was ist ein sozialromantiker?

Die „schon länger hier Lebenden“ sind neben den Moslems also jetzt schon nur mehr der „Rest der Bevölkerung“? Schäuble, der bekannt dafür ist, dass durch seine Aussagen, seine eigentliche Einstellung zu einem Thema fast immer nahezu ungeschminkt durchscheint, enttäuscht so .

September im Webarchiv archive.

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Die „schon länger hier Lebenden“ sind neben den Moslems also jetzt schon nur mehr der „Rest der Bevölkerung“? Schäuble, der bekannt dafür ist, dass durch seine Aussagen, seine eigentliche Einstellung zu einem Thema fast immer nahezu ungeschminkt durchscheint, enttäuscht so .

Es wird daher zu wenig investiert, weil das wirtschaftspolitische Umfeld nicht stimmt. Unternehmen investieren lieber im Ausland als hierzulande. Das schadet dem Wirtschaftsstandort langfristig und letztendlich den Menschen — die nächste Bundesregierung muss dringend handeln, um diese Probleme zu adressieren. Dabei haben wir jüngst geschrieben, die Investitionsbremse habe sich gelöst. Öffentliche und private Investitionen steigen zwar wieder, aber das Niveau ist noch immer viel zu gering.

Die Nettoinvestitionen des Staates sind noch immer negativ. Ist das ein Wunder bei Städten wie im Ruhrgebiet, die 30 Jahre und länger über ihre Verhältnisse gelebt haben und jetzt riesige Schuldenberge samt Tilgung abtragen müssen. Wie sollen die investieren können? Ich teile dieses Urteil nicht. Es ist richtig, dass in vielen Kommunen Fehler gemacht wurden, häufig zu wenig in den Bestand investiert und zu viel in Konsumausgaben gesteckt wurde.

Aber zu sagen, die Kommunen seien an ihrer Situation generell selbst schuld, greift zu kurz. Unsere Untersuchungen zeigen, dass finanziell schwache Städte und Gemeinden nicht per se mehr für Konsumausgaben bereitstellen als andere. Jede dritte Kommune ist in dieser Hinsicht strukturschwach.

Eine Entschuldung der Kommunen, gekoppelt an bessere Anreize, nachhaltig zu haushalten. Nötig wäre ein Anreizsystem, höhere Steuereinnahmen zu erzielen. Und besonders finanzschwache Kommunen brauchen besondere Unterstützung. Das ist die einzige Alternative zu einer zentralen Verwaltung durch die Länder, in der sich Städte und Gemeinden nahezu jeden Posten genehmigen lassen müssen.

Da würden sie seitens des Bundes und der Länder sicher 17 Mal Nein hören. Kommunen, die immer auf jeden Cent geschaut haben, sollen jetzt für andere geradestehen. Lassen Sie mich das mit einer Gegenfrage beantworten: Sollen Kinder in Teilen Deutschlands deutlich schlechter leben als in einem anderen, nur weil Lokalpolitiker dort vor 30 Jahren Fehler gemacht haben?

Ist das heute überhaupt noch zu leisten: Das ist doch völlig unrealistisch. Das sehen einige anders, da bin ich mir sicher. Nein, keiner bestreitet die Fakten. Es wird über Lösungen gestritten, und das ist gut so.

Fakt ist, dass Deutschland ein starkes Nord-Süd-Gefälle hat. Im Süden sind es meist bis Euro pro Jahr und pro Kopf. Das führt zu einer Abhängigkeit vom Sozialstaat, die niemand wollen kann. Wenn man Sie so hört, müssten Sie eigentlich ganz zufrieden sein, dass derzeit alles auf eine Neuauflage der GroKo hinausläuft.

Deutschland ist in einigen wirtschaftspolitischen Themen international isoliert. Wir sollten uns in Deutschland mehr den internationalen Diskussionen und Argumenten öffnen. Durch diese Erfahrung verstehe ich meine Rolle als Wissenschaftler auch so, diese anderen Perspektiven in die Diskussionen in Deutschland einzubringen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Deutschland nur als Teil eines starken, geeinten Europas seinen wirtschaftlichen Erfolg langfristig sichern kann und dass Deutschland mehr Verantwortung für Europa übernehmen muss.

Europa muss für die neue Bundesregierung ganz oben auf die Agenda, sie muss die EU so reformieren helfen, dass sie langfristig funktioniert. Im kommenden dreiviertel Jahr ist dafür das richtige Zeitfenster, wir haben einen französischen Präsidenten, der Europa in den Mittelpunkt seines Wahlkampfs gestellt hat und ehrgeizige Vorschläge macht. Immer nur zu allem Nein zu sagen und zu glauben, unsere Nachbarn wollen immer nur das Geld aus Deutschland, ist einfach falsch. Deutschland profitiert wie kein anderes Land von der EU und dem Euro.

Aktuelle Senioren profitieren derzeit von einer guten Konjunktur. Steigende Löhne und eine gute Beschäftigungszahl machen es möglich. Doch die Rente der Zukunft bleibt unsicher. Ob es zu einer erneuten GroKo kommt, bleibt abzuwarten. Aber klar ist, dass die letzte Regierung zu wenig in Europa bewegt hat und die neue Bundesregierung dringend zusammen mit Frankreich die fehlenden Reformen Europas angehen muss. Kapitalmarktunion und Bankenunion müssen zügig vollendet werden.

Europa braucht einen klugen Fiskalpakt, der Subsidiarität und stärkere Marktkontrolle klug miteinander verbindet. Die Kritik zu Europa trifft alle Parteien der letzten Bundesregierung. Ich habe den Eindruck, in unserer deutschen Debatte zu Europa gilt das Umgekehrte: Wir kennen nur rote Linien, aber keine Horizonte. Ich verstehe, dass unsere gute wirtschaftliche Situation, dass die goldenen Jahre Begehrlichkeiten wecken, dass man sich mal was gönnen will.

Man kann ja auch Steuern senken. Aber man sollte es so tun, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist und Deutschland nicht schwächt, damit Anreize gesetzt werden und die Wettbewerbsfähigkeit steigt. Ihre Positionen klingen immer wieder sehr nach SPD. Sehen Sie sich als sozialdemokratischen Wirtschaftswissenschaftler? Ich bin nirgendwo politisch aktiv. Sondern sie sind das Resultat unserer Analysen. Sie stehen angeblich Sigmar Gabriel nah, Sie haben die von ihm eingesetzte Expertengruppe zu den Investitionen geleitet, die sogenannte Fratzscher-Kommission.

In dieser unabhängigen Kommission, eingesetzt durch das zuständige Bundeswirtschaftsministerium, waren die verschiedensten Expertinnen und Experten vertreten, von Jürgen Fitschen, damals Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, bis hin zu Reiner Hoffmann und den anderen Vorsitzenden der Gewerkschaften und auch Wissenschaftlern. Noch mal zur Gerechtigkeit: Halten Sie diesen Systemwechsel, bei dem die privaten Krankenversicherer abgeschafft werden und alle Bürger nur noch gesetzlich versichert sind, für sinnvoll?

Ich halte nicht viel davon, alles zu verstaatlichen. Ja, Solidarität ist ein zentrales Element der sozialen Marktwirtschaft. Dies muss auch für die Krankenversicherung gelten. Aber ein gutes Gesundheitssystem muss auch effizient sein, denn ansonsten bekommen letztlich alle eine schlechtere Gesundheitsversorgung.

Bei den Bürgern ist die Idee einer Einheitsversicherung allerdings hoch populär. Ich verstehe, dass die Unterschiede bei Leistungen und Wartezeiten viele Menschen aufregen, aber diese Probleme lassen sich nicht automatisch über eine Einheitsversicherung für alle lösen. Niedrig- und Dumpinglöhne eingeführt, mit eben der Absicht seine Produkte wettbewerbsfähiger zu machen, für den Export.

In der Folge hat es Handelsbilanzüberschüsse, was entsprechend die Handelbilanzdefizite der anderen Länder sind, oder deren Schulden. Der IWF empfahl Deutschland " Nichts weniger als die Stärkung der Binnennachfrage durch höhere Lohnsteigerungen.

Um eben die Handelsbilanzüberschüsse zu verringern. Schon zittern die Börsen und die Wirtschaft, dass die schönen Exporte schrumpfen könnten, ohne Ausgleich durch eine höhere Binnennachfrage. Bei einer Überweisung muss ich dich Bankadresse angeben,könnte mir jemand sagen was das ist? Es gibt das lied von Chakuza. Der titel des Liedes Lautet Salem. Könnte mir jemand sagen was das Bedeutet? Ich habe die Kette in Neuseeland gekauft und möchte sie meinem Bruder schenken.

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