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Zu diesem Zeitpunkt arbeitet man aber noch an der Behebung einiger Kinderkrankheiten wie häufige Kurzschlüsse in den Zellen, schnell verschmutzende Linsen und Materialprobleme mit der Isolierung. Doch gerade die Klimaerwärmung, die in den vergangenen Jahren den Weinen von Natur aus eine hohe Reife mitgab, hat bei viele Weinfreundinnen und -freunden den Wunsch nach erfrischenden, knackigen Weinen dieser Stilistik neu erwachen lassen. Sie haben eine aussergewöhnliche Stimme im Vergleich zu dem normalen "Miauen" von anderen Katzen.

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Sie wiesen ein trapezförmiges Gesicht, einen gestreckten Körper und einen längeren Schwanz als die Erstgenannten auf. Der zweite Weltkrieg bereitete dem bis dahin erfolgreichen Weg der Deutsch Langhaar aber ein schnelles Ende. Zuerst wurde nur noch eingeschränkt gezüchtet, dann schlussendlich wurde die Zucht ganz eingestellt. Dadurch dass es keine bei Vereinen registrierten Tiere mehr gab, wurde häufig angenommen, die Rasse sei ausgestorben; aber Deutsch Langhaarkatzen gab es freilebend durchaus noch.

Als einzige Zucht hat Frau R. Seit versuchen nun einige weitere Züchter offiziell, dieser Rasse wieder Leben einzuhauchen. Das Fell der Deutsch Langhaar ist mittellang bis lang. An den Schultern und am Kopf ist es etwas kürzer; an den Flanken, dem Rücken und dem Bauch etwas länger.

Die Halskrause, die Hinterbeine und der Schwanz sind hierbei besonders lang und dicht behaart. Erwünscht ist eine Rückenscheitel. Das Fell ist von glänzender, seidiger Struktur und dadurch sehr pflegeleicht. Bei der Deutsch Langhaar handelt es sich um eine mittelgrosse Katze, deren Körperbau lang rechteckig, robust und geschmeidig, aber nicht cobby ist.

Anatomisch unterscheidet sie sich nur wenig von der Hauskatze oder der Europäisch Kurzhaar. Sie besitzt einen runden, gut entwickelten Brustkorb, ihr Schwanz ist von mittlerer Länge und federbuschartig; am Ansatz dick, verjüngt er sich gleichmässig zu einer runden Schwanzspitze.

Die Beine sind kurz bis mittellang und sollten solide und zum Körper proportioniert, in grossen, festen Pfoten enden. Der Kopf ist mit leicht gerundetem Eindruck ein wenig länger als breit. Die Stirn ist abgeschrägt. Das Profil verläuft im flachen Bogen fliessend oder mit leichter Stufung zum Nasenrücken.

Die Nase ist gerade, von mittlerer Länge und auf ganzer Länge gleich breit. Der Hals ist mittellang und bei Katern ist eine ausgeprägte Nackenmuskulatur erwünscht. Das Kinn ist gut entwickelt und die Wangen stark. Die Ohren sind klein bis mittelgross und aufrecht stehend. Sie sind am Ansatz breit und haben eine leicht gerundete Spitze. Sie sind gut auseinandergesetzt platziert. Die Augenform reicht von rund bis leicht oval. Die Augen sind gross, gut geöffnet und stehen leicht schräg.

Der Abstand der Augen zueinander sollte eine Augenbreite nicht überschreiten; die Augenfarbe sollte analog zur Fellfarbe sein. Die Deutsch Langhaar ist eine menschenbezogene, freundliche Rasse mit unkompliziertem Wesen und eher gemässigtem Temperament. Sie weiss genau, wie sie ihr Gegenüber einwickeln muss, um genau das zu bekommen, was sie möchte.

Die Deutsch Langhaar zeichnet sich durch Instinktsicherheit, Robustheit, Intelligenz und die sprichwörtliche soziale Kompetenz aus. Was mit ein Grund dafür ist, warum man sie nie ohne schnurrenden Partner halten sollte. Wer also eine Katze sucht, die sich aktiv und freundlich in das Familienleben integriert, der wird an einer Deutsch Langhaarkatze seine wahre Freude haben. Es waren drei Katerchen aus dem gleichen Wurf. Es kann sich also nicht um eine Spontanmutation gehandelt haben, die drei Brüderchen hatten ihre Locken geerbt.

Durch das Fehlen der Grannenhaare fasst sich das Fell weich und samtig an. Es ist kurz und plüschartig. Abgeschlossen ist die Locken-Entwicklung oft erst mit zwei Jahren.

Es sind keine kahlen Stellen erlaubt, was bei der Devon Rex und der Cornish Rex durchaus vorkommen kann. Die Schnurrhaare sind kürzer als normal und leicht gekrümmt. Es sind alle Fellfarben erlaubt. Der Körper ist von mittlerer Grösse und Länge. Er soll kräftig und muskulös, aber nicht massiv oder plump sein.

Die Brust ist im Profil gerundet und kräftig. Der Rücken ist gerade. Die Beine sind verhältnismässig fein und von mittlerer Länge. Die Füsse sind gut ausgeprägt, eine ovale Form andeutend.

Der Schwanz ist mittellang, von einem mittleren Ansatz aus leicht zulaufend zu einer rundlichen Spitze. Er ist gut behaart. Die Nase weist einen leichten Stop auf.

Die Augen stehen in gutem Abstand zur Nasenlinie, eher weiter aussen als nach innen. Sie sind von mittlerer Grösse, gut geöffnet und rund, von leuchtender Farbe, welche zur jeweiligen Fellfarbe harmonisierend sein soll. Die Ohren sind mittelgross, breit am Ansatz und an der Spitze leicht gerundet. Die Aussenseite ist mit feinem Haar dicht besetzt, die Innenseite ist nur leicht behaart. Sie ist eine reine Wohnungskatze, welche es gern warm hat.

Die Deutsche Rex ist intelligent und lebhaft. Beim Kauf einer Deutschen Rex ist unbedingt darauf zu achten, dass sie funktionstaugliche Schnurrhaare und keine nackten Stellen im Fell hat. Sie sind jedoch nicht mit der Cornish Rex verwandt. Die Beiden Rassen haben unterschiedliche "Lockengene". Die Devon Rex hat ein sehr kurzes, feines Fell, mit weicher Textur.

Das Fell ist ein wenig dichter als bei der Cornish Rex. Die Devon Rex ist mittelgross, schlank, sehr fest und muskulös. Sie hat eine breite Brust und einen langen, schlanken Hals. Ihre Beine sind lang und schlank, wobei die Vorderbeine am Körperansatz leicht angewinkelt sind, so dass ein leicht O-beiniger Eindruck vermittelt wird.

Die Länge der Hinterbeine ist betont. Er ist dicht besetzt mit kurzem Haar. Der mittelgrosse Kopf ist kurz und keilförmig, mit gerundeter Stirn. Diese wölbt sich zu einem flachen Schädel. Die Nase ist sehr kurz und vermittelt mit der gerundeten Stirn den Eindruck eines Stopps. Sie hat stark hervortretenden Backenknochen und volle Wangen mit kräftigem Kinn, kurzer Schnauze und deutlichem "whisker beak" Schnurrhaarkissen.

Die Schnurrhaare und die Augenbrauen sind gekräuselt. Die Devon Rex hat sehr tief sitzende, grosse Fledermausohren. Sie sind am Ansatz sehr breit und laufen zu einer gerundeten Spitze zu.

Die Ohren sind gut mit feinen Härchen besetzt, oft mit einer behaarten Hautfalte am hinteren Ohransatz "ear muffs". Die weit auseinander gesetzten Augen sind gross und oval, sowie zu den Ohrenaussenkanten geneigt.

Ihre Farbe sollte mit der Fellfarbe harmonieren. Die Devon Rex ist eine intelligente, zierliche, lebhafte Katze. Beim Kauf einer Devon Rex ist unbedingt darauf zu achten, dass sie funktionstaugliche Schnurrhaare und keine nackten Stellen im Fell hat.

Die Unterteile des Körpers sollten voll behaart sein nicht nur Flaum. In Rostow am Don Russland wurde eine Nacktkatze gefunden. Sie kam in die Hände einer Züchterin und wurde "aufgepäppelt". Das Speziefische an der Don Sphynx ist die Haarlosigkeit.

Die normale Funktion der Katze darf aber nicht durch übermässige Falten beeinträchtigt sein. Es sind sämtliche Farbvarietäten, mit oder ohne weiss, erlaubt. Der mittelgrosse Körper ist mittelkräftig und muskulös. Sie hat einen breiten, gerundeten Brustkorb, solide Schultern und Rücken sowie breite Hüfte. Kater sind deutlich grösser als Katzen. Die Beine sind mittellang, in Proportion zum Körper, wobei die Hinterbeine länger sind als die Vorderbeine. Die Pfoten sind Oval mit langen, hervortretenden Zehen "Affenfinger".

Der schlanke Schwanz ist breit am Ansatz und verjüngt sich zur Spitze. Die Länge ist zum Körper passend. Die Spitze kann leicht behaart sein. Der keilförmige Kopf ist etwas länger als breit mit hervortretenden Augenbrauen und Backenknochen. Die Stirn ist flach, die Schnauze gut ausgeprägt, schwach gerundet, mit einem leichten Pinch. Sie hat einen gut entwickelten Kiefer und ein starkes Kinn. Die Schnurrhaare sind gelockt, dick und unterschiedlich lang. Sie brechen gelegentlich ab. Die grossen Ohren haben eine abgerundete Spitze und stehen hoch am Kopf platziert, leicht nach vorne geneigt.

Die äussere Linie der Ohren folgen den Linien des Kopfes. Die mandelförmigen, leicht schräggestellten Augen sind gross, glänzend, rein und klar. Sie machen einen aufmerksamen Eindruck. Die Farbe sollte zur Hautfarbe passen. Die Haarlosigkeit der russischen Don Sphynx wird durch ein anderes Gen als bei der kanadischen Sphynx verursacht.

Die kanadische wird von einem rezessiven Gen hr hervorgerufen, die russische Mutation, HR genannt, trägt dominanten Charakter. Vor Kälte und starker Sonneneinstrahlung ist sie in Räumen mit angenehmen Temperaturen zu schützen. Diese Rasse hat nicht mehr viel mit "natürlichen" Katzen zu tun und sollten eigentlich dem Tier zuliebe nicht gezüchtet werden. Insbesondere die Exemplare mit abgebrochenen Schnurrhaaren sind aus ethischer Sicht besonders fragwürdig.

Jede Katze benötigt die Schnurrhaare zur Orientierung in der Dunkelheit und für ihre sozialen Kontakte. Die Europäische Kurzhaarkatze ist eigentlich nichts anderes als eine Hauskatze mit Stammbaum. In Skandinavien wurde letztes Jahrhundert damit begonnen, Bauernkatzen zu selektieren und nach einem definierten Standard zu züchten. Im Gegensatz zur Britischen Kurzhaarkatze , für welche bis ebenfalls die Bezeichnung "Europäische Kurzhaarkatze" galt, wurden in Skandinavien keine fremde Rassen eingekreuzt.

Es galt, die Bauernkatze so zu züchten und damit zu bewahren wie sie war, also insbesondere das schleichende Einkreuzen anderer Rassen zu verhindern. Januar gilt die Bezeichnung "Europäische Kurzhaarkatze" nur noch für die hier beschriebene Rasse. Europäische Kurzhaarkatzen sehen aus wie gewöhnliche Hauskatzen, so wie wir sie auf der Strasse in ganz Europa sehen. Zudem sind weisse Abzeichen in jeder Art auch einfarbig zugelassen.

Die mittelgrosse bis grosse Katze ist stark und muskulös aber nicht zu kompakt sondern geschmeidig. Die starken, kräftigen, mittellangen Beine werden gleichmässig schmaler, zu festen runden Pfoten. Der Schwanz ist mittellang mit breitem Ansatz und endet sich leicht verjüngend in einer gerundeten Schwanzspitze. Die Nase ist gerade, mittellang und in der ganzen Länge gleich breit. Der Abstand zwischen den Ohren ist breit. Die Höhe der Ohren entspricht ungefähr ihrer Breite am Ansatz.

Die Augen sind gerundet und offen, weit auseinander und leicht schräg gestellt. Weil die Rasse aus gewöhnlichen Hauskatzen entstanden ist, ist das Wesen nicht kurz zusammenzufassen. Es gibt Katzen die sehr anhänglich sind und gerne stundenlang auf dem Schoss liegen aber es gibt auch Katzen die lieber ausserhalb des Hauses auf Mäuse jagen.

Die meisten sind gesund und stark und haben ein freundliches Wesen. Mit Artgenossen geht es gut und auch mit Hunden können sie in der Regel gut auskommen. Sie sind intelligent und verspielt. Die Exotische Kurzhaarkatze ist die kurzhaarige Variante der Perserkatze. Bei einem Katzenliebhaber der sowohl Amerikanische Kurzhaarkatzen als auch Perser hielt, deckte ein Kurzhaar Kater eine persische Langhaarkatze, die daraufhin Kittens bekam, welche von einem persischen Typ waren aber das kurzhaarige Fell von Ihrem Vater geerbt hatten.

Die Existenz dieser Kittens blieb kein Geheimnis und weil jeder sie so schön fand, entschloss man sich ein Zuchtprogramm aufzusetzen, um das kurzhaarige Fell im persischen Typ festzulegen. Heutzutage sind Paarungen zwischen exotischen Kurzhaarkatzen und Perser ziemlich normal weil es im Wesentlichen Katzen derselben Rasse betrifft, mit demselben Rassenstandard, mit Ausnahme des Felles. Das Fell ist kurz, dicht und plüschig, mit feiner, seidiger Textur. Es ist weich aber nicht wollig, etwas länger als bei der Britischen Kurzhaarkatze.

Das Fell steht dank der dichten Unterwolle vom Körper ab. Alle Farben und Pointfarben ohne Weiss sind anerkannt. Die grosse bis mittelgrosse Katze besitzt einen kurzen gedrungenen Körper cobby , niedrig auf den Beinen, breit in der Brust. Die Schultern und der Rücken sind massiv und sehr muskulös. Die stämmigen Beine sind kurz, dick und kräftig, die Pfoten gross und rund.

Haarbüschel zwischen den Zehen sind erwünscht. Der Hals ist kurz und kräftig. Der Schwanz ist kurz und dick und endet in einer gerundeten Schwanzspitze. Der Kopf ist rund und massiv, gut proportioniert, mit vollen Wangen und gewölbter Stirn. Die Nase ist kurz und breit. Der Stop ist deutlich fühlbar. Der obere Rand des Nasenspiegels liegt nicht höher als das Unterlid des Auges.

Kinn und Kiefer sind breit, massiv und kräftig. Das Gesicht ist offen und ausdrucksvoll. Die Ohren sind sehr klein und gerundet. Sie sind niedrig und weit auseinander auf dem Schädel platziert. Auf der Innenseite befinden sich Haarbüschel, so dass die etwas schräg gestellte Ohrbasis nicht offen erscheint. Die Augen sind gross, rund und offen. Sie stehen weit auseinander, sind leuchtend und ausdrucksvoll.

Die Farbe der Augen soll bei den meisten Fellfarben möglichst tief orange bis kupferfarben sein. Weisse Exoten gibt es auch mit blauen Augen. Silberne Exoten haben grüne Augen. Exotische Kurzhaarkatzen sind ruhige Tiere mit einem gleichmutigen Wesen.

Sie haben eine sanfte, angenehme Stimme. Sie können gut mit anderen Katzen, und auch mit Hunden gibt es im Allgemeinen wenig Probleme.

Sie sind sehr anpassungsfähig. Sie lieben Ihre Gesellschaft, sie sind verspielt und anhänglich. Exotische Kurzhaarkatzen haben wegen ihrer kurzen Nase oft Probleme mit den Tränenkanälen und der Atmung. Diese extreme Zuchtform ist aus tierschützerischer Sicht fragwürdig. Es gibt allerdings bereits einige Zuchtlinien, welche wieder eine etwas längere Nase haben. Seit sich die Katze dem Menschen anschloss, machte sie sich nützlich und erfreute ihn.

Zuerst indem sie Kornkammern vor den Mäusen und vor Ungeziefer schützte, später indem sie intensiven Kontakt zum Menschen pflegte. Bei keiner "Rasse" gibt es so viele Farbabschläge, wie bei der Hauskatze. Ihr Fell ist kurz, dicht, fest und glänzend. Es gibt einfarbige Katzen und gefleckte, getigerte und getupfte zweifarbige Katzen, genauso wie dreifarbige Katzen, welche die Züchter Schildpatt nennen.

Ausserdem gibt es noch Marmorkatzen und Räderkatzen. Ihre Farbenvielfalt ist einfach faszinierend. Der Körper ist meist ausgewogen, mittelgross und kräftig, bei exzellentem Ernährungs- und Allgemeinzustand. Sie hat mittellange muskulöse Beine mit kleinen aber kräftigen, runden Pfoten. Der Schwanz ist meist lang und am Ansatz kräftig.

Er kann buschig oder kurzhaarig sein. Der Kopf ist meist rundlich bis oval mit sanften Konturen. Die runden, weit auseinander gestellten Augen sind meist gelb bis orange, können aber auch alle Blautöne oder Grüntöne aufweisen. Hauskatzen sind in der Regel intelligent, selbstbewusst und eigenständig.

Sie strotzen vor Gesundheit. Spielen und Jagen gehört zu ihren Leidenschaften. Neugierig erkunden sie jeden Winkel ihres Reviers. Sie schätzen in der Regel die Gesellschaft ihrer Menschen und geniessen die gemeinsamen Mussestunden sowie abwechslungsreiche Ballspiele mit Kindern.

Wer seine Hauskatze an einer Katzen-Ausstellung richten lassen will muss folgendes beachten: Die Hauskatze darf kein Rassenmischling sein! Die Hauskatze entspricht einer durchschnittlichen europäischen Hauskatze, die sich natürlich, das heisst ohne bewusste Zuchtrichtung entwickelt hat. Es wird vorausgesetzt, dass die "ideale" europäische Hauskatze vollständig frei von Einmischung anderer Rassen ist. Der Pointfaktor ist ebenfalls nicht anerkannt.

Die Havana ist in Europa seit dem ausgehenden Damals wurde sie noch als Swiss Mountain Cat bezeichnet. In den 20er Jahren ging die Zucht dieser Rasse infolge mangelndem Interresse stark zurück.

Erst in den 50er Jahren wurden wieder Zuchtprogramme aufgestellt. Da es damals praktisch keine "echten" Havanas mehr gab, wurde die Rasse komplett neu aufgebaut. Mit ihrem glatthaarigen Körper, ihrem langen, schlanken Nacken und glänzenden Fell erscheint sie stets voller Stil und Eleganz. Dies nicht zuletzt auch wegen ihrer Farbe, welche zartem Tabak ähnelt.

Die Havana wird nur in der Farbe Braun gezüchtet. Das Fell ist kurz, glänzend und sollte gleichmässig, kastanienbraun sein. Ihr Körper ist lang, schlank und sehr muskulös. Ihr Schwanz ist lang und elegant. Ihre Beine sind ebenfalls lang und schlank, die Füsse klein und die Pfoten oval. Die Fussballen sind entweder braun oder rosarot. Der Kopf der Havana ist lang und keilförmig, mit einer kurzen, geraden Nase, welche einen braunen oder rosaroten Nasenspiegel haben sollte.

Die Augen sind mandelförmig und schräg geschnitten. Ihre Farbe ist ein blasses bis mittleres Grün. Als unternehmungslustige Katze ist die Havanakatze am glücklichsten, wenn sie frei herumlaufen und ihre Umgebung erforschen kann. Da sie jedoch auch sehr zutrauliche Wesenszüge besitzt, verbringt sie gerne viele Stunden in der Gesellschaft von Menschen. Sie ist ein ausserordentlich guter Gefährte. Die Havana ist eine lebhafte, anhängliche und sehr intelligente Katze. Das kurze Fell vereinfacht die Pflege der Havanakatze ausserordentlich.

Die Japanische Stummelschwanzkatze ist nicht wie die Manx völlig schwanzlos, sondern sie besitzt einen kleinen Stummelschwanz. Der Schwanz weist die gleiche Anzahl Wirbelglieder auf wie z. Diese sind jedoch verkürzt und meist geringelt. In den meisten japanischen Haushalten stehen Keramikfiguren der Japanischen Stummelschwanzkatze mit erhobenen Pfötchen Maneki-Neko , um den Gast herzlich willkommen zu heissen.

Das Fell der Japanischen Stummelschwanzkatze ist kurz, weich und seidig, jedoch ohne merkbare Unterwolle. Sie haart relativ wenig. Grundsätzlich sind alle Farbvarietäten erlaubt, ausser der Maskenzeichnung, Tiegerzeichnung, Ticking, Silber und Gold. Der mittelgrosse Körper ist lang, schlank und elegant, mit gut ausgeprägter Muskulatur.

Die allgemeine Ausgeglichenheit ist von grösster Bedeutung. Die Beine sind in Übereinstimmung mit dem Körper lang, schlank und hoch.

Die Hinterbeine sind merklich länger als die Vorderbeine, jedoch stark angewinkelt, so dass die Rückenlinie im Stand waagrecht bleibt. Die Pfoten sind oval. Der Schwanz sollte bei normaler Haltung etwa 5 bis 8 cm lang sein, obwohl er voll ausgestreckt 10 bis 13 cm lang ist.

Er ist kräftig und eher starr, kann gerade oder geringelt bzw. In entspannter Haltung wird der Schwanz normalerweise aufrecht getragen. Das Schwanzhaar ist etwas länger als am Körper und wächst nach aussen, so dass ein Pompon- oder Stummelschwanzeffekt entsteht. Obwohl der Kopf lang und feingeschnitten wirkt, bildet er ein fast perfektes, gleichschenkliges Dreieck mit sanft geschwungenen Linien, hohen Backenknochen und einem merkbaren Schnurrbartkissen whisker break.

Die Schnauze ist breit. Die Nase ist lang und gut gekennzeichnet durch zwei parallele, von der Spitze bis zu den Brauen verlaufenden Linien, mit einer leichten Einbuchtung Stop auf Augenhöhe oder leicht darunter.

Die grossen und ausdrucksvollen Ohren stehen aufrecht, weit auseinandergesetzt, im rechten Winkel zum Kopf. Sie erscheinen leicht nach vorne geneigt. Die grossen, leicht ovalen und weit geöffneten Augen stehen in ziemlich ausgeprägter Schrägstellung im Kopf deutlicher japanischer Einschlag im Gegensatz zu den anderen orientalischen Rassen.

Die Augenfarbe soll mit der Fellfarbe harmonieren. Es kommen alle Farben, auch zweifarbig, vor. Die Japanische Stummelschwanzkatze hat ein sanftes Wesen und ist sehr intelligent und verspielt. Dank Ihrer Neugierde sind sie den Menschen sympathisch. Besucher sind oft von der Wärme die ihnen die Tiere entgegen bringen sehr Überrascht.

Sie kann sehr gesprächig sein. Sie verträgt sich ausgesprochen gut mit anderen Tieren und ist sehr menschenbezogen. Die Japanische Stummelschwanzkatze ist eine äusserst freundliche Katze. Im Standard gleicht die Javanese der Orientalischen Kurzhaar. Der einzige Unterschied ist das längere Fell. Die Javanese hat ein feines und seidiges Fell.

Die mittelgrossen Augen in lebhaftem, leuchtendem Grün sind weder hervorstehend noch tiefliegend. Die Javanese ist in ihrem Wesen, gegenüber der Siamese , etwas gemässigt. Trotzdem hat sie einen grossen Bewegungsdrang. Sie ist ausgesprochen zärtlich und überschüttet ihren Menschen geradezu mit Zärtlichkeiten. Die Javanese ist, wie die Siamese , sehr sensibel und äusserst intelligent. Sie ist eine lebendige und anspruchsvolle Katze. Die Kanaani ist eine relativ neue Rasse, welche auf israelischen Hauskatzen aufgebaut ist.

Sie ist eine Rasse, deren Zucht sich auf die wilde Falbkatze Felis lybica gründet. Sie soll in ihrem äusseren Erscheinungsbild der getupften Falbkatze Felis lybica gordoni so ähnlich wie möglich sehen. Sie soll deren raubtierhaften Gang haben und gern und weit springen. Sie soll einerseits selbständig, andererseits aber sehr anhänglich und zärtlich sein. Das Fell der Kanaani ist kurz, anliegend und mit wenig Unterwolle. Die Struktur ist eher derb. Die Haare sind aber lang genug, um sowohl in der Grundfarbe als auch in der Zeichnung ein deutliches Ticking zu zeigen.

Das Ticking ist unverzichtbar, aber nicht so ausgeprägt, dass die Tupfen verschwinden. Dass Fell weist auf beige- bis zimtfarbenem Untergrund seal, chocolate oder cinnamon Tupfen auf, welche durch das Ticking weicher gezeichnet sein können. Unabhängig von der Farbe der Zeichnung sind die Schwanzspitze und mindestens 3 Ringe sowie die Fussballen und Sohlenstreifen bevorzugt schwarz wie bei der Felis Lybica.

Die genetische Farbe ist an der Schwanzspitze erkennbar. Die Tupfen liegen in waagerechter oder diagonaler Reihung, senkrechte Reihung über den ganzen Körper ist nicht erlaubt. Die Beine sind getupft oder geringt. Die Katze hat zwei bis drei Halsringe, von denen einer geöffnet sein sollte. Das charakteristische "M" auf der Stirn wird idealerweise in drei bis fünf Linien fortgesetzt, die über den ganzen Schädel und das Genick bis auf die Schulter führen.

Auf den Schultern können sich diese Linien fortsetzen und in kreisförmige Muster mit einem Tupfen in der Mitte verwandeln. Der Aalstrich sollte in Tupfen aufgelöst sein. Der Bauch ist weiss bis hellbeige und getupft, Kinn und Kehle hellbeige. Die Kanaani ist eine grosse, schlanke Katze, mit sehr muskulösem, schlankem Körper auf hohen, schlanken Beinen. Die Hinterhand ist etwas höher.

Die Pfoten sind schlank und oval geformt. Nacken und Schultern sind beim Kater muskulöser als bei der Katze. Der Schwanz ist sehr lang, dünn, etwas kräftiger am Ansatz und spitz zulaufend. Auf schlankem, relativ langem Hals bildet der Kopf ein breites Dreieck, mit grossen, weit gesetzten Ohren. Der Zwischenraum zwischen den Ohren muss mindestens die untere Ohrbreite haben.

Die Ohren sind gross, spitz zulaufend, offen, transparent und innen leicht behaart. Der Schädel zwischen den Ohren ist flach. Die Wangenknochen sind sichtbar. Die leicht gewölbte Stirn geht sanft zu einer ausgeprägten geraden Nase über, kein Stop; auch nicht ansatzweise. Ein exzellentes Profil ist wichtig. Der Nasenspiegel ist ziegelrot und in der Zeichnungsfarbe umrandet. Die Schnauze ist leicht abgeflacht, das Kinn kräftig. Die Augen stehen weit auseinander, leicht schräg gestellt zu den Ohren, mandelförmig, aber nicht orientalisch.

Sie sind gross und offen. Die Augenfarbe bei erwachsenen Tieren ist grün; Stachelbeere oder Apfelgrün werden bevorzugt, gelbgrün ist möglich.

Die Kanaani ist eine gewandte, interessierte Katze, welche gerne klettert und spielt. Sie ist anhänglich und zärtlich. Zum einen handelt es sich um einen berühmten grünen Likör, zum anderen um die wunderschöne blaue Kartäuser-Katze. Oftmals werden im deutschsprachigem Raum fälschlicherweise blaue Britische Kurzhaarkatzen Kartäuser genannt. Sie sehen zwar fast gleich aus, sind aber dennoch zwei grundverschiedene Rassen! Abhilfe Schaft der Originalname "Chartreux".

Das kurze, dichte, wasserabstossende Fell ist einzigartig blau. Es ist so dicht, dass man es wie Schafsfell "auseinander brechen" kann.

Das doppelte Fell mit stehenden Haaren weist ein leicht wolliges, üppiges Unterfell auf. Der kräftige Körper ist gross bis mittelgross, gedrungen, kompakt und muskulös. Sie hat eine breite Brust, breite Schultern, einen breiten Rücken und einen mittellangen, schweren Schwanz mit gerundeter Spitze. Die Beine sind mittelkurz und enden in zierlichen Pfoten. Der Kopf ist rund, breit, massiv und mit hoher Stirn und schmalem, flachem Zwischenraum zwischen den Ohren.

Die Backen geben dem Kopf eine Trapezform, breit an der Basis, oben schmal. Der Kiefer ist kraftvoll, die Wangen voll. Die Schnauze ist für die Körpergrösse eher klein, was der Katze den "lächelnden" Ausdruck verleiht. Die mittelgrosse Nase ist breit und gerade, wobei ein schwacher Stop erlaubt ist.

Der Nasenspiegel ist blaugrau. Die mittelgrossen bis kleinen Ohren sitzen hoch auf dem Kopf, ziemlich nahe beisammen. Die Kartäuser hat grosse kupferfarbene oder dunkelorange Augen. Die Kartäuser strahlt eine faszinierend ruhige Kraft und offensichtliche Unabhängigkeit aus. Trotzdem erfreut sie ihre Menschen auch mit liebenswerter Anhänglichkeit und Zärtlichkeit.

Ihre Zuneigung ist nicht aufdringlich, sie begnügt sich damit, dabeizusitzen, wenn ihre Menschen beschäftigt sind. Ihre Charakterzüge reichen von edler Erhabenheit bis zu einer gewissen clownesken Ausgelassenheit. Kartäuser-Katzen haben eine auffallend leise Stimme. Nie wird man von einer Kartäuser ein lautes Gemaunze hören.

Leider birgt dies auch Gefahren: Sie kann sich nur schwer bemerkbar machen, wenn sie eingesperrt oder verletzt ist. Kartäuser-Katzen reagieren sehr stark auf Geschrei. Laute Töne sollte man deshalb in ihrer Gegenwart vermeiden. Ein Gemüt wie Samt und Seide. Allerdings sei erwähnt, dass Jungkatzen bis zum Alter von etwa einem Jahr sehr lebhaft sind.

Die wunderschöne silbrig-blaue Korat stammt aus einer sehr alten Zucht, die relativ selten vorkommt. Ausserhalb des Ursprungslandes Thailand sieht man sie nur wenig. Die Korat gilt in Thailand als glücksbringende Katze. Sie wird von den Thailändern sehr geschätzt und durfte ursprünglich nur würdigen Personen übergeben werden.

Die Legende sagt, dass das silber-getippte silberfarbene Haarspitzenfärbung Fell Reichtum für den Händler und Kaufmann, Regenwolken für den Bauer und eine glückliche Ehe sowie ein glückliches Heim für die Braut bedeute.

Für den Bauer symbolisieren die grünen Augen ausserdem noch junge Reispflanzen. Die echte Korat ist von Geburt an immer silberblau, ohne Schattierungen und ohne Streifen. Jedes Haar ist an der Wurzel heller, geht dann zu einem dunkleren Blau über und hört mit einer silbernen Spitze auf. Je mehr Silber desto besser. Das einfache Fell ist kurz bis mittellang und liegt eng am Körper an.

Es ist glänzend und fein und hat die Tendenz, sich entlang des Rückgrates zu teilen, wenn sich die Katze bewegt. Die Korat hat einen geschmeidigen, kleinen, sanft gekurvten und muskulösen Körperbau. Sie ist kraftvoll aber nicht schwer gebaut. Ihr Gewicht ist für ihre Grösse unerwartet hoch. Sie hat einen sehr starken Knochenbau. Die starken Beine sind von mässiger Länge, die vorderen etwas kürzer als die hinteren.

Die Pfoten sind oval mit blaugrauen bis lavendelfarbenen Ballen. Der Schwanz ist mittellang, kräftig am Ansatz und zu einer gerundeten Spitze zulaufend. Die Korat hat ein herzförmiges Gesicht mit guter Breite zwischen und über den Augen. Die Stirne ist gross und flach. Ein schwacher Stop trennt Stirn und Nase. Diese ist an der Spitze leicht abwärts gekrümmt löwenartig. Die Backenknochen und das Kinn sind kräftig und gut entwickelt.

Die grossen Ohren sitzen hoch auf dem Kopf. Sie sind breit am Ansatz, an den Spitzen leicht gerundet. Die Innenseite ist schwach behaart, die Aussenseite gut mit extrem kunzen und anliegenden Haaren bedeckt. Ihre grossen, leuchtend-grünen Augen sind schillernd, wachsam und ausdrucksvoll. Sie sind fast zu gross für ihr Gesicht.

Die Korat-Katze ist in ihrem Wesen sehr herzlich, liebevoll und zugänglich und passt sich ohne Probleme ihrer Umgebung an. Sie ist sehr intelligent. Sie hören, sehen und riechen ausgezeichnet. Sie ist sehr ruhig, ihre Stimme ist leise. Korats mögen keine plötzliche, laute Geräusche. Jedoch erst in den 80'er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, begann in Russland die organisierte Katzenzucht. Personen die von ihren Geschäftsreisen zurückkehrten brachten die ersten Kurilen- Katzen in den Fernen Osten mit.

Einige wurden für Japanische Stummelschwanzkatzen gehalten, aber bei anderen Artgenossen wussten die Urteilenden keinen Rat. Denn die Katzen hatten zwar einen kurzen Schwanz, aber der Körperbau und auch die Struktur des Fells unterschied sich deutlich von der Japanischen Stummelschwanzkatze.

Die heutige Kurilische Stummelschwanzkatze unterscheidet sich von den ursprünglichen, freilebenden Artgenossen durch grössere Körpermasse. Allerdings stellen sie bisher überall eine grosse Seltenheit dar. Die Kurilische Stummelschwanzkatze hat ein dichtes Fell mit feiner Textur. Es gibt sie als Kurzhaar- und Langhaarvariante. Das kurzhaarige Fell hat gut entwickelte Leithaare, feste Grannenhaare und mässige Unterwolle.

Das langhaarige Fell ist mittellang mit wenig Leithaaren, gut entwickelten Grannenhaaren und wenig Unterwolle. Die langhaarige Kurilische Stummelschwanzkatze hat eine Hemdbrust, eine volle Halskrause und Reithosen. Es sind alle Farbvarietäten erlaubt, ausser der Maskenzeichnung colourpoint , chocolate, cinnamon, lilac, und fawn inkl. Speziell bei dieser Rasse ist, dass es etwa gleich viele rote Kätzinnen wie rote Kater gibt. Der Körper ist kompakt, muskulös mit kräftigem Knochenbau.

Der Rücken zeigt eine leichte Bogenform von den Schultern zur höher gelegenen Kruppe. Die mittellangen Beine sind stark und kräftig.

Die Hinterbeine sind länger als der Vorderbeine. Die Pfoten sind gerundet. Er kann steif oder flexiebel sein. Die erkennbare Länge liegt zwischen 3 und 8 cm, passend zur Gesamterscheinung der Katze.

Der grosse Kopf ist trapezförmig mit abgerundeten Konturen und abgerundetem Profil. Auf der Höhe der Backenknochen ist er breit und verjüngt sich leicht zum gutentwickelten, ebenfalls breiten Kinn. Die breite, mittellange Nase weist eine leichte Einbuchtung vor der Stirn auf, aber ohne einen ausgeprägten Stop. Die mittelgrossen, etwas nach vorne geneigten Ohren sind breit am Ansatz mit anberundeter Spitze. Sie sind weit auseinander platziert und mittelhoch gesetzt.

Die langhaarige Kurilische Stummelschwanzkatze hat luchsartige Haarbüschen auf den Ohren und lange Haarbüschel in den Ohnen. Die Augen sind gerundet, weit auseinander platziert und leicht schräg gestellt.

Jede Augenfarbe von gelb bis grün ist möglich. Weisse Katzen und Farbvarietäten dürfen blaue oder zweifarbige Augen haben. Die Kurilische Stummelschwanzkatze zeichnet sich durch eine hervorragende Gesundheit und einen ausgeglichenen Charakter aus. Sie ist aufmerksam, intelligent, wissbegierig und gesellig in der Beziehung zum Menschen als auch zu anderen Tieren und bedarf des Streichelns und Liebkosens.

Sie liebt das Wasser und ist sowohl eine leidenschaftliche Jägerin als auch Fischerin. Innerhalb von acht Wochen entwickelte das Kätzchen ein gelocktes Fell. Linda Koehl nannte es Curly. Das ungewöhnliche Kätzchen hatte einen schlanken, muskulösen Körper und grosse Ohren. Im Vergleich zu seinen Geschwistern war es ausserordentlich anhänglich. Curly's Nachkommen waren alle gelockt und zeigten denselben Körperbau und freundlichen Charakter.

Erst einige Jahre später realisierte Linda Koehl, dass sich hier genetisch eine neue Rasse entwickelt hatte, was sie schliesslich dazu bewog, die Katzen an einer Ausstellung zu präsentieren.

Die LaPerm hat ein lockiges, elastisches, mässig weiches Fell ohne Unterwolle. Die Locken sind eng-rund bis wellig-spiralförmig, seidig und dicht.

Es gibt langhaarige und kurzhaarige LaPerms. Bei den Farben ist alles erlaubt, sogar die Maskenzeichnung. Die LaPerm ist mittelgross und hat einen halborientalischen Körperbau.

Sie ist schlank aber dennoch muskulös. Die Vorderbeine sind etwas kürzer als die Hinterbeine, so dass die Hüfte etwas höher als die Schultern liegt. Die Behaarung ist fedrig mit unterschiedlich starken Locken. Der Gesamteindruck soll harmonisch sein.

Sie ist überraschend schwer für ihre Grösse. Weibchen sind in der Regel kleiner als die Kater, sie haben ein Gewicht zwischen 3 und 4 kg. Der ist Kopf mittelgross und dreieckig.

Er bildet einen Keil mit abgerundeten Konturen. Eine sanfte Kurve führt von der Nasenbrücke bis zu den Brauen. Die Nase weist eine leichte Einbuchtung Stop unterhalb der Augen auf und verläuft dann gerade bis zur Spitze.

Die Wangenknochen sind betont, die Schnauze breit, mit ausgeprägten Schnurrhaarkissen. Die Schnurrhaare sind lang und sehr häufig leicht gelockt. Das Kinn und der Unterkiefer sind kräftig und bilden eine senkrechte Linie zur Nasenspitze.

Die mandelförmigen Augen stehen mässig weit auseinander. Die leicht ausgestellten und gewölbten Ohren sind mittelgross mit breiter Basis. Sie stehen mässig weit auseinander und setzen den modifizierten Keil des Kopfes fort. In den Ohren sollen wellige Ohrbüschel sein. Pinsel auf den Ohren sind erwünscht jedoch eher selten zu finden. Der Ausdruck der LaPerm soll Aufmerksamkeit ausdrücken. Die LaPerm hat viel zu bieten. Sie hat viel Charme. Sie gibt Köpfchen, sie schnurrt, sie begleitet ihren Menschen fast auf Schritt und Tritt.

Aufdringlich ist die LaPerm jedoch nicht, auch nicht laut. Da sie stets geduldig ist, verträgt sie sich sehr gut mit Kindern aber auch mit Hunden und anderen Katzen. Das lockige Fell braucht wenig Pflege. Regelmässiges Kraulen reicht völlig aus. Besonders erfreulich ist die gesundheitliche Robustheit dieser Rasse. Da dies jedoch nicht möglich sein kann, hält man es für wahrscheinlicher, dass es sich bei dieser Rasse um eine Kreuzung zwischen den im Jahrhundert nach Maine importierten Langhaarkatzen u.

Türkisch Angora und Norwegischen Waldkatzen handelt. Ihr Allwetterfell mit beeindruckender Halskrause, das lange zottige Rücken- und Bauchfell mit dünner, aber fester Unterwolle und der lange fliessende Schwanz eignen sich ideal für ein solches Klima. Nach einigen Jahrzehnten der Vernachlässigung dieser Rasse, gehört sie heute wieder zu den beliebtesten Schaukatzen und Heimtieren.

Die Maine Coon gehört zu den eindrucksvollsten Katzenrassen. So wiegt ein Kater bis zu 9 kg und besitzt einen aussergewöhnlich kräftigen und muskulösen Körper mit starkem Knochenbau. Der lange Körper weist einen breiten Brustkorb und ein rechteckiges Aussehen auf. Die kräftigen Beine haben eine mittlere Länge um ein Rechteck mit dem Körper zu bilden. Die Pfoten sind gross und zwischen den Zehen gut bebüschelt.

Der Schwanz sollte gleich lang sein, wie der Rücken vom Schulterblatt bis zum Schwanzansatz. Er ist breit am Ansatz und spitz zum Schwanzende zulaufend, mit vollem, wehendem, langen Schwanzhaar.

Der mittelgrosse Kopf hat einen kantigen Umriss und ein Profil mit einer sanften konkaven Neigung. Die Wangenknochen sind hochstehend und hervorgehoben, die Schnauze kantig und quadratisch. Ihre grossen Ohren stehen hoch am Kopf und sind am Ansatz breit, mässig spitz zulaufend. Der Abstand beträgt etwa eine Ohrbreite.

Längeres Haar schmückt den Rand des Ohrs und verleiht ihr das charakteristische luchsartige Gesicht. Die Haarbüschel im Ohr ragen über den äusseren Ohrrand hinaus.

Die Augen sind gross, weit auseinander stehend und leicht oval. Sie sind leicht schräg in Richtung äusserem Ohransatz gesetzt. Jede Augenfarbe ist möglich. Main Coons haben ein dichtes Allwetterfell. Es ist kurz am Kopf, den Schultern und den Beinen, allmählich entlang des Rückens und an den Seiten nach hinten länger werdend, mit langen, vollen, strähnigen Pluderhosen an den Hinterbeinen und langem, strähnigem Fell am Bauch.

In der Regel haben sie eine Halskrause. Das Fell hat Stand, ist glatt fallend und hat eine seidige Textur. Die Unterwolle ist weich und fein, von dem groben, glatten Deckhaar bedeckt. Es kommen alle Farbvarietäten vor, mit Ausnahme von chocotate, lilac, cinnamon, fawn und pointed.

Die Maine Coon ist eine freundliche Katze mit liebenswertem Charakter. Sie ist zärtlich, unterhaltsam und selbstbewusst. Sie ist intelligent und interessiert sich lebhaft für ihre Umgebung. Sie wollen nicht unbedingt in den Armen gehalten werden, aber der Person, welche sie lieben, stets nahe sein; sie folgen ihr von Zimmer zu Zimmer. Sie sind wahrhaft sanfte Riesen; sie besitzen ihren Menschen, nicht umgekehrt. Man unterteilt die Manx in drei Gruppen: Das Doppelfell besteht aus einer kurzen, sehr dicken und weichen Unterwolle und ein etwas längeres Oberfell mit guter Textur.

Es sind alle Farben, Farbkombinationen und Fellmuster erlaubt. Die Farbe des Nasenspiegels sollte zur Fellfarbe passen. Der mittelgrosse Körper ist kompakt, kräftig muskulös und untersetzt. Der kurze Rücken und die sehr tiefen Flanken sind die wesentlichen Merkmale der Manx. Die Brust ist breit, der Rücken endet in einer ausgeprägten breiten und runden Kruppe.

Die muskulösen Vorderbeine sind kurz und gut auseinander gesetzt, um die breite Brust zu zeigen. Die ebenfalls muskulösen Hinterbeine sind höher als die Vorderbeine und zum Körper nach vorne angewinkelt. Die Pfoten sind rund. Sie hat einen runden und breiten Kopf mit hervortretenden Wangen und einer kurzen bis mittellangen Nase ohne ausgeprägten Stopp. Er macht einen pausbäckigen Eindruck. Die Ohren sind mittelgross, offen am Ansatz und leicht zu einer Spitze zulaufend.

Sie sind relativ hoch am Kopf platziert. Die Augen sind gross und rund. Die Farbe sollte zum Fell passen. Das mutierende Gen, welches für die seltsame Anomalie des Schwanzes zuständig ist, verursacht gleichzeitig Defekte im Knochenbau. Paarungen von völlig schwanzlosen Manx-Katzen untereinander führen in der Regel dazu, dass die Katzenbabys vor oder kurz nach der Geburt sterben.

Zudem führt der fehlende Schwanz zu Gleichgewichtsstörungen und Schäden an der Wirbelsäule. Diese Rasse hat nichts mehr mit "natürlichen" Katzen zu tun und dürfte dem Tier zuliebe nicht gezüchtet werden. Der erste registrierte Nebelung-Kater, Siegfried, wurde geboren. Seine Mutter war eine schwarze Hauskatze, sein Vater ein schwarzer, angora -ähnlicher Langhaarkater.

Das gleiche Paar warf wiederum eine blaue, langhaarige Katze mit langen Beinen. Diemal ein Weibchen namens Brunhilde. Beide Namen stammen aus der germanischen Sage "das Nibelungslied". Zusammen mit dem "nebelartigen" Erscheinungsbild der Katzen entstand die Rassenbezeichnung "Nebelung". Siegfried und Brunhilde wurden zu den beiden Stammkatzen der Rasse. Ihr erster Wurf brachte drei Nebelung-Kätzchen zur Welt.

Viele der hierfür selektionierten Katzen trugen bereits das Langhaar-Gen, welches bei der Russisch Blau gelegentlich vorkommt. Auch heute werden gelegentlich Russisch Blau eingekreuzt. Die Nebelung ist eine mittelgrosse, muskulöse und robuste Katze, mit einem langen Körper. Sie trägt einen halblangen, seidigen, blauen Mantel mit schimmerndem Silber an den Spitzen drapiert. Die Beine sind lang und mittelstark.

Der Schwanz ist lang und bildet den anmutigen Ausgleich zum langen Körper. Seine Behaarung ist jänger als jene des restlichen Körpers.

Sie hat weit auseinander stehende Augen, in der Farbe von gelblich-grün bis grün. Das dichte, seidige Fell ist von mittlerer Länge und feiner Struktur.

Die Rasse besitzt wenig Halskrause, hat aber Hosen an den Hinterbeinen. Die Farbe des Fells ist ein mittleres blau. Die Silber-Spitzen an den Enden der Haare geben der Katze eine leuchtende, neblige Aura, die sie zu einem Fabelwesen assoziieren lässt. Die Nebelung benötigt keine aufwendige Pflege.

Da sie eine Langhaarkatze ist, sollte sie dennoch regelmässig gebürstet werden, damit das Fell glänzend bleibt und sich nicht verfilzt. Sie sind intelligente, aktive und gutmütige Katzen.

Gegenüber ihrer eigenen Familie sind sie treu und anhänglich. Bei Fremden sind sie jedoch häufig schüchtern und ziehen sich zurück. Die Neva wurde erst nach dem Fall des "Eisernen Vorhang" bei uns in Mitteleuropa eingeführt, dies ist auch der Grund, warum diese Rasse bei uns noch relativ unbekannt ist. Vielleicht ist es auch ganz gut so, schliesslich ist sie durch relativ kurze Zuchtgeschichte noch gesund und ohne optische Extreme.

Da die Neva Masquarade mit der sibirische Katze, die es in allen "normalen" Fellfarben gibt, eine Rasse darstellt, werden sie auch miteinander verpaart. Deshalb ist es auch möglich, dass bei einer reinen Sibirier-Verpaarung in einem Wurf sowohl Nevas als auch Sibirier geboren werden, es müssen nur beide Tiere Pointträger sein. Nevas fallen auch bei einer Verpaarung Neva x Sibirier Pointträger.

Naturrassenliebhaber haben in der Neva Masquarade die einmalige Chance sowohl Maskenkatze, als auch Waldkatze miteinander vereint zu haben. Als Maskenkatze haben alle Neva Masquarade grundsätzlich blaue Augen und eine helle Körperfarbe, von der sich die dunklen Stellen, die so genannten Points, der kälteren Körperpartien, wie Gesicht, Ohren, Schwanz und Beine absetzen.

Die bis Mitte des Jahrhunderts geborenen kanadischen Inuit kamen fast alle noch in Camps zur Welt — während des Winters in Geburts-Iglus , zur Sommerzeit in speziell dafür errichteten Zelten.

Der von den Jagdverhältnissen Vorkommen von Fischen und jagdbaren Tieren bestimmte Alltag hatte teils nomadischen, teils campgebundenen Charakter. Die heutige, von westlichen Einflüssen bestimmte Lebensweise mit Supermärkten und Fernsehen rund um die Uhr war noch unbekannt. Eine Änderung trat ein, als Schulpflicht und nicht zuletzt auch der Mangel an Jagdwild , verbunden mit vielen Vorzügen modernen Lebens in geschlossenen Ortschaften Heizung, Strom, Wasser etc.

So kam es zum Beispiel zu einer breiten Förderung auf dem Inuit-Kunst -Sektor, nachdem die ungewöhnliche künstlerische Begabung vieler ehemals als Jäger tätiger Menschen erkannt wurde. Inzwischen, vor allem seit der Etablierung des Territoriums Nunavut, hat sich hier Wesentliches geändert, und die Territorialregierung wird nicht zuletzt an den Erfolgen gemessen, die sie bei der Errichtung und Besetzung von Inuit-Arbeitsplätzen erzielt, denn nach wie vor leben über ein Viertel der Inuit in Nunavut von Sozialhilfe.

Die Wirtschaft in einem hochentwickelten Sozialstaat Kanada und der Einzug moderner Technik veränderten das Leben der Inuit in extremer Weise, und viele haben auch den rasanten Übergang von traditionellem Leben auf dem Land zur Existenz in einem modernen Staatswesen noch nicht ganz nachvollziehen können.

Während vor dem Übergang zum Siedlungsleben die Geburten- und Sterbeziffern , vor allem die Rate der Säuglingssterblichkeit , sehr hoch war, hat sich dies aufgrund stark verbesserter medizinischer Versorgung grundlegend verändert. Nunavut besitzt eine vollkommen andere Altersstruktur als der Rest des Landes. Mit der Schaffung von Nunavut sah sich so die Wirtschaft des Landes vor die Herausforderung gestellt, mit wenigen bezahlten Arbeitsplätzen, einem niedrigen Bildungsstand und einem hohen Anteil junger Menschen Die Erhebung von besagt: Statistisch nicht erfasst ist bei letzteren Zahlen die relativ sehr hohe Adoptionsrate bei den Inuit.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen, Wohnraum und Bildungseinrichtungen, die Optimierung der Infrastruktur und die weitere Verbesserung sozialer Einrichtungen z. Zwar war beispielsweise das Jagen auch früher mit weiten Touren verbunden, doch werden solche jetzt mit modernem Reisegerät Quad ATV , Motorboot , Schneemobil unternommen, die teuer in der Anschaffung und im Unterhalt sind.

Arbeitsplätze stehen nach wie vor zu wenige zur Verfügung. Viele Inuit-Arbeitsplätze sind entsprechend der Qualifikation überdies nicht sehr anspruchsvoll und entsprechend niedrig honoriert. Handwerkliche Ausbildungsberufe sind bislang unbekannt; sehr gefördert wird in neuerer Zeit jedoch die Ausbildung in Mangelberufen wie dem der Krankenschwester.

Etliche Inuit, insbesondere die in ihren jeweiligen Kommunen gewählten Ortsvorsteher, verdienen sich als freiwillige Teilzeit-Reservisten ein Zusatzeinkommen im Regiment Canadian Rangers. Das Amt ist in erster Linie repräsentativ.

Amtsinhaberin ist derzeit Nellie Kusugak. Die Territorialregierung wird von einem Premierminister gegenwärtig Paul Quassa und weiteren acht Ministern gebildet. Sie werden in geheimer Wahl von den insgesamt 19 Abgeordneten der 28 Gemeinden des Territoriums Nunavut aus den eigenen Reihen bestimmt.

Aus ihrer Mitte wählen die Abgeordneten auch den Sprecher des Parlaments. Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus finden in fünfjährigem Rhythmus statt erstmals , danach , und Die Abgeordneten werden nicht als Repräsentanten von politischen Parteien, sondern als Einzelpersönlichkeiten gewählt. Die Abstimmungen im Parlament erfolgen nach dem Prinzip der Mehrheitsentscheidung.

Eine besondere Rolle als Ratgeber in Traditionsfragen spielen die sog. Dem Ziel folgend, nicht nur in der Hauptstadt Iqaluit Arbeitsplätze zu schaffen und zugleich die Regierung der Bevölkerung näher zu bringen, wurde darüber hinaus ein sehr anspruchsvolles und auch aufwändiges Dezentralisationsprogramm beschlossen, an dem zehn der 28 Gemeinden beteiligt sind. Zwar verblieben die Kernaufgaben der Ministerien in Iqaluit, doch wurden vielerlei Ministeriums- und Kommissionsaufgaben und damit auch mehr als Arbeitsplätze dezentralisiert, was den Neubau einer Reihe von Verwaltungsgebäuden und Unterkünften erforderlich machte.

Kanada versteht seine Ausgaben für sein nördlichstes Territorium als politisch notwendige Staatsaufgabe: Auch stand der kanadische Norden laut Erklärung des damaligen kanadischen Premierministers Stephen Harper wie zuvor an vorderster Stelle auf der politischen und wirtschaftlichen Prioritätenliste der kanadischen Regierung: Vor allem sollen die Souveränität der kanadischen Arktis weiterentwickelt und die empfindliche Umwelt in der Arktis geschützt, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung vorangetrieben und den Einwohnern im Norden mehr Kontrolle über ihr wirtschaftliches und politisches Schicksal gegeben werden, nicht zuletzt unter Wahrung ihrer traditionellen Werte.

Offenbar handelte es sich bei diesen Zusagen aber vor allem um Wahlkampf-Versprechen. In Nunavut ist man eher enttäuscht von der Entwicklung der letzten Jahre, insbesondere was die Unterstützung für den Bau eines Hafens betrifft.

Nunavut hat die längste Küstenlinie aller kanadischen Provinzen und Territorien aber keinen Hafen. Das erschwert die Entladung von Schiffen sehr — alles muss in kleinen Booten an Land gebracht werden, auch ganze Fertighäuser in Einzelteilen. Dies dauert lange und ist gefährlich — es gab bereits einen Todesfall durch einen umgefallenen Container.

Dieser wird durch meist einheimische Ortskräfte gebildet. Allerdings kommen die Erlöse bislang nicht dem Territorium zugute, sondern multinationalen Konzernen und dem kanadischen Staat. Trotz der vorhandenen wirtschaftlichen Ressourcen herrschen zum Teil Hunger und Armut. Dort ist die subsistenzorientierte Jagd auf Meeressäuger mit Kajaks oder Umiaks , aber auch auf Fisch und Schalentiere nach wie vor eine wichtige Komponente für den Lebensunterhalt.

Auch Karibus zur Herstellung von Kleidung werden weiterhin erlegt. Die traditionelle Jagd ist zudem ein grundlegender Bestandteil der sozialen Beziehungen unter den Menschen. Insofern ist eine nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und der Zugang zu den Fanggründen von essentieller Bedeutung für die Stabilität und Erhaltung der Inuitkultur.

Die Jagd wird allerdings durch eine zunehmende Abhängigkeit von modernen Gütern wie Gewehren, Munition und anderen Ausrüstungsgegenständen immer schwieriger, denn zu deren Anschaffung ist Geld und demnach marktwirtschaftliche Tätigkeit erforderlich. Die Nunavut Tunngavik Inc. Daneben besteht die Möglichkeit durch freiwilligen Dienst in den kanadischen Streitkräften im Regiment Canadian Rangers ein geringes Einkommen zu erwirtschaften, die eine bedingte Unabhängigkeit von der Sozialhilfe ermöglicht, der aber vor allem hohes soziales Prestige bringt.

Im Vergleich mit dem industrialisierten Süden Kanadas ist der private Wirtschaftssektor in Nunavut noch wenig entwickelt, weshalb im Territorium nur geringe Steuern zur Haushaltsfinanzierung anfallen. Bis war die Robbenjagd der bedeutendste wirtschaftliche Faktor auf dem Gebiet von Nunavut. Nunavut verfügt in mehreren Regionen über reiche Vorkommen von Blei, Zink, Gold und Diamanten, deren Abbau zunehmend finanzielle und arbeitsmarktpolitische Bedeutung für das Territorium gewinnt.

Schon leistete der Bergbau einen Beitrag von ca. Auch die Fleisch- und Fischwirtschaft lässt Wirtschaftswachstum erwarten. Die realen Zahlen werden als wesentlich höher eingeschätzt, da viele Inuit unmittelbar an Kunstinteressenten verkaufen und diese Beträge sich offiziellen Erhebungen entziehen.

Tradition und Hochhalten tradierter Werte werden in Nunavut auf besondere Weise gefördert, unter anderem auch dadurch, dass zwei Ministerien für allerdings unterschiedliche Kulturfragen verantwortlich sind:. Die Entscheidung der kanadischen Bundesregierung, den Inuit ein selbst verwaltetes Territorium zu überantworten, ist unter diesem Aspekt als bedeutender kulturpolitischer Schritt zu werten. Im Territorium Nunavut gelten vier Amtssprachen: Wichtige politische Führungspositionen sind mit Inuit besetzt, das ist ebenfalls ein Ausdruck des Bestrebens, die überkommene Inuit-Kultur zu fördern und zu pflegen.

Zudem werden immer häufiger Polizeiaufgaben auf Inuit übertragen, wodurch ebenfalls kulturelle und traditionelle Gegebenheiten besser gewahrt werden. Monatliche Durchschnittstemperaturen für Alert. Monatliche Durchschnittstemperaturen für Iqaluit.

Provinzen und Territorien Kanadas. Nunavut Provinz oder Territorium in Kanada Inuit. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Projekten Commons Wikivoyage. Diese Seite wurde zuletzt am

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