Zzzebra Inhaltsverzeichnis

Die Handbremse stark bei eingedrücktem Knopf kräftig hin und her ruckeln und fest nach hinten ziehen. Sollte sich der Feststellknopf nicht drücken lassen, dann erst Öl in die Zwischenräume.

Die Schlümpfe reisen mit den beiden Flöten nach Hause. Als Jugendlicher musste Werner Deelmann seine kaufmännische Ausbildung unterbrechen, da er in den Reichsarbeitsdienst und mit 17 Jahren als Funker zur Wehrmacht einberufen wurde. Helene Knuth steht beispielhaft für eine ganze Generation der Vertriebenen, die ihre über alles geliebte Heimat verloren haben. Doppelzimmer mit Doppelbett u. Der Hazer mit Gelb- oder Rotschmiere hat ebenfalls einen pikanten Geschmack und wird in Laibchen zu je 40 Gramm, oft zu Rollen zusammengesetzt, angeboten.

Woher kommen die Löcher im Käse?

Die Folgen des Bauernsterbens. Mit dieser Entwicklung ging eine Schwächung des ländlichen Raums einher, der mit den Arbeitsplätzen an Wirtschaftskraft verlor und aus dann Bildungseinrichtungen, Ämter, Dienstleistungen und schließlich die Menschen abwanderten - bis hin zu “sterbenden Dörfern”.

Wo kann man spielen? Eine Bank Ist das ein Ei? Wo bleibt der Gickel-, Gockelhahn? Englische Witze Crack a Joke, englische Witze. Streiche Bluffer und Schlitzohren aufgepasst! Ich will hier raus! Was steht im Brief? Wie wird das Wetter? Herr Wolf Hilfe, ich bin magnetisch! Wände verschieben Was machst du da? Was macht die Marionette? Waschtag Wer kommt denn da? Werkzeuge fangen Wie funktioniert denn das? Wie sagst du deinen Satz?

Tricks zum Lernen Auf die Plätze fertig los! Freundschaftsspiel Herr Hai, Herr Hai, wie spät ist es? Schubkarre fahren Wer hat Angst vorm "Bösen Mann"? Raupen-Spaziergang Raus aus der Ecke! Regenmacher Reise nach Bethlehem Schau hoch, schau runter! Wellen reiten Wer gehört zu mir? Er war mit Marianne Deelmann, geb. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.

Nach dem Krieg baute er das zerstörte Gasthaus am Markt wieder auf und errichtete 5 Jahre später Südlohns erste Kegelbahn. Im Dezember brannte das Gasthaus aus und wurde im altdeutschen Stil wieder aufgebaut. Aus gesundheitlichen Gründen wurde die Gaststätte später verpachtet. Im September wurde die Gaststätte geschlossen und in Wohnraum umgewandelt. Nach seinem Tod führen die Kinder das Geschäft in dritter Generation weiter. Er war ehrenamtlich tätig als Ratsmitglied, stellvertretender Bürgermeister, Mitglied des Kirchenvorstandes, Mitglied des Kuratoriums für das Henricus-Krankenhaus, Schöffe am Landgericht und Schiedsmann.

Darüber hinaus war er von bis Präsident des St. Vitus Schützenvereins Südlohn e. Nach Ablegen der Meisterprüfung zum Friseurmeister machte er sich im August selbstständig. Josef Demming war mit Maria Demming geb. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor. Nach seinem Tod wurde das Geschäft übernommen und weitergeführt von Martin Demming, ebenfalls Friseurmeister.

Im Südlohner Gemeindeleben war er über Jahre präsent: Ratsmitglied von bis , 1. Als stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender setzte er sich über Jahre für die Kirchengemeinde St. Immer kompetent und freundlich und immer bestrebt, die dörflichen Veranstaltungen weiterzuentwickeln und zu fördern. Auch hier betrieb er Wirtschaftsförderung: Gleichzeitig war Josef Dönnebrink Betriebsratsvorsitzender der Verwaltung der Gemeinde Südlohn und sorgte durch sein ausgleichendes Wesen für ein gutes Miteinander.

Alle haben Theo Doods gekannt und er hat alle gekannt. Aufgewachsen ist er als 6. Schon in seiner Jugend war er in die Arbeit des Milchgeschäftes eingebunden und führte Hauslieferungen durch. Im Anschluss daran war er Bügler bei der Firma Schulten. Er war den Menschen zugewandt und hatte immer einen flotten Spruch parat.

Verheiratet war Theo Doods mit Irmgard Doods geb. Hayk, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Als Johannes Ebbing in den er und er Jahren mit seiner Schmalfilmkamera das dörfliche Leben und Treiben festhielt, hat er bestimmt nicht damit gerechnet, einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der Zeitgeschichte zu leisten.

Die 9mm Filme hat er dem Heimatverein übergeben, sie wurden digitalisiert und sind heute Dokumente der dörflichen Entwicklung. Hubert Fallbrügge wurde in Rorup im Kreis Coesfeld geboren.

Nach einjähriger Verwaltungstätigkeit und Lehrtätigkeit an der Landwirtschaftsschule in Billerbeck nahm er am Zweiten Weltkrieg teil. Danach war er Lehrer an der Volksschule in Havixbeck. Im Mai wurde er Rektor an der St. Vitus Grundschule, die er bis führte. Carl Föcking oblag nicht nur die Führung der Weberei, auch als Heimatforscher hat er sich einen Namen gemacht.

Er war Gründungsmitglied des Heimatvereins Südlohn e. Carl Föcking hat das Südlohner Archiv und die heimatgeschichtliche Sammlung aufgebaut. Jahrzehntelang war Franz Föcking in Südlohn eine Institution: Fast 40 Jahre — von bis — war er ehrenamtlicher Standesbeamter der Gemeinde Südlohn. Diese von seinem Vater übernommene Stellung bekleidete er bis zur Übernahme des Standesamtes durch die Gemeinde Südlohn.

Das Südlohner Standesamt war seit ununterbrochen im Hause Föcking beheimatet. Das Hotel Föcking führte er zusammen mit seiner Frau Martha, die sich unermüdlich um das Wohlergehen der Gäste bemühte und für eine persönlich-familiäre Atmosphäre sorgte. Die Familie Frechen konnte somit auf eine über jährige Tradition zurückblicken.

Drei Pfarrern hat Franz Frechen gedient: Dazu gehörte Karl Frechen. Insgesamt war er 47 Jahre lang im kommunalen Bereich tätig. Herausragendes Merkmal seiner Tätigkeit war es, die Eigenständigkeit der Gemeinden Südlohn und Oeding nach der kommunalen Neuordnung im Jahre zu erhalten.

Als ausgleichende Persönlichkeit verstand er es, die beiden Ortsteile zusammenzuführen und Zukunftsperspektiven darzustellen. Franz Funke ist als zweitjüngstes Kind von acht Geschwistern in der Doornte geboren.

Er hat sein Leben der Musik gewidmet und war Musiker durch und durch. Franz Funke war Gründungsmitglied, dem Spielmannszug blieb er sein ganzes Leben verbunden. Nicht nur die aktive Spielleidenschaft als Trommler zeichnete Franz Funke aus, mit der gleichen Leidenschaft gab er 40 Jahre lang sein Wissen als Ausbilder im Schlagwerkbereich an den jugendlichen Nachwuchs weiter.

Die Erfolge des Spielmannszuges Südlohn sind begründet durch Mitglieder wie Franz Funke, die sich dauerhaft und mit Leidenschaft einbringen. Die Ergebnisse sind Beweis guter musikalischer Arbeit. Josef Gehling hat den Beruf des Kraftfahrzeugmeisters erlernt. Im gleichen Jahr wurde die erste Reise des Ferienwerks St. Zusammen mit seiner Ehefrau Margret Gehling, geb.

Telöken, entwickelte er das Busunternehmen erfolgreich weiter. Der gelernte Klempner und Elektriker Paul Gehling machte sich als Omnibusunternehmer selbstständig. In den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges wurde er zur Wehrmacht eingezogen und aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen. Nach der Währungsreform kaufte er ein Lastwagen-Fahrgestell und rüstete das Fahrzeug mit einfachsten Mitteln zu einem Omnibus aus.

Die erste Fahrt nach Mellau fand im Jahre statt. Das von seiner Ehefrau Mia Gehling, geb. Klostermann, betriebene Porzellan- und Haushaltswarengeschäft wird auch nach seinem Tod weitergeführt.

Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Peter Gehling war engagierter Bürger der Gemeinde. Er war 20 Jahre Hauptmann des St. Es war das besondere Anliegen von Bernhard Geuking, diesen Familiensitz zu erhalten und zu pflegen.

Bernhard Geuking engagierte sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Verheiratet war Bernhard Geuking mit Mathilde Geuking, geb. Aus der Ehe gingen vier Töchter hervor. Im August wurde sie an die Südlohner Volksschule versetzt. Sie unterrichtete überwiegend die Mädchen — Oberklassen, besonders nennenswert sind die jährlich ausgestellten Hand- und Werkarbeiten. Beim Bombenangriff auf Südlohn am Verwundet durch Bombensplitter hat sie lange im Lazarett Maria Veen gelegen.

Bodenständig, heimatverbunden, ursprünglich und beharrlich — diese Eigenschaften treffen auf Johannes Höing zu. Das gilt für alle Lebensbereiche — privat, beruflich und in der Freizeit. Neben seiner Naturverbundenheit war der Südlohner Schachverein e. Im Alter von 14 Jahren entdeckte er den Schachsport für sich und schaffte aufgrund seiner Begabung schnell den Sprung nach ganz weit vorne. Johannes Höing war für viele Jahre der Mann für das Spitzenbrett.

Er war sportlich ein Vorbild, strahlte Ruhe und Gelassenheit aus. Den persönlichen Ehrgeiz stellte er stets hinter die Interessen der Mannschaft. Weltkrieg hat Südlohn erreicht: April trifft in Südlohn die erste Gefallenennachricht ein. Sie war in Krankenhäusern in Hamborn und Duisburg beschäftigt. Ab war sie beim Kreisgesundheitsamt in Ahaus tätig und ab als Kreisfürsorgerin.

Martin Hollad war wie sein Vater Schneidermeister. In den er Jahren nahm er zusammen mit seiner Frau Irene die erste Erweiterung des Modehauses vor. Das Modehaus Hollad hat nun eine Verkaufsfläche von 3. Hollad hat sich nicht nur in Südlohn einen Namen gemacht. Bis ins Ruhrgebiet und über die niederländische Grenze hinaus reicht das Einzugsgebiet des Modehauses. Inbrunst, Temperament und Faszination prägten sein gesellschaftliches wie berufliches Leben.

Zusammen mit seinem ebenfalls sehr gläubigen Vater legte er die parkähnliche Ruhestätte in christlicher Tradition an und gestaltete und pflegte sie gewissenhaft. Verbunden mit der Südlohner Geschichte und Gegenwart, beteiligte er sich an Veranstaltungen des Heimatvereins, die er mit seinem fundierten Wissen bereicherte.

Bei fast allem stand ihm 57 Jahre seine Ehefrau Gunilda, geb. Gustav Hövel war der Zwillingsbruder von Heinrich Hövel. Beide haben Südlohn geprägt. Seine Verwaltungsprüfungen legte er während seiner Kriegsdienstzeit ab. Als überaus hilfsbereiter Beamter war Gustav Hövel beliebt, vielen Südlohner Bürgern hat der Amtsleiter in sozialen und versicherungsrechtlichen Angelegenheiten geholfen.

Heinrich Hövel war der Zwillingsbruder von Gustav Hövel. Die Bühne stand auch für Theateraufführungen zur Verfügung. Das Einzugsgebiet der Gemeinde Südlohn erwies sich als zu klein für den dauerhaften Betrieb eines Lichtspielhauses. Zusammen mit seiner Ehefrau Elisabeth führte er das Geschäft. Zusätzlich wurde in Burlo ein Filialgeschäft eröffnet. August Hummels war aktiv im Schützenverein.

Honekamp, die schon verstorben ist. Beide waren in der Bevölkerung überaus beliebt. Während dieser Zeit blieb er Südlohn immer eng verbunden.

In den frühen er Jahren vollzog sich unter seiner Führung die Gründung des Südlohner Schachvereins. Die rasante sportliche Entwicklung des Schachvereins mit dem Aufstieg in die Bundesklasse war weitgehend Heinrich Icking zu verdanken.

Als Schachfunktionär trat er auch überregional in Erscheinung. Als Elisabeth Isferding am Februar in Oeding geboren wurde, tobte noch der 1. Nach Kriegsende wurde aus dem Kaiserreich wurde eine Republik. Unmittelbar nach dem 2.

Weltkrieg besuchte Elisabeth Isferding die Hebammenschule und machte sich als Hebamme selbstständig. In dieser Funktion wurde sie in Südlohn und Oeding bekannt. Für Elisabeth Isferding war die ausgeübte Tätigkeit die schönste, die man sich vorstellen konnte.

Mit ihrer ruhigen und besonnenen Art war sie vielen Müttern nach der Geburt Ratgeberin und leistete Hilfestellung jedweder Art. Dementsprechend beliebt und anerkannt war Elisabeth Isferding in der Bevölkerung. In seiner Heimatstadt war er als Lehrer tätig, bis er im Zweiten Weltkrieg zur Wehrmacht einberufen wurde.

Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft kam er mit seiner Familie nach Südlohn. Hier nahm er am 5. Oktober den Dienst an der Volksschule auf, zu deren Konrektor er am 1. Mai befördert wurde. Im März wurde Josef Klier aus dem aktiven Schuldiensts verabschiedet. Wenn ein Mensch über Jahre alt geworden ist, kann er auf ein Leben mit vielen Erfahrungen und Erlebnissen an Freude und Leid zurückblicken. Für Helene Knuth trifft das in ganz besonderer Weise zu. Ihnen wird zwei Kilometer weiter in einem Kötterhaus eine Bleibe zugewiesen.

Helene Knuth steht beispielhaft für eine ganze Generation der Vertriebenen, die ihre über alles geliebte Heimat verloren haben. Sie haben sich in eine für sie fremde Umgebung eingelebt und mitgewirkt am Wiederaufbau nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges. Der gebürtige Stadtlohner Gerhard Kloster war Friseurmeister und kam nach Südlohn, um sich hier mit einem Friseursalon niederzulassen.

Als zweites von fünf Kindern ist er auf dem Hof seiner Eltern in der Horst aufgewachsen. Diesen Beruf übte er mit dem Stolz eines erd- und heimat- verbundenen Menschen aus. Die Interessen von Heinrich Köhne waren vielseitig: Zeitlebens war der elterliche Hof sein Zuhause. Die Gastwirtschaft mit 2 Kegelbahnen entwickelte sich in den er Jahren zu einem Treffpunkt der Südlohner.

Das war die Zeit, als die Theken der Gaststätten am Sonntagmorgen von den Familienvätern noch in 3-er Reihen besetzt waren. Nach verschiedenen Stationen in Deutschland kam er als Bahnhofsvorstand nach Südlohn, hier wurde er zum Bahn-Obersekretär befördert. In der Bevölkerung war Wilhelm Krämer wegen seines ehrlichen und korrekten Wesens beliebt.

Bernhard Krüchting gehörte jahrzehntelang zu den angesehenen Bürgern der Gemeinde. Er war Teilnehmer des Zweiten Weltkrieges und kehrte aus der Kriegsgefangenschaft zurück. In der Nachkriegszeit organisierte er mit Pferd und Wagen die noch nicht staubfreie Müllabfuhr und betrieb eine Kohlen-und Briketthandlung. So war Bernhard Krüchting im ganzen Dorf bekannt. Später, als die Ölheizungen langsam aber sicher die Kohleöfen ersetzten, handelte er auch mit Öl.

Hausmeister erfüllen vielfältige Aufgaben rund um Gebäude und deren angegliederten Einrichtungen. Josef Krüchting nahm diese Aufgabe von bis an der katholischen Volksschule — der späteren St.

Vitus Grundschule — wahr. Der Aufgabenbereich eines Hausmeisters ist in besonderer Weise vielseitig und verantwortungsvoll. Praktisch-technische Arbeiten sind ebenso durchzuführen wie Gartenpflege und Bedienung der technischen Anlagen.

Josef Krüchting hat diese Aufgaben mit Leib und Seele erfüllt. Er war den Kindern und Jugendlichen zugewandt und oft genug auch Vertrauensperson. Von bis lebte der gebürtige Borkener Richard Langheim in Südlohn.

Er war kaufmännischer Angestellter der VEW. Richard Langheim hat sich durch seine Liebe zur Musik in Südlohn verdient gemacht. Vom Vater bekam er die erste semi-professionelle Ausbildung zum Pianisten. Richard Langheim war Mitglied des Kirchenchores St.

Vitus, Chorleiter und nebenamtlicher Organist. Hauptamtlicher Dirigent der Musikkapelle Südlohn war er von bis Auf seine Initiative hin wurde das erste Jugendorchester der Musikkapelle Südlohn gegründet und fanden die ersten professionellen Schallplattenaufnahmen statt.

Anfang der er Jahre war er Posthalter der Poststelle Südlohn. Diese Tätigkeit führte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand aus. Als talentierter Hobbymusiker und Alleinunterhalter begleitete er unzählige Feste und Feierlichkeiten. Bernhard Liesner absolvierte zunächst eine Schneider- und Weberlehre.

Nach dem Theologiestudium empfing er am März in Münster die Priesterweihe. Hier wirkte er in der Bauernschaft Rapen. Als Bernhard Liesner verabschiedet wurde, sagte er: In ganz Rapen war er beliebt und geachtet, ein Südlohner ist er trotzdem geblieben.

Als Prokurist hatte er Mitverantwortung und nahm so teil am Aufbau und an der Entwicklung des Unternehmens, in dem viele Südlohner Lohn und Brot fanden. Franz Liesner war eine geachtete Persönlichkeit und über seine beruflichen Verpflichtungen hinaus im Kuratorium des Henricus-Hospitals und in der Amtsvertretung Stadtlohn aktiv.

Nach seinen Studium an der pädagogischen Akademie in Essen trat er seine erste Lehrerstelle in Raesfeld an. Von bis leitete er als erster Rektor die Roncalli-Hauptschule in Südlohn. Ferdinand Lövelt — wer kannte ihn nicht? Als Gastwirt baute er in den er und er Jahren die bestehende Gaststätte zu einem modern geführten Betrieb aus — mit Hotelzimmern, Veranstaltungssaal und Kegelbahnen.

Legendär sind die abendlichen Knobelrunden an Ferdis Theke. Das Elternhaus von Josef Markötter stand in der Doornte. Im Mai hält er eine Predigt über das allumfassende Liebesgebot. Juni wird er aufgrund seiner Predigt von der Geheimen Staatspolizei Gestapo verhaftet.

Januar bringt man ihn mit einem Gefangenentransport nach Sachsenhausen, im September wird er nach Dachau überführt. Juni ist er aufgrund der Entbehrungen gestorben. Anton Meimberg war gebürtiger Münsteraner, kam er als junger Arzt nach Südlohn.

Das Dorf wurde ihm zur zweiten Heimat. Meimberg wirkte 30 Jahre lang in Südlohn. Sein fachliches Können und seine Opferbereitschaft für die Kranken haben ihn die Achtung aller Südlohner erfahren lassen.

Auch sein Wirken als Sportarzt war vorbildlich. Die Mitglieder des SC trauerten um ihn, der so viele von ihnen mit Sportverletzungen behandelte. Nach seinem Tod wurde die Praxis weitergeführt von seinem Schwiegersohn Dr. Bernhard Vedder starb Thomas Vedder führt die Praxis in der dritten Generation weiter. Als Metzgergeselle folgten Arbeitsstellen in Stadtlohn und Bottrop. Viele Familien bewirtschafteten für die Eigenversorgung einen Nutzgarten, oft in Verbindung mit der Haltung eines Schweines und einer Hühnerschar.

Anton Meinert führte Hausschlachtungen durch und war in dieser Funktion ein anerkannter und gern gesehener Fachmann. Mit Fachwissen und Humor hat er die Tätigkeit des Hausschlachters bis ausgeübt. Dabei ist den Besuchern nicht klar, dass ohne den Einsatz von Bernhard Menke dieses Wahrzeichen nicht mehr existieren würde. Bernhard Menke erlernte den Beruf des Müllers. Überlegungen zum Abbruch der Mühle wurden verworfen, stattdessen investierte Bernhard Menke in die heute noch vorhandene funktionsfähige Mühlentechnik.

Die seit unter Denkmalschutz gestellte Mühle ist ein bedeutendes Beispiel der Arbeits- und Produkti-onsverhältnisse des Der gebürtig aus Vreden stammende Bernhard Meyer war Tischlermeister. Schon trat er in die Freiwillige Feuerwehr Vreden ein. Von bis war er aktives Mitglied der Feuerwehr Südlohn. August Möllering wurde in Neuenkirchen bei Rheine geboren. Die Priesterweihe empfing er am Mai im Dom zu Münster. Als kriegsversehrter Priester kam er nach Südlohn und war Pfarrer von St.

In den 15 Jahren seines Wirkens hat er deutliche Spuren hinterlassen. Auf sein Betreiben wurden 44 Erbpachtgrundstücke im Hagerkamp zur Verfügung gestellt, die schnell bebaut wurden. Ein ganz neues Viertel ist entstanden. Beerdigt ist Pastor Möllering auf dem Südlohner Friedhof.

Südlohn war ihm zur zweiten Heimat geworden. Alois Nagel war das vierte von neun Kindern. Nach Arbeits- und Wehrdienst kehrte er im August aus der Gefangenschaft zurück und begann mit dem Wiederaufbau des elterlichen Gasthauses.

Verheiratet war er mit Elisabeth Nagel geb. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor. Wilhelm Neuer wurde in Münster geboren. Nach seiner Entlassung kam Wilhelm Neuer am Hier erfolgte die Ernennung zum Konrektor. Wilhelm Neuer war der Jugend zugewandt wie kein zweiter. Lehrbetrieb war die Südlohner Bäckerei Bomkamp-Tenk. Hier bot sich ihm in der gleichzeitig betriebenen Gaststätte die Gelegenheit, sich in die Kunst des Kochens einweihen zu lassen.

Das war seine Leidenschaft. Bernhard Niehaus ist als 5. Heisterborg, in Südlohn geboren. Nach seiner Ausbildung zum Schuster diente er im 1. Weltkrieg auf einem Kriegsschiff der Marine und wurde nochmals am Anfang des 2. Er wurde aber aufgrund seines Alters und als mehrfacher Vater vom Kriegsdienst befreit.

Er wurde als 6. Er war zeitlebens gesellschaftlich engagiert: Der Kaufmann Leo Niehoff übernahm in den er Jahren das hohe Giebelhaus am Marktplatz, welches die Bombardierung überstanden hatte. Es wurde abgerissen, um einem modernen Geschäftshaus Platz zu machen. Leo Niehoff betrieb Jahrzehnte lang zusammen mit seiner Ehefrau Bernhardine ein Lebensmittelgeschäft. Im Jahre kam er nach Südlohn, um einen Buchdruckereibetrieb aufzubauen.

Aus kleinsten Anfängen heraus hat sich die Firma zu einem modernen graphischen Betrieb entwickelt. Günther Oing lernte den Beruf des Schriftsetzers und legte die Meisterprüfung ab.

Hier entstand ein moderner graphischer Be-trieb, der spezialisiert ist auf Akzidenzdrucksachen von der privaten Einladungskarte bis hin zu umfangreichen Produktkatalogen. Er formte den Klangkörper zu einem Spitzenkorps. Erst , als er schon 82 Jahre alt war, übergab er seinem Nachfolger den Dirigentenstab.

Hier übernahm er die Bahnhofsgaststätte und eröffnete später ein Geschäft für Landprodukte. Franz Osterholt war Mitbegründer des Heimatvereins Südlohn. Ebenfalls war er Schriftführer und Vorstandsmitglied des Allgemeinen Bürgerschützenvereins. Schulten — als Textilkaufmann zu arbei-ten.

In dieser Funktion bereiste er überwiegend den süddeutschen Raum bis er im Jahre in Ruhestand ging. Gleichzeitig übernahm er das Zweiradgeschäft des verstorbenen Paul Meihs. Mit dem Vertriebenentreck landete er zunächst in Visbek im Oldenburger Münsterland, um dann im Jahre in Südlohn sesshaft zu werden und eine neue Existenz aufzubauen. In diesem Haus wurde seit eine Gaststätte betrieben. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. Als Südlohner Kommunalpolitiker genoss er hohes Ansehen.

Als Anerkennung für seine Tätigkeiten wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Er war Leiter des Cecilienkirchenchores und gründete den Kinderchor und später den ersten Frauenchor. Unvergessen sind seine musikalischen Darbietungen in der Kirche, sowohl an der Orgel als auch von den Chören, deren Dirigent er war. Auch über sein Rentenalter hinaus hat er sich als Organist in den Dienst der Kirche gestellt. Der gelernte Maschinenbauermeister Alfred Robers machte sich im August selbstständig mit einer Werkstatt für Schmiedearbeiten.

Seine Kreativität kam ihm beim Entwerfen und bei der Entwicklung von Kunstschmiedeprodukten zugute. Das Unternehmen entwickelte sich positiv und war bekannt für anspruchsvolle Produkte des Schmiedehandwerks. Sohn Alexander — Meister im Schmiedehandwerk — übernahm das Unternehmen Die Referenzliste des Unternehmens ist beeindruckend: Er arbeitete 8 Jahre im elterlichen Bierverlag und bewirtschaftete die kleine Landwirtschaft, bevor er eine Lehre zum Maurer abschloss.

Heute wird das Unternehmen vom ehemaligen Mitarbeiter Jürgen Schücker geführt. August Robers war verheiratet mit Maria Robers, geb. Sparwel, die am Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Bernhard Robers übernahm das Geschäft im Jahre Neben seinem beruflichen Engagement war Bernhard Robers dem Schützenwesen und der Südlohner Bevölkerung eng verbunden. Der Ursprung des heutigen Unternehmens Gebr. Beide hatten das Holzschuhmacherhandwerk erlernt und gründeten die Firma Gebrüder Robers als Holzschuh-fabrik.

Die Werkstatt befand sich im Mühlenkamp Nach dem Zweiten Welt-krieg wurden zusätzlich Holzhandel und ein Sägewerk betrieben. Ab wurde der Betrieb von Gerhard Robers geleitet. Auch die vierte Generation ist bereits im Geschäft tätig. Gerhard Robers war verheiratet mit Angela Robers geb. Hemmer, aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Josef Robers heiratete Anette Robers, geb. Aus der Ehe gingen 4 Kinder hervor. Seine Aktivitäten waren allumfassend: Von bis war er Mitglied des Rates der Gemeinde Südlohn.

Bilder von Joseph Robers sind an prominenter Stelle weltweit auf allen Kontinenten zu sehen: Hartwig im Fachbereich Design. In Einzelausstellungen hat der Künstler seine Arbeiten u. Ferdinand Röttger wurde in Südlohn geboren. Bei der Bombardierung Südlohns wurde es völlig zerstört. Unter den neun Toten im Hause waren seine Ehefrau und seine Tochter. Zuvor waren bereits zwei Söhne im Kriege gefallen. Bei seiner Verabschiedung als Geschäftsführer wurde er mit der goldenen Ehrennadel des Raiffeisen-Verbandes ausgezeichnet.

Hohes Ansehen genoss Ferdinand Röttger auch wegen seiner aktiven Tätigkeit im Bürgerschützenverein und in der Feuerwehr. Heinz Röttger wurde in Südlohn als 7. Nachdem seine älteren Brüder den Zweiten Weltkrieg Krieg nicht überlebt hatten, begann er am Ende des Krieges eine kaufmännische Ausbildung, um die Nachfolge seines Vaters bei der Bäuerlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft Südlohn-Oeding in dritter Generation anzutreten.

So war er Schützenkönig beim 1. Junggesellenschützenfest nach dem Kriege im Jahre Nach dem Besuch der Volksschule und der Landwirt-schaftsschule in Vreden übernahm er von seinen Eltern Bernhard und Josefine Röttger den Hof, den er bis bewirtschaftete. Heinz Röttger engagierte sich im Mühlenkamp und in Südlohn: Vitus Schützenverein e. Er verfügte über acht Oldtimer-Trecker, die er mit seinem Sohn Bernd in aufwändiger Arbeit liebevoll restau-rierte und pflegte. Aus der geschlossenen Ehe gingen drei Kinder hervor.

Mai kam der Lehrer Franz Rüther nach Südlohn. Neben der Wissensvermittlung in schwierigen Zeiten war sein Hauptverdienst, das vorhandene Schuleigentum nach dem Fliegerangriff des März zu bergen. Unter seiner Leitung begannen die älteren Schüler mit den Aufräumarbeiten. Franz Rüther schied wegen angeschlagener Gesundheit aus dem Schuldienst aus und hat sich zurückgezogen in seinen Heimatort Höxter an der Weser.

Als Maschinenbauingenieur gründete er mit seiner Ehefrau Franziska im Mühlenkamp in einem angemieteten Schuppen eine Handlung für Landmaschinen mit Reparaturwerkstatt. Verstärkt wurden Stahlkonstruktionen für den Hallenbau hergestellt. Die Söhne Gregor und Berthold Schmeing traten in das Unternehmen ein und entwickelten es weiter zu einem erfolgreichen Unternehmen mit drei Säulen: Schmeing Stahlbau, Landtechnik und Werkmarkt.

Er gehörte als Busfahrer zum Team, das die erste Fahrt nach Mellau unternahm. Gerhard Schmeing war bekannt für seinen Humor und immer zu einem Pröötken bereit. Er konnte mit Begeisterung singen, kannte unzählige, auch plattdeutsche Lieder und begleitete diese gern mit seinem Trecksack. Ab den 60er Jahren leitete Gerhard Schmeing mehr als ein Jahrzehnt lang als Sitzungspräsident den beliebten Kappenball der Kolpingfamilie. Er war vor allem der Kirchengemeinde eng verbunden.

Die Meisterprüfung absolvierte er in Bielefeld. Im Zweiten Weltkrieg war er im Fronteinsatz, wurde in Stalingrad verletzt und vor der Einkesselung ausgeflogen. Nach dem Kriege übernahm er das von seinem Vater gegründete Baugeschäft und baute dies in der Folgezeit erfolgreich aus.

Johann Schmeing war begeisterter Sportler, er spielte in den Gründerjahren in der 1. Aus der geschlossenen Ehe mit Josefine Schmeing geb. Bennemann gingen sieben Töchter hervor. Geboren wurde Wilhelm Wehning als 6. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er in Vreden eine landwirtschaftliche Ausbildung.

Copyright © 2017 · All Rights Reserved · Maine Council of Churches