Kap. 10: Finanzamt und Steuern


Hier scheinbar einstimmige Meinung aller , können wir dann ja so als gesichert festhalten. Es ist aber auch möglich, dass sich die Politik für eine Altersgrenze von z.

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Bei Rürup auch nur max. Die Zahlrenten wurden jedoch immer nur mit dem Ertragsanteil der Steuerpflicht unterworfen. Somit 3,20 Euro nicht mehr zu Verbrauchen da abgeführt an FA , 96,80 Euro jedoch für den monatlich möglichen Verbrauch anstehend.

Für mich zwar nett , da ich bereits alles Steuergünstig wiederbekommen habe , zusätzlich mein Langlebigkeitsrisiko zum kleinen Teil darüber hinweg abgesichert ist , jedoch für Nachwuchs zum Verbrauchen daraus nichts mehr über ist. Daher muss ich ja auch wieder über andere Möglichkeiten nachdenken. Hier in der Fondlösung bereits ca. Mal sehen was da in 10 Jahren monatlich bei raus kommt und was es dann noch Wert ist.

Danke auch von mir für diese neuen Erkenntnisse! Mit fehlt allerdings im Augenblick die Phantasie, um diese Regeln irgendwo sinnvoll einzusetzen. Ich hätte da zwar noch so ca. Oder könnte man die z. Für mich wars ne Lehre genauer auf zu passen. Ich hatte den Titel aus dem Radar verloren. War nicht besser als der Kurs zum Delisting.

Wenn aber drüber liegt, kann man die Rechnung dem FA nicht aufmachen und die Transaktion geht ins Leere bzw. Ich wollte hier auch nur das Thema kurz anreissen. Ich für mich habe gelernt, dass mir ein Delistung nicht mahr passieren wird. Excel Ich kann mich nur noch ganz schwach an ein mich betreffendes delisting erinnern , ist schon ewig her.

Ja so einfach ging Tennis oder in diesem Fall Golf. Am delisting habe ich dann aber gar nicht mehr teilgenommen da ich vorher rausgeschmissen wurde. Ja der liebe Heiner , Golfer seines Zeichens. Nachdem er diesen Sport für sich entdeckt hatte ist Ihm das echt zu Kopfe gestiegen.

Die Italiener Barilla haben dann Eingekauft , sind mit der Nummer aber auch nicht richtig Glücklich geworden , verrudert war das Ding aber schon davor. Heiner hat zuviel Zeit auf dem Golfplatz verbracht.

Wegen Wachstum was immer es koste und sei es das Unternehmen , hat er sich dann bei den Amis ein wenig Pulver geliehen , nachdem alle anderen gesagt haben och nee lass mal , kein Interesse. Heute ist die Kiste glaube ich wieder bei einer deutschen Investorengruppe. Steht immer noch Kamps drauf , ist aber mittlerweile eine ganz andere Firma.

Backwaren verkaufen die aber immer noch. Aber ehne mehne Muh und raus bist DU. Tja so isses halt immer wieder einmal. Da konnte ich ja wenigstens noch froh sein , das ich wenigstens mehr für bekommen habe wie ich für bezahlt hatte , jedoch waren meine Erwartungen dort andere.

Ich merke gerade, dass ich die ganze Regelung wohl komplett falsch verstanden habe!! Nun — dann sieht die ganze Sache natürlich völlig anders aus! Und ich verstehe die ursprüngliche Mitteilung von Mr. Excel jetzt eher als Warnung. Und ich bin insofern doppelt froh, dass ich entsprechende Angebote für meine Depotleichen bisher nicht angenommen habe. Vielleicht sollte ich bei Gelegenheit einmal einen Beitrag daraus machen. Hier geht das sonst unter.

Und ich denke, es ist schon von allgemeinen Interesse. Peter , gemacht hatte ich dachte ich zumindest dieses schon öffter , nur die Abrechnung ist scheinbar noch nicht richtig , b.

Dieses ist vermutlich ein weiteres Problem das ich mit meiner Bank habe , die Sichtweise auf den anderen Depotinhaber Nachwuchs. Wird jedoch noch ein wenig dauern. Der Restbetrag wird nach der Fünftelregelung versteuert. Insofern wäre Fall B die passende Rechnung. Hallo zusammen, im Rahmen meines geplanten Ausstiegs ergeben sich für mich noch einige Fragen, bei denen ich im Moment nicht so richtig weiterkomme.

Im Oktober werde ich einen Aufhebungsvertrag mit Wirkung zum Ich bin verheiratet und bisher sind wir zusammen veranlagt worden. Meine Frau hat noch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Zwischen meinem Ausstieg im Juni und der Zahlung der Abfindung im Folgejahr ergibt sich eine Verschiebung von immerhin mindestens 7 Monaten zwischen dem Ende meiner Tätigkeit und der Zahlung einer Abfindung.

Spielt das Finanzamt da eigentlich in Bezug auf die Fünftel-Regelung noch mit? Schon mal im Voraus ganz vielen Dank für Eure Antworten!

Das ist ein Missverständnis. Eine Zusammenballung ist dann gegeben, wenn die Einkünfte aufgrund der Zahlung einer Abfindung höher sind, als sie es bei ungestörter Fortführung des Arbeitsverhältnisses gewesen wären.

Ob eine Zusammenballung vorliegt, hängt daher nur von den jeweiligen Zahlen ab: Was wäre ohne Aufhebungsvertrag verdient worden?

Und was kommt mit der Abfindung heraus? Und ja — bei Zusammenveranlagung zählen die Einkünfte des Ehegatten mit. Hallo alle, auch bei mir gibt es Neues zu berichten , dieses Mal zum Thema Steueroptimierung im Abfindungsjahr. Bei Spitzensteuersatz in Nun fand ich einen Kniff, der mir seitens eines netten Menschen sogar bestätigt wurde als gangbar. Im Anschreiben fordert man mich nämlich auf, den Original-Versicherungsschein vorzulegen oder eine Verlust-Erklärung abzugeben , ansonsten man nicht auszahlen könne.

Hintergrund ist auf Nachfrage, das man Doppelt-Auszahlungen vermeiden möchte…. Nun mache ich es so: Der Arbeitgeber, der von seinem Glück noch gar nix weis, findet den Original-Schein vermutlich auch nicht. Ich gedenke das bis auszusitzen, wo dann die Steuerlast nahezu Null sein wird.

Vermutlich werd ich mir die Mühe machen, alle AGs der letzten 30 Jahre nach dem Verbleib der Originalunterlagen zu befragen, wobei eine Firma gar nicht mehr existiert. Ich werde berichten, ob und wie lange das zu zu gestalten sein wird.

Gäbe es denn nicht auch einfach die Möglichkeit, die Auszahlung auf Antrag zu verschieben? Versicherungen sind ja manchmal gar nicht böse darum, wenn sie nicht zahlen müssen…. Sobald die entweder das Policen-Original von einem der historischen AG oder aber meine Verlusterklärung in Händen halten, wird gezahlt, sonst nicht. Die Lücke im System der Versicherung ist , das sie den Begünstigten zum Erfüllungsgehilfen für die Beschaffung der Originale machen möchten. Denn bei einer Kette von Arbeitgebern im Laufe eines Berufslebens wird es für niemanden einfach, den Gang von Pontius nach Pilatus zu machen und die Beschaffung der Originale zu betreiben.

Das ein Begünstigter die Kohle gar net will…damit rechnet das System wohl nicht. Übrigens endet die Lebensversicherung fristgerecht zum 1. Also genau was ich will. Die ersten 4 Monate des Jahres noch Gehalt bezogen, danach Dispositionsjahr. Kann ich die komplette Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel ansetzen, obwohl ich nicht das ganze Jahr beschäftigt war? Hans, Ja ich habe praktische Erfahrungen. Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag wird in dem Fall nicht gekürzt.

Die Jahreskarte für öff. Für die restliche Zeit des Jahres im Dispositionsjahr nicht, was aber auch logisch ist. Denn Arbeitnehmerbezüge nicht zu bekommen heisst ja nicht Arbeitnehmer zu sein bzw. Den Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 1.

Der Pauschbetrag ist fix und wird nicht zeitanteilig berechnet. Auch wer nicht das ganze Jahr solche Einnahmen erhielt, kann den vollen Pauschbetrag ansetzen. Nicht dass ich das konkret vorhätte, aber es ist ja immer interessant, was alles möglich ist…. Für steuerpflichtige Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit gibt es den Pauschbetrag von 1. Er kann aber nur bis zur Höhe der Einnahmen abgezogen werden.

Leider musste ich nach Gesprächen mit Menschen, die ebenfalls eine Abfindung erhalten haben, feststellen, dass sie darüber nicht nachgedacht haben. Meine Abfindung habe ich Mitte des Jahres Durch eine möglichst exakte Eintragung aller voraussichtlichen Einkünfte ins Programm konnte ich so, bei maximaler freiwilliger Zahlung in meine Rentenkasse, noch einen hohen Betrag spenden. Grund dafür war die Steuerprogression. Da ich das erst nicht glauben konnte, habe ich mich natürlich noch bei einem Steuerberater erkundigt und abgesichert.

Es lohnt sich also auch über Spenden nachzudenken und die einmalige Chance zu nutzen! Ich würde aber dennoch immer dazu raten, die Wirkung mit Hilfe eines Steuerprogrammes oder Steuerberaters vorher zu überprüfen, da die Auswirkungen nicht immer so leicht vorhersehbar sind! Meine Abfindung wurde im Januar dieses Jahres ausgezahlt und im Februar aufgrund fehlerhafter Abrechnung im Januar es wurde mir fiktives Einkommen für unterstellt auf meinen Einspruch hin korrigiert.

Der endgültige Bescheid liegt mir vor und ich habe mich nach Erhalt aus steuerlichen Gründen bei der AA baw. Auf der Lohnabrechnung für die Korrektur im Februar steht jedoch Steuerklasse 6 vermerkt. Das hat mich irritiert. Die korrigierten Beträge erbrachten aber trotzdem die erwartete hohe Nachzahlung, da man das vorher fiktive Einkommen mit der Korrektur wieder herausgelassen hat.

Kann es sein, dass man dafür mit Steuerklasse 6 gearbeitet hat, weil mein Arbeitsverhältnis zum Hat dazu jemand eine Idee? Aber zurück zu meiner eigentlichen Frage der eventuell beabsichtigten kurzfristigen Steuerklassenänderung, und zwar für meine Frau, deren Lohn momentan in Steuerklasse 5 abgerechnet wird.

ABER, und das ist wichtig: Würde dieser jetzige kurzfristige Wechsel in Anbetracht der oben geschilderten Situation irgendwelche Nachteile diesbezüglich für uns mit sich bringen? Ich bin da doch sehr unsicher und möchte ob der relativ hohen Summe die bei mir geflossen ist und natürlich auch wegen ALG I-Anspruch der müsste eigentlich unangetastet bleiben? Und habe ich an alles gedacht oder gibt es weitere entscheidende wichtige Punkte für diese Überlegung, die ich bedenken muss?

Und vielleicht hat ja auch noch jemand eine plausible Erklärung für die o. So ungewöhnlich oder verwunderlich ist das eigentlich gar nicht. Das ist ja gerade einer der vielen Probleme, die man immer wieder bei der Verschiebung der Abfindung ins Folgejahr zu hören bekommen. Auf einen nochmaligen Korrekturversuch würde ich verzichten. Ein Nachteil kann dadurch nicht entstehen. Die Endabrechnung macht ohnehin später das Finanzamt. Und nun zu den aktuellen Steuerklassen: Die Überlegung, die Steuerklasse Deiner Frau zu ändern, ist schon korrekt so.

Sie bietet den doppelten Vorteil der höheren Liquidität im laufenden Jahr und der günstigeren Berechnungsbasis für einen evtl. Für Dich oder Euch sehe ich da keinen Nachteil. Nun doch noch mal eine dumme Rückfrage dazu von mir, nachdem ich einmal in die Unterlagen von der Agentur für Arbeit, insbesondere meinen endgültigen Bewilligungsbescheid geschaut habe.

Da steht mehrfach, dass man vor Änderung seiner Lohnsteuerklasse mit denen sprechen und sich beraten lassen soll, um da nichts falsch zu machen. Deshalb bin ich nun doch wieder etwas verunsichert. Wie oben beschrieben, bin ich ja momentan baw.

Muss man denn bei erneuter Anmeldung in dem dafür notwendigen neuen Antrag wieder die aktuelle Steuerklasse nennen und welche Auswirkungen hätte das?

Die würde ich im Zuge des Steuerklassenwechsels auch sinnvollerweise von mir auf meine Frau übertragen oder spricht da mit Blick auf die Steuer in Bezug auf Abfindung, Steuerbescheid oder anderes etwas dagegen und ich würde damit einen Fehler machen? Insbesondere bei einem Wechsel. Ich möchte es mir hier einmal einfach machen und auf einen Beitrag des VDK Rheinland-Pfalz verweisen, der dies eigentlich recht gut erläutert.

Zu Deiner eigentlichen Frage, ob es bei einer neuerlichen Arbeitslosmeldung auch eine Neuberechnung auf Basis der dann gültigen Steuerklasse gibt, habe ich momentan leider weder dafür noch dagegen einen Beleg oder Quelle finden können. Ich vermute allerdings, dass sich die allgemeinen Aussagen bzgl.

Bestandsschutz und 4 Jahre Gültigkeit in erster Linie auf die Basis der Berechnung beziehen, also auf das sog. Dieses wird dann vermutlich anhand der jeweils aktuellen Bedingungen zunächst in das pauschlierte Nettoentgelt und dann in das Leistungsentgelt umgerechnet. Und dabei kämen dann eben auch geänderte Daten des Arbeitslosen zur Wirkung. Ist aber momentan nur eine Vermutung, falls ich irgendwo eine offizielle Vorschrift finden sollte, reiche ich sie nach. Zumindest nicht nachdem das FA den Steuerbescheid erstellt hat.

Der Bestandschutz bezieht sich eindeutig nur auf das Bemessungsentgelt. Von daher nehme ich einmal an, dass es bei den 4 Jahren, in denen ein festgestellter Anspruch nicht verfällt, nicht viel anders sein wird. Ich habe damit noch keine Erfahrungen gemacht. Ist das gleich zu setzen wie wenn beide Ehepartner arbeiten und der eine hat mehr Stkl. Leider habe ich noch nicht die Möglichkeit, das selber mal durch ein Steuerprogramm laufen zu lassen.

Das will ich mir für die weitere Optimierung der Abfindung kurzfristig erst noch zulegen. Ich versuche es daher mal mit zwei Antworten:.

Steuerklassen dienen nur der Berechnung der monatlichen Abzüge während des laufenden Jahres. Denn durch eine geschickte Wahl der St. ALG selber ist zwar steuerfrei, durch den Progressionsvorbehalt erhöht es aber den Steuersatz. Aber das ist ja generell so: Höheres Einkommen bedeutet in der Regel auch höhere Steuern. Nachdem ich mit dem Finanzamt und der AA telefoniert habe, haben meine Frau und ich uns jetzt dazu entschieden, an unseren Steuerklassen nichts zu ändern und zwar deshalb, weil ich bei Wiederanmeldung zum ALGBezug einen neuen Antrag mit dann der Steuerklasse 5 abgeben müsste.

Das hätte einen deutlich niedrigeren Auszahlungsbetrag zur Folge — und zwar dauerhaft, im Grunde für die volle Bezugsdauer, da ich mich nach einem Tag wieder abgemeldet habe. Das macht eine erhebliche Summe aus. Das Geld wäre weg und auch nicht über eine Steuererklärung o. Und auch ein höherer ALG-Anspruch meiner Frau bei womöglich anstehender Arbeitslosigkeit und günstigerer Steuerklasse für sie 3statt5 würde die Differenz nicht auffangen oder sogar übersteigen sondern in unserem Fall deutlich im Gegenteil.

Steuerklassen kann man nicht beliebig oft ändern. Die AA prüft und akzeptiert natürlich auch nicht jede Rück- Änderung. Das durch eine Steuerklassenänderung monatlich womöglich höhere Nettogehalt, in dem Fall bei meiner Frau, wäre nur temporär und nivelliert sich am Ende über den Steuerbescheid. Soweit zumindest die Auskunft des Herrn vom Finanzamt, der das allerdings auch erst einnmal nachschlagen musste und sich dann wunderte, weil er zunächst spontan vom Auszahlungsbetrag ausging, also quasi vom Netto.

Falls das Ganze hier jemand anders sieht und etwas dazu beitragen kann und möchte, was dem, womöglich aus eigener Erfahrung oder Kenntnis, widerspricht oder ergänzt, sehr gerne. Erst einmal Danke für die Zusammenfassung deiner Erkenntnisse. Und es ist sicher richtig, dass eine Optimierung von gleich zwei ALG-Bezügen schwierig bis unmöglich ist.

Da ist es wahrscheinlich von Vorteil, dem höheren Vedienst den Vorzug zu geben. Solange es aber nur um einen ALG-Bezug geht, wird es immer noch günstig sein, wenn man vorab einen Steuerklassenwechsel in eine günstige Klasse vornehmen kann. Die Steuerklasse 6 bei der Korrekturrechnung hat seine Richtigkeit, da in der bereits vorgenommmenen Berechnung mit 3 einige Freibeträge bereits eingearbeitet waren und nun über die 6 nicht mehr zum Tragen kommen.

Bei der Steuererklärung findet dann ohnehin die ultimate Abrechnung statt. Denn möglicherweise findet Klasse 3 nur bei laufenden Bezügen und nicht bei Zahlungen für mehrjährige Tätigkeit Anwendung.

Ich glaube das bringt nix. Denn die Grundlage fürs ALG1 ist das sog. Und das bemisst sich nach meinem Dafürhalten am beitragspflichtigen Bruttolohn. Hierbei entspricht die Beitragsbemessungsgrenze von 6. Bei weniger Bruttolohn proportional. Zu weiteren möglichen Effekten beim Splitting kann ich nix sagen…. Ist nicht so ganz korrekt, was Du da schreibst. Zum Thema der St. Denn es ist zwar richtig, dass zunächst der Bruttolohn als Grundlage für die Berechnung dient. Auf seiner Basis und weiteren Parametern wie z.

Das ALG ein dann ein Prozentsatz dieses pausch. Und das ist eben höher, wenn man eine günstigere St. Meine Betriebszugehörigkeit beträgt 23 Jahre, somit umfasst meine Kündigungsfrist sieben Monate. Somit endet das Arbeitsverhältnis nun wohl zum Ende des April Jetzt also zu den steuerlichen arbeitsrechtlichen Fragen die ich für mich wie folgt beantwortet habe.

Die Arbeitslosmeldung, werde ich dann unmittelbar zum 1. Erneute Arbeitslosmeldung zum 1. Um auch hier die Kirchensteuer etwas einsparen zu können, plane ich erstens den Erlass der Hälfte der Kirchensteuer, oder aber ich erwäge auch den Austritt aus der Kirche noch in diesem Jahr oder spätestens dann im Jahr , so dass hier unter Umständen gar keine Kirchensteuer mehr anfallen würde.

Da hier meines Erachtens nun die Fünftel Regelung voll durchschlägt, erhoffe ich mir so Steuer Einsparungen von circa Mein Jahresbruttogehalt, übersteigt die Höhe der Abfindung natürlich nicht, die Abfindung ist also um ein vielfaches höher als mein Jahresbruttogehalt.

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr meine Gedankenspiele einmal näher durchleuchtet, und mir mitteilen könntet, ob ich hier kompletten Unsinn zusammengereimt habe, oder wo eventuelle Schwachstellen in meinem Gedanken Modell auftreten könnten. Hallo Radantrieb,da die Zeit zwischen Abfindungsvereinbarung und tatsächlicher Auszahlung u.

Bei mir war es so,soll aber nicht Standard sein. Hallo Robert, erst mal Willkommmen im Privatiers-Club. Mal sehen was ich beitragen kann. Deinem sehr spezifischem Nickname entnehme ich , das Du entweder bei einem sehr grossen deutschen Schienentransportunternehmen oder aber bei einem Zulieferer angestellt bist. Das ist insofern wichtig, als Du Dir bei arbeitsvertragsende-fernem Abfindungszahlzeitpunkt über das Insolvenzrisiko im Klaren sein musst.

Wenn der AG also mit zwei Buchstaben zu benennen ist und das Logo rot, dann sollte es nahezu kein Risiko geben, sofern der Konzern und nicht eine exotische Tochter für die Abfindung zu garantieren hat. Leider hast Du kein Alter angegeben, das ist wichtig für die Zeit nach Ich gehe nunmehr von Jahrgang 58 oder so aus.

Nun fangen wir mal an:. Aufhebungsvertrag im Jahr Achte darauf, das Du nicht unwiderruflich sondern widerruflich freigestellt bist. Das vermeidet die Anrechung von Freistellungszeit auf die Rahmenfrist.

Desweiteren rate ich zu dem narrensicheren Weg: Bonus aus und anteilig ? In Deinem Fall 8 Monate. Kassieren der Abfindung und davon leben, zzgl. Wird aber Steuer nicht ganz vermeiden können.

ALG1 Bezug für 12 Monate. Erarbeite Dir eine Abwehrstrategie für den entstehenden Vermittlungsdruck. Ordentliche Schlagzahl bei Bewerbungen…. Nur hoffentlich keinen Job. Hoffentlich naht dann der Ruhestand. Für den Fall das nicht: Und wenn DU noch schaffen musst nach …dann halt ggf. Sachverständiger für Radantriebe in Schienenfahrzeugen. Spiele Deinen Plan auch einmal durch auf Basis grösserer Erkrankung in ,20,21, Bei gestückeleltem ALG1 ist die maximale Bezugsdauer 48 Monate, und Du musst checken ob ein Krankengeldbezug aufschiebend wirkt oder nicht.

Da bin ich leider nicht bibelfset. So viel Glück bei Deinem Vorhaben. Ich kläre gern deine noch offenen Fragen auf. Nein bei einem Schienen Transportunternehmen bin ich nicht beschäftigt, mein Arbeitgeber ist in der Medienbranche zu finden, aber eines hat es mit der DB gemeinsam das Logo ist auch rot. Die Rücklagen sind kein Thema, hier könnte ich auch das ganze kommende Jahr problemlos überstehen. Krankenversichert bin ich im Moment privat, aber nach Ablauf der Kündigungsfrist, plane ich mich im Rahmen einer Familienversicherung bei meiner berufstätigen Frau kostenlos mit versichern zu lassen.

Ich liege also nicht komplett daneben mit meiner Einschätzung. Ich lasse mich hier zusätzlich auch noch Mals von der DRV, einem Rechtsanwalt, und einem Steuerberater beraten, bevor hier endgültig unterschreiben werde. Mit der Gesundheit, schaut es so aus, dass ich das immer in Abhängigkeit davon beantworte, wer mich eben gerade danach fragt. Ja, Norbert hat sich ja hier schon sehr ausgiebige Gedanken gemacht. Und auch Punkte erwähnt wie z.

Danke auch von meiner Seite. Ich habe dem kaum etwas hinzuzufügen. Ich muss aber auch dazu sagen, dass mir persönlich dieser Weg nicht gefallen würde. Ich halte ihn für zumindest grenzwertig und würde ihn deshalb für mich selber nicht gehen wollen. Jeder wie er mag…. Zur Frage einer evtl. Ansonsten erscheint mir die Vorgehensweise so machbar und ich kann keine Fehler erkennen.

Schön, vielen Dank bis hierher, dann werde ich die Angelegenheit mal so planen und anregen. Ich werde dann hier wieder berichten, wie die Sache nun vonstatten geht. Hallo Robert, immerhin ist ja diese vom Privatier dankenswerterweise ins Leben gerufene Website ja basierend auf dem Gedanken , vorzeitig vor dem Regelruhestand und unter Berücksichtigung eines zumeist fremdbestimmten Endes des Arbeitsverhältnisses die neuen Lebensumstände zu gestalten.

Deshalb komme ich nicht umhin, noch einen Gedanken in den Ring zu werfen. Du bis als Jahrgang 67 aktuell 51 Jahre alt. Bis zu Beginn des Jahres ist alles so wie oben dargestellt prima geregelt. Doch dann bis Du 55 und hättest noch etwa 12 Jahre Erwerbsleben vor Dir. Deswegen rate ich Dir und allen anderen denen eine gute Abfindung ins Haus steht, im Sinne dieses Webseiten-Zieles dazu einmal den Zeitrahmen ab für die Zeit bis ggf.

Die Abfindung für Jahre Erwerbsleben kann niemals-selbst bei Sozialfaktor 1 bis 2 also Monatsgehälter pro Jahr die Erwerbslücke von 12 Jahren kompensieren. Neustrukturierung der Lebenshaltung usw. Eine gute Entscheidungshilfe, die realismus-fördernd wirkt, ist die Darstellung der monatsgenauen Netto-Geldeingangsströme ab Januar Dabei sind die Steuerrückzahlungen für die Jahre 1,2 und 3 mit einzubauen. Beim Privatiersgedanken geht man i. Regel davon aus, das neue Leben in Freiheit und Selbstbestimmtheit zu gestalten.

In der Regel hat dieser nämlich noch die Jahre Erwerbsleben vor sich…und vielleicht gefällt dem Partner ja was er macht. Da hilft unbedingt nur Drüber Reden und über die Konsequenzen sprechen. Wenn allerdings die Abfindungssituation ohnehin nur das i-Tüpfelchen auf einer ohnehin bereits dauer-malediven-fähigen und durchfinanzierten Duo-Privatiers-Situation ist …. Noch zu erwähnen …. Regel nur mit Abstrichen an Position und Gehalt möglich. Auch für diese wichtigen Ergänzungen noch einmal vielen Dank an Norbert.

Insbesondere für die ersten beiden Punkte möchte ich hier noch zwei Beiträge empfehlen, die die angesprochenen Themen noch etwas vertiefen: Die gute Nachricht vorweg, alle meine weiter oben schon dargelegten Planspiele, gehen so in Ordnung.

Der einzige Haken an diesem ganzen Konstrukt, ist das leidige Thema Krankenversicherung. Derzeit bin ich ja privat versichert, und möchte dies dann im Falle des Endes meines Beschäftigungsverhältnisses in eine kostenfrei Familiensicherung im Rahmen der Krankenversicherung meiner Frau umwandeln.

Dies funktioniert auch so, aber nur bis zum erreichen beziehungsweise beantragen der Altersrente. Da ich dies mit 63 Jahren vor habe, und hier auch abschlagsfrei in Rente gehen kann, da ich ja vor habe einen Ausgleichsbetrag, aus meiner Abfindungssumme zu zahlen gedenke — durch ausschöpfen des Altersvorsorge Freibetrages.

Es gibt hier natürlich noch den Zuschuss zur Krankenversicherung, den alle gesetzlich Versicherten Rentner auch bekommen. Jetzt kommt es nur noch darauf an, ob ich meinen Arbeitgeber noch zu einigen kleineren Zugeständnissen im Rahmen des mir vorgelegten Angebotes für einen Aufhebungsvertrag bewegen kann.

Hier werde ich wieder weiter berichten. Ach ja, eine Sache habe ich doch noch vergessen, welche mir mein Rechtanwalt berichtet hat, und zwar gibt es wohl die Möglichkeit, dass eine Krankheit, welche dann ein hergeht mit Bezug des Krankengeldes, gezahlt von der Krankenversicherung, am und nach dem Ende des Beschäftigungsverhältnisses, den Bezug des Arbeitslosengeldes nach hinten verschieben kann.

Hier möchte ich jetzt natürlich niemand dazu auffordern, am Ende des Beschäftigungsverhältnisses krank zu machen, aber diese Info war mir neu, und so wollte ich sie hier berichten. Jetzt habe ich doch noch eine Zusatzfrage zu dem Gesamtkomplex, und zwar folgendes: Verbleiben also circa Ich bin in der Steuerklasse 4 veranlagt. Richtig ist vielmehr, dass man sehr wohl in der gesetzl. Vielleicht passt es ja doch noch? Tja, Asche auf mein Haupt. Zu meiner Entschuldigung muss ich jedoch anführen, dass mich zunächst mit den gerade anstehenden Thematiken mehr beschäftigt habe, denn der Rentenbeginn mit 63 ist doch noch in ziemlich weiter Ferne.

Natürlich kann Norbert die Frage aus seiner Sicht gerne noch erläutern. Sind diese 11 Monate die Basis und genügen mehr als Tage, falls ich dies richtig verstanden habe oder wird Krankengeld noch mitgerechnet lt. Sorry für die blöden Fragen, aber ich tue mir etwas schwer bei diesem Thema. Voraussetzung ist allerdings, dass die Arbeitslosmeldung nicht hinausgeschoben wird! Konzepte wie das Dispojahr z. Denn schiebt man den Beginn der Arbeitslosigkeit um ein Jahr nach hinten, bleiben rückblickend keine Tage mehr übrig.

Hallo Robert, der Frage wie die Fünftelregelung funktioniert ist auf dieser Seite glaube ich auch ein Kapitel gewidmet. Nun bekommst Du eine Abrechnung im Januar die in etwa wie folgt ausehen wird.

Sagen wir mal nicht. Dieser Wert x 5 ist der Steuerabzug. Ich würde grob schätzen Steuerabzug Tsd, d. So das Dir Tsd verbleiben. In kommt dann die Steuerrückzahlung aus der AV-Zahlung.

Die Abfindungsumme beträgt sagen wir mal Davon geht zunächst der Arbeitgeberanteil ab, und zwar von der Summe, welche mir die DRV errechnet, um damit eine Kürzung der Rente abzufedern, und somit mit 63 abschlagsfrei in Rente gehen zu können. Somit werden hier zunächst Wenn dann von diesen Freibetrag, in Höhe von circa Da die Zuzahlungsmöglichkeiten von der DRV gedeckelt sind, werde ich also diesen Freibetrag in diesem Jahr nicht völlig ausschöpfen können.

Aber egal, es verbleiben also circa Wenn ich diese Summe in einen online Abfindungs Rechner eingebe, und hier kein weiteres Einkommen in diesem Jahr erziele dass Ehegatten splitting nutze, und keine Kirchensteuer abführen muss, dann errechnet mir dieser online Rechner eine netto Abfindungssumme von Und hier ist du meine Frage, ist dies in irgendeiner Art und Weise korrekt, und kann man hier einen Steuersatz in Prozent nennen?

Zunächst erst einmal zur Frage weiter oben: Oftmals bieten sie nur sehr simple Eingabemöglichkeiten von Gehalt und Abfindung. Bei jeglicher Art von Optimierung hört es dann schnell auf. Sonderfälle mit ALG oder bei neg. Grundeinkommen werden eigentlich nie unterstützt. Besser selber rechnen, mit Steuerprogramm, Elster oder Steuerberater. Wer selber rechnen will, findet in der Beitragsserie über die Fünftelregel Start hier: Die Steuerklasse spielt übrigens nur bei der Gehaltsabrechnung eine Rolle.

Bei der Einkommensteuererklärung am Jahresende ist das völlig unerheblich. Daher wird das auch meistens nicht abgefragt. Durch das spielen mit Elster ist mir jetzt doch tatsächlich aufgefallen, dass meine Frau auch noch Einkommen hat, somit ist der Steuervorteil dann leider doch nicht so gewaltig. Gefragt werde ich nach meinem Beschäftigungsverhältnis.

Ich bin während meines Dispositionsjahres weder Angestellte, noch Selbstständig, etc. Jede Eintragung hat natürlich eine Folgewirkung auf die weiteren Daten, die im Programm einzugeben sind. Hallo 49erin, wenn ich es recht verstanden habe, hast Du in ausschliesslich die Abfindung bezogen, korrekt? Ich verwende das Steuerprogramm der Akad.

Dort wird in einem solchen Fall eingegeben: Bezüge aus aktiver Tätigkeit 2. Erfassung der Lohnsteuerbescheinigung des AGs, die diesen Einmalbezug dann enthält. Den muss man dann abtippen. So getan, erzeugt das Programm die Steuerermittlung nach der Fünftelregel. Auch werden-weil ja im Jahr auch technisch Lohnsteuer abgeflossen ist — die Werbungskostenerfassung für zugelassen.

Dann liegst Du richtig. Ich nutze genau so wie Norbert die Steuersoftware der Akad. Von daher kann ich seinen Ausführungen nur beipflichten und gehe ebenfalls davon aus, dass es sich mit dem WISO-Programm ähnlich verhalten sollte. Ich bin werde dieses Jahr noch 59, habe nach längerer Krankheit die Kündigung erhalten.

Bis Juni habe ich Krankengeld bezogen, seither erhalte ich mein Gehalt und bin freigestellt bis Im Januar soll meine Abfindung fliessen, hoffentlich mit der 5tel Regelung.

Nun geht mein Mann ab Oktober mit Abzügen in die Rente. Meine Überlegung ist, ab Oktober meine Steuerklasse in 3 zu ändern, um für die restlichen 3 Monate des Jahres mehr Nettogehalt zu beziehen, aber auch, um die Lohnersatzleistungen evtl. Mein Mann Entgelt bis Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen? Sie entscheiden nur über die Abzüge von Lohn und Gehalt. Am Jahresende nach der Steuererklärung kommt unabhängig von der Wahl der Steuerklassen immer dasselbe Ergebnis heraus.

Das gilt allerdings nur, solange keine Lohnersatzleistungen bezogen werden. Da im kommenden Jahr wahrscheinlich auch der Bezug von ALG ansteht, wäre es sehr wichtig, bereits zu Beginn des Jahres besser noch zum Ende des Vorjahres eine günstige Steuerklasse zu wählen also: Für den Ehemann spielt dies keine Rolle mehr, da er als Rentner zwar steuerpflichtig ist, diese aber nicht direkt einbehalten werden.

Seine Steuerklasse ist daher nicht mehr relevant. Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich werde die Steuerklasse für Oktober in drei ändern lassen. Es könnte daher sein, dass die Sachbearbeiterin das als Nachberechnung für Dezember 18 laufen lässt.

Sie gönnt mir die Abfindung leider nicht, daher kann ich im Vorfeld nicht auf Mithilfe hoffen. Haben Sie noch einen Tipp? Für das vom FA abzuschöpfende Steuersubstrat gilt das Ablflussprinzip.

Wie lautet der genaue Wortlaut. Im übrigen sollte schon mit der Dezemberlohnabrechung die 18er Jahreslohnbescheinigung mit übergeben werden. Und für dann eine weitere …. Einkünfte sind in dem Veranlagungszeitraum zu versteuern, in dem sie zufliessen. Und daran hat sich auch der Arbeitgeber zu halten! Es muss hier zwei getrennte Steuerbescheinigungen geben.

Leider zeigt die Praxis, dass das trotzdem im Einzelfall schon einmal nicht funktioniert. Und darum rate ich immer dazu, die Abrechnung und deren Modalitäten im Vorfeld zu klären. Es kann noch deutlich mehr schief gehen Beispiele dazu habe ich im oben verlinkten Beitrag aufgeführt. Wenn ein solches freundliches Gespräch nicht mehr möglich ist und zudem absehbar ist, dass hier womöglich absichtlich nachteilige Vorgehensweisen geplant sind, wäre ggfs. Das sollte aber dann unbedingt mit dem RA abgesprochen und durch diesen veranlasst werden.

Vielen Dank an Norbert und an Privatier, ich habe das auch so im Internet nachgelesen. Ich werde schauen, ob ich mit der Dezemberabrechnung den Jahresbescheid erhalte. Danke für die Hinweise. Guten Tag, ich benötige nochmal kompetentes Fachwissen. Wie schon in meinem o. Kommentar beschrieben habe ich auf Grund einer längeren Erkrankung bis Juni Krankengeld bezogen.

Auf Anraten meines Anwalts hatte ich, nachdem mit dem AG einen Vergleich geschlossen wurde, die Entgeltzahlung bei Freistellung bis Da meine Erkrankung aber weiterhin besteht, ich auch in Behandlung bin, müsste ich mich zum Ende des Jahres wieder arbeitsunfähig schreiben lassen, um dann wieder Krankengeld zu bekommen.

Hat jemand Erfahrung mit einer solchen Situation? Die Lohnfortzahlungspflicht während der Freistellung nach 6 Wochen. Das hängt wohl von der exakten Formulierung des Aufhebungsvertrages ab.

Die Leistungspflicht der KK, diese wird abhängig von 1. Denn wenn der Krankheitstatbestand bei Aufhebung bereits bestand und Lohnfortzahlung ohne Leistungspflicht aber auch ohne Leistungsmöglichkeit vereinbart wurde, müsste das m.

Wenn Du also Lohn ohne Arbeit bezogen hast, warst Du nicht krank. Klingt mir alles irgendwie doppelt gemoppelt. Aber so tief im Sozialrecht bin ich leider nicht drin. Ich habe für diesen Fall leider auch keine Lösung parat. Die aktuelle Rechtsauffassung ist zumindest bei der Arbeitsagentur so, dass mit dem Beginn einer unwiderruflichen Freistellung das Beschäfätigungsverhältnis als beendet angesehen wird.

Nicht das Arbeitsverhältnis das besteht weiter! Aber es tritt Beschäftigungslosigkeit ein. Dies sehen nun viele Krankenkassen genau so. Und wenn das nicht schon schwierig genug wäre, gilt das oben gesagte immer nur für unwiderrifliche Freistellungen! Da in Ihrem Fall keine eindeutige Aussage gemacht wurde, wäre zunächst zu klären, was in einem solchen Fall anzunehmen ist.

Ich habe dazu auf die Schnelle keine Antwort gefunden, nach meinem Rechtsverständnis wäre aber eine unwiderrifliche Freistellung der Normalfall, denn wenn vertraglich eine Freistellung vereinbart ist, würde ich zunächst davon ausgehen, dass diese nicht einfach widerrufen werden kann.

Ich werde einmal versuchen, ob ich Swantje B. Ich habe keinen Aufhebungsvertrag unterschrieben, sondern wurde betriebsbedingt gekündigt.

Vielleicht könnten Sie Swantje B. Vielen Dank im voraus und Gruss Klein Erna. Meine Frau und ich möchten so früh wie möglich in vorgezogenen Ruhestand gehen. Arbeitslosengeld nach Disposition ab Wenn es denn so wäre, wäre es sicher ein gutes Geschäft.

Leider sind in der Überlegung gleich eine ganze Reihe von Fehlern enthalten: Die steuerlich zu berücksichtigenden Sonderausgaben zur Altersvorsorge sind begrenzt! Für sind es max. Beide Grenzen werden aber in leicht höher sein. Wenn Ihre Frau weiter Gehalt bezieht, sind von den max. Das Verfahren ist etwas komplizierter, habe ich hier einmal erläutert. Die maximal sinnvolle Einzahlung müsste man damit ggfs. Die Berechnung der Fünftelregel ist auch nicht korrekt. Wie es exakt funktioniert, können Sie in den Hinweisen zur Fünftelregel nachlesen.

Am besten kann man solche Rechnungen mit einem vernünftigen Steuerprogramm simulieren. Das beherrscht sowohl die Sonderausgaben und deren Abzugsfähigkeit, als auch die Fünftelregel. Alternativ einen Steuerberater damit beauftragen. Könnte sich bei der Summe wahrscheinlich lohnen. Allem was Privatier hier gesagt hat ist nur zuzustimmen. Mittels Steuerprogramm für unter 50 EUR kann man das alles prima simulieren und optimieren.

Eine kleine Ergänzung zur Ausgleichszahlung: Einfach mal ein Angebot einholen. Europa, Debeka, Cosmos u. Das geht so … Der Mann kassiert Abfindung und hat in keine weiteren Bezüge. Es kann nämlich sich ergeben , das die Einzelveranlagungen wirksamer sind. Ausserdem unbedingt checken ob sich aus der Behinderung in hinsichtlich der Abfindung noch zusätzlich Honig ziehen lässt.

Zum Thema Rürup vs. Etwas schwer zu kalkulieren sind dagegen die zu erwartenden Rentensteigerungen. Einzelveranlagung sollte unbedingt geprüft werden!

Damit ergeben sich noch ein paar Varianten mehr zum Durchspielen. Im April werden die Voraussetzungen zur Auszahlung meiner Betriebsrente erfüllt.

Es handelt sich um eine Direktzusage in Form einer beitragsorientierten Leistungszusage. Meine ursprüngliche Betriebsrente vom , bei der eine monatliche Auszahlung vereinbart war, wurde leider im Jahr per Betriebsvereinbarung auf diese Form umgewandelt.

Für die Auszahlung sind mehrere Varianten möglich. Für mich kommt die Einmalzahlung oder Aufteilung in 3 Jahresraten in Frage. Nach meinen Berechnungen ergeben sich ausgehend von einem fiktiven Auszahlungsbetrag von ca. Einmalzahlung mit Fünftelregelung Einmalzahlung ohne Fünftelregelung Die Einmalzahlung ist für mich steuerlich die optimalste Variante, wenn hier die Fünftelregelung zur Anwendung kommt.

Von meiner früheren Firma hatte ich diesbezüglich folgende Hinweise erhalten, die dafürsprechen, dass die Fünftelregelung angewendet wird:. Die Gründe für eine Kapitalisierung von Versorgungsbezügen sind dabei unerheblich. Zusätzlich wurde noch folgendes angemerkt: Manchmal haben die Finanzämter versucht dagegen zu argumentieren, aber mit den o.

Informationen, die wir zugeliefert haben, wurde die Fünftelregelung letztendlich immer anerkannt. Allerdings habe ich im Netz diverse Kommentare bzw. Urteile gefunden, die in bestimmten Fällen die Anwendung der Fünftelregelung nicht zulässt.

Aus dem Grunde bin ich etwas verunsichert, ob das Finanzamt die Fünftelregelung bei der Einmalzahlung anwenden wird. Wenn das nicht der Fall ist, muss ich dann eine erheblich höhere Summe an Steuern zahlen und damit ist diese Lösung für mich die schlechteste Variante.

Bei der zweiten Variante Aufteilung in 3 Jahresraten wird die Fünftelregelung definitiv nicht angewendet. Dabei habe ich aber im Vergleich zu der Einmalzahlung mit Fünftelregelung vornherein schon einige Tausend Euro weniger Netto. Ich habe dazu zuerst das Finanzamt kontaktiert und um Auskunft gebeten, ob sie in diesem Fall die Fünftelregelung anwenden werden oder nicht.

Allerdings wurde mir gesagt, dass die sich mit dem Fall erst dann beschäftigen, wenn ich den Einkommensteuerantrag gestellt habe. Dann ist es aber für mich zu spät, da ich dann meine Entscheidung nicht mehr ändern kann. Da ich mich Anfang entscheiden muss, welche Variante ich wähle, würde ich mich sehr freuen, wenn ich zu diesem Thema Hilfe bekommen könnte.

Hallo harcon, deine Steuerberechnung für Variante 1 stimmt m. Woher hast du diese Zahlen? Wird die Groko verlangen können bestehende Altersvorsorge z. Wie würde das eigentlich ablaufen: Die DRV ist ja umlagefinanziert, sprich das was eingezahlt wird geht direkt wieder raus an die Rentner.

Wenn die ersten Selbstständigen dann in Rente gehen, hätte man dann den umgekehrten Effekt: Es würde gleich viel in die Verteilung geht, die Zahl der Leistungsempfänger aber von Jahr zu Jahr zunehmen. Das Rentenniveau würde zusätzlich unter Druck geraten — übrigens nicht nur für die vormals Selbstständigen, sondern auch für die Angstellten, die dann in Rente gehen bzw.

Ein Modell, bei dem nicht Millionen Selbstständige auf einen Schlag in die Rente einzuzahlen beginnen würde verbunden mit der alternativen Möglichkeit in kapitalbildende Anlagen zu investieren würde diese ungewollten Effekte zu einem erheblichen verhindern bzw. Das ist ein sehr gutes Argument, das die obigen Überlegungen auch von der Ergebnisseite her bestätigt.

Ungewollt von uns Selbständigen. Andere haben andere Begehrlichkeiten. Das wäre zweifellos die beste Lösung und würde auch dem Grundsatz des Vertrauensschutzes gerecht werden. Denn auch bei einer Altersvorsorgepflicht werden sich viele Selbständige für eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung entscheiden.

Dies erscheint uns nicht logisch, denn z. Doch, das ist logisch. Ältere Selbständige, die bislang nicht in die Rentenkasse oder einen Rürup-Vertrag eingezahlt haben, werden es in den verbleibenden Jahren bis zum Ruhestand kaum schaffen, genügend Rentenpunkte zu sammeln bzw.

Bei dieser Personengruppe wirkt die Altersvorsorgepflicht wie eine zusätzliche Steuer. Der junge Handwerker hat dagegen genug Erwerbsjahre vor sich, um dieses Ziel zu erreichen. Die Verhandlungslinie muss also sein: Altersvorsorgepflicht ja, aber nur für diejenigen, die sich in Zukunft selbständig machen und nicht für solche, die es schon sind.

Kann man diese Position nicht durchsetzen, dann sollte sich der VGSD dafür einsetzen, dass wenigstens ältere Selbständige von der Pflicht ausgenommen bleiben jedenfalls alle ab 50, besser noch ab 40, was zuletzt auch Nahles wollte. Ich habe schon seit Beginn der Diskussion um eine Zwangsrentenversicherung reagiert und eine Betriebsrente abgeschlossen, die Insolvenzsicher in eine Pensionskasse einzahlt.

Und eine zusätzliche private Absicherung gibt es noch on top. Damit hoffe ich zumindest gut gerüstet zu sein. Für alle, die sich es nicht leisten können, so in das Rennen zu gehen, könnte ich mir vorstellen, das ein Ansatz so lauten könnte: Da schwanken die Stundenverrechnungssätze zwischen Industrie und Handwerk oder zwischen unterschiedlichen Gewerken. Und zusätzlich noch prüfen, wie der Selbständige am Markt auftritt. Hat er ein eigenes Auftreten im Markt und wechselnde Kunden in einem Zeitraum von 24 Monaten ist das das Ausschlusskriterium für den Kreis der Scheinselbständigen.

Diese dürfen nachweislich nicht mehr als vergleichbare Beiträge von Berufskollegen, die fest angestellt tätig sind, betragen. Damit das ganze dann aber fair zugeht, muss der Arbeitgeberanteil bei dem oben genannten betrachtet werden, und der selbständige muss bei seiner Kalkulation bzw.

Rechnungsstellung eine Change bekommen, diesen Betrag dem Kunden in Rechnung zu stellen Ich denke an eine extra ausgewiesene Position wie die Umsatzsteuer , bzw. Dies ist nur Fair, da andere Betriebe diesen Anteil ja ebenfalls zu entrichten haben. Ich weis, das sich das jetzt relativ naiv und einfach gestrickt liest. Und das es viele Facetten gibt, die zu betrachten wären. Aber je einfacher die Betrachtung gestaltet wird, und je weniger Ausnahmeregelungen formuliert werden, desto kalkulierbarer, fairer und einfacher ist die Umsetzung und der vom Gesetzgeber zu installierende Verwaltungsapparat.

Das müssten wir noch mal getrennt diskutieren, es würde den Rahmen hier sprengen. Nachdem sich diese Form der Diskussion hier gut zu bewähren scheint, würde ich dann unsere Gedanken zum Thema Scheinselbstständigkeits-Kriterien wiederum genauer beschreiben und zur Diskussion stellen. Dein Feedback habe ich aufgenommen. Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung sollte in den Honoraren jetzt schon einkalkuliert sein, falls nicht müssten dies spätestens mit Einführung der AV-Pflicht alle tun, was deren Durchsetzung vereinfachen würde.

Genau dies ist ja auch eine Intention des Gesetzes. Den Ausweis des Arbeitgeberzuschusses zur Sozialversicherung auf Rechnungen sehe ich kritisch. Auf einer Rechnung ausweisen oder damit argumentieren darf natürlich jeder auf freiwilliger Basis dar natürlich jeder. Aber eine Verpflichtung dazu würde für viel Bürokratie sorgen. Was ist, wenn du Material verwendest oder freie Mitarbeiter?

Auf diese könntest du ja den Aufschlag nicht anwenden. Und sicher will nicht jeder den Anteil der eigenen Wertschöpfung an dem Gesamtwerk ausweisen, um darauf dann einen Aufschlag vorzunehmen… — In der Kalkulation natürlich, aber nicht gegenüber dem Kunden. Deshab würden wir uns m.

Das Ausweisen von Vorsorgebeiträgen auf Rechnungen war schon eine Idee der Grünen, von der ich nichts halte. Das macht aus Solo-Selbstständigen dann quasi Selbständige-light und erhöht den Bürokratieaufwand. Wer seine Altersvorsorge nicht in den Preis mit einkalkulieren kann oder nicht dauerhaft entsprechendes Einkommen erzielt sollte m. Hallo Andreas, die Kombi Rürup und BUV gibt es und sie kann sogar steuerlich interessant sein, weil bei diesem Kombiprodukt der Gesamtbetrag steuerlich geltend gemacht werden kann wie die Rürup-Rente selbst.

Hallo Martin, die Rürup klingt ja Steuerlich sehr interessant, hat man aber Familie und auch Kinder ist diese nicht praktikabel. Die Rürup kann weder an die Familie vererbt werden noch kann man diese sich auszahlen lassen. Man nehme an man die Frau und der Mann sind mit 65 verstorben. So bleiben die gezahlten Beiträge bei der Versicherung. Die Kinder oder Enkelkinder haben davon nichts mehr. Zusätzlich ist die Rürup mit hohen Provisionen verbunden, der Versicherung verdient daher sehr gut an solch an einem Vertrag.

Ich halte daher nichts an solchen Produkte wo nur der Versicherungsgeber und nicht der Versicherungsnehmer was davon hat. Und wenn das mit der Beitragszwang kommt und man nicht entscheiden kann worin man investieren darf, dann gehöre ich wahrscheinlich zu denen. Die entweder das Land mit der Familie wechseln oder die Selbstständigkeit aufgeben, weil man wird Selbstständig und Selbständig arbeiten und handeln zu können.

Und warum steht es nicht zur Debatte, das die Pension abgeschafft wird. Wenn die Vorsorgepflicht dann doch für alle. Man sucht hier im Grunde einfach nur ein Berufsgruppe die für die Kosten der Beamte aufkommen sollen. Man sieht es ja wunderbar an der Diätenerhöhung! Wie finanziert man dies? Hallo Martin, hallo Daniel,. Besteht der Schutz darin, dass man im BU-Fall beitragsfrei gestellt wird und ab z.

Ich war von ersterem ausgegangen. Wie Daniel richtig anmerkt, ist es auch eine Kostenfrage. Bei solchen schlechter vergleichbaren Kombiprodukten langen die Versicherer ja gerne bei den Kosten ordentlich zu, deshalb sehe ich sie etwas kritisch.

Frage wäre auch, ob man analog zur Rentenversicherung auch nur das Erwerbsunfähigkeitsrisiko absichern könnte, also dass man nicht nur seinem Beruf, sondern gar keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann. Vielleicht mit noch zu entwickelnden Produkten? Meine Tendenz wäre, in jedem Fall zunächst einmal die Anerkennung der Basis-Renten zu fordern und Kombiprodukte frühestens — wenn überhaupt — dann zu fordern, wenn diese Produkte auch tatsächlich auf dem Markt sind.

Daniel Deinen Ärger über die Privielgierung bestimmter Berufsgruppen kann ich nachvollziehen. Und natürlich auch deinen Wunsch, direkt in Immobilien, Aktien usw. Die Gegenseite wird uns allerdings entgegenhalten, dass Angstellte diese Option ja auch nicht haben direkt anzulegen und wir durch die zusätzliche Wahlmöglichkeit privilegiert wären. Wir werden deshalb fordern, dass zum einen jede Form von geföderter Basisrente auch als Altersvorsorge anerkannt wird und kein Zwang besteht, in klassische Produkte anzulegen.

So wäre auch eine mittelbare anteilige Anlage in z. Zum anderen werden wir fordern, dass eine Anlage auch in berufsständische Versorgungswerke ermöglicht wird, soweit diese bereit sind und gesetzgeberisch in die Lage versetzt werden, Selbstständige aus anderen Berufsgruppen aufzunehmen.

Von der Definition der Betroffenen künftige Gründer vs. Altersschwelle mit Einzelprüfung hängt ab, ob du überhaupt altersvorsorgepflichtig würdest. Wir Selbständigen zahlen bereits jetzt schon höhere Beiträge als Angestellte. Daher sollte man auch dem Selbständigen, die Möglichkeit geben, frei über die Produkte zu bestimmen. Das würde nicht nur uns sondern allen nutzen. Es ist ein Frechheit das man in der Rente nochmal versteuert wird.

Der Staat kann wegen mir ein Nachweis von mir verlange wieviel Kapital ich habe, wieviel Immobilien und wieviel Versicherung und kann beurteilen ob es ausreicht zur Altervorsorge. Aber mehr können die von mir nicht verlangen, ich sorge seit Jahren erfolgreich vor und nun soll man in Produkte investieren die von mehrere Zeitungen bereits als schlecht dargelegt worden ist. Der Beamte sollte daher auch einzahlen und auch die selben Steuern begleichen, das wäre gerecht. Aber so haben Beamte priviligen und Selbständige nicht.

Diese Forderung, die ich in der Diskussion an dieser Stelle zum ersten Mal lese, sollte unbedingt betont und weiterverfolgt werden. Die Frage ist aber immer ob einzelne Produkte da nicht beser sind. Die Krux bei staatlich geförderten Produkten ist ja dass die Versicherer die Kunden hier in teure Verträge locken und sich das dann vom Staat bezahlen lassen. Man könnte anregen, die Altersvorsorgepflicht maximal auf das Erreichen der Grundsicherung zu beschränken.

Das wäre für den Einzelnen wahrscheinlich mit relativ wenigen Mitteln zu erreichen, und der Staat muss später nicht für nicht abgesicherte Selbständige zahlen.

Darauf, und nur darauf, sollte es ihm ankommen. Wer darüber hinaus mehr tun möchte, dem sei das freigestellt. Zum anderen ist auch schwer zu sagen, wie viel man sparen muss und in welcher Form man es anlegen muss, um dann Jahrzente später mehr als Grundsicherung zu haben. Dies gilt aber nur bei ausreichend langer Beitragshistorie und wird sicher in Frage gestellt.

Eine Vermögensprüfung würden wir aber aus Bürokratiegründen eher vermeiden wollen. Wir kümmern uns um neue Kunden, um Bestandskunden, um Qualität bei der Arbeit, um Werbung und um die Steuer und sollten daher das Recht haben uns auch um die Altersvorsorge zu kümmern.

Der heutige Selbständige zahlt bereits jetzt schon so viele Steuern, mit diesen Steuern wird unter anderem die Bundesrepublik finanziell unterstützt. Diese Ausgaben ermöglicht Schulen usw.

Was wäre das Land ohne die Selbständigen und den jenigen die Arbeiten und nicht vom Staat ihr Geld bekommen, also von uns zahlenden. Die Rente in dem jetzigen Modell ist krank, und man sollte mal anfangen zu modernisieren bevor man andere zwingt in das Kranke System zu zahlen.

Wieso gibt es zw. Ost und West andere Bemessungsgrenzen. Ist das überhaupt Verfasungswidrig. Wieso Krankenkassen, Wieso die Ausgaben für den Flughafen usw. Erst mal bei sich aufräumen und dann bei anderen versuchen aufzuräumen und nicht Mutti bei Selbstständigen spielen, die Leute bei der Politik sind soweit vom Volk entfernt wie der Mond von der Erde. Wenn die Politiker rückrat hätten würde sie einstimmig für die Abschaffung der Pension, Reduzierung der Staatsdiener, Reduzierung der Krankenkassen und investieren in den Nachwuchs.

Aber stattdesen Diätenerhöhung und anderen erzählen wie sie mit Geld um zugehen haben. Ich erkläre auch keinem Pilot wir er zu Fliegen hat.

Echt schlimm diese Groko. Hoffe es gibt Neuwahlen. Ist doch eine smarte Idee, die unabhängig von Lebensalter und Dauer der Selbständigkeit einen Ausweg aus dem Dilemma eröffnet.

Als dann die DRV Prüfung kam, musste ich fast alle privaten Rentenversicherungen auflösen, um die rückwirkenden Beträge überhaupt stemmen zu können. Somit hätte ich wohl die Opt-Out Möglichkeit nicht mehr.

Seither scheint es mir so, als ob man in Deutschland als Selbstständiger etwas kriminalisiert wird. Aber, ich finde auch, das das Finanzamt einen ebenfalls extremst schlecht behandelt und man ständig auch mit Steuerberatern Seitenhiebe erwarten darf. Selbstständige brauchen seitens der Regierung, der Finanzämter etc viel mehr Unterstützung, Ideen, einen Willen den Selbstständigen zu helfen.

Ich muss zugeben, dass wenn ich gefragt werde, ob es sich lohnt in Deutschland die Selbstständigkeit aufzunehmen, ich sehr sehr stark davon abrate. Ändert sich denn vielleicht irgendetwas für private Krankenversicherte?

Das ist bei mir der Fall. Vielleicht sehr mittelalterlich, aber könnte man nicht ähnlich wie die damaligen Gilden es wohl hatten, eine Rentenversicherung für Berufsgruppen aufbauen? Ich weiss, man sollte in der BRD deutsch sprechen, aber es bildet nicht die Realität ab. VGSD könnte sicherlich auch hier Mitglieder gewinnen. Weder kommt eine Bürgerversicherung mit der Möglichkeit, wieder in die GKV zurückzukehren — aber auch mit der Gefahr, in einer PKV zu verbleiben, die viele Mitglieder verliert und dadurch ausgezehrt werden könnte noch sind m.

Die Absenkung der KV-Mindestbeiträge hilft ihm oder ihr ja nichts. Dies ist ein weiterer Grund, warum bereits Selbstständige Bestandsschutz erhalten sollten. Bisher hat der Gesetzgeber dafür die Angehörigen einer Berufsgruppe kammerpflichtig gemacht auch die den Beruf in Anstellung betreiben und dann eine Versicherungspflicht im Versorgungswerk eingeführt, die von einer eventuell bestehenden Rentenversicherungspflicht befreit.

Die Einzahlung in ein Versorgungswerk ist zwar attaktiver als in die DRV, aber die meisten der hier diskutierten Fragen und Probleme z. Zudem hängt die Attraktivität eines berufsständischen Versorgungswerks auch von der Struktur der anderen Versicherten ab. Wir fänden es gut, wenn bestehende oder neue berufsständische Versorgungwerke für Selbstständige als Alternative zur DRV bzw. Dazu wäre aber eine Gesetzesänderung nötig. Eine zusätzliche Bürokratie mit Kammern müssen wir nicht unbedingt aufbauen….

Selbstständige Lehrer sind ja schon jetzt in vollem Umfang rentenversicherungspflichtig und das beste Beispiel für die Doppelbelastung aus hohen KV-Mindestbeiträgen, überhöhter Bemessungsgrundlage usw.

Hier wäre unsere Forderung mit den Lehrern zu diskutieren , ob für sie die Altersvorsorgepflicht nicht attraktiver wäre. Ich bin sicher, die Regionalgruppensprecher in Frankfurt oder Berlin wären offen für solche Veranstaltungen, so lange sie sie nicht selbst organisieren müssen.

Wir bräuchten also jemand, der Lust hat, einige solcher Treffen zu organisieren. Dann bitte bei Max hilgart at vgsd. Sie wissen als Erstes, wer selbstständig ist und haben fast alle Infos, die zur Kontrolle der Altersvorsorgepflicht nötig sind. Insbesondere kennen und prüfen Sie auch den Gewinn. Wobei es schon jetzt eine Vielzahl von Kontrollmitteilungen zwischen Finanzbehörden und Sozialversicherung gibt, so dass kaum noch Geheimnisse bestehen.

Unsere Forderung wäre in diesem Fall, dass die Sozialversicherungsträger den vom Finanzamt beschiedenen Gewinn dann auch akzeptieren und nicht wie die Krankenkassen noch Mieten, Zinsen, Dividenden und ggf.

Wenn man die Bedenken gegen eine Abwicklung über das Finanzamt überwinden kann, bestünde hier sicherlich ein erhelbiches Potenzial zur Entbürokratisierung. Es diesen Leuten geht primär nur um mehr Geld. Vor allem die langen Rückzahlungsfristen sind abzuschaffen. Hierbei entsteht unnötige Insolvenzgefahr! Eine Umschichtung ist nur mit finanziellen Verlusten verbunden und daher eher kontraproduktiv. Vor allem ältere Personen, kurz vor Erreichen des Rentenalters dürfte dies hart treffen und zur Geschäftsaufgabe führen.

Mit Nachhaltigkeit hat dies alles nicht viel zu tun, die Rentenversicherung ringt jedem ein paar schmerzvolle Euro aus der Tasche, der Staat wird auf wesentlich mehr Einkommensteuer in der Zukunft verzichten müssen weil sich diese Form der Arbeit für einzelne nicht mehr lohnt.

Richtig, neben mehr Rechtssicherheit braucht es in Deutschland eine neue, unabhängige Stelle, die die Statusfeststellungsverfahren durchführt.

Die DRV ist nicht objektiv, weil sie ein finanzielles Interesse daran hat, möglichst viele Selbständige in die Beitragspflicht zu zwingen. Sich gegen eine fehlerhafte Statusfeststellung juristisch zur Wehr zu setzen, ist langwierig und kostspielig, der Ausgang ungewiss. Mir hat einmal ein Rentenberater erzählt, dass jeder zukünftige Sozialrichter im Rahmen seiner Ausbildung ein halbes Jahr bei der DRV hospitiert und dort entsprechend gebrieft wird, weshalb die Sozialgerichte gerade in den unteren Instanzen häufig der Argumentation der Rentenversicherung folgen, die sie sozusagen verinnerlicht haben.

Auch bei einem Opt-out könnte es noch Anreize geben, aus Selbstständigen Scheinselbständige zu machen, denn dann entfiele die Opt-out-Möglichkeit. Wir werden deshalb die Forderung nach einer institutionellen Trennung aufrecht erhalten, die wir schon in unserem Positionspapier zum Thema Scheinselbstständigkeit erhoben haben. In der Schweiz funktioniert die Statusfeststellung durch die Rentenversicherung rechtssicher.

Allerdings gibt es dort keine entsprechenden Anreize für den Rentenversicherungsträger. Eine Unabhängigkeit würde in jedem Fall mehr Rechtssicherheit und Vertrauen schaffen.

Geschehen könnte dies z. Und jeder Tag den man vor Gericht verbringen muss ist ein Tag an dem man kein Geld verdient, dieser Schaden wird von niemandem ersetzt.

Mal ein ganz anderen Punkt. Dann wäre es vielleicht mal Sinnvoll den Punkt vorzubringen, das jeder der freiwillig oder Pflichtversichert in die gesetzliche Krankenkasse einzahlt im Grunde Krankenkassen in Deutschland finanziert. Wieso gibt es eigentlich immer noch Krankenkassen für die gleichen Belange. Ist doch ein Scherz, es gab zwar im mal Krankenkasse aber sind mindestens zuviel. Wieso schaut man nicht mal darauf die Kosten dort zu senken als ständig die arbeitenden Bürger Beamte ausgeschlossen auszunehmen.

Die Gesundheitsversorgung verschwendet Millionen von Gelder nur für die Verwaltung der Krankenkassenbeiträge. Das Geld würde dazu führen, das die Beiträge der Krankenkasse stark reduziert werden könnte und gleichzeitig könnte das gesparte Geld zur Finanzierung der Renten genutzt werden, nehme an das die Rente dann auch nicht mehr versteuert werden müsste so wäre genug Geld für die Rente da. Aber wieso geht man die Punkte nicht an.

Oder wieso muss ein Beamter kein Beitrag leisten, ist ja nicht selbständig und im Grunde nur ein Angestellter. Da hätte ich eine Antwort drauf, wenn es dich interessiert, dann sag Bescheid und lass uns telefonieren. Bei der Betrachtung der bestehenden Absicherung müssen unbedingt auch bereits bestehende Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt werden. Viele Selbstständige haben aus früheren abhängigen Beschäftigungen bereits Rentenansprüche erarbeitet, so dass sie im Alter nicht völlig unversorgt sind.

Ein gesetzlicher Rentenanspruch oberhalb der Grundsicherung sollte genügen, um den Staat von weiteren Leistungspflichten zu entbinden und eine zusätzliche Zwangsversicherung damit unnötig zu machen. Auf diese Weise müsste keine Einzelfall- bzw. Bei denen, die nach einer Gründung erstmals altersvorsorgepflichtig werden, würde es ebenfalls keine Vermögensprüfung geben, sondern sie wären dann mit einem bestimmten Prozentsatz 15,5 Prozent altersvorsorgepflichtig.

Dabei sollten wie bereits schon erwähnt auch ALLE bisher noch nicht enthaltenen Gruppen mit einbezogen werden z. Mathematiker, unabhängige Vertreter der Versicherungswirtschaft, unabhängige Finanzberater usw. Leider bin auch ich mittlerweile überzeugt, dass eine Bürgerversicherung aus den verschiedensten Gründen nicht mehr kommen wird.

Dann wäre ich noch eher dafür, dass sich der VGSD kompromisslos dafür einsetzt, dass alles beim Alten bleibt, dass also z. Die Beratungsleistung könnte beispielsweise von der deutschen Rentenversicherung oder von der IHK oder zur Not von einer noch zu schaffenden Institution erbracht werden. Dies bedeutet nicht notwendigerweise, Kosten nach dem Rasenmäherprinzip einzusparen, sondern ggf. Hier wäre ein möglichst objektiv gehaltenes, ehrliches Beratungsgespräch m.

Als vormaliger Angestellter hatte ich lange Jahre in die gesetzliche RV einbezahlt und hatte, als das Thema Selbständigkeit immer konkreter wurde, insgesamt sogar 2 freiwillige Beratungsgespräche, wobei das erste schon ca. Aus dem Erstgespräch hatte ich z. Nun sorge ich weiter privat vor u. Das Wissen dazu habe ich mir durch langjährige Lektüre von einschlägigen Büchern aber auch über das Internet angeeignet, so dass ich schnell von der anfangs bequemen Variante einer Kapitallebensversicherung und eines Sparbuches oder ggf.

So habe ich meine Kapital-LV zwar nicht gekündigt, aber doch auf einen Mindestbeitrag umgestellt etc. Anrechnung von bisher gezahlten Beiträgen in die private Altersvorsorge oder Gegenrechnung von Pensionsansprüchen etc. Erst dann wäre ich für eine Altersvorsorgepflicht, aber mit den Anmerkungen, die ich zu Bürgerversicherung gemacht habe.

Es bringt einfach nichts, ein immer maroder werdendes System durch zusätzliche Beitragsquellen aufrecht zu erhalten — hier müssten dann tiefgreifende Reformen durchgeführt werden, z. Das würde mein Vertrauen in ihre Entscheidungen erheblich erhöhen. Leider war die Einbeziehung von Beamten zu keinem Zeitpunkt ernsthaft geplant und zwar ausdrücklich auch nicht von der SPD, die einen sehr hohen Beamtenanteil unter ihren Wählern hat.

Unter dieesen Bedingungen haben wir uns deshalb gegen eine reine Rentenversicherungspflicht nur für Selbstständige ausgesprochen. Wie du halte ich für einen wichtigen Grundsatz, dass versicherungsfremde Leistungen transparent ausgewiesen und steuerfinanziert werden sollten.

Eine Bewahrung des bisherigen Systems mit hoher Eigenverantwortung — ergänzt um eine freiwillige oder obligatorische Altersvorsorgeberatung — wäre am ehesten bei einer FDP-Beteiligung an der Regierung zu erreichen gewesen, wobei Union und Arbeitgeber sich klar für eine Altersvorsorgepflicht ausgesprochen und bei Jamaika mit FDP und Grünen ja auch eine Altersvorsorgepflicht beschlossen hatten. Unter diesen Umständen müssen wir uns — insbesondere, wenn jetzt erneut eine GroKo zustande kommen sollte — die Frage stellen, wie eine Altersvorsorgepflicht auszugestalten wäre.

Es ist besser, wir bringen uns an dieser Stelle konstruktiv ein und erreichen eine sachgerechte Lösung. Wir müssen aber m. Wir sehen auch den Bedarf nach einer besseren Information zum Thema Altersvorsorge.

Staatliche Zwangsberatungen und -schulungen sehen wir eher kritisch in Bezug auf deren Qualität und die Motivation der Beteiligten. Für mich sind die hier von Einigen aufgezeigten negativen Folgen bei einem abrupten Wechsel des Altersvorsorgemodells von privat auf staatlich bereits eingetreten.

Die Angst potentieller Auftraggeber vor dem Scheinselbständigkeits-Thema hat mich in die Festanstellung getrieben, bis auf Weiteres. Ob die Rückkehr in die Selbständigkeit je gelingen wird, hängt auch davon ab, wie lang und gründlich ich jetzt vom Selbständigenmarkt verschwinde. Daher habe ich auf eine Nebenbeschäftigungserlaubnis geachtet, nur um dann festzustellen, dass ich mich als angestellter Teilzeitler mit einer Nebenbeschäftigung schnell in Teufels Küche bei der Krankenversicherung begebe, obwohl ich ja auch im Angestelltenverhältnis schon Beiträge bezahle.

Wenn jetzt noch die volle Wucht von RV-Mindestbeiträgen dazukommt, zahle ich vermutlich bei allen lebenslauftechnisch nötigen Nebenjobs drauf. Bitte verliert auch die ehemaligen Selbständigen nicht aus dem Auge, die in die Festanstellung gezwungen wurden, aber gerne zur Selbständigkeit zurückkehren würden.

Dabei gibt es vermutlich ohnehin erhebliche Überschneidungen zu Neugründern, vor allem zu denen, die zunächst im Nebenerwerb probieren, ob ihre Gründeridee tragfähig ist. Alle, die temporär in Festanstellungen gezwungen werden bei Journalisten ja sogar tageweise , leiden besonders unter dem erzwungenen Mix an Altersvorsorgemodellen. Wer sonst in der Gesellschaft kann denn hier die Stimme der Venunft sein?

Doch die Chance, die RV-Beiträge nicht ganz nur in den Orkus geworfen zu haben, kann aus meiner Sicht nur gewahrt werden, wenn die genannten Gruppen auch einzahlen. Also bitte bleibt unbedingt auch an diesem Thema dran, egal wie gering die Chancen auf Erfolg sind. Überhaupt finde ich es schade, dass hier nur über eine Altersgrenze für die RV von Selbständigen gesprochen wird.

So richtig das ist — diejenigen, die von der aktuellen Rechtslage schon zeitweise in Festanstellungen oder bezüglich RV gleichgestellte Konstrukte gedrängt werden, haben auch generell ein Thema mit dem Rentensystem, das auf ein Vollzeit-Angestellten-Leben ausgerichtet ist und daher Ungerechtigkeiten en masse für Ab-und-zu-Einzahler bereithält.

Auch hier finde ich: Naja, mal davon abgesehen aber das geht jetzt wirklich massiv über die Kernkompetenz des VGSD hinaus , dass ich für meine Kinder bei der Rente gar keine Zeiten angerechnet bekomme, obwohl ich damals, in meiner Gründungsphase nur wenig mehr als die erlaubten EUR Gewinn hatte. Andererseits wird es wohl kaum Bestandsschutz für jeden geben, der viele Jahre zuvor mal kurz selbstständig war. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich das Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit bzw.

Gewerbebetrieb anschaut und als Kriterium heranzieht. So lange du nur nebenberuflich selbstständig bist, hast du übrigens m. Lieber Andreas, Du hast es genau erkannt. Das sind die Punkte, um die es mir am meisten geht. Was die Krankenversicherung bei nebenberuflicher Selbständigkeit angeht, gibt es allerdings einen Haken, der mal wieder die Teilzeitbeschäftigten ergo meist die Frauen trifft.

Wenn Du MEHR als 20 h pro Woche in der Festanstellung arbeitest, dann ist schön klar geregelt, bis zu welchem Umfang eine selbständige Tätigkeit noch als nebenberuflich gilt.

Wenn Du aber nur 20 h oder darunter in der Festanstellung arbeitest was bei mir schon allein der Fall ist, um mir nicht alle Flexibilität zu rauben , dann ist die Abgrenzung der Nebenberuflichkeit einer zusätzlichen selbständigen Tätigkeit meines Wissens nicht mehr sauber definiert. Manu Dreyer kündigte an neu um die Bürgerversicherung zu verhandeln. Also es nichts beschlossen, und alles ungewiss. Jedoch sollten wir den Parteien schon in den Verhandlungen unseren Unmut in vielen Themen mitteilen.

Neuwahlen sind bislang nicht ausgeschlossen! Solange verhandelt wird, gibt es zumindest keine Verschlechterungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die SPD nachtarocken und vor dem Parteitag am Man kann natürlich seitens SPD-Offiziellen sagen, dass man darüber dann im Rahmen der Koalitionsverhandlungen noch mal verhandeln wird, dass der Parteitag jetzt aber erst mal für diese Verhandlugen stimmen soll. Da nach den Koalitionsverhandlungen eine Mitgliederabstimmung stattfindet, erhöht man dafür dann aber die Erwartungen.

Beide Abstimmungen werden auf jeden Fall spannend. Gut möglich, dass sie scheitern. Das würde dann wahrscheinlich ein ziemliches politisches Erdbeben auslösen….

Jeden Monat darf ein Kindergarten aus einem anderem Bundesland regieren. Mir ist ehrlich gesagt schleierhaft, wie man die aktuellen Entwicklungen für Selbständige auch nur ansatzweise in einem positiven Licht sehen kann. Denn sehen wir uns die Sachlage doch einmal an….

Hier herrscht seit Jahren eine absolut unsoziale Benachteiligung von kleinen und mittleren Selbständigen vor, denn sie sind von der Politik gewollt systematisch schlechter gestellt als Arbeitnehmer.

Im Gegensatz zu den Arbeitnehmern müssen Selbständige für den gesamten Beitrag zur Krankversicherung alleine aufkommen. Dieser Beitrag berechnet sich dann auch noch bei sehr vielen Selbständigen nicht nach dem tatsächlichen Einkommen, sondern nach einem einfach angenommenen höheren Einkommen.

Als Dank dafür sind Selbständige dann auch noch schlechter abgesichert als Arbeitnehmer, da sie in ihrem Grundtarif kein Anrecht auf Krankengeld haben. Sehr viele Selbständige zahlen also im Verhältnis zu dem, was am Ende für sie zum leben übrig bleibt, exorbitant hohe Krankenkassenbeiträge für eine am Ende schlechtere Leistung. Das ist die bisherige Realität. Da sollte es nun eigentlich selbstverständlich für jede Partei sein, diesen absolut unsozialen Zustand beseitigen zu wollen.

Erst recht wenn man bedenkt, dass es in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht gibt, man sich dem System also nicht entziehen kann. Man sollte sich von dieser Nebelkerze nicht blenden lassen! Klar, die Details müssen erst noch ausgehandelt werden. Denn es geht ihnen nicht darum, Selbständige im Alter besser abzusichern. Es geht darum, die Rentenkasse durch die Selbständigen aufzubessern, damit man die an anderer Stelle an die eigene Hauptwählerschaft verteilten Rentengeschenke finanzieren kann.

Warum ist die geplante Altersvorsorgepflicht für Selbständige nun eine Mogelpackung? Weil die meisten gar nicht wissen, wie lange Selbständige in die Rentenkasse einzahlen müssten bzw. Man liest hier in den Kommentaren von möglichen Sonderregelungen für Selbständige ab 40 oder 50 Jahren. Man sollte sich hier allerdings klarmachen, dass selbst gutverdienende Selbständige, die mit 50 Jahren erst anfangen in die Rentenkasse einzuzahlen, rein mathematisch eher nicht mehr auf ein Rentenniveau überhalb der Grundsicherung kommen werden.

Um das mal zu verdeutlichen: Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von Euro monatlich, die 45 Jahre in die Rentenkasse einzahlen, kommen am Ende nicht einmal auf eine Rentenhöhe über dem Niveau der Grundsicherung!

Daraus ergibt sich, dass auch Selbständige mit einem Gewinn aus der selbständigen Tätigkeit von Euro monatlich auch nach 45 Beitragsjahren noch auf Grundsicherung im Alter angewiesen wären. Die Rechnung wird nie aufgehen! Gerade Selbständige mit kleinen Einkommen werden in Zukunft selbst mit den Anpassungen in Sachen Krankenversicherung im Endeffekt mehr bezahlen als jetzt. Und sie werden dann im Alter trotzdem Grundsicherung beziehen müssen. Selbst im Idealfall von 45 Beitragsjahren ist dies bei Einkommen von ca.

Bei weniger Beitragsjahren auch noch bei deutlich höheren! Die Gefahren der Altersarmut für Selbständige werden durch die geplanten Änderungen kein bisschen bekämpft. Altersarmut betrifft am stärksten Selbständige mit kleinen und mittleren Einkommen, die deshalb bisher auch wegen den unsozialen Krankenkassenbeiträgen!

Diese Gruppe wird in Zukunft bereits vor dem Alter stärker belastet werden als heute, ohne dass sie im Alter dann bessergestellt wäre. Im Endeffekt werden also die Selbständigen, die bisher schon über zu hohe Krankenkassenbeiträge benachteiligt wurden, in Zukunft noch stärker benachteiligt werden!

Selbständige in der GKV sind auch deshalb benachteiligt, weil für die Beitragsbemessung alle Einkünfte herangezogen werden also z. Eben deshalb sollten Selbständige im Alter ab 40 oder zumindest ab 50 von der geplanten Altersvorsorgepflicht ausgenommen werden.

Dort aber ist die Rendite nicht zuletzt wegen der Niedrigzinsen im Regelfall viel geringer. Die Absicherung der Betroffenen im Alter würde sich also verschlechtern und nicht verbessern.

Du hast natürlich nicht Unrecht, nur wird eine Ausnahme für Selbständige über 50 das Grundproblem eben auch nicht lösen. Das lautet nämlich, dass mit den geplanten Änderungen im Prinzip keinem Selbständigen in Sachen Altersarmut geholfen ist.

Kleine Selbständige werden damit nämlich heute mehr belastet und bleiben später trotzdem in der Armut. Selbständige, die genug verdienen, dass sie privat vorsorgen können, wiederum sollen nun in ein Zwangssystem gepresst werden, das für sie im Prinzip fast nur Nachteile bezüglich Flexibilität und Rendite bringt.

Mit den Änderungen werden im Wesentlichem fast alle Selbständigen unter dem Strich finanziell zum Teil deutlich schlechter dastehen. Und das liegt eben daran, dass es nie um die Bekämpfung von Altersarmut im Bereich der Selbständigen ging. Ansonsten würde man nämlich sozialverträgliche, selbständigenfreundliche Sonderregeln einführen müssen. Das wird nur nicht passieren und damit sind die wahren Motive der GroKo auch schon entlarvt.

Hallo Tom, ich teile völlig deine Kritik an den hohen Krankenversicherungs-Mindestbeiträgen und an der Rentenversicherungspflicht. Deshalb haben wir uns dagegen eingesetzt und waren damit auch erfolgreich. Nicht verhindern konnten wir, dass eine Altersvorsorgepflicht kommt. Sowohl Jamaika als auch GroKo haben diese beschlossen. Die Chancen, eine Altersvorsorgepflicht noch abzuwenden halte ich für ziemlich übersichtlich.

Deshalb müssen wir jetzt überlegen, wie eine solche Altersvorsorgepflicht gestaltet sein sollte, damit sie möglichst wenig Schaden anrichtet. Es ist aber auch möglich, dass sich die Politik für eine Altersgrenze von z. Wenn nur künftige Gründer einbezogen werden, werden wir fordern, dass man Leute ausnimmt, die im forgeschrittenen Alter gründen, z. Sie ist bislang lediglich Teil der Sondierungsvereinbarung.

Und selbst wenn das Projekt Eingang in den Koalitionsvertrag fände, wovon auszugehen ist, wäre das Vorhaben noch nicht beschlossene Sache. Im letzten Koalitionsvertrag von Union und SPD hatte man sich beispielsweise auf ein gesetzliches Rückkehrrecht von Teilzeit- in Vollzeitarbeit verständigt. Das kam aber nie, weil ein entsprechender Gesetzesentwurf von Nahles durch die Union blockiert wurde.

Oder man denke an die Klimaziele für , auf die man sich in der alten GroKo geeinigt hatte und die nun kassiert wurden, weil die Vorgaben schlicht nicht erreichbar sind. Die Politik ist also durchaus lernfähig. Die geplante Altersvorsorgepflicht für Selbständige ist objektiv betrachtet unsinnig, weil kontraproduktiv und letztlich schädlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Darauf sollte der VGSD immer wieder hinweisen und gleichzeitig natürlich versuchen, den Schaden für die Selbständigen zu minimieren, sollte die neue GroKo das Vorhaben tatsächlich umsetzen. Solange die Bemessungsgrenze nicht gleich z. Ob hier die Groko, obwohl Sie eine klare Mehrheit im Bundestag hätte, wirklich ernsthaft etwas zu Gunsten von Selbständigen ändern will, wage auch ich zu bezweifeln.

Wie gesagt müsste die GRV von Grund auf neu reformiert werden z. Viele gehen immer nur von den derzeit niedrigen Zinsen und der Inflationsrate aus — es gibt aber nun mal auch noch andere Anlageformen wie Tagegeld oder Kapitallebensversicherungen, man müsste nur einfach mal echte Fachleute ranlassen und nicht nur Lobbyisten und Politiker… Eine Frage an Andreas: Eine Umstellung auf ein Kapitalgedecktes System oder einen Staatsfonds wird kaum möglich sein.

Der norwegische Staatsfonds wird aus den Einnahmen aus der Ölproduktion finanziert. Hiermit lässt sich kein nennenswerter Kapitalstock aufbauen. Das Demographieproblem, die Euro Krise und die idiotische Schuldenbremse tun dann den Rest — es gibt einfach nicht ausreichend Anlagemöglichkeiten. Schaut man sich z. Dies führt zu einer recht seltsamen Situation bei der Auszahlung. Aus diesem Grund sind die Deutschen wie wohl kein anderes Volk auf der Welt nur noch auf möglichst viel Inflations- bzw.

Insolvenzsicherheit aus, was ich in gewisser Weise auch nachvollziehen kann. Meines Erachtens bleibt auch von den anfänglichen Steuervorteilen nicht mehr viel übrig, wenn man bei der Auszahlung dann wieder nachversteuern muss. Lange Rede, kurzer Sinn: Warum ich vorher so weit ausgeholt habe: Um nochmal auf den Staatsfonds zurückzukommen: Die Frage ist nur: Hätte man sich schon damals Gedanken gemacht, ob man hier ggf.

Genauso wäre zum Überlegen gewesen, ob man die örtlichen Stadtwerke, die u. Aber was geschieht stattdessen? Nur unsere Politiker als Marionetten der jeweiligen Lobbyisten können und wollen einfach nicht verstehen, dass im Prinzip genug Geld da wäre, dieses aber schlicht und ergreifend falsch verteilt wird und zwar nicht nur bei den Steuern, sondern z.

Deshalb kann ich mich nach wie vor mit einer insolvenzsicheren Altersversorgung mit einer möglichen opt-out-Lösung von hauptsächlich nur von Lobbyisten vorgeschlagenen Geldverbrennungsprodukten überhaupt nicht anfreunden. Warum sollte es umgekehrt beispielsweise nicht möglich sein, Aktien von den ehemaligen Staatsunternehmen wieder zurückzukaufen und diese speziellen Aktien dann als Altersvorsorge zuzulassen oder spezielle Aktienfonds?

Diese Ansammlung von persönlichen Kommentaren, basierend auf Erfahrungen und Befürchtungen, sollte als Link zu den Parteien gesendet werden. Als Pflichtlektüre zur Vorbereitung auf zukünftige Verhandlungen! Keine Allgemeine Zusammenfassung, sondern die originalen Wortlaute zeigen die Problematik auf! Hallo Ulrich, stimme dir zu!

Ich denke gerade die Problematik mit dem Zwang in die Leiharbeit ist sehr interessant. Glücklich sind darüber weder Auftraggeber noch Auftragnehmer, nur der Vermittler reibt sich die Hände. Ich werde auf jeden Fall meinem Abgeordneten schreiben, auch wenn dieser nicht an den Verhandlungen beteiligt ist.

Ich glaube nicht dass es etwas bringt, aber es kostet auch nicht viel Zeit. Und für diese sind die kleinen ja Konkurrenz…. Zum Glück hatte ich noch den Abgabenachweis dafür, seit fast 3 Monaten ist das nun in Bearbeitung…. Das wäre so oder so das Ende. Deswegen habe ich Selbständigkeit aufgebaut — aber wie oben erwähnt — die Jobcenter etc.

Wie in einigen Beiträgen schon erwähnt, sollte dafür gekämpft werden das auch Selbstständige Krankengeld ab dem ersten Tag erhalten ohne zusätzliche Beiträge zahlen zu müssen, Angestellte müssen auch keine zusätzlichen Kosten auf sich nehmen um in Genuss von Krankengeld zu kommen. Hier müsste man schauen, wie es sich bei Arbeitgebern verhält. Was das Krankengeld betrifft, gebe ich zu bedenken, dass die Absicherung von Krankengeld auch bei Angestellten keineswegs kostenlos ist.

Der Zuschlag von 0,6 Prozent vom Einkommen für das Krankengeld gilt dabei m. Bis dahin gilt die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Gegen diese Lohnfortzahlung ab dem 1. Krankheitstag sichert sich wiederum der Arbeitgeber ab, indem er eine Umlage an die Krankenversicherung bezahlt. Er erhält dann bis zu 80 Prozent des Bruttogehalts im Krankheitsfall erstattet wenn eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt wird.

Das kostet den Arbeitgeber bis zu 3 Prozent vom Bruttogehalt als zusätzlicher allein zu tragender Beitrag zur Krankenversicherung oder weniger, wenn er ein höheres Risiko übernimmt. Da du als Selbstständige Arbeitgeber und -nehmer bist, müsstest du also diese bis zu 3 Prozent zusätzlich tragen, um die Lohnfortzahlung ab dem 1. Tag teilweise erstattet zu bekommen. Da Selbstständige seltener als Angestelte Krankheitstage in Anspruch nehmen, wäre das wahrscheinlich ein schlechter Deal.

In jedem Fall würde er deine laufenden Kosten um weitere bis zu 3 Prozent erhöhen. Noch besser wäre es, einen gestaffelten Beitragssatz in Abhängigkeit von Jahreseinkommen einzuführen, wie es ihn in der Schweiz gibt. Dadurch werden Geringverdiener auch relativ entlastet:. Wir werden fordern, dass die Gleitzonenregelung auch bei Selbstständigen greift, bei der Rentenversicherung und logischerweise dann auch bei der Krankenversicherung! Falls die aktuellen Selbstständigen nicht verschont werden, wird der einkommensabhängige Beitragssatz zur DRV von — angenommen — 15,5 Prozent dann auch für die langjährig Selbstständigen höheren Alters 40 J.

Ist dieser Beitragssatz tatsächlich altersunabhängig? Das muss verhindert werden. Wie es schon oben ein Kommentator erwähnte: Besser, ein Selbstständiger liegt im Zweifelsfalle dem Staat nur wenige Jahre im Alter auf der Tasche, als dass dies schon zwanzig Jahre vorher nur wegen finanziell überfordernden Rentenbeitragssatzes der Fall ist. Geplant ist in jedem Fall ein einkommensabhängiger Beitrag — im Gegensatz zu Damals war ein einkommensunabhängiger Beitrag von rund Euro geplant, wogegen wir uns in Hinblick auf Teilzeitselbstständige, hohen Mindestbeiräge schon bei der Krankenversicherung usw.

Auch auf unserer Facebook-Seite wird das Thema unter https: Die Aussage oben ist auf die unter https: Deshalb vergessen wir aber doch nicht diejenigen Selbstständigen, die zu wenig verdienen, um für ihr Alter vorzusorgen. Aus diesem Grund haben wir für uns für die Absenkung der hohen Mindestbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung eingesetzt, die bisher bei den Betroffenen eine ausreichende Altersvorsorge praktisch unmöglich gemacht haben!

Zum Finden einer guten Lösung ist es nötig, dass wir alle Selbstständigen im Blick haben, die die wenig verdienen, die die normal verdienen, die die gut verdienen. Nur dann kann ich wirklich gezielt darauf antworten.

Lutz, was du zu berufsständischen Versorgungswerken schreibst, stimmt nicht. Die berufsständischen setzen die Kammerpflicht voraus. Wenn du nicht kammerpflichtig bist, zahlst du also vermutlich in ein privates Versorgungswerk ein. Ich rufe nachher mal die Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen an und frage nach, wie es sich verhält.

Interessant ist ja auch, ob die im Fall einer Öffnung überhaupt bereit wären, Angehörige anderer Berufe aufzunehmen. Auch das gilt es zu klären. Der Vorschlag von euch, dass nur künftige Selbstständige von der Rentenversicherungspflicht betroffen sein sollten, finde ich gut. Allerdings sollte dabei auch berücksichtigt werden, dass Selbstständige auch mal eine Pause machen könnten und die Altersvorsorge trotzdem weiterläuft.

Wenn sie dann nach ein paar Jahren wieder in die Selbstständigkeit gehen, sollten Sie keine weiteren oder anderen Verpflichtungen haben. Weitere Punkte finde ich auch wichtig: Wenn ein Mindestvermögen vorhanden ist, sollte man von der Pflicht befreit sein Erbe sollte dabei mit einbezogen werden. Sollte ein prozentuale Mindestbetrag als Versicherungspflicht gelten, sollte dies natürlich auch auf einen festen jährlichen Maximalbetrag begrenzt sein.

Die Politik unterstellt immer, dass man sein Vermögen kurz vor Eintritt in die Rente verjubelt und dann in die Grundsicherung fällt. Es ist eine Forderung von uns, für die wir gute Chancen einer Umsetzung sehen, die wir aber nicht garantieren können. Dies als Vorbemerkung zum Folgenden. Die Möglichkeit einer längeren Unterbrechung der Selbstständigkeit wäre wünschenswert, z.

Ewig wird man den Status aber auch nicht aufrecht erhalten können. Spätestens wenn man als Angestellter auch ganz normal über die DRV fürs Alter vorsorgt, entfällt das Argument, dass man sich mit seiner Altersvorsorge auf die Selbstständigkeit eingestellt hat und dafür Bestandsschutz benötigt.

Es sollte also durchgängig ein gewisses Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit bzw. Diese wollen wir durch die Forderung vermeiden, der du ja ausdrücklich zugestimmt hat.

Für den Fall, dass eine Einzelprüfung stattfinden sollte was wir hoffentlich vermeiden können , machen deine Vorschläge Sinn.

Wobei ein künftiges, erwartetes Erbe sicher nicht berücksichtigt wird, sondern nur tatsächliches Vermögen. Das ist im Beitrag oben ja schon beschrieben. Wir werden fordern, dass im Rahmen von Basisrenten auch Anlagen in Aktienfonds möglich sind. Oder was meintest du? Der Beitrag wird durch die Beitragsbemessungsgrenze nach oben beschränkt. Wünschenswert wäre eine Begrenzung auf den halben Regelbeitrag, allerdings ist fraglich, ob das durchsetzbar ist, siehe Diskussion dazu oben.

Der Anleger ist selbst verantwortlich, den Anteil der Aktien schrittweise zum Rentenbeginn über mehrere Jahre abzuschmelzen und zu reduzieren, und zwar durch Umschichtung in Rentenfonds. Man hat jederzeit Einblick in den Depotwert und kann innerhalb des Depots auch während der Rürup-Laufzeit beliebig umschichten.

Die spätere Verrentung der Ansprüche wird durch eine Versicherungsgesellschaft garantiert. Hier wurde stets behauptet, dass die Rürup-Rente insolvenzsicher ist. Das ist mitnichten der Fall — wie der BGH bereits entschieden hat:. Wenn das so ist, wie im Artikel beschrieben, stellt sich natürlich die Frage, was überhaupt insolvenzsicher ist.

Die Politik meint mit Insolvensicher auf jeden Fall u. Hallo Freunde, für Eure immer sehr sorgfältigen Darstellungen möchte ich mich bei dieser Gelegenheit bedanken! Mit der Sache möchte ich mich erst beschäftigen, wenn wirklich Koalitionsverhandlungen beschlossen sind.

Beim Krankenkassenbeitrag sollte man sich auch auf keinen Fall zufriedengeben mit einer Absenkung der Mindestbemessungsgrenze für hauptberuflich Selbstständige auf 1. Es entstünde ihnen so ja kein neuer finanzieller Spielraum für die RV, die in deren Budget dann einfach noch obendrauf käme. Der Krankenkassenbeitrag sollte mindestens gem.

Danke, Andreas, für eure Arbeit. Sie besteht zwar auf dem Papier, ihre Einhaltung wird aber nicht proaktiv von irgendeiner Behörde kontrolliert.

Worin besteht eigentlich der Unterschied zu einer möglichen geplanten Altersvorsorgepflicht? Wer sollte ihre Einhaltung kontrollieren? Kontrolliert diese Behörde dann auch die einhaltung der Krankenversicherungspflicht? Möglicherweise ist eine zu frühes Einbringen in die Diskussion nicht ratsam. Mir scheint es sinnvoll, zunächst abzuwarten, was der künftige Gesetzgeber da überhaupt plant.

Es wird also voraussichtlich ein Datenaustausch mit den Finanzbehörden angestrebt. Es ist unseres Erachtens sinnvoll, frühzeitig auf die Verantwortlichen zuzugehen, damit sie mit uns reden und wir nicht vor fertige Tatsachen gestellt werden, die dann völlig an unseren Bedürfnissen vorbeigehen.

Wir dürfen dabei natürlich nicht frühzeitig zu viele Zugeständnisse machen, denn das wird sicher eine längere Auseinandersetzung. Ich bleibe gespannt, was daraus wird. Als ich vor vielen Jahren Gründungszuschüsse in Anspruch nahm, gab es wg. Das war gut — denn die Kosten für KV etc. Als ich dann finanziell in der Lage gewesen wäre, hatte ich keine Chance mehr die Frist von 6 Jahren war überschritten; aber selbst wenn ich Aufnahme gefunden hätte: Ich habe 0,0 Abneigung, in gemeinschaftliche Systeme zu zahlen, allerdings hab ich was dagegen, wenn diese Systeme mir eigentlich nur schaden resp.

Und die Renditen sind ja bekanntlich nicht der Hit. Steuern von ab — schwuppdiewupp, ist das Essig mit der Rendite. Zugleich ärgere ich mich nach wie vor über die Differenz in der Beanspruchung zwischen selbständig erwirtschaftetem Geld und angestellt erwirtschafteten Geld ungerecht s. Wenn das auch so bei den RV- Mitgliedschaften wird — na bravo!

Mich beschleicht einfach die Ahnung, dass die potentiellen Koalitionspartner einfach nicht genug Mut haben, sich mit Systemwechseln zu beschäftigen, die aber angesichts der sich verändernden Arbeitswelt und-weise dringend empfiehlt. Das war schon deutlich, als Frau Nahles in der letzten Runde vor der Wahl anfing, das Thema Scheinselbständigkeit zu hypen….

Kurz und gut — ich bin gespannt, wie das ausgeht am Sonntag — und ein Sondierungspapier ist ja noch keine gültige Gesetzesgrundlage. Ich bleibe aber misstrauisch gegenüber den Entscheidern in Berlin, denn deren inneres Bild ist alt, auf Angestellen — und AG-Verhältnisse abgestimmt und deren innere Haltung ist Angst — nicht Courage!

Dann müsstest Du doch eigentlich ganz gute Einkünfte haben. Wenn Du schon jetzt ordentliche Altersvorsorge betreibst, dann gibt es ja durchaus Chancen, dass diese anerkannt werden. Die immer wieder gerne zitierte Schweiz ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Es gibt eine Maximal-Rente, d. Verheiratete Renterehepaare die beide gearbeitet haben werden übrigends bestraft, weil sie zusammenwohnen bekommen sie zusammen weniger Rente als wenn sie alleine leben würden.

Ich kenne sehr viele Selbstständige, die betreiben überhaupt keine Altersorsorge. Die wird dann die Allgemeinheit versorgen müssen, wenn sie nicht mehr arbeiten können. Das ist auch ungerecht. Ich bin selbstständig und sorge mit Immobilien, privater Rentenversicherung, Rürup-Rente so schlecht ist das gar nicht und Aktien vor.

Hier wäre es natürlich ungerecht, wenn dies bei einer RV-Pflicht nicht berücksichtigt würde. Ich sehe aber auch die Schwierigkeit, dies im Einzelfall prüfen zu müssen, denn dann hat man ein Bürokratiemonster. Das würde weder Gründer, Ältere noch bestehende Selbstständige überfordern, man schafft kein Bürokratiemonster und alle haben eine Mindestabsicherung. Die, das haben die vergangenen Jahre, zwei Weltkriege und diverse Wirtschaftskrisen gezeigt, auch wirklich sicher ist.

Die Frage ist, warum es Selbständige gibt, die keine ausreichende Altersvorsorge betreiben. Weil sie nicht wollen oder weil sie es nicht können? Bei etwa einer Million Selbständigen in Deutschland, die maximal 1. Eine RV-Pflicht für Beamte machte eine grundlegende Systemumstellung erforderlich und würde erhöhte Gehaltsforderungen der Betroffenen nach sich ziehen, um die Belastung aus den dann fälligen Beiträgen zu kompensieren. Ist im Ergebnis nur rechte Tasche, linke Tasche.

Beiden Gruppen ist gemein, dass es sich um überdurchschnittlich gut verdienende Erwerbstätige handelt, die zwar viel in die Rentenkasse einzahlten was im Umlagesystem den heutigen Rentner zugute käme , dafür aber auch einen hohen Rentenanspruch erwerben würden, was die GRV zukünftig in einer demographisch bedingt deutlich schlechteren Einnahmesituation erheblich belastete.

Aus den genannten Gründen wird zumindest die Einbeziehung der Beamten in die RV nicht kommen, zumal die auch eine starke Lobby haben und überproportional mit Abgeordneten im Bundestag vertreten sind.

Mir geht es allein um die Selbständigem die — anders als Politiker und Beamte — den vollen Rentenversicherungsbeitrag zu tragen hätten und nicht nur die Hälfte wie abhängig Beschäftigte also auch Beamte und Politiker.

Eine interessante Idee, die der VGSD als eine Rückzugsoption in der Hinterhand behalten sollte, wenn man mit der Forderung, nur künftige Selbständige in die Altersvorsorgepflicht einzubeziehen, nicht durchdringen kann. Allerdings stellt sich bei diesem Modell die Frage, ob selbst jüngere Selbständige mit durchschnittlichen Einkommen genügend Rentenpunkte sammeln könnten, um im Alter eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu beziehen.

Warum sollen Gründer nach drei Jahren gleich den vollen Beitrag bezahlen? Das würde den Vorteil aus der Befreiung in der Gründungsphase gegenüber den etablierten Selbständigen deutlich relativieren.

Erfahrungen der Vergangenheit lassen nicht zwingend Rückschlüsse auf die Zukunft zu. Die demographische Entwicklung in Deutschland ist dramatisch und historisch einmalig. Das System ist also schon jetzt nicht mehr selbsttragend. Die Selbstständigen, die ich meine, verdienen deutlich mehr. Wenn es tatsächlich eine Million Selbstständige gibt, die so wenig verdienen und Vollzeit arbeiten, ist gar keine Altervorsorge möglich auch keine private.

In solch einem Fall muss man eigentlich die Frage stellen, ob das Geschäftsmodell tragfähig ist. Die sind eigentlich das Ziel des Gesetzes zur Scheinselbstständigkeit.

Ich denke schon, dass das wichtig ist, weil sich dann keine Gruppe als besonders privilegiert oder benachteiligt füllen kann. Dies erhöht die Akzeptanz. Weil man irgendwann anfangen muss, etwas für das Alter zurückzulegen. Ein Angestellter zahlt ja auch vom ersten Tag den vollen Beitrag.

Das ist natürlich richtig. Allerdings sind die Renditen von privaten Rentenversicherungen auch nicht mehr so üppig, wie sie Mal waren, weil die Zinsen so niedrig sind. Der Steuerzuschuss ist für mich eher ein weiteres Argument für die Gesetzliche Rente, da wir alle durch den hohen Steuerzuschuss schon viel einzahlen, ohne eine Gegenleistung zu bekommen.

Geringer Verdienst muss nichts mit Scheinselbständigkeit zu tun haben. Es gibt viele Selbständige vor allem in den neuen Bundesländern, die sich mit kleingewerblichen Tätigkeiten und Dienstleistungen PC-Service, Prospektverteildienst etc.

Die Alternative für diesen Personenkreis ist nicht ein besseres Geschäftsmodell, sondern vielfach nur die Arbeitslosigkeit. Die wird nicht mehr zu vermeiden sein, wenn der Staat diese Geringverdiener zur Altersvorsorge verpflichtet, die sie sich nicht leisten können.

Auch Immobilien, ein Wertpapierdepot oder ein dickes Bankkonto können der Finanzierung des Lebensunterhalts im Alter dienen. Da muss man im Einzelfall genauer hinschauen.

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