesem Jahr, von den Mädchen und Jungen toll vorgetragen wurde. Die von vielen helfenden Müttern und Vätern bunt dekorierte Halle war wie immer voll besetzt. Am Ende waren sich die kleinen Narren einig: Die Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bogel bot einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehrmänner und -frauen in den vergangenen 12 Monaten, aber auch einen Ausblick auf das kommende Jahr.

Wehrführer Michael Dexheimer hatte neben der aktiven Mannschaft, der Jugendfeuerwehr, den Alterskameraden und dem Förderverein auch Ortsbürgermeister Arno Diefenbach und den Verbandsgemeindewehrleiter Stefan Wöll eingeladen. Vor weiteren Neubeschaffungen von Fahrzeugen sei künftig eine Neubewertung erforderlich.

Es bleibe aber das Ziel, jeden Ausrückebereich mit mindestens einem zusätzlichen Tragkraftspritzenfahrzeug auszustatten. Zurzeit gebe es in der Verbandsgemeinde aktive Feuerwehrangehörige. Lebensjahres weitere 20 Kameraden ausscheiden. Sehr erfreulich sei dagegen die Teilnahme an Ausbildungsgängen, besonders zum neu eingerichteten Digitalfunk. Michael Dexheimer bestätigte die hohe Einsatzbereitschaft seiner Kameraden und lobte darüber hinaus die hohe Übungsbeteiligung.

Zwei Übungen finden pro Monat statt. Dexheimer griff den Dank des Ortsbürgermeisters auf und stellte die Arbeit von Jessica Dexheimer und Fred Haxel heraus, die im Kindergarten Brandschutzübungen mit den Kindern durchführen. Jugendwart Christian Rammersbach galt ein besonderer Dank für seine Arbeit mit der Jugendfeuerwehr, der 15 Kinder, davon zwei Mädchen angehören. Davon wurden etwa Werkzeuge und Kleidung, aber auch ein Warngerät, mit dem Kohlenmonoxid in Gebäuden gemessen werden kann, zur Sicherheit der eingesetzten Feuerwehrmänner angeschafft.

Drei Feuerwehrkameraden wurden in die Wehr übernommen, womit die Zahl der Aktiven 35 beträgt. Ein Herbstmarkt der ganz besonderen Art bot sich in Bogel den Besuchern. So wurden Marmeladen, Schönes für Haus und Garten, aber auch selbst gestaltete individuelle Schmuckstücke angeboten. Warme Schals und handgestrickte Socken in allen Formen und Farben und vieles andere, was gestrickt, gehäkelt und gestickt wird, konnte erworben werden.

Gebastelte und handwerklich hergestellte Gegenstände beispielsweise aus Holz, Ton oder Glas wie die handbemalten Kugeln von Elwira Hrouda aus Hofheim waren ebenso im Angebot wie geschmackvolle Floristik, Gewürze und Naturseifen. An ihrem Stand reihten sich unzählige Figürchen, die alle aus kleinen Tontöpfen hergestellt waren. Viele der Minitontopffiguren entstehen auf Bestellung. Ihre selbst hergestellten und langlebigen Kerzen fanden schnell Abnehmer.

Zum Herbstmarkt kommt sie immer wieder gern. Auch in diesem Jahr hatten sich alle Mitwirkenden wieder viel Mühe gegeben, um ein unterhaltsames und kurzweiliges Programm auf die Beine zu stellen. In der liebevoll dekorierten Mehrzweckhalle, in der allerlei Herbstliches zu einem gemütlichen Ambiente beitrug, bewiesen die Bogeler Bürger Heimatverbundenheit und Zusammenhalt. Die teilnehmenden Ortsvereine bestätigten mit ihren Auftritten und ihrem Einsatz, wie wichtig sie für das Dorfleben sind.

Vor einem gut gelaunten Publikum hatte der Frauenchor aus Bogel keinerlei Schwierigkeiten, gleich zu Beginn mit einem dynamischen Auftritt zu punkten. Nach nur vier Wochen Probezeit wagte der Frauenchor auch die Premiere des launigen Liedes und landete einen vollen Erfolg. Dirigentin Margit Luckenbach, die zudem am Klavier begleitete, konnte stolz auf die musikalische Leistung ihrer Sängerinnen sein. Mit der Tanzgruppe der Sportvereinigung Bogel ging es schwungvoll weiter.

Die sechs jungen Damen im Alter von zehn bis zwölf Jahren beeindruckten die Zuschauer nicht nur mit ihrem verschmitzten Charme, sondern auch mit Rhythmusgefühl und Synchronität. Trotz des rundum gelungenen Auftritts gab es auch einen Wermutstropfen zu beklagen. Somit war die Tanzaufführung an diesem Abend die letzte in der altbewährten Besetzung.

Die beiden Trainerinnen haben sich mit ihrem Engagement um die Entstehung einer tollen und talentierten Tanzgruppe verdient gemacht. Auch der Projektchor trug zu dem gelungenen Verlauf des Abends bei.

Die Sängerinnen und Sänger transportierten die Stimmung des Liedes erstklassig. Unter der Leitung von Dirigentin Irina Kotykova gaben die Mitglieder des Projektchores auch hier ihr Bestes und brillierten mit ihrem niveauvollen Gesang.

Die Präsentation der Sänger war ein gutes Beispiel dafür, wie harmonisch sich die Tradition eines klassischen Männergesangvereins mit modernen Einflüssen verträgt. Aus einer Schnapsidee heraus ist der Bogeler Markt zu einer Erfolgsgeschichte geworden, die aus dem Kalender der Gemeinde nicht mehr wegzudenken ist. Das sich das so entwickelt, hat auch Rosa Rex, eine der vier ehrenamtlichen Marktfrauen des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, nicht gedacht. Umso mehr freut es sie, dass auch nach mehr als 15 Jahren die Stimmung innerhalb und um die Mehrzweckhalle immer gut ist.

Rund 70 Stände können die Besucher am Samstag, 6. Oktober, von 11 bis 18 Uhr in Augenschein nehmen. Der Markt ist Teil des Heimat- und Erntedankfestes vom 5. Deshalb, so die Organisatorin, müsse manchmal ein bisschen hin- und hergerückt werden.

Die Helfer wirbeln ab 6 Uhr in der Halle herum. Das Besondere beim Bogeler Markt ist, dass es keine Fabrikware angeboten wird, sondern nur selbst geerntete, eingemachte oder hergestellte Produkte. Handwerkliches und künstlerisches Können sind gefragt. Das reicht von Essen und Trinken über Dekoratives bis hin zu Nützlichem.

So können sie unter anderem erfahren, wie Schieferarbeiten, Bürsten, Keramikobjekte oder auch Pralinen entstehen. Den ganzen Tag wird Kinderschminken angeboten. Das Team des Kindergartens hat ein zusätzliches Angebot: Es gibt zu verschiedenen Uhrzeiten, die beim Markt bekanntgegeben werden, ein kleines Theaterstück, das im Kindergarten aufgeführt wird. Wieder dabei ist das Spielzelt, in dem verschiedene Spiele angeboten werden. Der Erlös kommt dem Kinderhospiz Bärenherz, Wiesbaden, zugute.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. In der Halle gibt es ebenfalls Angebote. Die Landfrauen und der Frauenchor werden wieder für ein reichhaltiges Kaffee- und Kuchenbüfett sorgen. Die Jugendfeuerwehr kümmert sich auch um die Parkplätze. Die Organisatoren bitten, den entsprechenden Anweisungen des Nachwuchses zu folgen.

Einiges hat sich in den vergangenen Wochen bei der Freiwilligen Feuerwehr Bogel getan. Die Wehr ist zufrieden: Das Gebäude erstrahlt nun in einem satten Dunkelrot. Doch das ist noch nicht alles an Veränderungen.

Das Fahrzeug kann bis zu sieben Einsatzkräfte transportieren und verfügt über eine Ladefläche, die Platz für zusätzliches Material bietet. Dazu zieht das Gefährt einen Anhänger, der Einsatzmittel zur Wasserförderung transportiert. Es können mehr Retter zum Einsatzort gefahren werden. Insgesamt sind mehr als 34 Wehrleute in Bogel aktiv. Aber auch der Jugendfeuerwehr kommt das Fahrzeug zugute, da bisher nicht immer alle Jugendlichen in das Löschfahrzeug passten.

Auch der Förderverein unterstützt die Kameraden weiter in finanzieller Hinsicht. Diese Anschaffungen sollen in den kommenden Wochen laufen. Aber auch in den vergangenen Monaten konnte der Förderverein viel Geld für die Brandschützer in sinnvolle Ausrüstung investieren.

Wohl als erste Wehr in der Region hat man sich mit den Gefahren einer Kohlenmonoxid-Vergiftung im Einsatz beschäftigt. Um die Wehrleute bei vermeintlich unverfänglichen Einsatzsituationen zu schützen, hat der Förderverein zum Jahresbeginn einen CO-Warner beschafft. Alle Einsatzkräfte, die noch Gummistiefel als Teil ihrer Schutzausrüstung hatten, wurden nun mit Lederstiefeln ausgestattet.

Damit wird die Sicherheit der Mannschaft, aber auch die der Bürger verbessert. Um Geld für zukünftige Projekte zu haben, veranstaltet der Verein am Samstag, Die Feuerwehr hofft an diesem Tag auf ein volles Haus. Im Kindergarten ist ein neuer Bauraum für die Kinder eingerichtet worden. Es fehlte noch ein passender Anstrich für die Wände. Hierfür erklärte sich Nora Förster aus Bogel bereit diese unentgeltlich nach dem Thema Dschungelbuch zu gestalten, was Ihr hervorragend gelungen ist. Jetzt kann der neu gestaltete Bauraum ausgiebig von den Kindern genutzt werden.

Die Kinder, das Erzieherteam und der Elternausschuss bedanken sich recht herzlich für das Engagement von Nora Förster und ihren Eltern. Motiviert hatte sich der Elternausschuss in zwei Ferienwochen ans Werk gemacht: Die alten Garderoben wurden abgerissen, die Flurwände in leuchtenden Farben gestrichen, alles geputzt, neuer Teppichboden verlegt und so manche Dekoration angebracht, um den Kindern eine freundliche Spielumgebung zu schaffen.

Das Ergebnis kann sich nun sehen lassen. Man müsste schon blind sein, um es zu übersehen: Michael Dexheimer ist Feuer und Flamme für die Feuerwehr. Mitte der er-Jahre, als Kind, habe er mitbekommen, wie bei einem Brand in Bogel sechs Menschen ums Leben kamen, erzählt er: Und seither bin ich hoffnungslos mit dem Feuerwehrfieber infiziert. Weder auf qualmende Dampflokomotiven noch auf spektakuläre Hubschrauberlandungen oder rasante Formel-Eins-Rennen hatte er sich spezialisiert.

Wehrführer in Bogel Aber die sind natürlich nur eine Randnotiz. Eigentlich spiegelt sich sein Engagement in viel wichtigeren Dingen wider: Und als ob das noch nicht genug wäre, arbeitet er auch noch in der Feuerwehreinsatzzentrale in Nastätten mit. Die tritt in Aktion, sobald ein Notruf die Leitstelle in Montabaur erreicht, sie alarmiert und koordiniert die Ortsfeuerwehren und wickelt deren Einsätze ab.

Ja, natürlich, muss es, denn sein Geld verdient der gebürtige Bogeler als Versicherungsfachmann, bildet Nachwuchskräfte aus und arbeitet in einem Arbeitskreis zur Weiterentwicklung der Ausbildung mit. Ach, und fast hätte er es vergessen: So kann sich ihr Mann ganz auf Beruf, Gemeinderat und nicht zuletzt auf die Feuerwehr konzentrieren, bei der es allein schon genug Baustellen gibt.

Andererseits machen bei den Jungen viele sehr Engagierte mit, die sich für keinen Arbeitseinsatz zu schade sind. Sondern es sind ja auch immer mehr Pendler gezwungen, zur Arbeit nach Frankfurt oder sonst wohin zu fahren. Wenn jemand neu in die Feuerwehr eintritt, stehen erst mal mehr als Stunden Ausbildung auf dem Programm. Das schreckt doch ab. Aber auf Landesebene ist man da leider wenig einsichtig. Daran, dass ich im Hotel immer als Erstes schaue, wo die Rettungswege sind, hat sie sich ja inzwischen gewöhnt.

Aber dass ich im Urlaub permanent aufpasse, dass uns niemand Geld stiehlt, stört sie immer noch. Prompt wurde uns das Portemonnaie geklaut. Eine Kollegin konnte leider nicht mitkommen, weil sie krank war, aber die Kinder konnten ihr sicher nach dem Besuch einiges vom tollen Erlebnis erzählen.

Die Kinder konnten schon einiges dazu beitragen. Unter welcher Nummer man die Feuerwehr erreicht, war sowieso schon klar.

Auch dies ist nicht unwichtig, damit die Kinder im Ernstfall keine Angst vor den Brandschützern haben. In voller Montur erkundeten alle zusammen das Feuerwehrauto. Deswegen bauen wir dort oben meinen Kocher auf und machen Tomatensuppe mit Reis.

Während dieser Zeit hat es sich immer mehr zugezogen, und Wind kommt auf. Man merkt nun deutlich, dass das Wetter nicht mehr hält. Plötzlich wird es auch wieder kalt.

In der Nacht wache ich dann von einsetzendem Regen auf. Das Blätterdach über uns schützt uns jedoch noch ein wenig. Es regnet leicht, und es ist kalt. Doch es hilft alles nichts. Als wir aus dem Wald treten, hängt alles in dicken Wolken. Aber es regnet gerade nicht. Also machen wir uns auf den Weg nach Urfeld zur Bushaltestelle.

Ich meine dort eine überdachte Bushaltstelle gesehen zu haben. Als wir ankommen, zeigt sich jedoch, dass es eine Haltestelle ohne Dach ist. Dieser sagt mir jedoch, dass er mir nur das Bayernticket verkaufen kann.

Das bringt mir jedoch nichts, da wir ja auch in Baden-Württemberg fahren werden. Ich möchte deshalb daraufhin zwei normale Tickets nach Kochel kaufen. Der Fahrer meint jedoch, dass wir uns hinsetzten sollen, und nimmt uns daraufhin umsonst nach Kochel mit. Dort kaufe ich dann am Automaten das Wochenendticket, und wir fahren mit einer Regionalbahn nach Tutzing, wo wir auch sogleich Anschluss nach München haben.

In München müssen wir uns aber mit einer längeren Wartezeit abfinden. Doch auch dies ist recht bald überstanden, und so sitzen wir anderthalb Stunden später im Zug nach Ulm sowie noch etwas später in dem nach Stuttgart. Es war eine sehr schöne Tour. Wir sind zwar nicht so weit gekommen wie geplant, aber das ist ja auch egal. Es war sehr kalt, aber weitgehend trocken. Die Beschilderung war allerdings wirklich miserabel. Entweder es fehlten ganze Schilder, oder sie zeigten in die falsche Richtung, oder aber sie waren unleserlich.

Markus Mohr und Steffen. Die Eindrücke zu Goethes Faust stammen aus dem Harz. Aber auch Heine und Fontane haben früher den Harz bereist und zu seiner Berühmtheit beigetragen. Auch wenn der Weg unspektakulär ist, wurde von den Wirten am Wege allgemein bestätigt, dass mehr Wanderer dadurch in den Harz gekommen sind. Lob möchte ich zuerst dem Harzclub für die hervorragende Markierung des E 11 in Seesen erteilen. Von hier ist zu erkennen: Die sehr gute Markierung endet am Ortseingang von Goslar.

Europa aus den Augen verloren. Die Richtung stimmt auch nicht, sodass ich wieder kehrt mache. Bei der ersten Wegegabelung finde ich keine Markierung. Ich nehme den ersten Weg rechts den Berg hoch, sehe eine einzige fremde Markierung und kehre wieder um. Ich versuche mich am zweiten Weg weiter links und frage sicherheitshalber einen Spaziergänger nach dem E 6.

Man sollte die Bevölkerung mit Europa nicht überfordern!! Ich frage, ob der Weg ins Okertal führt? Ja, dorthin könnte ich kommen. Ich folge einem waldreichen Flusstal aufwärts, quere am Talschluss und finde eine Hinweistafel, auf der neben Schulenberg auch die Romkerhalle auftaucht. Jedenfalls bei der nächsten Hinweistafel ist keine Romkerhalle mehr verzeichnet. Als neues Ziel gebe ich vor: Über das Mulltal und den wiedergefundenen E 6 gelange ich zur Talsperre, wandere ein kleines Stück auf dem Uferweg, steige über das Lange Tal hoch zum Waldjugendheim Ahrensberg, leichter Abstieg ins Kalbetal, dem ich dann bis zum Torfhaus rotes Kreuz folge.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten hier derzeit leider bescheiden. Bis auf den letzten Tag, an dem es ein paar Schauer gab, und einem kurzen Gewitter in Goslar, hatte ich nur strahlenden Sonnenschein; die Nebeltage am Brocken erscheinen mir etwas übertrieben! Den Mitgliedern des Netzwerks Weitwandern e.

Ausgabe 20 - August Der Hunsrück — Terra incognita. Auf dem Ausoniusweg und dem Moselhöhenweg von Bingen nach Trier. Beatus ille, qui procul negotiis. Schon lange hat es mir der Hunsrück angetan. Für eine Überquerung des Hunsrücks bietet sich der Ausoniusweg geradezu an. In beinahe gerader Linie geht es vom Rhein an die Mosel. Der Ausoniusweg hat das, was bei der Planung andere Weitwanderwege tunlichst vermieden wird: Breite und gerade Wirtschaftswege sind die Regel.

Für Erlebnisräume und Inszenierungen muss die Landschaft sorgen. Fürs sinnliche Erleben ist man selber zuständig. Bauwerke oder Naturwunder die man unbedingt gesehen haben muss, gibt es weit und breit auch nicht. Das Beste am Weg: Stunden- oder sogar tagelanges Wandern durch monotone Fichtenwaldkulturen fällt aus! Für freie Sicht über die hügelige Hochebene ist also zu Genüge gesorgt. Es ist genau die Landschaft, die mir seit einiger Zeit zusagt.

Beste Voraussetzungen für eine geruhsame und einsame Wanderung. Denn langsam kommt Bewegung in diese Wandergegend. Jahrhundert nach Christus den Rhein mit der römischen Kaiserresidenz in Trier.

Weitwanderwege dieser Länge wecken in mir meist den sportlichen Ergeiz. Nach drei Tagen will ich unter dem Torbogen der Porta Nigra stehen, nehme ich mir vor. Die Legionen Roms, die diesen Weg genutzt haben mögen, waren auch nicht auf einer Kaffeefahrt. Hinzu kommt, dass ich für das obige Motto nur drei Tage zur Verfügung habe. Wer ist schon frei von allen Verpflichtungen? Eine weitere Vorplanung ist nicht nötig. Die Wanderkarten für das durchwanderte Gebiet stehen noch im Regal. Wandern kann so einfach sein.

Die Nomenklatur der Deutschen Bahn soll einer verstehen. Leider ist der in Bingerbrück. Die B9 hat auch ihre Reize. Der römische Poet wird es mir nachsehen, wenn ich erst an der Drususbrücke auf den Weg treffe, der nach ihm benannt ist.

Bis Weiler geht es über einen schmalen und schattigen Pfad. Wollten die Macher, so weit es die heutigen Verhältnisse erlauben, den Weg an die Originalroute aus der Römerzeit halten? In den nächsten Tagen habe ich noch mehrmals die Gelegenheit darüber nachzudenken. Als Entschädigung gibt es von der Amalienhöhe zum ersten Mal einen weiten Blick in den Hunsrück und zurück in die Rheinebene. Irgendwo hier kreuzt der Europäische Fernwanderweg E8 die Strecke. Eine Markierung oder ein Hinweisschild suche ich vergebens.

Auch der Ausoniusweg ist hier keiner Erwähnung wert, dafür der Sandweg. Dieser führt zu einer breiten Schneise mit nicht zu übersehenden Hochspannungsleitungen. Eine zeitlang begleitet mich das Knistern der Stromleitungen.

Bei etwas anderer Wegführung, Alternativen gibt es, bliebe einem beides erspart. Beim Blick vom Ohligsberg m , dem höchsten Punkt dieser Wandertour, sind diese ketzerischen Gedanken hinfällig. Es hat sich mal wieder gelohnt. Bei fast klarem Wetter kann ich bis ans Ende der bekannten Welt sehen. Die Gewissheit nun oben auf dem Hunsrückplateau zu sein, macht die Pause noch schöner. Das Tor steht offen und überdachte, frei zugängliche Gebäude, die Platz für eine Isomatte bieten, gibt es auch.

Punktabzug gibt es für die Büsche, die den Tennisplatz hier und da beleben. Nach 16 Kilometer schon Feierabend? So wird das nie was mit den drei Tagen. Also runter in den Ort und gemeinsam mit dem Europäischen Fernwanderweg E3 ein kleines Schild auf freiem Feld weist darauf hin nach Rheinböllen.

Hinter Rheinböllen wurde der Weg verlegt. Ich frage mich dann schon mal nach den Ursachen. Hat ein Waldbesitzer gemault? Bekommt der Jäger kein Wild mehr vor die Flinte? Ist die neue Strecke schöner? Oder stecken wirtschaftliche Gründe dahinter? Hier führt der Ausoniusweg jetzt nicht mehr durch den Wald, sondern am Waldrand vorbei. Mir soll es recht sein, zumal die neue Strecke freie Sicht über den Hunsrück bietet. Bis Dichtelbach führte die Route meist durch schattigen Wald.

Ab Rheinböllen geht es überwiegend durch die nun offene, weit einsehbare Landschaft. Meist durch Wiesen und Felder, oft an einem Waldrand vorbei, immer nach Westen. Einem Sonnenbrand steht nichts mehr im Wege.

Seit Rheinböllen habe ich den Pegelstand meiner Trinkwasserflasche im Auge. Am Wahlbacher Friedhof soll der wieder steigen. Ein Blick in das Wassersammelbecken und ich vertröste mich auf Simmern. Die Supermärkte lasse ich links eigentlich rechts liegen. In der Innenstadt wird es auch noch was geben. Zum Glück gibt es einen russischen Lebensmittelladen.

Obwohl Simmern ein nettes, unaufgeregtes Städtchen ist, hält mich nichts. Nach kurzer Pause gehe ich Richtung Krankenhaus aus der Stadt hinaus. Hier, am Stadtrand, lauert die eigentliche Versuchung des heutigen Tages. Beruflich war ich schon oft in der Gegend. Und dass es dort ein gutes und bezahlbares Hotel gibt, ist mir nicht entgangen An der B50 hat der innere Schweinehund verloren. Und meine Augen und Ohren freuen sich über die Verlegung des Weges.

Jemand hat wohl endlich ein Einsehen gehabt. Auch wenn sie jetzt nicht mehr ganz so historisch ist, die neue Wegführung ist um vieles besser.

Prompt verpasse ich die Abzweigung, die von Ohlweiler nach Schönborn führt. Über einen schönen Wiesenweg geht es in den Ellergrund, der langsam nach Schönborn hinauf ansteigt.

Im kleinen Wald - zwischen Schönborn und Rödern - ist Pause angesagt. Einerseits ist das Wäldchen ideal ruhig, weit ab vom Schuss, Abendsonne und sehr wichtig: Ein Drittel der Strecke liegt hinter mir. Eigentlich sollte das für diesen Tag reichen.

Es kann nicht schaden, wenn ich noch einige Kilometer dranhänge. Wasser brauche ich auch wieder. Kirchberg ist ab jetzt das neue Ziel. Die Trinkflasche ist mal wieder leer. Zusätzlich will ich mir einen Trinkwasservorrat für den Abend und den morgigen Tag besorgen.

Leider nicht genau auf meiner Wanderroute. Über das Woher und Wohin kommen wir ins Gespräch. Oder beim Bauern in der Scheune. Tipps für einen guten Schlafplatz kann er mir auch nicht geben. Nach dem Einkauf hat sich mein Gepäck um fünf Kilo erhöht. Bis zum nun feststehenden Ziel des heutigen Tages sind es noch 5 Kilometer. Kurz vorher fängt die 10 Kilometer lange Gerade an. Um 19 Uhr ist Schluss für heute. Das Zelt bleibt im Rucksack.

Weil der Tagesproviant noch weg muss, kommt der Kocher auch nicht zum Einsatz. Ich zelte ja nicht. Schon nach wenigen Metern habe ich den aus den Augen verloren. Wo der wohl steckt? Dass ich den Waidmann heute Abend noch mal sehen werde, ist wohl klar. Der stetig wehende Westwind hat den ganzen Tag für erträgliche Temperaturen gesorgt, durchgeschwitzt bin ich aber doch.

Schade, dass meine Frau nicht dabei ist. Danach rein in frische, saubere Klamotten und der Abend ist perfekt. Als es stockduster ist, rolle ich meinen Schlafsack auf der schmalen Bank aus.

Eingeklemmt zwischen Hüttenwand und Tisch kann ich nicht runterfallen. Kurz bevor ich einschlafe, höre ich Schritte näher kommen. Auf Höhe des Hütteneingangs dann Stille. Nach einigen Sekunden entfernen sich die Schritte wieder.

Eine Autotür schlägt zu, ein Anlasser rasselt und weg ist der Jäger. Um halb fünf holt mich der Wecker aus dem Schlaf. In dem Fall das Handy. Eine Dose Cola muss den Kaffee ersetzen. Frühstück gibt es erst nach zwei, drei Stunden. Die Meter bis zum Römerturm komme ich ohne Regenkleidung aus. Regenjacke und Regenhose raus. Der Rucksack schreit ebenfalls nach der Regenhülle. Der Himmel hängt grau und schwer bis auf die Felder herab. Das totale Kontrastprogramm zum gestrigen Tag.

Zum Glück klart sich der Himmel kurze Zeit später etwas auf. Ich kann aus den ungeliebten Regenklamotten raus. Der Regenschirm muss nur noch gelegentlich ran. Dafür gibt es einen einige hundert Meter langen Nachbau eines römischen? Irgendwann wird mit bewusst, dass ich auf der 10 Kilometer langen Geraden unterwegs bin.

Vielleicht weil diese Gerade mal als Feldweg, dann wieder als Waldweg oder als klitschnasser Wiesenweg daher kommt. Mag es an der frühen Stunde, am grauen, tief hängenden Himmel oder an der einsamen Landschaft liegen — dieser frühe Morgen hat was. Trotz grauem Himmel und Gerade. Vielleicht ist es das alles zusammen. Hinter Krummenau wird es auch wieder kurviger, als Zugabe wird der Weguntergrund auch wieder fester.

Asphalttreten ist bis Hochscheid unterhalb des Idarkopfs angesagt. Vom Quellenheiligtum ist heute nichts mehr zu sehen. Die Funde befinden sich im Landesmuseum in Trier. Die Ausgrabungsstätte wurde zugeschüttet. Einen Besuch kann ich mir ruhigen Gewissens ersparen. Das sieht im Archäologiepark Belginum anders aus. Der Besuch lohnt schon eher. Das Beste an diesem Museum ist die Lage.

Weit geht der Blick über die Dörfer und Wiesen bis in die Eifel. Die Kelten, wie auch deren Nachfolger, die Römer, wussten schon, warum das der geeignete Ort für eine Siedlung mit Grabanlage war. Auf der Museumsmauer sitzend ändere ich meine Planung. Ich werde nicht mehr der Hauptroute folgen, sondern nehme die Variante, die hinab nach Neumagen-Dhron und an die Mosel führt.

Dass ich für einen kurzen Abschnitt keine Wanderkarte habe, nehme ich in Kauf. Bisher war der Weg sehr gut markiert. Vom Museum oberhalb Wederath zieht sich der Weg ins Unendliche. Steigungen, die diesen Nahmen verdient haben, gibt es die nächsten Kilometern nicht. Richtige Hochstimmung will bei mir trotzdem nicht aufkommen. Und der befürchtete Durchhänger ist da.

Es geht allerdings, wenn auch über einen breiten Waldweg, immer noch ohne Biegung weiter geradeaus. Die superlange Gerade heute Morgen empfand ich als sehr angenehm das lag wohl am steten Wechsel zwischen Wald, Feld und Wiesen , die viel kürzere hier bringt mich in Rage.

Im Augenblick finde ich Wandern zum Kotzen! Am Abzweig der Hauptroute steht endgültig fest, dass ich auf der historischen Strecke bleiben werde. Am Weinplatz, nach einer ausgiebigen Pause, hat sich meine Stimmung wieder deutlich gebessert. Wegen fehlender Wanderkarte muss ich nun der Markierung und einer etwas ungenauen Wegbeschreibung aus dem Wanderführer vertrauen.

Prompt verlaufe ich mich. Irgendwann bleiben die Markierungen ganz aus. Die Wegbeschreibung bleibt für diesen Abschnitt etwas kryptisch: Durch das Päseler Wäldchen folgen wir der ausgeschilderten AU , aber dennoch etwas komplizierten Streckenführung Weitergehen bringt nicht viel.

Alles wieder zurück bis beinnahe an den Weinplatz. Von dem habe ich noch eine vage Erinnerung von einer lange zurückliegenden Wanderung. Auf alle Fälle jedoch die passenden Wandkarten. Also, auf an die Mosel! Vom Honrather Sportplatz runter zur Pulvermühle und durch ein Seitental wieder hinauf zum Dhrönschen, wo die ersten Weinberge der Mosel auftauchen.

Von hier oben gibt es einen fantastischen Weitblick ins Moseltal. Weinberge und Winzerdörfer so weit das Auge reicht. Leider ist auch ein Hotel zu sehen. Nur wenige Meter neben dem Moselhöhenweg. Es geht schon wieder auf 18 Uhr zu. Ich gehe runter nach Trittenheim.

Dort, direkt an der Mosel, gibt es einen kleinen Campingplatz. Zelt aufbauen, Duschen und ab ins Dorf zum Italiener. Touristenorte haben nicht nur Nachteile. Als ich auf den Platz zurückkomme, hat sich neben meinem Zelt ein Ehepaar aus Holland niedergelassen. Die sind mit dem Fahrrad unterwegs. Gestartet sind sie in Nordholland und wollen in drei Wochen in Florenz sein.

Wie viele Holländer kommen die beiden bei der Beschreibung der Eifelstrecke aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Akustisch wird unsere Unterhaltung von einem Hubschrauber untermalt. Bis zum Einbruch der Dunkelheit werden die Weinberge am anderen Moselufer ausgiebig mit dessen Hilfe gespritzt. Wie jämmerlich sind die Kommentare der Fernsehreporter, wenn man das Bild nicht sieht! Um sieben Uhr bin ich wieder unterwegs, es ist wieder Kaiserwetter angesagt.

Nach einer Stunde komme ich an dem Campingplatz vorbei, der oben auf dem Berg direkt am Weg liegt. In der Wanderkarte hatte ich den auch gestern Abend schon gesehen. Ganz sicher war ich mir nicht, ob es den immer noch gibt. Und im Hotel fragen? Als wollte mir das Moseltal beweisen, dass es auch anders möglich ist. Die Wegführung geht von nun an immer wieder bergauf und bergab. Beim Fünfseenblick steht ein neuer Aussichtsturm an der Hangkante.

Der stand vor acht Jahren noch nicht hier. Bei dem Blick, der sich mir von der obersten Plattform bietet, ist eine längere Pause angesagt. Danach kommt die Autobahn in Sicht. Was viel schlimmer wiegt, ist der Lärm. Da gibt nicht nur der Autofahrer Gas, auch ich drücke aufs Tempo. In Riol ist das alles wieder vergessen.

Mir fallen die Rosenstöcke an den Weinstöcken auf. Wozu mögen die gut sein? Werden damit die Weinberge untereinander abgegrenzt? Fragen hat noch nie geschadet. Na dann mal los. Von den sechs ArbeiternInnen, die ich im Weinberg anspreche, kommen vier aus Polen und zwei aus Rumänien.

Über den Wein hier können die mir einiges erzählen, sie kommen seit Jahren im Frühling und bleiben bis zur Weinlese, aber die Rosen sind ihnen noch nicht sonderlich aufgefallen.

Hinter Riol ist es dann soweit: Der letzte Anstieg dieser Wanderung steht an. Das bringt mir die zweite Luft. Die Motivation könnte besser nicht sein. Dann also hinauf in den Longuicher Wald. Ab dem Sauerbrunnen in diesem Wald ist dann auch der Ausoniusweg wieder mit von der Partie.

Das läuft jetzt wie von selbst. Rüber über die B 52 und dann nur noch abwärts bis nach Ruwer. Bei den Häusern oben am Dorfrand kommt endlich das Ziel in Sicht. Im Mittagsdunst kann ich die Türme der Trierer Kirchenlandschaft erkennen. Nix wie runter ins Dorf zur Bushaltestelle. Schon bei der Kläranlage der Stadt zweifele ich an meinen Verstand. Die letzten Kilometer bis zum Bahnhof hätte ich mir ersparen sollen. Nicht nur dass die Strecke öde ist, mittlerweile gehe ich auf dem sprichwörtlichen Zahnfleisch.

Halte durch und sei hart! Seitdem kenne ich eine Ecke in Trier, in der ich auf keinen Fall wohnen möchte. Am frühen Nachmittag bin ich am Bahnhof. Platt, geschafft und bar jeglicher Lust auf einen Stadtbummel. Die Innenstadt mit ihren historischen Gebäuden und Plätzen kann mir gestohlen bleiben.

Die Besichtigungstour kann ich im Juli, dann werde ich wohl wieder in Trier sein, noch nachholen. Hinzu kommen erhebliche Rückenschmerzen. Der neue Rucksack - obwohl ein Markenprodukt und nicht preiswert - ist nicht für mich geschaffen. Für die nächsten Touren wird wieder einer von den alten Rucksäcken herhalten müssen. Eine Stunde später sitze ich im Zug, der mich zurück ins Rheinland bringt. Der Rücken tut nicht mehr weh und nach zwei Tassen Kaffee ist von der Erschöpfung nicht mehr viel geblieben.

Mal wieder die Eifel? Oder doch besser nach Frankreich? Zum Glück gibt es beinahe überall Weitwanderwege. Das Wetter war klasse. Der verregnete Morgen war das Salz in der Wettersuppe. Bis auf die üblichen Spaziergänger und Jogger ist mir kein Wanderer über den Weg gelaufen. Das mag daran gelegen haben, dass ich unter der Woche unterwegs gewesen bin Mi.

Nerven die breiten und oft geraden Wege da oben nicht? Dafür gibt es unverbaute Blicke ins Land. Der Verkehrslärm hat es an ein paar Stellen auch bis hinauf in den Hunsrück geschafft, aber nur an wenigen Stellen. Ein zwar oft gerader, vielleicht deshalb auch ehrlicher Weg. Sofern es so etwas gibt.

Geht es wieder auf den Hunsrück? Da warten noch einige Weitwanderwege. Ideal fürs lange Wochenende oder für einen kleinen Leistungs- oder Materialtest Auch weil hier das Leben nicht pulsiert. Mehr Infos zum Weg bei www. Nur damit keine Missverständnisse aufkommen. Ich bin weder ein alter noch ein neuer Lateiner. Die Zitate haben mir das Internet geliefert, meist die Wikipedia. Die Freundinnen und Freunde dieser alten Sprache mögen mir die Fehler nachsehen.

Ausgabe 21 - Dezember Text und Fotos von Hartmut Hermanns. Sie wissen in den meisten Fällen nicht, was sie erwartet: Nach einer Statistik des Deutschen Wanderverbandes sind nur ca. Wir wussten dies auch nicht. Man lernt durch Gehen. Von diesem Lernprozess mit durchaus positivem Gesamtergebnis soll im folgenden berichtet werden. Die Einteilung der Etappen orientiert sich an den Übernachtungsmöglichkeiten und an den herausragenden Einschnitten im Wegeverlauf.

Bärental vor dem Aufstieg auf den Feldberg. Im Regelfall sollen die insgesamt km bis Basel in elf Etappen bewältigt werden, was dazu führt, dass mehrfach Tageslängen von knapp 30 km zu überwinden sind, eine Strecke, die bei entsprechenden Höhenunterschieden zu einer echten Herausforderung werden kann.

Zusammen mit einem Freund bin ich den Weg in der zweiten Septemberhälfte in zehn Tagen gewandert, davon an sieben Tagen mit Sonne, Wolken, Nebel und teilweise heftigem Ostwind. Auflage, mit präzisen Wegbeschreibungen, nützlichen Hinweisen zu Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten, vor allem aber mit vielfältigen landes- und naturkundlichen Informationen.

Die Broschüre der Tourismusinformation Pforzheim zum Westweg enthält eine Etappengliederung mit entsprechenden Übernachtungsvorschlägen. Wir hatten die Übernachtungsquartiere schon Wochen vorher telefonisch reserviert.

Dies ist nach unseren Erfahrungen allerdings nicht notwendig, schränkt im übrigen die Flexibilität ein. Es ist durchaus möglich am Morgen das nächste Quartier zu reservieren.

In unserem Fall waren es von Pforzheim bis zur Alexanderschanze 3 Personen, von Hausach bis Kandern kamen zwei weitere hinzu. Die Markierung des Wanderweges ist durchgehend präzise, ein Dank an die Wegwarte des Schwarzwaldvereins. So war die Strecke von 18 km bis zum ersten Etappenziel Dobel gut zu bewältigen.

Nach vier Stunden Wanderzeit erreichten wir unseren Etappenort und unser erstes Quartier: Gästehaus Helene Bott Tel.: Am nächsten Tag lernten wir unterwegs die übrigen drei Westwegwanderer kennen.

Die Wirtin klagte über geringe Übernachtungszahlen von Wanderern, eine Information, die mich zum ersten Mal in Erstaunen versetzte: Wir waren doch auf dem meist begangenen Wanderweg des Schwarzwaldes? Verbreiterung und Rodung eines Streifens rechts und links des Weges berauben diese Strecken jeglicher Raumdimension, die das Wandern zu einem Genuss machen kann. Der Aufstieg auf den örtlichen Aussichtsturm entfällt wegen Nebels, dafür hat der Wald — und die Schotterwege — uns schnell wieder. Dabei machen wir zwei für den Westweg typische Erfahrungen: In den Höhenlagen gibt es keine Brunnen und Quellen, eine für uns Südschwarzwälder neue Erkenntnis; bis wir allerdings diese Tatsache wirklich verinnerlicht haben — und die Trinkflaschen ausreichend füllen — dauert es noch bis zur Alexanderschanze, wo uns der Durst die um das Hotel Alexanderschanze aufgebauten Zugangshindernisse überwinden lässt, um an eine Flasche Bier zu kommen.

Allerdings mussten wir feststellen, dass die verschiedenen zuständigen Forstämter durchaus unterschiedlich intensiv die Möblierung des Waldes betreiben, vorbildlich im Bereich des Staatsforstes Kaltenbronn, dürftig im Bereich zwischen Furtwangen und Titisee eine Hütte auf 25 km, und ich hätte sie bei dem Regen so gut brauchen können! Die dichteste Ausstattung mit Schutzhütten war im übrigen im Bereich des Forstamtes Kandern zu beobachten Erfahrene Wanderer und Schwarzwaldvereinsmitglieder, die ich bei ihrem Gespräch über die Zukunft dieser Hütte belauschte, waren voller Sorge, wie lange die Hütte dem Vandalismus von Jugendlichen standhalten werde.

Am Hohloh-Turm ist ein weiteres, für den Nordschwarzwald typisches Gestaltungselement der Landschaftsplanung zu bewundern: Riesige geteerte Parkplätze, die den winterlichen Ansturm von Skifahrern, hier vor allem Langläufer, bewältigen sollen.

Müde sind wir schon, als wir in das freundliche Städtchen Forbach, natürlich stilbewusst über die längste gedeckte Holzbrücke Deutschlands, einlaufen. Dass der Weg zum Naturfreundehaus noch einmal 2 km beträgt, mit Aufstieg zur Marienkapelle, ist zwar unerfreulich, jedoch trösten wir uns, dass am nächsten Morgen weniger Höhenmeter im Aufstieg zu überwinden sein werden. Nach improvisiertem Frühstück aus Resten in der Selbstkocherküche treten wir die dritte Etappe an: Stetig geht es bergan —wie immer auf Schotterwegen - zur Schwarzenbach-Talsperre und an ihr entlang nach Westen zum Seebachtal, aus diesem heraus mit heftigem Aufstieg zum Seekopf, unterwegs den Herrenwieser See passierend, einen der vielen Karseen, die wir auf dem Weg nach Süden sehen werden.

Die Nebel, die anfangs noch um die Vorherrschaft kämpften, haben sich aufgelöst, strahlender Sonnenschein begleitet uns. Gemeinsam mit drei weiteren Westwegwanderern, darunter einem älteren Herrn, der von mehrfachen Jakobswegerfahrungen in Spanien erzählt, werden am schönen Rastplatz mit Tisch und Bänken Essen und Trinken herausgeholt - Wasser, Vollkornbrot in der praktischen Frischhaltebox sowie ein Stück Edelsalami Aldi und ein Paar Landjäger.

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