Freihandelsabkommen

Die grundlegende Idee hinter Freihandelsabkommen ist, dass es durch den Abbau von Handelshemmnissen zu einer effizienteren internationalen Arbeitsteilung kommen soll. Jedes Land produziert die Güter, für die es beispielsweise auf Grundlage natürlicher Faktoren oder verfügbarer Arbeitskräfte und deren Ausbildung Standortvorteile hat. Die so produzierten Güter sollen dann .

Alternativ sichern Freihandelsabkommen zwischen einzelnen Staaten den gegenseitigen Marktzugang. Es kommt somit zu einer ineffizienten Zuteilung von Ressourcen und einhergehend zum Wohlfahrtsverlust. Hierbei nutzen Importeure bei der Einfuhr jenes Land, das ihnen die günstigsten Konditionen zum Import von Gütern und Dienstleistungen bietet.

Radioaktivität

Freihandelsabkommen: dass eine bunte Koalition aus prinzipiellen Globalisierungsgegnern und Kritikern von Einzelaspekten die öffentliche Debatte dominiere mit ihrer Skepsis wegen.

Doch insbesondere bei den Abkommen mit ärmeren Staaten verhält sich Europa ganz und gar nicht partnerschaftlich. Wir waren von Anfang an mit dabei. Gemeinsam treten wir für für einen gerechten Welthandel ein. Es begünstigt einen beispiellosen Raubbau an Demokratie und Umwelt. Aufkleber "Freihandelsabkommen verhindern" Sticker zum Verkleben auf geeigneten Flächen. Bitte fragen Sie vor dem Anbringen um Erlaubnis. Unterstützen Sie unsere Arbeit indem Sie uns einfach und sicher eine Spende über Paypal zukommen lassen.

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Fördermitglied werden Online spenden Spendenurkunde Beitrag erhöhen Erbschaft. Unsere Priorität beim Welthandel: Der Mensch und seine Umwelt. Evren Kalinbacak - Fotolia. Ziel der Abkommen ist, vermeintliche Hindernisse für die Ausweitung von Handel und Investitionen zu beseitigen.

Schutzstandards stehen damit zur Disposition für viele Bereiche: Der Zweck von Freihandelsabkommen ist, Märkte weitgehend zu liberalisieren und sie von Schutzregeln zu befreien, damit Konzerne ungehindert ihre Gewinne maximieren können. Es soll das Recht der Stärkeren gelten. Und diese spielen selten mit offenen Karten. Die Verhandlungen solcher Abkommen finden deshalb auch im Geheimen statt.

Lobbyverbände und Konzernvertreter bestimmen die Inhalte. Politik entmachtet sich so selbst. Dies gilt in Deutschland für Bundestag und Bundesrat. Wir halten ein solches Vorgehen für undemokratisch und unverantwortlich. Die Linksfraktion erwägt deshalb, gegebenenfalls Klage vor dem Bundesverfassungsgericht einzureichen. Mit unseren parlamentarischen Initiativen im Bundestag haben wir deutlich gemacht, dass wir auch die geplanten Sonderklagerechte für Konzerne gegen Staaten und die Einrichtung von privaten Schiedsgerichten ablehnen.

Solche Sonderrechte bevorzugen Konzerne und unterlaufen die demokratische Willensbildung. Sie sollen ihre speziellen Interessen einbringen, bevor Parlamente überhaupt befasst werden und entscheiden. Demokratie wird so zur Farce. Paralleljustiz im Sinne der Konzerne verhindern Die Abkommen schaffen so einen indirekten Zwang zur Liberalisierung und Privatisierung.

Öffentliche Bereiche geraten noch mehr unter Druck. Es gilt das Prinzip: Was der Markt erobert hat, kann der Staat nicht zurückholen. Für jede Rekommunalisierung werden so weitere Hindernisse aufgebaut.

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