Neu im Depot: Omega HealthCare Invest

Comstage gibt die Vergütungen für die einzelnen ETFs, die der Dachfonds erwirbt, sogar mit 0,24 % an und kommt damit für das erste Geschäftsjahr auf geschätzte .

Afrikas reichste Frauen 2. Der Rückgang der Performance gegenüber den jeweiligen Benchmarks ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass drei grössere Fonds im ersten Halbjahr unterdurchschnittlich abschnitten. Der Arbeitnehmer kann je nach Vertrag selbst hinzuzahlen.

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Diese Woche habe ich mich regelrecht gequält. Nach meinem Investitionsplan für stehen im Monat € zur Verfügung. Daher kaufe ich alle zwei Wochen immer Freitags weiter zu.

Also nicht mitgezählt, wenn die Prämie und Buchverluste letztlich durch Ausübung wieder flöten gehen. Ich habe jetzt noch knapp 4 Jahre Zeit bis zur Rente, in denen ich noch bissle was machen kann. Und das auch schon eingeschränkt, da ich bereits in Altersteilzeit arbeite mit reduziertem Gehalt.

Mit Sparen ist also nicht mehr viel los. Muss demnach organisch wie mit den Optionen noch etwas auf die Reihe bringen. Aber ich bin optimistisch, dass ich in 4 Jahren mal wenn es nicht krass in die verkehrte Richtung läuft 1.

Man muss seine Ziele klar im Hirn verankern. Das habe ich vor Augen, daran arbeite ich. Nostalgie Mittwoch, 15 März Wieviel ist denkt ihr drin wenn man mit 20 anfaengt bis zur rente jeden monat ,5k in solide blue chips steckt? Jörg Mittwoch, 15 März Das Tief bei 25 leider verpasst. Wenn der Kurs heute abschmiert, werde ich nochmal aufstocken.

Wobei die Kurse aktuell hoch sind. Schau mal bei den Dividendenaristokraten. Nostalgie, ich würde über so einen langen Zeitraum sehr sehr konservativ rechnen, da alles mögliche an Rückschlägen stattfinden wird. Es gibt ja Rechner im Netz https: Ich würde auch mit weniger monatlich rechnen, da es bestimmt Zeiten geben wird, wo man nicht sparen kann, weil man evtl Wohneigentum schafft auch so ein Ding, was ich verpasst habe, als es noch normale Preise gab.

Da kommst Du auf ca. Mehr würde ich nicht ansetzen. Wenn es am Ende besser kommt was wahrscheinlich ist , umso besser. Aus den k in Standardwerten würde man evtl. Aber ich würde nicht optimistischer rechnen, da in der langen Zeit sehr viel passieren kann. Ich habe diese Summe nicht, aber ich habe Werte mit höherer Ausschüttung. Aber für irgendwas muss man sich entscheiden.

Wichtig ist, vor allem mal anfangen. Oliver Mittwoch, 15 März Umschichten würde ich nicht, die Sachen laufen jetzt und in Zukunft werden sich die Investitionen auszahlen. Gut, die Ausschütter mit hohen Prozenten wie z. Aber man sollte immer im Hinterkopf haben, dass die schönen Auszahlungen auch mal wegen schlechtem Geschäftsverlauf ganz schnell zusammengestrichen werden können.

Was die Entwicklung der Kurse betrifft, scheinst Du sehr optimistisch zu sein. Wenn die Kurse wegen einer längeren Haussee stark steigen, profitierst Du überproportional. Und sicherlich werden zukünftig Jahre kommen, wo die Börsen sich stark entwickeln. Nur würde ich darauf nicht setzen. Freue dich einfach, wenn es wie die letzten 6 Monate einfach passiert.

Je weiter Du kommst, desto mehr machen sich die Aufschwungphasen in deinem Depot bemerkbar. Aber es ist wie Lotto spielen: Manchmal gewinnst Du, manchmal verlierst Du. Aber was hätte sich geändert? Die Dividenden werden sich aller Voraussicht nicht signifikant ändern, hier wirst Du weniger Einbussen haben. Wenn Du nicht verkaufen möchtest, ist der Kurswert nicht so wahnsinnig wichtig. Das ist nur für Anleger wichtig, die thesaurierende ETFs kaufen oder auf Aktien setzen, um möglichst hohe Kursgewinne zu machen.

Wenn ich mir dein Depot anschaue, ist das nicht deine Strategie. Vielleicht ist es eine Idee, anderen dabei zu helfen, sich an der Börse weiter zu entwickeln? Ist zwar Dienstleistung, aber da wärst Du in deinem Element.

Da kannst Du ohne rot zu werden durchaus Geld verlangen und deine Schützlinge bekämen ein gutes Rüstzeug und hätten einen guten Mehrwert. Oliver, Danke für die Blumen.

Ich kann mir schon die Sprüche vorstellen, wie: Da hat die Firma mit breiter Brust verkündet, dass sie in Anbetracht der Rentenmisere ein neues Modell mit der Allianz "entwickelt" hat was aber lediglich auf fertigen Produkten beruht: Auch viele andere Sachen waren zu unkonkret. Da ging gleich das Rattern im Kopf los, wie ich das machen würde für die Firma.

Ich würde natürlich ein Misch-Fonds gründen, und dann daraus Betriebsrente zahlen. Aber vielleicht müsste ich vorher eine teure Beraterfirma gründen, damit man mir das übergeben würde.

Sollte alles nur just for fun sein. Alexander Mittwoch, 15 März Nostalgie Lade dir einfach die Renditerechnung im Downloadbereich runter und spiele etwas mit Zahlen. Zumindest eine nette Spielerei ; Oliver Ich habe einige Niedrigzahler, weil ich auf ein hohes Dividendenwachstum setze, da bin ich bei dir. Die Kursentwicklung ärgert mich sogar, da ich teuer kaufe.

Mir ist der Depotwert egal, da ich die besagten 1. Ob da nun k oder 1 Mio im Depot sind, ist nur eine Zahl am Papier. Stand heute, werde ich auch im Alter keine Aktien verkaufen. Nur im absoluten Notfall. Das ist vielleicht von mir ungenau rübergekommen. Psychologisch verkrafte ich das inzwischen. Axel Freitag, 17 März Ich habe deinen Blog neu entdeckt. Die Idee mit OHI fand ich gut. Hatte ich noch nicht auf dem Schirm. Ich wollte Sie billiger. Deshalb habe ich einen Put verkauft Strike 35, Laufzeit Axel, da der Strike weit im Geld ist, kann man die ,70 nicht als Prämie sehen.

Prämie ist nur das, was dem Käufer zum break even fehlt, was er über den Wert zahlt. Also Strike 35 minus 31,55 ergibt 3,45 innerer Wert der Option. Alles was drüber bezahlt wurde ist die Prämie, also 1,36 pro Option, bzw.

Natürlich setzt sich die Prämie aus Zeit- und innerem Wert zusammen. Wenn ich nur die Prämie generieren wollte, würde ich doch nicht so tief im Geld kaufen. Deshalb verstehe ich den Sinn deiner Erläuterungen nicht. Axel, der primäre Sinn des Optionsverkaufs ist aber die echte Prämie. Die Einbuchung ist der "Versicherungs- bzw. Du bekommst die Aktien evtl unter der Laufzeit eingebucht, wenn der Kurs unter 30,19 fällt. Ab dann macht der Käufer plus.

Wenn sie also beim Kurs von 30 eingebucht werden, dann zahlst Du 35, also von Deiner eingenommenen "Prämie" von ,90 dann zurück, und machst einen Verlust von realen 8, Bin im Kopf schon auf der Autobahn. Alexander Freitag, 17 März Ich fange auch gerade an, mich mit Optionen zu beschäftigen. Thomas Montag, 20 März Nochmal was zu OHI: OHI sollte ein solider Dividendenzahler bleiben und ist daher kein schlechter Kauf. Das ist wohl teilweise im Kurs eingepreist. Andreas Donnerstag, 23 März Ich hoffe der letzte Beitrag wird gelöscht denke das es nicht im Sinne des Blogbetreibers ist derartige Werbung hier zu veröffentlichen.

Alexander Donnerstag, 23 März Leider nimmt das immer mehr überhand. Raymund Mittwoch, 19 April Hallo, ich habe mal eine Frage an alle Mitwirkenden hier. Wie habt Ihr Euch verhalten? Einspruch gegen der Steuerbescheid eingelegt und Geld zurück bekommen? Tom Freitag, 28 April Hallo Alexander Ich mag Deinen Blog sehr!

Nicht zuletzt darum, weil ich mich auf einer ähnlichen Reise befinde An diesem Unternehmen gefällt mir besonders die hohe Dividende als auch die stetigen kleinen Erhöhungen eben dieser.

Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass es hi und da ein paar Rücksetzter geben wird, aber ich denke doch, dass der Megatrend der demographischen Entwicklung in den USA hier unterstützend wirken wird. In diesem Sinne wünsche ich allen hier frohes Investieren! Alexander Freitag, 28 April Hallo Tom, danke für das Lob. Dir auch alles Gute. Scalable Capital gilt als Technologieführer unter den deutschen Robo-Advisors.

Die Besonderheit ist das Risikomanagement: Scalable Capital verkauft Positionen automatisch, wenn die Marktbewegungen für ein erhöhtes Risiko sprechen. Wenn Sie auf besonders niedrige Gebühren Wert legen, ist whitebox eine Überlegung wert. Unser Testsieger ist wegen des komplexen Risikomanagements trotzdem Scalable Capital. Zuletzt bleibt die Frage: Wir haben eine kleine Position bei Scalable Capital angelegt.

Das wollen Robo-Advisor — vor allem aktive Robo-Advisor — ändern. Wir empfehlen nur Robo-Advisor mit automatischem Risikobalancing. Sind die Aktienmärkte nicht ohnehin überhitzt und ich sollte mein Geld lieber in Immobilien anlegen?

Auch die Immobilienmärkte sind überhitzt. Kaufpreise und Mieten entkoppeln sich. Seit haben sich die Kaufpreise für Immobilien in München etwa mehr als verdoppelt. Das ist 12 Jahre her. Auf eigene Faust in Immobilien zu investieren halten wir deswegen nicht für sinnvoll. Im Vergleich zu Aktienmärkten ist der Markt nicht transparent genug, um als Kleinanleger hier erfolgreich sein zu können. Hat ein Robo-Advisor nicht letztlich genau dieselben Nachteile wie ein klassischer, aktiv gemanagter Aktienfonds — nämlich relativ hohe Gebühren?

An diesem Kritikpunkt ist was dran — allerdings nur zum Teil. Somit liegt man insgesamt bei ca. Er ist somit insgesamt fast doppelt so teuer wie Scalable Capital! Doch sind die Gebühren nicht letztlich egal und es zählt nur die Performance, die unterm Strich übrig bleibt?

Praktisch wurde inzwischen aber in unzähligen Studien bewiesen, dass Fondsmanager es in der Regel nicht schaffen, langfristig so viel besser zu sein, wie sie mehr kosten. Gute Robo-Advisor haben einerseits den Vorteil, wirklich vollautomatisiert zu investieren und somit immer schneller zu sein als ein von Menschen gesteuerter Fonds und sind selbst im teuersten Beispiel noch ca.

Er bietet das bisher ausgereifteste Risikomanagement an, das durch den sehr volatilen Markt im Jahr bereits auf die Probe gestellt wurde.

Folgende Grafik zeigt die Performance je nach Risikoneigung. Bitte beachten Sie, dass die Daten direkt vom Anbieter stammen. Wir gehen davon aus, dass sie richtig sind. Eine vollständige Prüfung auf Korrektheit ist aber praktisch unmöglich. Robo-Advisor-Anbieter einer Komplettlösung z.

So sehen sich die Anbieter als reine Vermittler zwischen Kunde und Depot. Damit befinden sich Robo-Advisor bisher noch in einer rechtlichen Grauzone, da das Risikomanagement und damit eine etwaige Umschichtung des Portfolios auf Grundlage mathematischer Modelle passiert, was strenggenommen eine Empfehlung und damit eine Beratung darstellen würde.

Den Bienen wird nicht geholfen, den Menschen aber entsteht durch Leichtfertigkeit enormer Schaden. Ernst Karpfinger sagt dazu: Produkte, die mit massivem Spritzmitteleinsatz und gentechnischer Veränderung auf riesigen Monokulturen hergestellt wurden, landen dann auf unseren Tischen. Regionale Produkte und bäuerliche Familienbetriebe sind dann Geschichte. Die Rübenbauern sind überrascht, dass Bundesministerin Köstinger die Verwendung der Neonicotinoide in der Zuckerrübe nun auch als bienengefährlich einstuft.

Dieses Abkommen birgt die Gefahr in sich, dass zukünftig Gentechnik-Rohrzucker aus Brasilien unseren Markt überschwemmt. Damit würde die nachhaltige Produktion von Zuckerrüben in Europa und auch Österreich gefährdet. In Österreich gelten höchste Umwelt- und Sozialstandards für die Erzeugung von Rübenzucker, die von verantwortungsbewussten Bauern minutiös beachtet werden.

In Brasilien hingegen wird mit Einsatz von Gentechnik unter deutlich schlechteren Umwelt- und Sozialbedingungen gearbeitet. All das kann aber der Konsument in Österreich am Verarbeitungsprodukt nicht nachvollziehen. Die europäischen Rübenbauern wären von dem Freihandelsabkommen massiv betroffen.

Zusätzlich gibt es finanzielle Unsicherheiten durch den Brexit, deren Auswirkung vor allem die Landwirtschaft treffen wird. Der europäische Zuckermarkt ist schon gegenüber einer Vielzahl von Ländern geöffnet. Insbesondere dann, wenn in den bevorzugten Ländern die Produktionsbedingungen sowie der Pflanzenschutzmitteleinsatz nicht annähernd mit unseren hohen Auflagen in Europa vergleichbar sind.

Das gefährdet die bäuerlichen Existenzen und ist sicher auch nicht im Sinne der Konsumenten. Dann ist er ein wertvolles Grundnahrungsmittel, das unser Körper für eine gesunde Ernährung braucht. Nebenwirkungen von chemischem Zuckerersatz Spar aber macht derzeit zweierlei: Laut Literatur können bei beiden Stoffen unangenehme Begleiterscheinungen auftreten, wie etwa Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall. Wie bei vielen neuen Substanzen seien die langfristigen Nebenwirkungen auf den Körper durch Erythrit noch nicht zur Gänze bekannt.

Ähnlich würde es sich mit dem Birkenzucker oder Xylit verhalten. Auch dieser Wirkstoff habe bei zu hoher Dosierung abführende Wirkung. Die Fachliteratur spricht davon, dass es bei Tieren, beispielsweise bei Hunden, durch Xylit zu schweren Leberschädigungen und Gerinnungsstörungen kommen könne.

Kampf gegen zu viel Zucker nicht wirklich ernst gemeint? Beispielsweise wird statt 0,89 Euro für eine Packung Zucker beim Kauf von drei Packungen nur mehr 0,59 Euro verrechnet. Wer mehr Zucker kauft, steigt also besser aus. Die ganze Aktion scheint nicht so ernst gemeint zu sein, sondern erweist sich nur als der Versuch, billigere Ersatzstoffe in Eigenprodukten zu verwenden und sie als besonders gesund zu vermarkten.

Dazu braucht es keiner bedenklichen Ersatzstoffe, wie sie von Spar eingesetzt werden. Österreichische Konsumentinnen und Konsumenten wissen selbst, wie sie mit Zucker umgehen und haben darüber hinaus das Recht, regionale Produkte angeboten zu bekommen. Wer Ersatzstoffe in seinen Produkten verwendet, gefährdet auch die Existenz der heimischen Landwirtschaft. Am Dienstag, dem Dezember , fand in St.

Ein faires, zuckerpreisabhängiges Ableitungssystem für die Zuckerrübenpreise ist einer der Kernpunkte der neuen Regelung. Durch die unverständlich starke Flächenausweitung in den europäischen Produktionsländern ist nun viel zu viel Zucker am Markt.

Da hilft es auch nichts, dass wir als einziges Land in der EU die Flächen geringfügig reduziert haben. Der Weltmarktpreis ist wieder massiv gefallen, sodass die produzierten Übermengen dort nicht vernünftig abgesetzt werden können. Karpfinger betonte bei der Generalversammlung, dass vor allem auch die Zuckerindustrien starkes Interesse an einer marktkonformen Produktion haben müssten, denn jeder Rübenbauer kann jährlich reagieren und die Zuckerrübe durch eine andere Kultur mit weniger wirtschaftlichem Risiko am Betrieb ersetzen.

Die Zuckerindustrie hingegen hat keine andere Option hinsichtlich des Rohstoffes Zuckerrübe. Sämtliche Wahlen erfolgten einstimmig. Die europäischen Zuckerquoten, die jedem nationalen Zuckerunternehmen einen Teil der benötigten Zuckerproduktion zugesichert haben, laufen Ende September aus.

Die Vermarktung aus der alten Ernte innerhalb der Quotenregelung ist in wenigen Tagen Geschichte. Die österreichischen Rübenbauern haben bereits mit dem heurigen Anbau den Weg in das neue Zeitalter begonnen, denn die Vermarktung des Zuckers aus diesen Rüben erfolgt ab Oktober ohne vorgegebene Regelung durch die EU. Die Interessenvertretung der rund 6. Die europäische Zuckerindustrie hat sich zum Ziel gesetzt, die Auslastung der Zuckerfabriken zu erhöhen, um die Fixkosten zu reduzieren und die Rübenbauern animiert, die Flächen auszuweiten.

In Europa wurden heuer die Anbauflächen insgesamt um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Durch die Flächenausweitung in Europa bei gleichzeitig stagnierendem Zuckerverbrauch schlittert die Zuckerwirtschaft nun in eine Überproduktion, die sich auf den Zuckerpreis und damit auf den Rübenpreis sehr negativ auswirken wird, weil damit weder die Kosten der Zuckerproduktion noch die Kosten der.

Rübenproduktion abgedeckt werden können. In Österreich kommt noch erschwerend hinzu, dass im östlichen Anbaugebiet durch die ausbleibenden Niederschläge im heurigen Sommer die Rübenerträge um ein Drittel bis zur Hälfte geringer sind als in einem Durchschnittsjahr.

Aber auch in den westlichen Anbauländern, die heuer sehr gute Erträge erwarten, bereiten den Rübenbauern sinkende Rüben- und Zuckerpreise Sorgen. Unser klares Ziel ist es, die beiden österreichischen Zuckerfabriken weiterhin mit ausreichend Rüben zu versorgen, denn die Zuckerrübe hat ihren Stellenwert in der Fruchtfolge und sichert den Konsumenten durch eine nachhaltige, umweltschonende und gentechnikfreie Produktion ein hochwertiges Grundnahrungsmittel.

Der Rübenbauernbund für Niederösterreich und Wien, die Interessenvertretung der rund 5. Obmann Ernst Karpfinger berichtete, dass der Zuckermarkt seit nunmehr zwei Jahren in Folge aus dem Gleichgewicht geraten sei. Der Verdrängungswettbewerb sei angesichts des Auslaufens der Zuckerquoten ab bereits jetzt schon voll im Gange und setze den Zuckerpreis unter Druck, sodass gegenwärtig der Zucker in Europa so billig ist wie noch nie. Mittlerweile ist sogar der europäische Markt für jene Länder, die keinerlei Zölle bei der Lieferung nach Europa bezahlen müssen, unattraktiv geworden.

Gleichzeitig sollen auch die Rübenpreise selbst niedriger werden und der Mindestpreis entfallen. Die Kampagneverlängerung von derzeit durchschnittlich auf Tage in Europa wird bei Aufrechterhaltung aller Fabrikstandorte zu einer entsprechenden Produktionssteigerung führen und letztendlich den Zuckerpreis weiter unter Druck setzen. Allerdings gibt es dort gekoppelte Flächenzahlungen für die Rübenproduktion, die diese Entwicklung verzögern oder verhindern.

Österreich hat seither eine Kampagnelänge von durchschnittlich Tagen und liegt bereits auf dem Niveau, auf das sich nun alle europäischen Zuckerindustrien erst hinbewegen wollen. Es wird in nächster Zeit vieles von der Reaktion der Rübenbauern abhängen, denn sie entscheiden letztendlich, ob sie den Preiskampf der Zuckerindustrie durch billige Rüben unterstützen oder Rübenpreise verlangen, die ein positives Wirtschaften ermöglichen. Der Zusammenhalt der Rübenbauern über ihre Vertretungen wird daher künftig wichtiger denn je.

Die bisherigen Freihandels- oder Zollfreiabkommen haben dazu geführt, dass das Zuckerpreisniveau entsprechend abgesenkt und eine gut funktionierende europäische Rüben- und Zuckerbranche über Jahre zerstört wurde. Nun machen einige sogenannte Ernährungsexperten den billigen Zuckerpreis für einen gesteigerten Zuckerkonsum verantwortlich. Zuerst senkt man durch die europäische Marktöffnungspolitik den Zuckerpreis ab, um der obersten Maxime zu folgen, billige Nahrungsmittel für die Bevölkerung zu haben und dann möchte man den Konsum eindämmen, indem man über neue Steuern Nahrungsmittel wieder verteuert.

Dezember , fand die Seit der Ankündigung der Europäischen Kommission, die EU-Zuckerquoten ab auslaufen zu lassen, schlitterte der Rübenanbau in die schwierigste Phase seit langer Zeit. Die Zuckerpreise sind durch einen Verdrängungswettbewerb mit Preisdumping derartig verfallen, dass die daraus abzuleitenden Rübenpreise eine kostendeckende Rübenproduktion derzeit unmöglich machen. Bereits im letzten Jahr schon war die Rübenproduktion in vielen Fällen nicht kostendeckend.

Momentan sinken am Weltmarkt und auch in Europa die Lagervorräte. Am Weltmarkt hat sich der Preis dadurch schon geringfügig erholt. Das wird sich auch im importabhängigen Europa ebenfalls positiv auswirken, denn in Europa selbst sind die Quotenzuckerüberlager aus der Marktöffnungspolitik der Europäischen Kommission aus den Vorjahren weitestgehend abgebaut. Rechnet man zum derzeitigen Weltmarktpreis den Transport nach Europa und den Zoll dazu, dann ergibt sich ein Preis, der deutlich über dem derzeitigen Preisniveau in Europa liegt.

Verlässliche Rahmenbedingungen entscheidend für Zukunft In Europa werden momentan zwischen Zuckerindustrien und Rübenbauernverbänden Gespräche über die künftigen Rahmenbedingungen in einem liberalisierten Markt ab geführt. Im kommenden Jahr erfolgt der letzte Anbau im Rahmen der Zuckermarktordnung. Daher müssen die neuen Regelungen vereinbart werden, die dann ab dem Anbau gelten.

Dabei ist es für Karpfinger wichtig, dass es zu keinen starken Systembrüchen kommt, man müsse sich aber den Veränderungen stellen und für Zuckerindustrie und Rübenbauern verlässliche Rahmenbedingungen vereinbaren. Die diesjährige Rübenernte wird deutlich geringer ausfallen als im Durchschnitt der letzten Jahre.

Erst dank des lang ersehnten Regens Mitte August konnten sich die Rüben wieder etwas erholen. Die Anbaufläche in Österreich betrug rund Der Ernteertrag wird heuer mit durchschnittlich 62 Tonnen Zuckerrüben je Hektar geschätzt, während er in den Vorjahren auf rund 73 Tonnen kam. In einer gemeinsamen Abstimmung mit der Landwirtschaftskammer Österreich wurde ein Schaden von etwa 15 Millionen Euro gegenüber den Vorjahren durch die Wetterkapriolen festgestellt.

In den noch relativ warmen Septembertagen werden anfangs nur so viele Zuckerrüben von den Feldern auf die Lagerplätze gebracht, wie sie rasch zur Zuckerfabrik geliefert und unmittelbar verarbeitet werden können, um ein Verderben zu verhindern. Abgeschlossen wird die Ernte bis ungefähr Ende November sein.

Die Verarbeitung der Rüben in den beiden Zuckerfabriken Tulln und Leopoldsdorf läuft durchgehend bis in die zweite Jännerhälfte des nächsten Jahres und wird ca. Die Situation der Rübenbauern wird durch einen Verdrängungswettbewerb noch weiter erschwert.

Damit endet auch die nationale Mengenzuordnung der europäischen Gesamtproduktion, die für Planbarkeit und Ordnung am Markt gesorgt hat. Weil die Preise für Zuckerrüben in einem direkten Verhältnis zu den Zuckerpreisen stehen, droht den Rübenbauern neben dem deutlich verringerten Ernteertrag jetzt auch ein Minus bei den Abnahmepreisen.

Der Effekt aus Minderernte und Preisverfall wird auf rund 35 Prozent des bisherigen Ertrags geschätzt. Ernst Karpfinger weist eindringlich darauf hin, dass die österreichische Rübenproduktion in Gefahr ist: Ernst Karpfinger, der seit zehn Jahren als Obmann die Geschicke des Rübenbauernbundes leitet, weist darauf hin, dass die seinerzeit begründete Solidarität der Rübenbauern bis heute ein Erfolgsmodell ist: Es gab in der langen Geschichte unserer Organisation viele Höhen und Tiefen, wir haben sie durch ein konstruktives Miteinander immer zum Besten der Mitglieder gestaltet.

Unsere Vorväter mussten sich gegen Ausbeutung wehren, wir heute sind herausgefordert, im internationalen Wettbewerb zu bestehen. So verschieden die Anforderungen auch sein mögen, die Lösung besteht stets in der Gemeinsamkeit.

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