Armutsbericht der Regierung geschönt: Messen, bis es passt: die Arbeitslosenquote

Die Messung von Arbeitslosigkeit setzt eine bestimmte Theorie des Arbeitsmarktes voraus. Die dabei gebildeten Messkategorien müssen auf die Zwecke bezogen gesehen werden, die durch die betreffende statistische Erhebung erfüllt werden soll.

So Regierungsdaten entfallen nur ein Teil der tatsächlichen Zahl der Arbeitslosen. In der Zwischenzeit die Bemühungen der Regierung, der Industrie nach Russland zu verlagern, um die richtige langfristige industrielle Rezession geführt. Somit ist jeder weitere Erwerbslose eine doppelte Belastung, einerseits trägt dieser nicht mehr zur Finanzierung der Sozialbeiträge Pflegeversicherung, Rentenkasse etc. In der Studie werden die erhobenen Daten als statistisch nicht gesichert bezeichnet Seite 1.

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In Anbetracht des anhaltenden historischen Höchststandes der Arbeitslosenzahlen in der Europäischen Union bestand der ursprüngliche Hauptzweck der Studie darin, den statistischen Daten, die üblicherweise zur Messung der Arbeitslosenquote verwendet werden, ein „menschliches Gesicht

Man nennt dies auch ein Matchingproblem, da es darum geht, Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen. Sie ist von meist kurzer Dauer, bis sich passende Arbeitsanbieter und Nachfrager finden und stellt daher kein beschäftigungspolitisches Problem dar.

Anders bei der strukturellen Arbeitslosigkeit. Hier hat man es mit der fehlenden Übereinstimmung der qualitativen Profile von Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage zu tun. Die Gründe für die strukturelle Arbeitslosigkeit liegen im sektoraler Strukturwandel — also in der Verschiebung der Arbeitskräftenachfrage zwischen den Sektoren.

Die konjunkturelle Arbeitslosigkeit ist an den Konjunkturzyklus gekoppelt. Abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Lage ergibt sich so ein inhomogenes Bild. Einerseits kann im Aufschwung weniger Arbeitslosigkeit vorhanden sein, andererseits kann in der Rezession die Arbeitslosigkeit auch wieder zulegen.

Die sogenannte Sockelarbeitslosigkeit setzt sich aus der strukturellen und der friktionellen Arbeitslosigkeit zusammen. Aus persönlicher Sicht einer von Arbeitslosigkeit betroffenen Person mögen die oben aufgeführten unterschiedlichen Ausprägungen von Arbeitslosigkeit zynisch und unnötig wirken — aus wirtschaftlicher und wirtschaftspolitischer Sicht ist die Unterscheidung allerdings notwendig und sinnvoll, da verschiedene Arten der Arbeitslosigkeit mit unterschiedlichen Massnahmen bekämpft werden müssen.

Auch wenn einzelne Personen nicht immer zweifelsfrei einer Kategorie zugeordnet werden können, sind in der Summe doch oft sinnvolle Aussagen möglich. Die konjunkturelle Arbeitslosigkeit entspricht wohl am ehesten jenem Bild von schwankenden Arbeitslosenraten, welches oft die Betrachtung der Arbeitslosigkeit allgemein prägt.

Dies ist die Art von Arbeitslosigkeit, welche sich mit konventioneller Geld- und Wirtschaftspolitischen Massnahmen am einfachsten bekämpfen lässt. Diese Personen werden diese wenigen Wochen bis Monate in der Regel nicht als Arbeitslosigkeit empfinden, sondern viel eher als Freizeit. Auch wer einen Job kündet, ohne schon einen neuen in Aussicht zu haben, dann aber innert weniger Wochen oder Monate einen neuen findet, gilt als friktionell arbeitslos.

Diese Art der Arbeitslosigkeit lässt sich mit konventioneller Geld- oder Wirtschaftspolitik nicht bekämpfen. Sie muss aber auch gar nicht bekämpft werden — ganz im Gegenteil ist es für eine Wirtschaft als ganzes förderlich, wenn einige Job-Wechsel stattfinden, da Humankapital so besser erweitert werden kann.

Die dabei anfallende friktionelle Arbeitslosigkeit ist kein Problem. Der Anteil der friktionellen Arbeitslosigkeit an der Gesamtarbeitslosigkeit hängt von zwei Faktoren ab: Der Häufigkeit, mit welcher ein durchschnittlicher Arbeitnehmer seinen Job wechselt und der Zeit, welche er für diesen Wechsel benötigt. Dies führt zu grösseren Unterschieden zwischen verschiedenen Ländern: Während es beispielsweise in den USA nicht ungewöhnlich ist, denn Arbeitgeber von Zeit zu Zeit zu wechseln, wird ein Arbeitnehmer in Japan in der Regel sein gesamtes Erwerbsleben beim selben Arbeitgeber verbringen.

Die Zeit zwischen den Jobs, wird beispielsweise von der Effizient der Jobsuche beeinflusst — Internetplattformen, welche Arbeitssuchende und Arbeitgeber zusammenführen dürften zu einem Effizienzgewinn bei der Job-Suche geführt haben. Strukturelle Arbeitslosigkeit entsteht, wenn gewisse Arbeitnehmer — unabhängig von der konjunkturellen Lage — einfach nicht mehr benötig werden, weil die von ihnen zuvor verrichteten Arbeiten nun nicht mehr nötig sind oder neu von einer Maschine verrichtet werden.

Häufig wird strukturelle Arbeitslosigkeit von einem technologischen Wandel ausgelöst. Häufig sind es kleinere Neuerungen, welche nur gewisse Branchen betreffen und sich über Jahre oder Jahrzehnte durchsetzen.

Das Problem der von dieser Art der Arbeitslosigkeit betroffenen Personen ist, dass ihre Qualifikationen au dem Arbeitsmarkt einfach nicht mehr gefragt sind — da hilft auch kein Konjunkturaufschwung. Zu- und Auswanderung, Geburtenrate, Sterblichkeit - die sind die drei zentralen Faktoren für die demografische Entwicklung. Der demografische Wandel wird unsere Gesellschaft spürbar verändern - ob auf Kommunal-, Landes- oder Bundesebene, im Bereich der Sozialversicherungen, der Arbeitswelt, der Infrastruktur oder der Familienpolitik.

Das Dossier beleuchtet die wichtigsten Bereiche und skizziert den Stand der Debatte. Beginnt ein autoritäres Jahrhundert? Zuflucht gesucht - Seeking Refuge Wahre Welle. Film-Highlights Bundestagswahlen Zahlen und Fakten: Der Kapitalismus Ohrenkuss Was ist das? Zählen Inhaber von Minijobs als arbeitslos? Entwicklung der Arbeitslosenquoten in Deutschland, Lizenz: Unterbeschäftigung und ihre Komponenten Lizenz: Registrierte Arbeitslose und Stille Reserve Lizenz: Bewerten Sie diesen Beitrag: Rentenpolitik Die Alterssicherung stellt, egal wie sie organisiert ist, in allen modernen Gesellschaften einen erheblichen Anteil an der Verwendung des Sozialprodukts dar.

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