Aktien: Warum junge Menschen an der Börse investieren sollten


Ja, das kam z. Das Haus ist heute-trotz Wartungsstau- in etwa mindestens Euro wert. Was soll da jetzt wie umgekehrt sein? Dank Immoscout24 lassen sich die Preise für jede x-beliebige Wohnlage ja bequem ermitteln.

Irrtum #2 – Bevor man für viel Geld mietet, kann man besser was Eigenes abbezahlen


Sogesehen kannst du es vieleicht über diesen Weg besser nachvollziehen. Ich hoffe das ich im Ansatz dir helfen konnte deine Frage zu beantworten. Ich empfehle dir u. Wünsche dir einen entspannten Donnerstag. Wir haben gebraucht gekauft, auf dem Land. Platz war für 3 Kinderzimmer, die Anschaffung wurde mit der Eigenheimzulage von 8 x DM erleichtert. Später war da auch noch Platz für den Start eines Gewerbes ohne gleich Räume dafür mieten zu müssen , das dann wiederum dazu führte dass der Kredit nach 11 Jahren getilgt war.

Mittlerweile ziehen die Kinder aus, da wird dann ein weiteres Gästezimmer und ein Raum für Sport eingerichtet. Eigentum muss man wollen und entsprechend nutzen, das ist nicht ausschliesslich eine finanzielle Frage.

Mit Interesse verfolge ich schon seit einiger Zeit eure Diskussion: Mir ist klar, dass sich in den letzten 30 Jahren die Möglichkeiten des Privatanlegers gravierend verändert haben es gab damals keine Direktbanken oder ETFs und man nicht unbedingt die Erfahrung, die ich gemacht habe, auf die Zukunft projezieren kann.

Da ich immer über alle Kosten und auch Einsparungen Buch geführt habe, habe ich mich hingesetzt und versucht eine Bilanz zu ziehen. Damals gab es noch keinen Euro, der besseren Übersicht halber habe ich alle Beträge in Euro umgerechnet und zur besseren Lesbarkeit auf volle er gerundet.

Mein Fazit aus dieser Bilanz ist: Für mich hat sich die Investition in Wohneigentum mehr als gelohnt, inwieweit sie auf andere übertragbar ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Hier die konkreten Zahlen: Kaufpreis des Reihenhauses Gesamtkosten des Hauses Demgegenüber stehen folgende Einsparungen: Vor dem Bezug des erworbenen Hausen wohnte ich ebenfalls in einem Reihenhaus und bezahlte zuletzt umgerechnet ca.

Lohnt sich die Anschaffung einer eigengenutzten Immobilie, wenn die Monatsbelastung um fast das 3-fache steigt? Ist es wirtschaftlicher den Differenzbetrag anzulegen?

Aus einem Bauchgefühl heraus habe ich mich dann für den Kauf des Hauses entschieden und kann im nachhinein folgende Rechnung machen:. Ich wählte ein Finanzierungskonzept das auf folgenden 4 Säulen basierte zur damaligen Zeit gängig: Belastung unter die letzten 4 Jahre 3. Welche Alternative hätte ich damals gehabt? Ich hätte die Mehrkosten der monatlichen Belastung gegenüber der Miete langfristig anlegen können.

Deshalb beschränkte sich damals mein Finanzanlage-Horizont auf folgende Produkte: Aktionär hatte ich noch keine Ahnung — ab klassische Fondsparpläne, wie sie von Bankberatern empfohlen wurden sehr teuer.

Mit diesen Kapitalanlagen habe ich im Durschnitt über ca. Von Dieser Rendite müsste ich jetzt auch ausgehen, wenn ich die Alternative zum Hauserwerb betrachte: Über 16 Jahre hätte ich monatliche Sparraten von dann insgesamt Miete hätte ich weiter bis zu meinem Lebensende gezahlt. Mit dem Kauf des Hauses habe ich als Kapital das Haus ca. Allerdings fallen weiterhin Unterhaltskosten an. Die Finanzierungspläne heute sind natürlich heute völlig anders als vor 30 Jahren sowohl bei den Zinsen als auch bei den Produkten , deshalb muss sich jeder, der vor so einer Entscheidung steht, sein Finanzierungskonzept genau durchrechnen.

Die Entscheidung eine eigengenutzte Immobilie zu kaufen oder zu mieten ist aber sehr individuell und kann bei jedem anders aussehen.

Da hast du dir aber richtig Zeit genommen, oder? Das ist ja fast ein eigener Blog-Artikel ;-. In deinem Artikel muesstest du ja diese Verstehe nicht wie dies uebersehen werden konnte??? Warum für Immobilien keine Wertsteigerung, die über den Inflationsausgleich hinausgeht, angenommen werden sollte, habe ich im zweiten Teil des Artikels ausführlich erklärt. Hallo Holger, vielen Dank für den sehr ausführlichen, interessanten und mit Beispielen bestückten Artikel. Ich bin eher jemand, der als Mieter durchs Leben geht.

Dadurch habe ich mehr Flexibilität heute hier, morgen dort , weniger Stress Vermieter kümmert sich um vieles und keine Bürokratie. Er führt auf eine Seite. Ich finde es durchaus erstrebenswert im Alter mietfrei zu wohnen! Nicht umsonst ist die Immobilie eine der tragenden Säulen unserer Altersvorsorge. Geht man von einer jährlichen Einkommenssteigerung aus, die parallel zur Inflationsrate verläuft, kann der Mieter den realen monatlich Anlagebetrag konstant halten.

Natürlich hast Du recht: Eine Lohnsteigerung führt dazu, dass der Mieter auch höhere Mieten zahlen und damit ggf. Der Käufer kann diese Lohnsteigerung aber natürlich ebenfalls sinnvoll verwenden, indem er sondertilgt oder parallel auch Geld anspart.

Wie in einem anderen Blogeintrag schon ausgiebig ausdiskutiert https: Und so rechnet sich jeder die Welt schön. Eins dieser Risiken beleuchtet V. Ob die Lohnsteigerungen des Hauskäufers allerdings in Sondertilgungen münden, dürfte genauso unsicher sein wie das Vorhaben des Mieters, seinen monatlichen Anlagebetrag inflationsbereinigt konstant zu halten.

Es wird gerne viel an, um- und eingebaut und damit Geld für Dinge ausgegeben, die Mietern nicht einfallen dürften…. Hm, es kommt halt immer auf die jeweilige Gegend und die Umstände an, wir haben vor 2 Jahren günstig ein Haus gekauft nördl. Ruhrgebiet und es ist mit der gesparten Miete in insgesamt Jahren abbezahlt, bin dann Ende 40 und kann voraussichtlich bis ans Lebensende Miete sparen.

Es gibt halt so Faustformeln: Also untern den Voraussetzungen würd ich in Düsseldorf auch nix kaufen. Was viele vernachlässigen ist, dass auch Mieter Instandhaltungskosten tragen.

Auch wenn nicht alle Kosten direkt umgelegt werden können, steigt halt die Miete, denn der Vermieter wird niemals ein Minsgeschäft aus seiner Immobilie machen. Klar, dass man in seinem Eigenheim auf höhere Standarts setzt und meist auch höhere Ausgaben hat Garten, Renovierungen, etc.

Ich finde dein Artikel schreckt schon etwas vor dem Kauf ab, aber auch nur, sofern man nichts angespart hat. Mit ein wenig Eigenkapital sieht die Sache schon etwas anders aus.

Wie im Artikel beschrieben, sind einfach zu viele Mythen und Unwahrheiten im Umlauf, die leider kaum hinterfragt werden. Ist richtig und wurde auch schon diskutiert: Wenn Mieten so attraktiv ist, findet sich doch schnell ein Mieter, von dessen Miete die Rate dann gezahlt wird und der Eigenheimbesitzer sich eine beliebiges Mietobjekt suchen kann. Der Differenzbetrag ist dann quasi zusätzlicher Zwangssparbetrag zur eigentlichen Tilgung. Ohne es in Zahlenbeispielen zu belegen, wird auch der Vermieter eine gewisse Rendite aus der vermieteten Immobilie erwarten und sämtliche Instandhaltungskosten etc.

Auch dieses Argument ist nicht so einseitig, wie von Dir dargestellt. Der Vergleich lautet wie folgt: Der Wert und die Kosten der Immobilie sind gleich, egal ob diese vermietet oder selbst bewohnt ist. Der Mieter zahlt zusätzlich die Rendite des Vermieters, der Vermieter bzw.

Eigenheimbesitzer zahlt im Gegensatz zum Mieter den Zins an die Bank. Der Zins endet aber nachdem die Schulden abbezahlt wurden, die Renditerwartung an das Objekt allerdings nicht! Es ist genauso wie Leasing für Autos. Trotzdem bleibt direktes materiales Eigentum halt Eigentum. Oder andere Anlageformen wo man typischerweise Anteile erwirbt.

Und genau das ist Dein Argument, mit Geldanlage indirekt an materiellen Gütern zu partizipieren. Nur sind diese materiellen Güter bei Optionen und Co. Noch dazu kommt eben das vorhin erwähnte Emittentenrisiko bei eben von Dir erwähnten ETF oder sonstigen Anlageprodukten. Über die Jahre würde durch die Inflation sich die höhere Zinszahlung relativieren und natürlich ist die monatliche Belastung nicht so hoch. Wie stehst du zu dieser Aussage?

Wir haben übrigens gekauft, weil wir einfach keine Lust mehr haben, alle Jahre wegen Eigenbedarf umziehen zu müssen.

Wir haben allerdings auch gekauft, als die Kaufpreise noch niedrig waren und die Zinsen auch. Und es gab ein hohes Eigenkapital. Aus meiner Sicht ist das keine gute Idee! Hallo Doro, solche pauschalen Aussagen sind natürlich wenig Wert. Es gibt ganz unterschiedliche Formen der Finanzierung.

Beim häufig genutzten Annuitätendarlehen ist gerade in der Anfangsphase eine hohe Tilgungsquote sinnvoll. Wer seine optimale Tilgung berechnen will, muss also zunächst den Zusammenhang zwischen Zins, Tilgung und Annuität verstehen.

In Summe ist aber auch hier im besten Fall beides möglich. Für mich ist das Eigenheim bei der Berechnung der Altersvorsorge nur einer von mehreren Posten. Momentan gewichte ich stark in Richtung Tilgung.

Daher war es die beste Entscheidung meines Partners und mir nur dann ein Haus zu kaufen, wenn wir dieses selbst und ohne Bank finanzieren können. Was uns — bis auf Allerdings haben wir den Betrag nach 8 Jahren gänzlich zurückbezahlt und leben jetzt mit 40 und 43 Jahren und als Vertreter des Mittelstands in einer Doppelhaushälfte, die uns pro Person nicht mehr als Euro im Monat kostet.

Ich habe mich finanziell noch nie so frei gefühlt, wie ab dem Zeitpunkt, wo wir ins Haus gezogen sind. Davor war die Zeit des Sparens, jetzt ist die Zeit der Unbeschwertheit.

Und der anhaltende Vermögensaufbau geht leicht von der Hand, da keine Belastungen da sind. Hi, danke für deinen tollen artikel! Abet kann es sein, dass du in deiner beispielrechnung keine mieterhöhungen einkalkuliert hast?

Nach 20 jahren dürfte die miete von auf gestiegen sein, während die kosten für das eigenheim bei geblieben sind. Wie ich bereits geschrieben haben, nur leider wurde auf meinen Beitrag in keinster Weise eingegangen. Die Kosten einer Immobilie und der Wert sind absolut gleich, egal ob diese ein Mietobjekt oder ein Eigenheim ist. Wenn Mieten nun vorteilhafter wäre, so wäre eine Immobilieninvestition mit Rendite durch Vermietung, abgesehen von der Wertsteigerung, immer negativ.

Man darf natürlich nicht vergessen, dass man als Mieter auch immer wegen Eigenbedarf rausgesetzt werden kann und man z. Und dieser Luxus kostet den eben auch etwas mehr — so sehe ich das.

Sehr schöner Artikel, die Nachteile beim Liegenschaften kaufen werden wirklich sehr ausführlich beschrieben. Auch wenn es teilweise beim Renditeobjekt recht einseitig beschrieben wird, finde ich die grundsätzliche Aussage auch falsch, dass sich der Kauf von Renditeobjekte immer lohnt.

Hier wird wie auf vielen Seiten eine selbstgefällige Meinung postuliert. Das ganze mit einem in Zahlen: Die Zahlen sind für mich nicht nachvollziehbar und die meisten Menschen in Deutschland wohnen auch nicht in Düsseldorf. Die Rechnung sieht nur für das erste Jahr so aus, die Folgejahre mit Mieterhöhungen! Es darf gerne jeder glauben, woran er will. Die einen mögen Aktien, die anderen eben Immobilien. Vermögen lässt sich mit beiden Anlageklassen bilden. Wenn ich nach 25 Jahren abbezahlt habe und dann die Immobilie verkaufe und wieder auf Miete gehe habe ich einen besseren Schnitt gemacht als Jemand der nur auf Miete gewesen währe!

Also Lieber zu miete wohnen, sich was im Leben gönnen-kaufen worauf man Lust hat- reisen in anderen Länder usw. Hallo Holger, wie verhaelt es sich, wenn ich mein Eigenheim bar bezahle?

Was die Kosten in die Hoehe treibt sind die Zinsen der Bank, richtig? Damit erhöht sich natürlich deine Nettorendite, das ist richtig. Ich halte die Gegenrechnung von Miete und Kauf für nicht ganz fertig gedacht. Danach zahlt man logischerweise deutlich weniger als der Mieter ….

Dafür verfügt der Mieter aber auch über mehr Kapital. Vorausgesetzt er hat gespart und seine Ersparnisse vernünftig angelegt.

Deine Argumentation ist nachvollziehbar, aber nicht für jeden treffend. Wir bewohnen eine Eigentumswohnung und haben uns dafür zinsfrei Familie Diese zahlen wir noch ca. Mit 40 Jahren haben wir noch die Nebenkosten zu tragen. Wir sind damit zufrieden. Ich lese sie seit langem schon sehr aufmerksam und gerne durch.

Beispiel kann ich folgenden Punkt nicht ganz nachvollziehen, da m. Denn die Inflation sorgt beim Mieter für höhere Mieten, d.

Nicht so beim Käufer! Denn der monatlichen Belastung von ,-, welche bei dieser vorgegebenen Bindungsdauer gleich bleicht steht doch ein der Inflation entsprechendes Steigen der Einkommen genau wie beim Mieter in diesem Zeitraum gegenüber oder? Für die Familien, die das Geld genug haben, so dass sie nicht übermässig sparen müssen, auch wenn sie Haus kaufen, haben die Kinder jetzt schön, und später auch schön.

Aber für die andere, die über das Mass hinaussparen müssen, so dass sie freiwillig mit Hartz4 level leben, aber im Haus, Wohnen ist ein Aspekt des Lebens , haben die Kinder evtl.

Und später bedeutet in der Regel auch wenn sie 50 oder gar älter sind. Ist es dann definitiv von weniger Bedeutung, dass die Kinder jetzt schön haben oder haben sie schon schön, nur weil sie im Haus leben? Was Lernen und Erfahrung betrifft, kann man unwiederruflich was verpassen.

Also ich finde, wenn man als Eltern ein Haus kaufen will, dann bitte nicht damit, weil man möchte, dass die Kinder später besser haben. Hallo ich bin 52 alleinstehend und habe ca. Ich würde mich über deine Beratung freuen. Handwerklich begabte eher weniger. Bei den meisten Deutschen ist es eine negative Rendite, da das Geld auf der Bank liegt. Weiterhin um Zinskosten zu sparen nutzt man Sondertilgungen. Hallo, ich finde die Seite sehr informativ.

Meine Kreditrate und Nebenkosten war durch vorhandenes Eigenkapital niedriger als die Miete der Nachbarschaft. Der Verkauf war nötig geworden da die Wohnung für eine Familie zu klein geworden war. Der Kaufpreis war sehr genau die Hälfte vom Preis in der Stadt.

Die Kilometer haben sich aber von 8km auf 22km verändert. Das Land wird zur Zeit schlechter gemacht als es ist. Die andere Wohneinheit 73qm haben wir vermietet.

Unsere Mieter haben wir immer im Freundeskreis gefunden da die Miete im Vergleich günstig ist wir sind keine Abzocker aber zu verschenken haben wir auch nichts.

Durch die extrem niedrige Belastung die wir haben dank niedrige Tilgung und Mieteinnahme können wir super gut leben. Was ich sagen will Eigenheim und Geld höher verzinst anlegen schliesst sich nicht zwangsläufig aus.

Gerade jetzt wo die Zinsen niedrig sind hört man immer wieder die Tilgung sollte höher sein oder gar Volltilgerprodukte werden verkauft.

Nie war es so einfach Schulden zu machen und gleichzeitig das Geld arbeiten zu lassen. Natürlich ist das Spekulativ aber beim Mieter geht man ja auch davon aus das die Rechnung aufgeht. Sind unsere Kinder selber einmal Erwachsen können wir sogar 2 Wohneinheiten vermieten. Wenn der jüngste 18 ist bin ich 53 meine Frau 43 dann ist das Leben super locker. Der Gewinn liegt im Einkaufspreis der jeweiligen Immobilie ;-. Mir ist ein Tippfehler unterlaufen wir sind natürlich schuldenfrei nicht In der Rechnung fehlt natürlich mein Eigenkapital dass ich ohne Haus zb.

Ich bin aber kein Freund Geldanlagen komplett in eine Anlageform zu investieren. Letzteres überlege ich aktuell. Die Opportunitätskosten für die Börse würde ich damit ja auch verringern. Ich habe selbst Eigentum erworben, und zwar ohne Eigenkapital Ja, genau so wie es nicht empfohlen wird.

Allerdings war das vor der Krise und die Wohnung für meinen Mann und mich ideal und preiswert. Die Kreditrückzahlung entspricht dem m2 Mietpreis in gleicher Lage. Jetzt geht deine Argumentation von Selbstdisziplin für Anlage aus. Warum gilt das in deinem Beispiel nur für den Mieter? Ich könnte mir doch auch als Eigentümer diese Selbstdisziplin aneignen und in Aktien anlegen, wenn ich wollte?

Ich denke rechnerisch kommt es zu sehr auf den Einzelfall an. Sehr schöner Artikel, der die Diskussion einmal von der anderen Seite betrachtet. Auch wenn ich grundsätzlich mit den Punkten übereinstimme, so sind zwei nicht unerheblich Faktoren hier nicht berücksichtigt worden. Zum einen ist das die schon erwähnte Mietsteigerung. Allerdings reduziert sich inflationsbereinigt die Annuität des Kredites um die Inflationsrate. Zusammen mit der Immobilie sind das dann Der andere hier nicht betrachtete Aspekt ist die Steuer.

Denn die durch ein teilweise abbezahltes Haus ersparte Miete ist letztlich steuerfrei. Der Mieter muss dagegen seine Miete kontinuierlich aus dem bereits versteuerten Nettoeinkommen oder den der Kapitalertragssteuer unterstehenden Anlagen bestreiten.

Ein so hoher Aktienanteil auf das Gesamtvermögen ist aber aus Gründen der Risikostreuung nicht allgemein empfehlenswert. Alles in allem ändert sich auch durch diese beiden Punkte das Fazit nicht wesentlich — dass ein Immobilienkauf nicht in jedem Fall die bessere Alternative zum Mieten ist — aber es relativiert die vermeindlichen finanziellen Vorteile des Mieters doch deutlich.

Alle angesprochenen Aspekte sind in der Tat Schwächen bzw. Da will ich gar nichts beschönigen ;-. Die Geschäfte erhöhen natürlich ihre Preise auch und du bekommst für dein Einkommen noch genau so viel Butter, Brot und Klopapier wie 20 Jahre zuvor. Die Kreditbelastung sinkt also im Verhältnis zu deinem Einkommen — nur aufgrund der Inflation.

Zur Miete in einer Genossenschaftswohnung o. Ist man hier Mitglied der Genossenschaft ist man ja Miteigentümer und somit vor der Gefahr der Kündigung wg. Der Artikel berücksichtigt nicht, dass der Eigenheimbesitzer in 20 Jahren noch immer die EUR an die Bank zahlt, die Mietpreise jedoch in 20 Jahren wesentlich höher als heute sein werden. Zumindest dann wenn man sich so wie wir ein Eigenheim in Berlin Prenzlauer Berg kauft. Zudem steigt auch der Immobilienwert zumindest in unserer Lage.

Wer sich an der polnischen Grenze ein Haus kauft, desse Wert stagniert oder sinkt ist selber schuld. Hallo, sehr interessanter Artikel und Diskussion hier.

Aktuell habe ich genau das Problem — kaufen oder mieten. Natürlich bin ich auch der Meinung, dass man sich gut informieren muss. Was allerdings hier oft vergessen wird ist der nicht-finanzielle Aspekt.

Persönlich würde ich gerne in Zukunft in einem Haus wohnen, aber nicht weil es günstiger ist, sondern weil ich mein Haus so gestallten kann wie ich es will. Rein auf die Wohnräume, also 4 Zimmer qm, bezogen gibt es nicht viel Unterschiede. Aber die oben genannten Gründe machen ein Haus attraktiv. Für einen mag das Luxus sein — ja und nichts anderes ist ein Haus. Und man muss bereit sein je nach finzieller Situation für diesen Luxus mehr zu bezahlen als wenn man mietet.

Wer mit 4 Zimmer q, einem kleinen Keller und und Duplexparker zufrieden ist der kann die Renditefrage stellen — wer gerne einen kleinen Garten vor dem Haus, einen Keller Hobbyraum, Sauna, mehr Stauraum usw. Ich habe gleichzeitig mein Büro und Meetingraum im Haus und müsste in meiner Gegend für ein vergleichbares Haus minimum 1.

Lasst euch also nichts vormachen. Wozu braucht man qm Wohnfläche selbst bei einer 5köpfigen Familie? Und was machen sie, wenn alle 3 Kinder ausgezogen sind?

Und vergessen wird auch, dass man selber nicht jünger wird und die Ansprüche im höheren Alter eher kleiner werden gebaut wie die körperliche Aktivität wie Agilität, sprich die Gesundheit. Nun ja, auch wenn Immobilien im Laufe der Zeit vom Wert her sehr stark schwanken können haben selbstgenutzte Immobilien immer noch den ideellen Wert langfristig zu wissen wie und wo man lebt.

Mieten haben immer den faden Beigeschmack das sie steigen. Eine klug gerechneter Kauf lässt sich über die gesamte Laufzeit planen wenn man bereits beim Kauf an die Anschlussfinanzierung nach 10 oder 15 Jahren Zinsfestschreibung denkt. Solange sie dann jedoch noch bewohnbar ist und nicht verkauft werden soll ist das aber auch völlig wurscht.

Bei den ständigen Mietpreisexplosionen kann man ebenfalls schon heute kalkulieren wo diese hinführen werden. Bezahlbarer Mietraum in Ballungsgebieten wird ja durch Luxussanierungen immer knapper und so werden auch die Mieten in den Randlagen stetig mitwachsen.

So geht die Rechnung schon mal nicht auf wenn man mit Zahlen rechnet die davon ausgeht das die Mieten zukünftig so bleiben wie sie heute sind.

Andere Anlagen sehe ich als Kleinanleger eher sehr kritisch. Gewinne können aber nur dann erzielt werden werden wenn an anderer Stelle jemand anderes verliert. Und das sind immer die Kleinanleger, denn welcher Kleinanleger reagiert nicht panisch wenn sein Aktienpaket ins Tal rutscht. Steht man also vor der Wahl rate ich immer zur Immobilie da hier wenigstens am Ende noch ein Haufen Steine übrig bleibt. Bei Aktien sind es eventuell nur noch Tränen.

Die nächste Hausse steht erneut vor der Türe und längerfristig gesehen sicherlich mehr als eine Verdoppelung der Preise. Da werden dann die Immo Preise gewaltig in den Keller rauschen. Und man kann sich dann denken wer dann als Käufer auftreten wird. Das ist einfach nur Naiv. Viele verkennen auch einfach, dass die derzeitigen Baupreise wie auch Kaufpreise überzogen sind. Man kann sagen, dass die restlichen Zinsen darin bereits mit eingerechnet sind!

Da kann man es sich schön rechnen wie man will. Und was die Meisten zudem auh vergessen, Eigentum verpflichtet und der Grund auf dem das Häuschen steht, wird einem nie gehören Grundsteuer. Wo habt ihr eure Zahlen für die Rechnung her?? Die mangelnde Selbstdisziplin ist der punctus knacktus. Man könnte auch noch argumentieren, die Euro hat der Mieter bei steigenden Mieten nicht konstant über, wenn seine Einnahmen nicht analog steigen.

Ich mein wir sind seit letzter Woche bei 0-Prozent dank Draghi. Vielen Dank, für die sehr informative Seite: Meiner Meinung nach wird Wohneigentum künstlich schlecht gerechnet, auch wenn die grundsätzlichen Risiken sicher alle bestehen den Teil2 Punkte finde prima, lauter wichtige Fragen, wenn ich auch hier zu anderen Bewertungen komme.

Das passiert ständig im Artikel. Sinnvoller wäre es konsequent gleichartige Immobilen zu vergleichen. Bei uns kostet eine Im Artikel wird dies vermischt. Verursacht unnötige zu frühe Renovierungskosten oder zu späte Ersatzinvestitionen. Mit Kindern ist man in der Regel ab dem 5 Schuljahr bis zum Ende der Schullaufbahn ohnehin meist an eine Wohnregion gebunden. Ich möchte nicht nur von Banken und Versicherungen abhängig sein. Wenn man das Geld schnell braucht zahlt man schnell ordentlich drauf.

Also nur gute Lagen mit ordentlicher Bausubstanz kaufen und eher lange halten. Oder Finger weg bzw. Defizite , nicht vor ein paar Jahren Wohneigentum zugelegt hat dem ist wirklich nicht zu helfen. Das Haus ist heute-trotz Wartungsstau- in etwa mindestens Euro wert. Ich bin froh,dass meine Eltern das Haus gekauft haben…. Was bedeutet, dass das Haus heute weniger wert ist als vor 30 Jahren: Grundstück war vom Opa geschenkt.

Das Haus habe ich nun wegen nicht Vorhandensein eigener Nachkommen verkauft für Tausend. Sehr schöner Artikel, der auch meiner Betongoldüberzeugung ein paar Risse zugefügt hat. Aber als inzwischen dreimaliger Immobilienbesitzer und mehrfacher Mieter sowohl Wohnungen, als auch Häuser möchte ich aus leid- und freudvoller Erfahrung noch ein, zwei Bemerkungen zu dem Thema beisteuern.

Haus habe ich aus beruflichen Gründen mit gutem Gewinn, das 2. Haus ein paar Jahre später aus ebendiesem Grund mit schmerzlichem Verlust Vorfälligkeitsentschädigung verkauft.

Nach dieser Erfahrung wollte ich nie wieder ein Haus besitzen. Lieber flexibel sein und wenn etwas nicht funktioniert bzw. Punkt den ich beisteuern möchte: Was ist, wenn der Vermieter nicht reagiert? Einen Rechtsstreit deswegen vom Zaun zu brechen kommt häufig einer Kündigung des Mietverhältnisses gleich oder wollen Sie in einen Vermieter haben mit dem Sie nur noch über einen Anwalt kommunizieren?

Punkt der hier völlig ausser Acht gelassen wurde ist monetär nicht zu berechnen vielleicht der Grund warum er nicht erwähnt wurde? Ich lebe seit ca. Wir haben lange nach einem passenden und finanzierbaren Haus gesucht da die Grundvoraussetzung war, dass die finanzielle Belastung nicht höher sein sollte als die voher gezahlte Miete. Da meine Frau und ich vorher ein Einfamilienreihenhaus gemietet hatten haben wir auch vorher schon alle Nebenkosten Grundsteuer, Heizungswartung, Gebäudeversicherung usw.

Nur die Rücklagen für Reparaturen sind hinzugekommen. Unser Sohn zahlt etwas weniger als meine Frau und ich an die Bank zurück, da er wegen seines Alters länger zahlen kann und drückt seine Belastung somit noch unter das Niveau seiner alte Miete für eine Dreizimmerwohnung in der selben Stadt.

Er kommt so an eine Immobilie die er sich alleine nicht hätte leisten können und wir haben jemand im Haus der sich im Alter etwas um uns kümmern kann. Eine solche Konstellation unter Mietbedingungen zu finden dürfte sehr schwer, wenn nicht unmöglich sein. Nochmals ein dickes Lob an den Autor! Ich freue mich immer, wenn Leute in der Lage sind, sowohl die Vor- als auch die Nachteile eines Immobilien-Investments zu sehen ….

Ich finde den Artikel sehr gut gelungen. Kann man eigentlich in jedem Lehrbuch nachlesen, dass die Verteilung von Vermögen über unterschiedliche Assetklassen sinnvoll sein kann. Und da passt aus meiner Sicht nehmen meinetwegen Aktien, Anleihen, Gold und Rohstoffen auch die eigengenutzte Immobilie gut rein.

Risikostreuung ist in der Tat wichtig. Ich fürchte nur, dass dieser Aspekt bei den meisten Eigenheimkäufern als Erstes unter die Räder kommt. Nämlich dann, wenn die Finanzierung so gestaltet wird, dass neben Zins und Tilgung kein Geld mehr übrig bleibt, um noch in andere Anlageklassen investieren zu können. Das klingt für mich nach lebenslanger Abhängigkeit von der Bank und Altersarmut. Zu finanziellen Aspekten scheint hier alles gesagt, wem jedoch wegen Eigenbedarf mit drei Monaten Vorwarnzeit gekündigt wurde, der dürfte das Thema Eigenheim auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Ich finde diesen Blog sehr informativ, und er führt mir diverse Punkte vor Augen, die ich bisher nicht so eindringlich betrachtet habe. Eigentum zu erwerben hat für uns vor allen Dingen eine Gewichtung, ganz ausserhalb jedweder finanziellen Betrachtungen.

Wir kaufen ein altes Stadthaus in einer sehr schönen Stadt, in einer sehr guten Lage, mit ordentlicher Bausubstanz zu einem hohen Preis der aktuellen Marktlage geschuldet mit wenig Eigenkapital.

Unser einziger Pluspunkt wäre hier vielleicht der Beamtenstatus meiner Frau, und dass wir innerhalb der Finanzierungszeit ein nicht unerhebliches Erbe zu erwarten haben.

Insbesondere die zukünftigen Energiekosten. Zur Zeit mieten wir ein modernes Einfamilienhaus. Und zwar aus folgendem Grund: Seit 10 Jahren gucken wir nach Häusern in dieser Stadt mit diesem Charme, nun haben wir eines gefunden. Auch mit dem Wissen, dass wir selbst bei Renteneintritt noch eine Restschuld zu finanzieren haben wenn das Erbe nicht betrachtet wird.

Die Aufgabe, die mit dem Kauf dieser wunderschönen Bestandsimmobilie einhergeht, ist für uns kein Korsett, zwängt uns nicht ein. Bei uns sind es gerade diese Aufgaben, die uns erwarten das Haus in diesem Zustand zu erhalten, vielleicht sogar noch zu verschönern, etc… Aussichten, auf die wir uns unendlich freuen. Und der Grund ist so einfach wie unvernünftig: Hallo Carsten, das klingt ja fast wie bei uns ;-.

Dein Artikel war sehr lesenswert und euch noch viele entspannte und glückliche Stunden im Eigenheim. Ich habe genau bis zum 2. Satz gelesen und dann aufgehört. Wenn Du es mal schaffen solltest, das Haus das Du bewohnst nicht zu besitzen, lass es mich wissen. Das will ich sehen! Wenn man sich so eindringlich damit auseinandersetzt, den Kauf einer Immobilie zu kritisieren sollte man solche Grundbegriffe eigentlich kennen.

Super Beitrag, der sicher seine Berechtigung hat. Als Ergänzung zu diesem für alle die dennoch kaufen wollen oder gekauft haben, hier eine Erläuterung warum es gefährlich ist niedrig zu tilgen… http: Ich habe den Artikel mit Begeisterung gelesen. Den hier einfach nur die Installationsbereinigung anzusetzen wäre natürlich nicht sehr genau. Ihre Berechnung bezüglich der Immobilienfinanzierung mag korrekt sein.

Einfach mal als exemplarisches Beispiel, wir hatten für unsere Immobilienfinanzierung aus dem Januar einen eff. Und diese Zinsen sind zumindest für Käufer Moment gang und gebe.

In diesem Fall, unserem , sind es über Zugegeben, der Artikel ist schon einige Jahre älter. Wahrscheinlich sind wir hier nicht repräsentativ, weil wir in einem Ballungszentrum und in einen der beliebtesten Gegenden Europas gekauft haben.

Das man so natürlich nicht rechnen kann, ist uns klar, trotzdem ist es interessant und wir hatten ja auch über den emotionalen Aspekt gesprochen. Trotzdem vielen Dank für diesen Artikel, wir haben uns darin auch bei den emotionalen Beweggründen doch stellenweise immer wieder gefunden ….

Bitte entschuldigen Sie, ich hatte soeben eine Antwort zu Ihren guten Artikel verfasst ,leider sind mir einige Rechtschreibfehler unterlaufen, daich diktiert habe. Vielleicht könnten Sie aus Installationsbereinigung einfach Inflationsbereinigung machen.

Die Leser möchte ich um Entschuldigung bitten. Man stelle sich vor, jemand hätte vor der Euro-Einführung in Immobilien investiert. Er währe um einiges reicher. Leute die Geld gespart haben wurde quasi enteignet.

Das schlimme ist doch, die Sparer haben bis jetzt immer noch nicht kapiert, dass ihr Geld weniger Wert ist. Das war doch in der Geschichte immer so, oder? Ein Investitition in Immobilien oder Gold bzw. Silber macht am meisten Sinn. Man muss sich ein Eigeheim eben leisten können, wenn nicht, dann sollte man weiter Miete zahlen. Miete ist letztendlich auch ein Zins, den man eben zur Benutzung einer Immobilie an den Eigentümer entrichtet.

Klar kann man diesen auch dem Eigentümer anstatt der Bank bezahlen, sollte man aber nicht, wenn man es sich leisten kann. Bevor man anderen die Immobilie finanziert, sollte man es lieber selber tun. Die Kaltmiete Mietzins sollte eben etwa so hoch gewesen sein, wie der Darlehenszins, den man der Bank entrichtet. Dann klappt es auch mit dem Eigenheim. Immobilien sind ein generationenübergreifender Wert, Ihre Kinder werden es Ihnen danken, wenn auch Sie zum Berufsstart keine Miete zahlen müssen bzw.

Einen besseren Start zur Positionierung in das Leben gibt es aus finanzieller Sicht wohl kaum. Eine Generation muss sich eben zusammennehmen und sparsam sein, dann können die nachfolgenden davon profitieren. Mit dem virtuellen Geld auf der Bank scheint mir das Ganze etwas unsicherer zu sein, ein Knopfdruck als Reset und! So geschehen, als die Griechen Geld abheben wollten…. Genau richtig, damals hat ein tolles Haus um die So geht Enteignung, viel Glück an alle intelligenten Aktienkäufer.

Als Immobilienmakler möchte ich von Berufs wegen natürlich nicht alle Argumente die hier gemacht werden unterstützen z. Immobilien sind meiner Meinung nach wertvoll und Investitionswürdig, aber eine Kaufentscheidung muss nicht nur emotional, sondern auch nach möglichst objektiver Bewertung getroffen werden. Insgesamt ist die Entscheidung, wie man den risikoarmen Teil aufteilt, ziemlich bedeutungslos relativ zur Entscheidung, wie hoch die Aktienquote ausfallen soll.

Wurmt es hier eigentlich keinen, dass der Artikel an bestimmten Stellen faktisch falsch ist? Woher kommen dann die ganzen Fehlinformationen? Eines wird mir in dem Artikel nicht klar und, soweit ich es sehe, auch in den Kommentaren noch nicht thematisiert. Ich war bislang immer davon ausgegangen, dass die TER alle wesentlichen Kosten nach dem Kauf abdecken und entsprechend auch miteinander vergleichbar sind.

Wenn dem so wäre, sähen aber die Zahlen und Grafiken in obigem Artikel anders aus. Warum sehen wir diese Referenz real nicht? Oder gibt es eine andere Erklärung, die ich übersehe? CarstenP Deine Aussagen zu Anleihen scheinen meinen zu widersprechen. Aber sie entsprechen teilweise nicht der üblichen Anlagepraxis auf Basis des gesunden Menschenverstandes. Ja, das kam z. Bei und Jahresperioden gab es das dann nur noch in einem aus 25 bzw, aus über Perioden!

Meine Aussage wäre nur dann falsch, wenn ich mich explizit auf die dabei unüblichen totalen Renditen bezogen hätte, bei den es sich nach den Berechnungen deines verlinkten Artikel danke für Link wohl so verhalten soll, wie du schreibst. Dass ich mich auf die eher gebräuchliche jährliche Rendite beziehe, hätte ich also angeben sollen. Danke für deinen Hinweis. Sichere Staatsanleihen waren bisher ein guter Diversifikator für ein Aktienportfolio und haben in der Mischung zu höheren risikoadjustierten Renditen geführt, was nicht gleichbedeutend mit einer höheren Rendite ist.

Das habe ich deswegen, weil diese Korrelationen für die üblicherweise mit Bonds bezweckte Reduzierung mittelfristiger Volatilität am relevantesten ist und leider seit stark zugenommen hat und positiv ist. Ich werde die hier fehlenden Infos zukünftig gern angeben.

Vielen Dank für deinem Hinweis. Danke für die Ergänzungen, es ist natürlich schwierig der gängigen Anlagepraxis zu widersprechen, "man muss Aktien nur lang genug halten, dann macht man sicher Rendite". Nichtsdestotrotz halte ich Aktien auch für den wahrscheinlicheren Gewinner langfristig gegenüber Anleihen.

Doch entsprechend der persönlichen Risikotoleranz und für den Fall, dass man sich irrt, z. Bei synthetisch nachgebildeten ETFs ist hingegen die Swapgebühr zu berücksichtigen. Zudem fallen auch Steuern an und es können Erträge durch Wertpapierleihe erwirtschaftet werden.

Diese Kosten sind keinesfalls ETF-spezifisch. RK1-Anlagen habe ich keine mehr. Die habe ich komplett durch un-korreliertes, reines Alpha aus unterschiedlichsten aktiven Fonds ersetzt. Der Vorteil ist, dass ich damit ich eine ähnliche Reduzierung der Drawdowns erziele, aber ohne Reduzierung der Gesamtrendite im Vergleich zu reinen Aktienanlagen.

Das würde ich wohl ähnlich sehen, wenn ich keine höher rentierliche, unkorrelierte, reine Alpha-Anlagen zum Risikoausgleich hätte. Vorläufig sollte man dann am bestem Kurzläufer von Staaten höchster Bonität nehmen. Wobei die letzt Finanzkrise gezeigt hat, dass die Ratingagenturen auch nur aus fehlbaren Menschen bestehen, gerade bei der hochkomplexen, dynamischen Risikoeinschätzung. Wenn man Taleb hört und liest, wandelt sich die Einstellung zu Risiken. Denn Hedgefonds sind nicht systemrelevant und werden nicht gerettet, wenn's schief läuft.

Daher gilt für die: Ich kann dein Argument zwar verstehen, bin da aber eher skeptisch, dass alternative Investments dieses Versprechen längerfristig und in den nächsten Krisen einhalten können, es ist nicht garantiert.

In der Vergangenheit wurden ähnliche Versprechen z. Wohingegen langlaufende Staatsanleihen weiterhin sehr gut als Diversifikator funktioniert haben: Gleichwohl bleibt das Problem bei all diesen unkorrelierten Assets mit vergleichbarer Renditeerwartung aber, dass sie selbst riskant sind und im Falle eines unerwarteten Liquiditätsbedarfs evtl. Und wie Hedgefonds und sonstige aktive Fonds mit ihren Alpha-Versprechen scheitern können, kann man nur spekulieren, aber passiert ist das alles schon mal, siehe z.

Long Term Capital Management. Das muss halt jeder mit seiner persönlichen Risikotoleranz in Einklang bringen.

Talebs schwarze Schwäne unterstützen übrigens auch die Sichtweise, dass der weit verbreitete Glaube, dass die Aktienanlage mit längerem Zeithorizont ein immer sichereres Ding wird, ein Trugschluss sein könnte. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von einem sehr unwahrscheinlichen Ereignis schwarzer Schwan steigt nämlich an je länger der Betrachtungszeitraum ist. Das ist deren Hauptvorteil, dass die nichts garantieren und versprechen, wie bei Aktien auch.

Dadurch wird bislang eine nicht genau vorherzusagende statistische Hedging-Wirkung renditekostenfrei erzielt. Die ist jedoch umso gesicherter, je mehr man mit unterschiedlichsten Alpha-Fonds diversifiziert. Die allgemeine Skepsis gegen schwer zu verstehendes Alpha hilft dabei sogar, da sie dadurch viel seltener overcrowden. Dadurch ist die Fortsetzung deren bisheriger statistischer Eigenschaften recht wahrscheinlich, wie schon über die letzten 20 Jahre meiner Nutzung.

Ich allokiere dann nur solche, deren Strategien und deren dadurch erzielte Ergebnisse ich ausreichend verstehe. Aber gefunden werden sie bislang wohl weniger, weil die schwer verstanden werden und ausgewählt werden können.

Sogar David Swensen, der darauf genauso, wie ich, aus guter Erfahrung schwört, tut sich damit nach kürzlichen eigenen Aussagen in der schon mal zitierten "A Conversation with David Swensen", , sehr schwer. Weil jeder damit diversifizieren will, funktioniert es wegen Overcrowding nicht mehr. Der Erhalt der Korrelationseigenschaften von Alpha ist jedoch dadurch viel wahrscheinlicher, dass die durch aktives Management gegen den Markttrend erhalten werden.

Deren Volatilität wird dabei i. Nein danke, die kommen mir aufgrund des zunehmenden Vertrauensschwundes in aktuelle Währungen vorerst nicht mehr ins Haus.

Die können uns doch wegen der unvorstellbaren Geldmengen und wegen der hohen Fragilisierung des Finanzmarktes praktisch jederzeit um die Ohren fliegen. Aber ich diversifiziere die auch noch in etliche verschiedene Liquid Alternatives, die z. Das sichern die Crashs bislang teilweise noch besser ab als Cash, da die zum Teil allokierten Trendfolger während Crashs durch Shorten der einbrechenden Anlagen sogar zeitweise sehr vorteilhaft hoch negativ zu denen korrelieren korrelieren.

Um während dieser langfristig unbedeutenden reversiblen Events sehr liquide zu bleiben und primär nachkaufen zu können, habe ich ja reines Alpha. Das ist somit eine laut Taleb antifragile Strategie, mit der man bei solchen Events erheblich profitieren kann.

Bei mir hat es und auch für mich Überzeugten überraschend gut geklappt. Nein, ich bin zufrieden mit einem passiven Simpel-Beta-Portfolio und bin eher Anhänger der Philosophie: Teure Fehler vermeiden ist wichtiger als die ungewisse Extrarendite von einer komplexeren Strategie. Also ich kann nachvollziehen, warum du mit alternativen Anlagen diversifizierst, das ergibt total Sinn.

Worauf ich hinaus wollte, ist aber, dass man deswegen nicht zwangsläufig auf eine risikoarme Komponente verzichten kann, das bleibt eine persönliche Entscheidung. Es gibt einfach keine Garantie dafür, dass die zukünftigen Drawdowns reduziert werden bzw.

Ja, das hatten wir doch schon mal. Aber was willst du damit sagen? Garantien gibt es einerseits in der ganzen Finanzwelt sowieso nicht. Andererseits würde es mir eine trügerische Schein-Robustheit vortäuschen, die das unbegrenzte Upside meiner antifragilen Investmentstrategie auch noch reduzieren oder gar ganz zunichte machen würde. Und so wähle ich auch bewusst meine Alpha-Fonds aus. Sie dürfen gar keine Schein-Sicherheiten, Garantien und "todsicheren" Strategien enthalten, wie z.

Das sind jetzt alles bis ins letzte analysierte und durchdeklinierte Ausschlusskriterien für mich. Ähnliche Angebote habe ich aber auch schon in D vor deren Auffliegen sicher erkannt bzw. Denn die verraten sich an ihren statistischen Eigenschaften rel.

Vor 20 Jahren bin ich in D z. Ich habe dann gezielt nach einem Weg gesucht, um an die original offshore Hedgefonds mit anfangs m. Liquidität zu kommen und sofort in die umgetauscht, als ich drankam! Von denen habe ich sogar jetzt noch einige und werde die irgendwann in die nochmals bzgl. Daher fühle ich mich jetzt mit viel mehr unterschiedlichsten, unkorrelierten Alpha-Assets viel sicherer als je zuvor mit nur einigen wenigen Alpha-Assets und RK1.

Things That Gain from Disorder. Danach muss man trachten. Das ist die bewährte "Flucht nach vorne" in der Finanzwelt. Denn Chancen maximieren geht m. Die wissen dann besser als jeder andere, wann ihre systematischen Alpha-Strategien nicht mehr innerhalb ihrer Auslegungsgrenzen arbeiten. Taleb nennt das "Skin in the Game", das aktuell die beste Garantie fürs Überleben ist.

Er sagt dabei dann immer "Trader don't like Risk". Besser geht da schon mal nicht, was sich ein normal Sterblicher an normalem Krisenmanagement leisten kann. Und wenn es dann in relativ kurzem Zeitabstand sogar zu historisch m.

Denn ich pflege fast zu allen gute persönliche Kontakte dorthin, bei einem Mrd. Der sagte mir mal zu meiner gesamten Investment-Strategie, dass er es aktuell auch nicht anders machen würde, wenn er die Aufgabe hätte. So ähnlich ist auch meine Philosophie, wobei ich sie nur etwas differenzieren würde: Die hätten ja nicht mal "Outperformance" ggü. Ebendrum besteht kaum Gefahr zum Overcrowding und Soft oder Hard Close, wie sonst bei den ganz seltenen tatsächlich outperformenden Aktiven üblich.

Mit kommst es "nur" auf die richtigen statistischen Eigenschaften an, die ich mir gezielt rauspicke und die kaum sonst jemand zu interessieren scheinen, wie bei dem legalen US-Lottery Hack. Da entwickelt man ein sehr feines Gespür für realistische Machbarkeit und Ausgewogenheit von Chancen und Risiken.

Dann hätte ich meine aufwändige Berufs- und autodidaktische Finanzausbildung verschwendet. Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick in die Hintergründe zu meiner Gelassenheit gegenüber nicht garantierter Alpha-Erträge geben.

Ah, noch ein Grund fällt mir gerade ein: Also kann es wohl nicht das Allerverkehrteste sein, oder? Ich habe das dort mal angefragt, als mir sein RK1-Bestand von 0 im Reporting um aufgefallen ist, der sich aus rein taktischen, operativen Gründen ergeben hatte. Für Beta setze ich ganz strikt nach Bogle marktbreiteste lowest-cost ETFs ein, während Swensen auch da mit riesem Aufwand aktiv unterwegs ist. Im hab es da aber nie versucht, weil ich da wahrscheinlich eh nicht an nachhaltig sicher outperformende Aktienfonds als Privatanleger drankäme.

Bei reinem Alpha scheint sich das anders zu verhalten, weil die kaum jemand haben will und die neben den institutionellen wohl auch die privaten Investoren brauchen, um ihr erforderliches aufwändiges Research finanzieren zu können. Hast du eine bessere? Das ist meine ganz persönliche Sicht auf die Finanzwelt, die ich ausdrücklich niemandem empfehlen würde, blind zu übernehmen.

Pedantisch genau genommen, kann nur mit einer risikolosen Anlage garantiert werden, dass ein Verlust im Portfolio auf ein Maximum begrenzt bleibt. Diversifikation unter ähnlich risikoreichen aber unkorrelierten Anlagen senkt zwar statistisch gesehen das Risiko, doch dabei wird nur die Wahrscheinlichkeit von Verlusten reduziert, nicht die Möglichkeit von Verlusten. Die risikolose Anlage spielt darum eine besondere Rolle in der Portfoliotheorie, weil das zukünftige Verhalten per Definition bekannt ist.

Praktisch kann man sich natürlich nur daran annähern und etwas risikoarmes verwenden, doch die risikoarme Anlage durch riskantere Alternativen zu ersetzen, ist evtl. Da tickt halt jeder anders, Bildung empfinde ich nicht als Verschwendung. Warum soll Bildung denn das nicht ermöglichen? Qualitativ kann natürlich niemand an dem Zusammenhang rütteln, quantitativ optimieren jedoch schon immer, vgl. Dies nutze ich so gut es geht. Das andere Naturgesetz besagt, dass alle Märkte immer effizienter werden.

Deren Verhalten nähert sich der Effizienzmarkt-Hypothese, die nach aktuellem Erkenntnisstand vermutlich nie erreicht werden wird. Die ineffizienten Übergangszustände sind die Alpha-Jagdgründe, die von der Verhaltensökonomie bzw. Behavioral Finance beschrieben werden.

Diese Jagdgründe schafft der Markt bis dahin zuverlässig immer wieder, damit sich genügend wettbewerbsfähige Alpha-Jäger finden, die ihn effizienter und dadurch fairer machen können und wollen. Denn sie entziehen der anderen Seite der irrationalen Marktteilnehmer mit all dem Dumb Money und viel Selbstüberschätzung, die man vor allem im Finanzestablishment und bei den von ihm Kommer-ziell Verführten findet, s.

Dadurch verteilen sie es - überwiegend von oben nach unten - zu dem kleinen Teil der kleineren rationalen Seite gerecht um, die nicht nur rein passiv investieren, sondern dazu noch geschickt unkorreliertes reines Alpha mischen kann.

Dabei gilt per Definition, dass Alpha immer vorteilhaft unkorreliert zu Beta ist. Sonst wäre es kein Alpha. Diese antifragilen Abhängigkeiten nutzte ich alle nach Kräften seit 20 Jahren erfolgreich mit risikoadjustierter Mehrrendite.

Wie du siehst, steht meine Anlagestrategie damit auf sehr solidem Fundament inkl. Man muss dazu natürlich nicht nur wissen, was man tut, sondern es auch erklären können und sich konsequent daran halten.

Wenn das auf einer möglichst eigenständigen, persönlichen Sicht auf die Finanzwelt beruht, die nicht sehr verbreitet ist, dann wird es rund und beständig.

Vielen Dank für deine indirekte Bestätigung. Man muss halt wissen, wann man wo und wie schraubt. Das ist vergleichbar mit dem ständigen Verbesserungsprozess in allen exzellenten Unternehmen, die ich kenne. Die Steueroptimierung gehört da bei mir sicher nicht dazu. Mit irrationalem Herumgeschraube tut man sich sicher keinen Gefallen, den rationalen Alphajägern natürlich umso mehr.

Will man entsprechend seiner persönlichen Risikotoleranz die Höhe von Verlusten Möglichkeit begrenzen, braucht man eine weitere Anlage, die eben nur geringere Verluste machen kann, idealerweise etwas risikoloses, praktisch etwas risikoarmes. Die "Crux meiner Argumentation" ist, dass ich gar nicht argumentieren wollte, sondern nur darauf hinweisen wollte, warum üblicherweise zwischen risikoreichen und risikolosen Investitionen unterschieden wird. Muss ja jeder selber wissen ob man dem folgen kann.

In dem Zusammenhang ist auch die Tobin-Separation erwähnenswert und die risikolose Anlage kann übrigens auch individuell abhängig von den eigenen Zielen und dem Zeithorizont sein, eine jährige inflationsgeschützte AAA-Staatsanleihe könnte diese Rolle z. Und das ist das Problem, damit Diversifikation bzw. MPT ein optimaleres Portfolio bewirkt, müssen u.

Man kann zwar für alle zukünftigen Parameter Renditen, Korrelationen, usw. Ein schwarzer Schwan ist ja nichts anderes als ein extrem unwahrscheinliches nahezu unmögliches Ereignis, das trotzdem eintritt Wie die zukünftigen Korrelationen sein werden und ob sie einen Vorteil bringen werden, kann man nur erwarten, nicht wissen.

Meiner Meinung nach sind die Kapitalmärkte sehr effizient und nur schwer zu schlagen, da gibt es kaum Alpha zu holen. Mit einer simplen passiven Strategie kommt man leicht, kostengünstig und zeitsparend an die Marktrendite. Ein passendes Zitat von Benjamin Graham:. To achieve satisfactory investment results is easier than most people realize; to achieve superior results is harder than it looks.

Ich bin damit zufrieden und drücke dir die Daumen, dass deine komplexere Strategie auch weiterhin zu deiner Zufriedenheit einen Mehrwert bringt! In diesem Thread gibt es einige kritische Kommentare zum Thema Multifaktorinvestments z. Ich kenne weder Gerd Kommer persönlich, noch habe ich mich in Primärliteratur zum Thema Faktorinvestments vergraben. Ich finde das Buch von Herrn Kommer auch nicht besonders gut geschrieben. Dennoch frage ich mich, worauf sich diese beiden Thesen stützen?

Das folgende soll eine Plausibilitätsbetrachtung sein. Dagegen spricht c d. Also ergäbe totschweigen von ETF viel mehr Sinn. Dasselbe Argument gilt auch noch wegen g. Wäre Kommer auf die schnelle Kohle aus, würde er doch eher die fünfte Auflage veröffentlichen ohne selbst ins Risiko der eigenen Vermögensverwaltung zu gehen?

Zumal die Beratungsleistung von Herrn Kommer soweit ich das verstehe nicht darin besteht, die coolsten ETFs auszuwählen, sondern die Anbindung an das Leben seiner Kunden zu leisten. Eines dieser Kriterien ist die Beständigkeit der Faktorprämie über die Zeit und verschiedene Märkte hinweg. Obwohl dieser Faktor mindestens seit b bekannt war. Genau dies ist der Punkt, auf den ich wiederum hinweisen wollte. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das ganze marode Finanzsystem ebenfalls sehr fragil ist, siehe Ende der Banken.

Beides kann wie 2 Tsunamis zusammenwirken. Aber nach aktuellen Erkenntnissen der Risikoforschung des Besten auf diesem Gebiet, Nassim Taleb, gibt es dafür tatsächlich ein individuell optimales Portfolio: Hat bei mir zweimal geklappt. Oder man bedient sich der o. Spieltheorie, wem die mehr liegt.

Denn die baut auch auf antifragile Prinzipien. WiWis dürften die kennen. Spieltheoretisches Gedankengut kann genauso helfen, die Zukunft besser vorherzusagen. So würden gewisse Investitionen unterlassen werden, nachdem sie spieltheoretisch durchdacht wurden. Was überzeugend Besseres habe ich hier bislang jedenfalls noch nicht gefunden. Aber was hilft einem das in der nächsten erwarteten Währungsreform? Mal sehen, wie lang der Markt diesem merkwürdigen Treiben noch fast regungslos zuschaut.

Denn solche Katastrophen sind laut Taleb unbedingt notwendig, um komplexe Systeme gesund zu erhalten. Das ist wie einen Menschen ständig unter Penicillin zu setzen, wenn sich die kleinste Erkältung ankündigt. Das rächt sich dann halt etwas später gnadenlos durch gesundheitlichen Verfall oder eben Währungsreformen im Finanzsystem. Aber dass die Märkte immer effizienter werden und dass die Korrelationen immer mitspielen werden, ist solange sogar zwingend sicher, wie es Alpha geben wird.

Denn sonst wäre es laut Definition kein Alpha, wie ich schon einmal versucht habe zu erklären. Mit dem Finanzmarkt korrelierte Erträge sind Beta bzw. Und der Markt schafft immer wieder Alpha-Potenziale, die von wettbewerbsfähigen Tradern augebeutet werden könne, um effizeint zu bleiben und effizeinter zu werden, wie du selber bestätigt hast.

Und da Alpha durch Dummheit verursacht wird, ist diese Ertragsquelle laut dem Psychiater Fritz Perls oder auch Albert Einstein, den manche als Zitatgeber über die unendliche Dummheit vermuten, sicherer als dass das Universum unendlich ist. Daher mache ich mir um die Korrelationen nun wirklich die geringsten Sorgen. Aber wenn man das Interesse und die Fähigkeiten hat, sich da tief genug mit ausreichend verfügbarer Literatur einzuarbeiten, dann ist der Nutzen, wie hier diskutiert, enorm.

Wenn man das nutzt, freut man sich schon auf den nächsten Crash statt sich zu sorgen, weil er die Rebalancing-Rendite hochtreibt. Man kann auch jederzeit beliebige Cashzuflüsse bis hin zum Neueinstieg investieren, ohne abwägen zu müssen, ob die Aktien gerade zu hochstehen oder der nächste Crash doch erst nach weiteren starken Kursanstiegen in 5 Jahren kommt, wenn überhaupt.

A Fundamental Approach to Personal Investment":. Of course, successful investors in hedge funds devote an extraordinary amount of resources to identifying, engaging, and managing high-quality managers.

On top of the enormous difficulties of identifying a group of genuinely skilled investment managers and overcoming the obstacle of extremely rich fee arrangements, investors confront a fundamental misalignment of interests created by the option-like payoff embedded in most hedge fund fee arrangements.

Das ist nur deine persönliche Meinung. Bei der Diversifikation geht es um die statistische Risikoreduktion zwischen risikoreichen Anlagen, wodurch die Wahrscheinlichkeiten extremer Ergebnisse sowohl schlechte als auch gute reduziert werden können, was insgesamt die Volatilität senken kann, wenn die Korrelationen mitspielen. Dann schau dir die Definition von Alpha nochmal ganz genau an, Zitat aus dem von dir verlinkten Artikel:.

Alpha is used to determine by how much the realized return of the portfolio varies from the required return, as determined by CAPM. Es geht um die realisierte Rendite, Alpha wird rückwärts schauend definiert. Ganz kurz zusammengefasst, da die Beschäftigung damit, sorry, reine Zeitverschwendung ist.

Wenn du wirklich langfristig Mehrrendite willst, musst du richtig aktiv werden und auf wettbewerbsfähige Manager setzen. Bekannteste Beispiele sind Soros, Swensen und Buffett.

Dein Artikel hat mir den nötigen Tritt in den Hintern verpasst. Ich lese mich jetzt auch seit einigen Wochen ins Thema ein und mir ging es genauso wie den anderen Lesern. Hab jetzt auch meine 1. Rate im Sparplan abgeliefert.

Der Anfang ist also gemacht. Ich bin 47 Jahre alt, weiblich und habe bisher eher in den Tag hinein gelebt und konsumiert.

Über Finanzblogs bin ich eher aus Zufall gestolpert. Das hat mir überhaupt erst einmal die Augen geöffnet. Gott sei dank bin ich Schuldenfrei, fange aber dennoch bei 0 an. Wenn ich meinen Notgroschen zusammen habe geht alles in die ETFs. Eine Dankeschön noch an alle Kommentatoren! Ihr helft dem stillen Mitleser ungemein sich ein eigenes Bild zu machen und unterschiedliche Betrachtungsweisen kennen zu lernen.

Allerdings wurde dieser erst im April diesen Jahres neu aufgelegt, da er offiziell fusioniert und nach Luxemburg verlegt wurde. Die Daten auf justetf https: Kann ich jetzt guten Gewissens in diesen ETF investieren, da inoffiziell ja älter als 5 Jahre oder eher nicht, da offiziell gerade mal zwei Monate alt? Wissenschaft ist keine demokratische Veranstaltung. Der Aktienmarkt selbst ist ja auch ein Faktor, bzw. Man denke nur an den Dax von bis Warum soll derselbe Mechanismus nicht auch für andere Faktoren, z.

Weil Small Caps riskanter sind, werfen sie mehr Rendite ab, schwanken aber mehr als der gesamte Aktienmarkt. Offensichtlich gibt es aber Leute, die das ganz anders sehen, die sehr überzeugt davon sind zu wissen, was passieren wird.

Folgender Ausspruch ist angeblich von Mark Twain und passt hier irgendwie hin:. It ain't what you don't know that gets you into trouble. It's what you know for sure that just ain't so.

Was die Faktoren angeht, bin ich auch eher skeptisch, meiner Meinung nach ist es These A. SmallCaps sind vermutlich riskanter als LargeCaps und es gibt also einen guten Grund eine etwas höhere Risikoprämie dafür zu erwarten keine Garantie , aber das war es auch schon.

SCG - Doch nach war davon nichts mehr zu sehen. Ist der Markt effizienter geworden und hat erkannt, dass SCV falsch bepreist wurde oder durchlebt SCV jetzt nur eine Phase der Unterperformance und wird bald wieder davon ziehen??? Besser spät als nie anfangen. Was bei all diesen Detail-Diskussionen über TER, Steueroptimierung, Asset-Allokation mit oder ohne Faktoren oder Alpha oder EM-Übergewichtung gerne mal untergeht, ist, dass es gerade am Anfang viel wichtiger ist sich eine solide Spardisziplin anzugewöhnen weniger ausgeben als man einnimmt, Schulden abbauen.

Das Ersparte mit Renditepotential anzulegen, ist erst der Schritt danach. Was die Mehrheit vertritt, bringt keinen Vorteil mehr. Wenn sie höheres Risiko aufweisen, wird dieses nicht angemessen mit höherer Rendite kompensiert, da sie aufgrund von unnötigem Mehraufwand und Hype überteuert sind.

Mehr Risiko wird bei ertragreichen Anlagen langfristig natürlich mit mehr Rendite belohnt. Der Rest kann einfach ignoriert werden, mit oder ohne weitere Argumente. Das Dilemma mit diesem Kommer ist, dass er genau diese grundlegenden Mechanismen überlisten will, indem er die überwiegende Mehrheitsmeinung der Wissenschaft unzureichend reflektiert übernimmt.

Er ignoriert nämlich die Reflexivität des Finanzmarktes und verbreitet auflagenstark zum Schaden vieler Leser, dass man auf Basis dieser Mehrheitsmeinung langfristig risikoadjustierte Mehrrendite erwarten kann.

Das widerspricht offensichtlich dem gesunden Menschenverstand. Und da ich nicht davon ausgehe, dass Kommer davon gar nichts mitbekommen hat, muss es andere Gründe geben. Hast du bessere als meine? Wenn du davon ausgehst, verstehe ich nicht, warum du an Garantien risikoloser Anlagen glaubst? Diesen Widerspruch hast du bislang noch nicht aufgeklärt. Der Finanzmarkt ist vielmehr effizient ineffizient. Grundlegende relativ einfache Prinzipien und Mechanismen, wie hier diskutiert, werden langfristig auch in der Zukunft fast "garantiert" gelten, jedenfalls garantierter als die Garantien, an die du glaubst.

Daher lohnt es sich, diese Grundlage möglichst gut zu verstehen und gezielt zu nutzen. Denn damit kann man schon passiv relativ einfach eine überdurchschnittliche, risikoadjustierte Rendite mit sehr geringem Aufwand erzielen. Aktiv kann noch wesentlich mehr herausspringen, wenn der dazu erforderliche deutliche Mehr-Aufwand ausreichend mehr Nutzen bringt.

Scheinbar hat Kommer bei seiner MF-Empfehlung nichts daraus gelernt. Da ich mir das nicht vorstellen kann, muss die Lernschwäche andere Gründe haben, s. Das wird garantiert auch in der Zukunft gelten. Und es gilt sowohl passiv mit möglichst reinem, low-cost Beta - aus marktbreiten Standard-ETFs und sonst nichts - als auch aktiv aus möglichst reinem, unkorreliertem Alpha, erzeugt von wettbewerbsfähigen Tradern aus der garantiert ewigen Dummheit der meisten Marktteilnehmer, auch bekannt als Dumb Money, das u.

Übersichtsseiten wie JustETF und co sind zwar natürlich ganz praktisch, sollten einen aber auch nicht von der Pflicht entbinden, trotzdem immer mal noch auf den originalen Anbieter seiten alle Angaben gegenzuchecken. Also was deinen speziellen ETF angeht, schaust du zB hier nach https: Häh, das habe ich nicht gesagt, darum kann ich da auch keinen Widerspruch aufklären.

Es gibt keine Garantie auf irgendwas, ich dachte das wäre klar Ich habe nur gesagt, dass Diversifikation mit unkorrelierten Assets nicht garantieren kann, dass Drawdowns beschränkt bleiben. Diversifikation kann nur die Wahrscheinlichkeit von Drawdowns senken. Du gehörst natürlich zu den wenigen, die das können ohne Opfer der Selbstüberschätzung zu werden, Glückwunsch!

Nur für diejenigen, die sich ihrer Sache nicht ganz so sicher sind, ist die gängige Empfehlung: Auch David Swensen hält sich an diese banale Weisheit Was willst du also damit sagen? Ich empfehle allen ein möglichst gutes Verständnis von allen relevanten Risiken, um sie bewusst und den eigenen Gegebenheiten entsprechend optimal managen zu können.

Das ist eine wenn nicht sogar die Schlüsselqualifikation erfolgreichen Investierens, die mir elementar wichtig ist. Deshalb bin ich sehr sensibel, wenn jemand Risiken falsch einschätzt und darstellt. Die sicherste Investition ist m. Und zwar weil die genau nicht auf "risikolosen" Anlagen basiert. Aus dem Grund zahle ich die z. Damit "begrenze" ich mein Downside so sicher es irgend geht.

Soviel zu meinen Sicherheiten und Risiken. Keine Sorge, alles hoch optimiert. Ich stimme dir zu, die Zukunft zu antizipieren ist das Hauptproblem beim Investiren. Mir fällt spontan ein noch plakativeres Beispiel ein:. Und von bis etwa zum 2. Weltkrieg, also fast Jahre lang, konnte man mit Rentenpapiere inflationsbereinigte deutlich positive Erträge erwirtschaften. Niedriger als mit dem Aktienmarkt, aber dennoch deutlich positiv.

Selbst "Wahrheiten" die über Jahre gültig waren, können sich jederzeit ändern. Die Frage ist nur: Wenn die Vergangenheit als Kriterium nicht taugt, welches Kriterium nehmen wir dann? Aber was genau ist der breite Markt? Alle weltweit verfügbaren Aktien? Was ist mit Renten? Was ist mit Cryptowährungen? Was ist mit Schwarzmarktwaren im Keller? Wenn wir schon nix aus der Vergangenheit ableiten, gehören die auch alle zum Markt.

Und wie gewichten wir diese Assets? Weil wir die Zukunft nicht kennen? Fühlt sich für mich nicht gut an. Aber wo genau macht man da den Schnitt? Vielleicht wäre hier so ein Wahlomat ganz praktisch. Man beantwortet zwanzig Fragen was man so für realistisch hält und dann gekommt man seine persönliche Anlageempfehlung. Ah, ich glaube, das gibt es schon, nennt sich Roboadvisor ;-. Es kann auch ein tatsächlich ineffizienter Markt sein, z.

Sollte das höhere Riskio die Ursache für die Überrendite sein, können Faktoren trotzdem nützlich sein, z. Dann gibt es von Seiten der Theorie auch keine Einwände, weil die Belohnung für das Riskio ja sowohl fair, also auch von der Theorie der effizienten Märkte gedeckt ist. Das ist wohl so. Was ich aber nicht verstehe ist, warum du an genau zwei Dinge glaubst: Echtes beta und echtes alpha und dazwischen nix. Nein, das habe ich nicht gesagt und nicht gemeint, auch nicht indirekt, verstehendes Lesen ist nicht jedermanns Sache.

An keiner Stelle behaupte ich, dass sich irgendwas garantieren lässt. Ich wollte nur darauf hinweisen, warum es für uns Normalsterbliche Sinn ergibt nicht nur risikoreiche Investments zu halten. Du kannst natürlich machen was du willst, und auch glauben was du willst.

Ich kann die Zukunft nicht vorhersagen, du scheinbar schon:. Lies dir lieber deine eigenen Kommentare nochmal genau durch, da stecken ein Haufen Widersprüche drin und die strotzen nur so vor Überheblichkeit Das habe ich ja.

Hat mich leider nicht schlauer gemacht. Warum so krumme Zeitraeume? Das sind nun einmal die Tricks der Finanzberater. Die kann man auch für andere Zwecke anwenden. Ich habe im Februar mit 61 an den Börsen angefangen davor ca. Danach bin ich vermutlich entweder a dement oder b tot. Bei a muss das Depot stückweise aufgelöst werden, um die Pflegeheimkosten zu decken, bei b erben es meine Töchter.

Aber vor a oder b will ich aktiv investieren, Börsendaten durchackern, bei im wesentlichen buy-and-hold die Performance meines Depots verbessern Ich denke, Buchgewinne sind volatile Theorie, Ausschüttungen sind Praxis, inklusive Besteuerung die kommt bei Realisierung von Buchgewinnen natürlich irgendwann auch Aktuell ist mein Plan: Wenn sich 1k auf dem Verrechnungskonto inkl.

Ausschüttungen angesammelt hat, wird es reinvestiert - Aufstockung oder Neukauf des aktuell erfolgversprechendsten Papiers. Gefällt mir irgendwie besser, als nur Thesaurierer zu beobachten. Hallo Jörg, vielen Dank für deine Nachrechnungen. Ich bin mir nicht sicher, was ich mir unter "Umdomizilierungsgefahr" vorstellen kann. Ja, die ungewisse Zukunft kann einen ganz schön wuschig machen beim Investieren.

Letztendlich denke ich, ist es aber genau diese Ungewissheit, die das Risiko darstellt, wofür man eine mögliche Risikoprämie erwarten kann, damit muss man wohl oder übel leben.

Diversifikation kann da helfen um mit diesem Problem umzugehen. Klar, wenn man die Zukunft sicher vorhersehen könnte, dann wäre Diversifikation dumm und Konzentration auf den zukünftigen Gewinner wäre die bessere Strategie.

Welche Assets man wählt für die persönliche Asset-Allokation ist natürlich Geschmacksache. Wenn man die eher rein spekulativen Dinge, wie z. Bitcoins und Teakholz und Gold, weg lässt und sich auf die leicht investierbaren, liquiden und produktiven Assets konzentriert, dann bleiben eigentlich nur noch Aktien und Anleihen übrig. In welchem Verhältnis man die Assets mischt, ist auch wieder Geschmacksache.

My intention was to minimize my future regret. Und was auch noch interessant bzgl. Faktoren sein könnte, ist was einer der "Erfinder", Eugene F. Fama, empfiehlt oder eben nicht empfiehlt:. Da du grosse Summen neu anlegen musstest, haette ich an deiner Stelle auch Ausschuetter gewaehlt. Sehr interessant ist, wie jeder auf seine Art versucht, es für sich zu lösen. Denn das sind die beiden Extrema, die im wirklichen Leben nie vorkommen — weder totale Zufälligkeit noch präzise Vorhersagbarkeit, entsprechend weder völlig effiziente noch völlig ineffiziente Märkte.

Wer sich weiterentwickeln will, versucht seine Fähigkeiten dazu zu trainieren. Ich habe es als Kind von Kriegs-Flüchtlingen wohl schon in den Genen. Denn in meinem Elternhaus steckte das ganze Leben voller Chancen. Und sich nach Kräften zu bemühen, die besten zu suchen und aktiv zu nutzen, war eine sehr geförderte Pflichtübung, um das Leben zu meistern. Ich hatte ständig irgendwelche spannenden Projekte laufen, und Fernseher gab es nicht und wurde auch nicht vermisst.

Dafür bin ich meinen Eltern sehr dankbar. So bin ich wohl auch über die Perfektionierung dieses Prinzips zu Talebs Antifragilitäts-Prinzip und bis hin zur Anwendung computergestützter Statistikverfahren bei meiner Investment-Strategie gekommen.

Demonstriert wird diese Meisterschaft z. Wer die Ergebnisse, die damit erzielt werden können, nicht glaubt, demonstriert ein weiteres Mal die Gültigkeit des 3.

Wie kommst du auf sowas? Und was hast du wirklich davon? Du zahlst damit in Summe mit mehr Risiko für dieselbe Rendite. Denn die Effizienzkurven flachen fast alle mehr oder weniger zeitlich schwankend zu höheren Vola-Werten hin ab. Und dann stellt sich die Frage, wohin mit dem nicht in RK3 exponierten Geld? Ich dachte ich hätte das hier schon ausreichend klar gemacht. Das ist eine sehr gute Frage. Du erkennst und nutzt deine Chance wirklich.

Ich versuche es, plausibel zu machen. Aber so richtig verstehen, nachvollziehen und anwenden kann man es wahrscheinlich erst nach sehr tiefer Einarbeitung, wenn man nicht beim 3.

Clarkeschen Gesetz stehen bleiben will. Also denn, dafür gibt es etliche schlagende Gründe:. But they not only claim prescience, but a prescience that gives them confidence that certain sectors of the market such as dividend-paying stocks will remain undervalued as far ahead as the eye can see.

Denn durch den schnell abnehmenden, minimalen Alpha-Rest ist das alles statistisch nicht mehr signifikant nachzuweisen, und die Statistik wird entsprechend missbraucht.

Und unser Kommer nutzt Swedroe als primären Zitatgeber. Vielleicht weil sie gemeinsame DFA-Gehirnwäschen erlebt haben. Was liegt da näher als statt "Dumb Alpha" echtes Alpha zu nehmen, um an den Marktineffizienzen, verursacht durch das Verhalten irrationaler Marktteilnehmer, so direkt wie möglich zu partizipieren und zwar in möglichst sorten reiner Form.

Unterschiedlichste zu Beta und auch untereinander unkorrelierte Alpha-Assets bilden die Satelliten. Und fertig ist die Laube.

Dann einfach Buy and Hold mit Rebalancing, wie bisher. Daher ist all der ganze Schrott, der dabei natürlich wie überall existiert, relativ leicht zu erkennen und zu vermeiden.

Daran scheitern normalerweise fast alle privaten und auch viele institutionelle Investoren, die keinen starken MINT-Background haben. Das hat aber den Vorteil, dass Overcrowding bei reinem Alpha beschränkt bleibt, bzw. Es gilt also trotz ganz unterschiedlicher Ertragsquelle aus dem Verhalten irrationaler Marktteilnehmer auch bei Alpha: Der üppige free Lunch risikoadjustierter Outperformance entsteht primär aus der Rebalancing-Mehrrendite, auch Rebalencing-Alpha bezeichnet, der ganzen untereinander mehrfach unkorrelierten Alpha-Beta-Melange, wenn sie auch noch statistisch in ihrer Zusammensetzung optimiert wurde.

Im Gegensatz zu reinen Beta-Anlagen lohnt sich hier Optimierung nicht nur, sondern ist erforderlich, um Mehrrendite zu erzielen. Zusammen mit reinem Alpha ist also manches ganz anders als nur mit reinem Beta. Denn man minimiert dabei einfach relative Kosten pro Alpha.

Man zahlt damit nur für echte Alpha-Managementleistung, und nicht hauptsächlich auch noch für fast kostenlos erhältliches Beta, wie bei praktisch allen aktiven Publikumsaktienfonds. Daher locken die Alpha-Firmen die besten Experten mit sehr guten Arbeitsbedingungen an, wie sie keine aktive Publikumsfondsgesellschaft bietet. Damit erzeugen sie natürlich auch höchste Alpha-Qualität.

Best in Class ist [Renaissance Technologies] https: Der Dumb Alpha-Schrott fällt hier selbstredend auch darunter, s. The model generally calls for diversifying a portfolio across broad asset classes, including such alternative investments as hedge funds and private equity.

Elite institutions and top-performing endowments earn reliably positive alphas relative to these simple public stock and bond benchmarks of about 1. Allocations to alternative investments explain the majority of this superior performance. Bin daher zurzeit am Überlegen, daraus evtl. Hat jemand Anregungen dazu für mich? Vor 40 Jahren erstes Depot bei Spk. Göttingen entsprechend bestückt, bei Auslaufen ähnliche Papiere als Ersatz gekauft. Konstanz hatte nichts zu bieten, was mehr Zinsen brachte als das Tagesgeldkonto damals um 2.

Nur gingen die Tagesgeldzinsen zurück: Und lerne die Praxis Bareinzahlung" mit Intesa Sanpaolo-Optionen. Rente ist bei mir übrigens erst Aug. Er passt aber nicht so recht zu meinem aktuellen Finanzmodell: Ich will keine "Märkte schlagen", mein Benchmark sind die 0. Darf ich als kleinen Schlenker auf die Frage von Leser J.

Diese Frage ist einfach zu beantworten, Alpha ist was für die Besserwisser und Beta für die Ahnungslosen. Smart Beta ist für die besserwissenden Ahnungslosen und Smart Alpha für die ahnungslosen Besserwisser.

Larry Swedroe says "Goodbye. Ich hatte Altgriechisch in der Schule, daher sind mir Alpha, Beta.. Omega als Buchstaben vertraut.

Finanzwirtschaftlich bedeutet Alpha nach meinen Wikipedia-Recherchen wohl "besser als der Markt", Beta: Ich fahre "Alpha-Strategie" durch Stock-picking, mit wechselnden Erfolgen top: Macy's und SES Global mit Market timing eher weniger..

Aber ich bin erst seit 5 Monaten Lehrling im Wertpapiergeschäft, lerne sehr viel, und revidiere meine Strategie entsprechend oft Woran machst du "wechselnde Erfolge" fest? Das gilt insbesondere bei noch kleinem Vermögen. Wendest du die Methode schon an? Wenn nicht, dann solltest du die vor weiteren Investitionen in Einzeltitel erst mal gut verstehen.

Sie ist auch lange nicht so Mathe-lastig und schwer zu verstehen, wie meine sehr abstrakte Methode. Bei The Motley Fool findest du Gleichgesinnte. Die helfen dir gerne beim Erlernen. Und es blieb für den Aufwand bislang nur relativ wenig echtes Alpha. Denn wer langfristig echtes Alpha mit V I risikoadjustiert erzielen will, muss mit ständigem Stock-Picking-Aufwand intelligent "aktiv" vorgehen. Im Gegensatz zu meinem überwiegend quantitativen Ansatz hat V I mit meistens sehr kleinen, unterbewerteten Einzeltiteln - d.

Daher wird es mit wachsendem Volumen immer schwieriger, langfristig echtes Alpha zu erzielen. Seth Klarman hat seinen Hedgefonds daher für neue Investitionen geschlossen, und der Berkshire Hathaway nähert sich seinem Vergleichsindex.

Warren Buffett rät entsprechend seiner Familie, sein Erbe später einfach in einen Indexfonds zu investieren, und gut ist es. Daher wollen und können es sehr viele mehr oder weniger machen. Aber im Mikrokosmos funktioniert das bislang noch recht gut. David Swensen geht auch primär fundamental nach V I-Prinzipien vor, weil er "old-fashioned" ist und ihm neuere quantitative Strategien nicht so liegen.

Daher sagt er in: Dazu werden überbewertete Einzeltitel mit möglichst marktneutralen Strategien leerverkauft. Genau so macht es David Swensen bisher sehr erfolgreich mit seinem bekannten Yale Model. Ich nutze hingegen hauptsächlich neueste, quantitative Ansätze mit Global Macro Strategien.

Solche Strategien liegen mir besser, weil ich mich als Ing. Das sind auch die Haupt-Grundlagen aller quantitativen Investment-Strategien. Zurzeit befasse ich mich hauptberuflich u. K I zieht seit einigen Jahren auch in diese Investment-Strategien ein und wird mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.

Es ist zu erwarten, dass das noch für längere Zeit der zentrale Hebel für echtes, reines Alpha sein wird, zunächst insbesondere bei quantitativen Strategien und irgendwann vielleicht auch bei V I. Ich möchte damit darauf hinweisen, dass du unbedingt die zu dir selbst genau passende n Strategie n mit engem, persönlichem Bezug auswählen bzw. Je ausgefallener umso besser. Denn in diesem Spiel stehst du im wohl härtesten Wettbewerb weltweit mit vielen anderen hochkompetenten Spezialisten.

Die gehen alle genauso vor, um eine reale Chance zu haben. Wenn dir - in diesem Sinne - weiterhin an einer konstruktiven Diskussion gelegen ist, dann tragen solche und andere inhaltsarmen Kommentare in deinem Beitrag herzlich wenig dazu bei.

Bei konkreten inhaltlichen Fragen und Kommentaren teile ich mein Wissen jedoch gern. Widersprüche sind im Finanzmarkt übrigens eine wichtige Voraussetzung für dessen Funktion. Denk mal drüber nach Tut mir Leid wenn ich das so sagen muss, aber konstruktives Diskutieren funktioniert anders.

Auch die ganzen Unterstellungen, z. Kommer und Swedroe gegenüber, erschweren eine sachliche Diskussion. Als Anfänger seit 5 Monaten: Aber solange sie Dividenden abwerfen, soll es mir als buy-and-holder recht sein, vielleicht kommen für sie noch bessere Zeiten. Vor allem lerne ich aber, "by doing" und in Theorie n. Meine "due diligence" vor einer Kaufentscheidung ist noch mager: An Graham, Value Investing usw.

Danke für den Artikel. Nein, das verstehst Du vollkommen falsch. Bei einem Aktien-ETF ist nichts sicher. Du wirst aber innerhalb dieser Zeit Abstürze und Höhenflüge mitgemacht haben. Emotional hast Du aber Himmel und Hölle erlebt. Aber sicher ist das nicht. In DE war ich gerade noch im Sparerpauschbetrag, daher nicht weiter versteuert.

Also lasse ich PT das Geld. Immerhin hat das Papier netto nach PT-Steuern noch 7. Ich bin ja neu im G'schäft seit 5 Monaten , aber zur psychischen Absicherung habe ich mir u. Kursentwicklung aktueller Buchwert ist Theorie solange man nicht verkauft , Ausschüttungen sind Praxis.

Das habe ich befürchtet. Das ist leider nur rein zufälliges Alpha und ziemlich genau das gleiche wie stolz auf Lotto-Gewinne sein oder frustriert über Nieten. Das dauert aber Jahre oder gar Jahrzehnte, je nachdem wieviel Alpha du schaffst! Darunter ist es halt nur Glück oder Pech, wenn dein Alpha negativ ist. What Should I Do Now? If you crave excitement, I would encourage you to do exactly that. If you want to enjoy the fun, enjoy!

But not with one penny more than 5 percent of your investment assets. That can be your Funny Money account. But at least 95 percent of your investments should be in your Serious Money account. That core of your program should consist of at least 50 percent in index funds, up to percent.

What about your Funny Money account? Enjoy the fun of gambling and the thrill of the chase, but not with your rent money and certainly not with college education funds for your children, nor with your retirement nest egg. Fun, finally, may be a fair enough purpose for your Funny Money account.

Ich selber habe mich vor 20 Jahre ziemlich genau an Bogles empfohlenes Vorgehen gehalten und kann es nur wärmstens empfehlen. Die von Bogle empfohlenen Vergleiche der beiden Depots ergaben dann bei mir jedes Mal, dass es in beiden stetig in Richtung meiner ambitionierten Anlageziele ging.

Das galt einzeln und noch mehr kombiniert mit opportunistischem Rebalancing. Denn ihre Vielzahl unkorrelierter Strategien bietet deutlich vielfältigere Möglichkeiten, Portfolios kreativ hochprofitabel zu gestalten, als die global wegen stetig steigender Korrelationen ausgelaugte Beta-Welt. Denn Bogle hat bereits vor ca. Meine oben beschriebene Strategie hat ihren Ursprung genau in den o. Die saugte ich vor ca. Denn seine Aussagen integrieren ganzheitlich höchste wissenschaftliche Ansprüche mit dem von vielen selbsternannten Experten völlig ignorierten Common Sense einer pragmatischen Strategieumsetzung.

Schon seit Beginn meiner Strategieumsetzung habe ich bis jetzt nicht mehr die Qual der Wahl aus der sinnlos verwirrenden Angebotsvielfalt der Finanzindustrie. Dieses Problem des Mangels trotz unserer sinnfreien Überflussgesellschaft ist jedoch viel leichter zu beherrschen.

Und ich konnte es mit dem erfreulichen Zuwachs an verfügbaren, hochqualitativen, kostengünstigen ETFs natürlich Vanguard und iShares und wettbewerbsfähigen Alpha-Fonds unterschiedlichster Trading-Strategien mittlerweile fast lösen.

Jetzt ist allerdings eine neue Frage entstanden: Denn wer sein Ding gefunden hat, darf und sollte sich den 3 Stufen der japanischen Meisterschaft — Shu, Ha, Ri — folgend auf der 3. Das mache ich jetzt mehr und mehr und lerne lehrend weiter. Gibt es daran hier oder anderswo Interesse? Folgt man diesen strengen Regeln und misst ca.

Wichtig ist, dass man die eigene Weiterentwicklung aus Freude an der Sache und mit System macht Zen-Prinzip , nicht aber aus niederen Motiven der Geldgier. Das bedeutet für die meisten rein passives Indexing nach Finanzwesir-Standard. Aber keine Sorge, das ist schwierig genug, das durchzuhalten.

Dieses systematische vorgehen schützt einen jedenfalls gut vor den vielfältigen Fallen der Verhaltensökonomie. Die unterstellten Unterstellungen sind Not-wendige Respektlosigkeiten ggü. Meine kritische Amazon-Rezension vom neuen Kommer-Buch wirkt auch schon 30 von ca. Scheint für viele sehr relevant zu sein, oder?

Nein, so ist das eigentlich nicht zu verstehen, bzw befördert eine unrealistische Erwartungshaltung. Wer aktienfremd ist und bisher nur Zinsanlagen kannte, bildet sich da schnell was falsches darauf ein.

Aber die wichtigsten Wörter in dem Satz, auf die es dabei eigentlich ankommt, sind vor allem "langfristig" und "durchschnittlich". Wenn du dir den langfristigen Kursverlauf des MSCI World zB in diesem Artikel , der auch sonst recht lesenswert zum Thema ist anschaust, wirst du sehen welche zwischenzeitlichen Auf- und Abwärtsbewegungen man bereit sein muss mitzumachen. Die Frage aber ist: Nach welchem Kriterium beurteile ich den erwarteten Etrag und die Risiken einer Geldanlage?

Es bleibt nur noch die Frage, wie detailliert man glaubt, die Vergangenheit in die Zukunft fortzuschreiben zu können. Finanzwesir sagte am Ich schaue auf meine eigene Performancetabelle seit und sehe: Da ich nicht weis, wie man hier Bilder einbindet, guckst du hier: Scheint genau umgekehrt zu sein. Das ist natürlich richtig, letztendlich bleibt einem ja nicht viel anderes übrig als in die Vergangenheit zu schauen, da kann man viel über Risiken und Renditen lernen.

Intuitiv machen das ja die meisten so, Aktien sind riskanter als Anleihen, Aktien versprechen eine höhere Rendite als Anleihen, und man geht davon aus, dass das so weiter geht. Es gibt ja auch gute ökonomische Gründe, dass das so sein sollte.

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